... auf dem Weg Richtung Baikalsee
Moderator: Moderatoren
... auf dem Weg Richtung Baikalsee
Hallo,
ihr habt mir bereits bei meiner Autosuche wirklich sehr geholfen und hoffe ich darf Euch auch noch weiter mit Fragen zur Seidenstraße löchern.
Unsere Planungen bzgl. der „Stan“ Region nehmen langsam Formen an. Dennoch sind wir uns über den Weg dort hin unentschlossen. Aktuelle Strecke ab April/Mai 2014:
Hamburg – Brandenburg – Wroclaw – Krakow – Dedinky (Karpaten Slowakei)
… der weitere Weg bis in die Mongolei und zum Baikalsee in Russland ist noch offen. Defintive Länder auf der Strecke sind logischerweise Usbekistan, Kirgistan und Tadjikistan, die wir inkludieren wollen, aber eben noch nicht wissen, auf welcher Streckenrichtung sie liegen werden.
Danach folgen wir dem Karakorum-Highway, Pakistan nach Nepal, Indien (evtl. auch über China mgl., liegt aber am Geldbeutel), Myanmar, Thailand … na ja, der restliche Weg bis nach Australien eben. In Nepal zu sein rechnen wir mit Oktober/November 2014
Etwas abseits der Strecke liegt Georgien. Dort wollen wir eigentlich gerne hin, vor allem aufgrund der aktuellen Grenzöffnung im Norden wollen wir die Chance nutzen.
Unsere Fragen an Euch speziell in Anbetracht des Zeitrahmens:
1. Da wir bereits ein relativ großes Reisepaket haben, würdet Ihr uns einen „Schwenker“ über Georgien empfehlen oder eher direkt über Russland zum Baikalsee fahren?
2. Wenn Ja, welche Strecke ab Karpaten Slowakei Richtung Georgien würdet ihr empfehlen, über die Krim oder über die Türkei?
3. Wenn Ja, welche Strecke empfehlt ihr ab Georgien Richtung Baikalsee? Über Kasachstan via Aktobe nach Omsk oder über Atyrau (Kasachstan) durch Usbekistan hindurch Richtung nordöstliches Kasachstan und weiter zum Baikalsee, dann nach der Mongolei allerdings wieder runter Richtung Kirgistan?
In der Ukraine, Georgien und Kasachstan scheinen die Straßenverhältnisse nicht besonders gut zu sein, was ein zügiges Vorankommen deutlich einschränken würde …
Wir würden uns freuen, wenn ihr uns hier mit geballtem Wissen unterstützen würdet.
Vielen Dank und schöne Grüße
Tom und Sarah
ihr habt mir bereits bei meiner Autosuche wirklich sehr geholfen und hoffe ich darf Euch auch noch weiter mit Fragen zur Seidenstraße löchern.
Unsere Planungen bzgl. der „Stan“ Region nehmen langsam Formen an. Dennoch sind wir uns über den Weg dort hin unentschlossen. Aktuelle Strecke ab April/Mai 2014:
Hamburg – Brandenburg – Wroclaw – Krakow – Dedinky (Karpaten Slowakei)
… der weitere Weg bis in die Mongolei und zum Baikalsee in Russland ist noch offen. Defintive Länder auf der Strecke sind logischerweise Usbekistan, Kirgistan und Tadjikistan, die wir inkludieren wollen, aber eben noch nicht wissen, auf welcher Streckenrichtung sie liegen werden.
Danach folgen wir dem Karakorum-Highway, Pakistan nach Nepal, Indien (evtl. auch über China mgl., liegt aber am Geldbeutel), Myanmar, Thailand … na ja, der restliche Weg bis nach Australien eben. In Nepal zu sein rechnen wir mit Oktober/November 2014
Etwas abseits der Strecke liegt Georgien. Dort wollen wir eigentlich gerne hin, vor allem aufgrund der aktuellen Grenzöffnung im Norden wollen wir die Chance nutzen.
Unsere Fragen an Euch speziell in Anbetracht des Zeitrahmens:
1. Da wir bereits ein relativ großes Reisepaket haben, würdet Ihr uns einen „Schwenker“ über Georgien empfehlen oder eher direkt über Russland zum Baikalsee fahren?
2. Wenn Ja, welche Strecke ab Karpaten Slowakei Richtung Georgien würdet ihr empfehlen, über die Krim oder über die Türkei?
