Hallo!
Immer wieder wird empfohlen man sollte beim durchqueren Nordkenias (z.B von der Äthiopischen grenze Richtung Nairobi) Schutz in einem Konvoi suchen. Weiss da jemand etwas genaueres darüber, muss man da selber etwas organisieren oder existiert da sogar ein offizieller Konvoi?
Beste Grüsse
Muri
Konvoi in Nordkenia
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Konvoi in Nordkenia
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Re: Konvoi in Nordkenia
meine erfahrungen sind nun etwas über ein jahr alt, aber auch schon damals war die angst vor überfällen groß.
aber die einheimischen sagten mir, dass eher einheimische fahrer überfallen würden, seltenst ein tourist. weil dann das militär aus angst vor einem touristenrückgang in ganz kenia einschreiten würde.
die einheimischen lkw fahrer orgnisieren schon einen konvoi, fahren auch öfters nicht die direkte strecke moyale- isiolo.
aber ob du dieses hohe materialmordende tempo auf diesen pisten mithalten willst?
die strecke moyale - marsabit ist in einem (langen) tag gut zu schaffen, übernachten in marsabit bei henrik the swiss möglich. und auch marsabit- isiolo ist gut zu schaffen an einem tag, wenn's denn schnell gehen soll.
in sololo, ca. 80 km hinter moyale gibt es in der mission einen sicheren übernachtungplatz, und auch an dem einen oder anderen ort an der strecke gibt es übernachtungsmöglichkeiten.
neuere infos kann uns vielleicht jemand geben, der kürzlich da durch gefahren ist?
aber die einheimischen sagten mir, dass eher einheimische fahrer überfallen würden, seltenst ein tourist. weil dann das militär aus angst vor einem touristenrückgang in ganz kenia einschreiten würde.
die einheimischen lkw fahrer orgnisieren schon einen konvoi, fahren auch öfters nicht die direkte strecke moyale- isiolo.
aber ob du dieses hohe materialmordende tempo auf diesen pisten mithalten willst?
die strecke moyale - marsabit ist in einem (langen) tag gut zu schaffen, übernachten in marsabit bei henrik the swiss möglich. und auch marsabit- isiolo ist gut zu schaffen an einem tag, wenn's denn schnell gehen soll.
in sololo, ca. 80 km hinter moyale gibt es in der mission einen sicheren übernachtungplatz, und auch an dem einen oder anderen ort an der strecke gibt es übernachtungsmöglichkeiten.
neuere infos kann uns vielleicht jemand geben, der kürzlich da durch gefahren ist?
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dietmar.peter
- Beiträge: 99
- Registriert: Do 26. Mär 2009, 11:21
- Wohnort: 10777 Berlin
Re: Konvoi in Nordkenia
Hallo Muri,
Du findest im Forum einige aktuelle Beiträge über die Strecke.
Ich selbst bin diese ein gutes Dutzend Mal gefahren, von Kenia und von Äthiopien aus (ich halte sie für interessanter als am Turkanesee entlang) und habe mich immer sehr sicher gefühlt. Bis auf den Überfall von Borana auf Gabra in Turbi (auf der Strecke) im Juli 2005, wobei 90 Gabra erschossen wurden, ist nichts wesentliches dort mehr passiert.
Wir selbt haben dort 2007 drei Nächte achtzig Kilometer vor Marsabit mit einem zerrissenen Kühler an der Strecke gelegen und wurden nachts durch "Wanderer" aus dem Schlaf gerissen, die nach Wasser fragten.
Ich habe die Strecke immer als sicherer als viele andere Stecken in Kenia angesehen.
Es ist eine der letzten "ursprünglichen" Strecken, die Du auf einer Afrikafahrt befahren kannst.
Wenn Du etwas Zeit hast, bleibe in Logologo oder Laisamis und auch Marsabit.
Stehe einmal bei Laisamis rechter Hand bei Rendille Dorf und Du wirst noch etwas spüren, was in Afrika längst verloren gegangen ist.
Sag den Polizisten in Moyale, daß du die Strecke kennst, dann wird Dir keiner einen Konvoi aufzwingen, der sich ja sowieso auf der Strecke in alle Winde zerstreut.
Gruß
dietmar
Du findest im Forum einige aktuelle Beiträge über die Strecke.
Ich selbst bin diese ein gutes Dutzend Mal gefahren, von Kenia und von Äthiopien aus (ich halte sie für interessanter als am Turkanesee entlang) und habe mich immer sehr sicher gefühlt. Bis auf den Überfall von Borana auf Gabra in Turbi (auf der Strecke) im Juli 2005, wobei 90 Gabra erschossen wurden, ist nichts wesentliches dort mehr passiert.
Wir selbt haben dort 2007 drei Nächte achtzig Kilometer vor Marsabit mit einem zerrissenen Kühler an der Strecke gelegen und wurden nachts durch "Wanderer" aus dem Schlaf gerissen, die nach Wasser fragten.
Ich habe die Strecke immer als sicherer als viele andere Stecken in Kenia angesehen.
Es ist eine der letzten "ursprünglichen" Strecken, die Du auf einer Afrikafahrt befahren kannst.
Wenn Du etwas Zeit hast, bleibe in Logologo oder Laisamis und auch Marsabit.
Stehe einmal bei Laisamis rechter Hand bei Rendille Dorf und Du wirst noch etwas spüren, was in Afrika längst verloren gegangen ist.
Sag den Polizisten in Moyale, daß du die Strecke kennst, dann wird Dir keiner einen Konvoi aufzwingen, der sich ja sowieso auf der Strecke in alle Winde zerstreut.
Gruß
dietmar
Dietmar Peter