3. Wenn Ja, welche Strecke empfehlt ihr ab Georgien Richtung Baikalsee? Über Kasachstan via Aktobe nach Omsk oder über Atyrau (Kasachstan) durch Usbekistan hindurch Richtung nordöstliches Kasachstan und weiter zum Baikalsee, dann nach der Mongolei allerdings wieder runter Richtung Kirgistan?
In der Ukraine, Georgien und Kasachstan scheinen die Straßenverhältnisse nicht besonders gut zu sein, was ein zügiges Vorankommen deutlich einschränken würde …
Wir würden uns freuen, wenn ihr uns hier mit geballtem Wissen unterstützen würdet.
Vielen Dank und schöne Grüße
Tom und Sarah
Re: ... auf dem Weg Richtung Baikalsee
Hallo Ihr Weltreisenden !
Welches Fahrzeug darf denn nun mit auf Tour?
Habt Ihr schon mal eine Reise über,sagen wir 10000 Kilometer gemacht?
Die zweite Frage stelle ich,weil Ihr,so glaube ich,Gefahr lauft,Euch zu verheddern.
Eine dritte Frage liegt mir auf den Fingern,aber die wäre eine Frechheit.
Straßenzustände sind sehr wechselhaft,nicht nur von Strecke zu Strecke,sondern auch von Jahr zu Jahr.Entfernungen in Asien sind sehr groß.Ich rechne auf meinen Touren mit 150 bis 200 Kilometer am Tag.Helden mögen 1000 fahren, ich will auch neben der Straße was sehen können.
Alle Länder haben ihre Interessantheiten.Wollt Ihr ganz Asien sehen,plant in Jahren,nicht in Monaten.
MfG Panjko
Welches Fahrzeug darf denn nun mit auf Tour?
Habt Ihr schon mal eine Reise über,sagen wir 10000 Kilometer gemacht?
Die zweite Frage stelle ich,weil Ihr,so glaube ich,Gefahr lauft,Euch zu verheddern.
Eine dritte Frage liegt mir auf den Fingern,aber die wäre eine Frechheit.
Straßenzustände sind sehr wechselhaft,nicht nur von Strecke zu Strecke,sondern auch von Jahr zu Jahr.Entfernungen in Asien sind sehr groß.Ich rechne auf meinen Touren mit 150 bis 200 Kilometer am Tag.Helden mögen 1000 fahren, ich will auch neben der Straße was sehen können.
Alle Länder haben ihre Interessantheiten.Wollt Ihr ganz Asien sehen,plant in Jahren,nicht in Monaten.
MfG Panjko
Re: ... auf dem Weg Richtung Baikalsee
Eure Fragen beinhalten noch ein paar Widersprüche, aber das ist völlig normal und dafür ist ein Forum ja da.Thomas_HH hat geschrieben: Hamburg – Brandenburg – Wroclaw – Krakow – Dedinky (Karpaten Slowakei)
… der weitere Weg bis in die Mongolei und zum Baikalsee in Russland ist noch offen. Defintive Länder auf der Strecke sind logischerweise Usbekistan, Kirgistan und Tadjikistan, die wir inkludieren wollen, aber eben noch nicht wissen, auf welcher Streckenrichtung sie liegen werden.
Danach folgen wir dem Karakorum-Highway, Pakistan nach Nepal, Indien (evtl. auch über China mgl., liegt aber am Geldbeutel), Myanmar, Thailand … na ja, der restliche Weg bis nach Australien eben. In Nepal zu sein rechnen wir mit Oktober/November 2014
Etwas abseits der Strecke liegt Georgien. Dort wollen wir eigentlich gerne hin, vor allem aufgrund der aktuellen Grenzöffnung im Norden wollen wir die Chance nutzen.
Unsere Fragen an Euch speziell in Anbetracht des Zeitrahmens:
1. Da wir bereits ein relativ großes Reisepaket haben, würdet Ihr uns einen „Schwenker“ über Georgien empfehlen oder eher direkt über Russland zum Baikalsee fahren?
2. Wenn Ja, welche Strecke ab Karpaten Slowakei Richtung Georgien würdet ihr empfehlen, über die Krim oder über die Türkei?
3. Wenn Ja, welche Strecke empfehlt ihr ab Georgien Richtung Baikalsee? Über Kasachstan via Aktobe nach Omsk oder über Atyrau (Kasachstan) durch Usbekistan hindurch Richtung nordöstliches Kasachstan und weiter zum Baikalsee, dann nach der Mongolei allerdings wieder runter Richtung Kirgistan?
1. Der Schwenker über Georgien (Türkei und Kaukasus) ist m.E. viel interessanter als die eher monotone Fahrt durch Ukraine/Russland.
2. Slowakei, Ukraine, Moldawien (Transnistrien, Gagausien), Rumänien, Bulgarien, Türkei, Georgien (Armenien, Karabach), Russland.
Alternativ bietet sich die Route über Ungarn, Serbien, Bosnien, Albanien, Kosovo, Mazedonien, Griechenland, Türkei, Georgien, Russland an.
Durch Russland nach Georgien (via Krim) funktioniert nach meinem Kenntnisstand immer noch nicht durch Abchasien, sondern nur durch die Dariel-Grenze bei Vladikavkaz (über diese müsstet Ihr dann auch wieder zurück nach Russland; ineffizient).
3. Der Baikalsee macht für Euch per Auto nur Sinn, wenn Ihr danach direkt über die Mongolei und China nach Nepal fahrt (ansonsten wird es eine lange Hin- und Rückfahrt). Da Euer Budget laut einem anderen Thread eher begrenzt ist, macht das teure China (Guide, Kennzeichen, etc.) kaum Sinn. Der Karakoram-Highway funktioniert ohne China dann auch nur auf der pakistanischen Seite und nicht als Transit.
Ich würde daher zur "Südroute" raten, d.h. Kaukasus, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan, Usbekistan, Afghanistan, Pakistan, Indien, Nepal.
Zum Baikalsee stattdessen per Flugzeug. Flüge nach Irkutsk aus asiatischen Städten sind zahlreich.
Weitere Anmerkungen:
Durchfahrt Myanmar ist heute wohl möglich. Kenne mich da aber nicht aus.
Dagestan (kann man umfahren), Afghanistan und Pakistan sind Gebiete mit etwas höherem Risiko.
Die Entfernungen sind bei Eurem grossen Zeitfenster kein Problem. Geschwindigkeit lässt sich variieren. Man kann in 1 Woche easy nach Almaty fahren, und wenn es sein muss sogar nach Vladivostok (http://gentlemanadventurer.travellerspoint.com/121/).
Der Zustand der Durchgangsstrassen ist in den ex-Sovietstaaten sehr gut (Asphalt). Einzige Ausnahme: Mongolei.
Zuletzt geändert von Gentleman am Di 17. Dez 2013, 15:37, insgesamt 2-mal geändert.
Re: ... auf dem Weg Richtung Baikalsee
Eure Route ist bisher ein ziemliches Zickzack. Bedenkt, dass an jedem Grenzübergang einige Stunden fällig sind (nach unserer Erfahrung sind 3 Stunden das Minimum) und dass ihr, wenn ihr über so viele Grenzen fahren wollt auch sehr viele Visa braucht, wobei Visa mit mehrmaliger Einreise meist sehr teuer sind.
Bei eurem Zeitrahmen würde ich maximal den Nordkaukasus mitnehmen (am Grenzübergang von der Krim nach Russland kann man im Sommer auch mal 10 Stunden stehen), dann ums Kapische Meer nach Kasachstan und dann zum Aral und Usbekistan, Tadschikistan, Pamir Kirgistan und weiter nach China. Ob Karakorum überhaupt geht, weis ich nicht.
Von Almaty zum Baikal sind es mal locker 3500km. Ein Abstecher dahin also 7000km. Die Straßen sind brauchbar, aber kleine Autobahnen.
Karpaten und Georgien man ja von hier aus in einer extra 4-Wochentour bereisen. Wir sind immer erst mal einige Tage durchgefahren um Kilometer zu machen. Dabei komme ich in einer Woche nur bis etwa Wolgograd (3500km) und nicht bis nach Vladi. Die Autoschieber schaffen es in 14 Tagen an die mongolische Grenze.
Bei eurem Zeitrahmen würde ich maximal den Nordkaukasus mitnehmen (am Grenzübergang von der Krim nach Russland kann man im Sommer auch mal 10 Stunden stehen), dann ums Kapische Meer nach Kasachstan und dann zum Aral und Usbekistan, Tadschikistan, Pamir Kirgistan und weiter nach China. Ob Karakorum überhaupt geht, weis ich nicht.
Von Almaty zum Baikal sind es mal locker 3500km. Ein Abstecher dahin also 7000km. Die Straßen sind brauchbar, aber kleine Autobahnen.
Karpaten und Georgien man ja von hier aus in einer extra 4-Wochentour bereisen. Wir sind immer erst mal einige Tage durchgefahren um Kilometer zu machen. Dabei komme ich in einer Woche nur bis etwa Wolgograd (3500km) und nicht bis nach Vladi. Die Autoschieber schaffen es in 14 Tagen an die mongolische Grenze.
-
helmut aicher
- Beiträge: 20
- Registriert: Sa 20. Aug 2005, 20:33
Re: ... auf dem Weg Richtung Baikalsee
Hallo,
ihr nehmt euch viel vor. Meine Reisen waren erst mal Georgien und Armenien, Fähre von Odessa nach Batumi, zurück durch die Türkei. 2. Fahrt nach Azerbaijan durch die Türkei auf verschiedenen Routen. Die 3. Fahrt in diesem Sommer zum Baikalsee durch die Ungarn, Ukraine, zurück durch Kasachstan, Ukraine, Moldawien. Auf meiner Homepage unter "Reisen" findest du einiges. http://oe5ihl.at.tf/
Viel Vergnügen bei der Vorbereitung,
Helmut
ihr nehmt euch viel vor. Meine Reisen waren erst mal Georgien und Armenien, Fähre von Odessa nach Batumi, zurück durch die Türkei. 2. Fahrt nach Azerbaijan durch die Türkei auf verschiedenen Routen. Die 3. Fahrt in diesem Sommer zum Baikalsee durch die Ungarn, Ukraine, zurück durch Kasachstan, Ukraine, Moldawien. Auf meiner Homepage unter "Reisen" findest du einiges. http://oe5ihl.at.tf/
Viel Vergnügen bei der Vorbereitung,
Helmut
Re: ... auf dem Weg Richtung Baikalsee
helmut aicher hat geschrieben:Hallo,
ihr nehmt euch viel vor. Meine Reisen waren erst mal Georgien und Armenien, Fähre von Odessa nach Batumi, zurück durch die Türkei. 2. Fahrt nach Azerbaijan durch die Türkei auf verschiedenen Routen. Die 3. Fahrt in diesem Sommer zum Baikalsee durch die Ungarn, Ukraine, zurück durch Kasachstan, Ukraine, Moldawien. Auf meiner Homepage unter "Reisen" findest du einiges. http://oe5ihl.at.tf/
Viel Vergnügen bei der Vorbereitung,
Helmut
@Helmut
super schöne Fotos!!!!!!! super Reise !!!!!!!!
und sonst meine ich, weniger ist oft mehr!!!!
Grüße
Ron
Re: ... auf dem Weg Richtung Baikalsee
Danke für die vielen Antworten.
Wir versuchen mal auf einige gestellte Fragen einzugehen, sollte etwas fehlen entschuldigt dies bitte.
Ja, wir waren bereits mit einem Nissan Patrol in Australien 1 jahr unterwegs und auch als Backpacker viele Monate in Südostasien. Das ganze ist nun schon 3 Jahre her und wir hatten damals bereits den entschluss gefasst eine weitere Reise mit einem eigenen Fahrzeug erneut anzutreten. Über Land nach Australien, event. sogar weiter. Zeitlich sind wir absolut nicht gebunden, leider nur finanziell. Da uns das Klima (wo sollte man Überwintern?) durchaus in den ausgewählten Ländern bewusst ist, haben wir ggf. einen sehr beschränkten Reisezeitraum. Daher auch das Limit im September in Tibet sein zu wollen.
Die Entscheidung zu einem Fahrzeug steht noch aus, da wir alle Vorschläge abgewogen haben und der Markt diesbzgl. absolut spärlich aussieht, bleiben wir beim Mitsu L300 4WD, Tyo HJ61, Hiace 4WD hängen. Besichtigungen der Modelle stehen derzeit noch aus. Zeit genug für einen Umbau, etc. ist aber vorhanden. Es fehlt einfach das Angebot.
Als unabhängiger (Fahrzeug-) Reisender suchen wir natürlich nach DER perfekten Strecke. Nach unzähligen Blogs kamen eben die oben von uns gestellten Fragen auf. Vermutlich habt ihr aber mit der Aussage - des Rundumsorglosallessehen - Paketes recht. Es wir mit Georgien einfach zuviel und zu umständlich. Was wir aus allen blogs herauslesen konnten ist, dass alle mit dem Ziel Mongolei (sofern sie nicht nach DE zurückkehren wollten) über direktem Weg über RUS in die Mongolei gefahren sind. Vermutlich eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit, aber landschaftlich eben nicht allzu interessant. Lange Fahrten Überland aus Australien, mit der immergleichen Vegetation kennen wir bereits, und haben deshalb nach Alternativen gesucht.
Wir hoffen es ist okay, wenn wir einfach mal laut denken, vllt. hilft dies anderen bei Ihrer Planung ebenfalls ...
Ja, diese Strecke war eine unserer Alternativen. Ausser Armenien, Georgien und RUS handelt es sich um Visafreie Länder, insofern dachten wir ein Grenzübergang sollte recht zügig verlaufen und KOSTENLOS sein. Helmut´s Fotos zeigen endlich mal ein anderes Bild von Kasachstan und seine Strecke würde eine schöne Route für uns darstellen - Astrakhan, Aktobe, Kostanay, Astana -> RUS, Omsk. Dann zum Baikalsee. Allerdings müssten wir extra hierfür ein Visa kaufen und für die Rückfahrt aus der Mongolei nach Kirgistan nochmal. Wie lange hast du für diese Strecke gebraucht Helmut?
Eine Fahrt zunächst über Zentralasien und dann in die Mongolei (wo wir definitv mit dem eigenen Fahrzeug hinwollen!) macht in der Tat nur Sinn bei einer Weiterfahrt durch China Richtung Nepal. Ich habe hier schmerzlich von Preisen jenseits der 3500€ gelesen.
Wir freuen uns natürlich weiterhin auf Eure Erfahrungen und Meinungen dazu.
Wir versuchen mal auf einige gestellte Fragen einzugehen, sollte etwas fehlen entschuldigt dies bitte.
Ja, wir waren bereits mit einem Nissan Patrol in Australien 1 jahr unterwegs und auch als Backpacker viele Monate in Südostasien. Das ganze ist nun schon 3 Jahre her und wir hatten damals bereits den entschluss gefasst eine weitere Reise mit einem eigenen Fahrzeug erneut anzutreten. Über Land nach Australien, event. sogar weiter. Zeitlich sind wir absolut nicht gebunden, leider nur finanziell. Da uns das Klima (wo sollte man Überwintern?) durchaus in den ausgewählten Ländern bewusst ist, haben wir ggf. einen sehr beschränkten Reisezeitraum. Daher auch das Limit im September in Tibet sein zu wollen.
Die Entscheidung zu einem Fahrzeug steht noch aus, da wir alle Vorschläge abgewogen haben und der Markt diesbzgl. absolut spärlich aussieht, bleiben wir beim Mitsu L300 4WD, Tyo HJ61, Hiace 4WD hängen. Besichtigungen der Modelle stehen derzeit noch aus. Zeit genug für einen Umbau, etc. ist aber vorhanden. Es fehlt einfach das Angebot.
Als unabhängiger (Fahrzeug-) Reisender suchen wir natürlich nach DER perfekten Strecke. Nach unzähligen Blogs kamen eben die oben von uns gestellten Fragen auf. Vermutlich habt ihr aber mit der Aussage - des Rundumsorglosallessehen - Paketes recht. Es wir mit Georgien einfach zuviel und zu umständlich. Was wir aus allen blogs herauslesen konnten ist, dass alle mit dem Ziel Mongolei (sofern sie nicht nach DE zurückkehren wollten) über direktem Weg über RUS in die Mongolei gefahren sind. Vermutlich eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit, aber landschaftlich eben nicht allzu interessant. Lange Fahrten Überland aus Australien, mit der immergleichen Vegetation kennen wir bereits, und haben deshalb nach Alternativen gesucht.
Wir hoffen es ist okay, wenn wir einfach mal laut denken, vllt. hilft dies anderen bei Ihrer Planung ebenfalls ...
... von Gentlemen.Slowakei, Ukraine, Moldawien (Transnistrien, Gagausien), Rumänien, Bulgarien, Türkei, Georgien (Armenien, Karabach), Russland
Ja, diese Strecke war eine unserer Alternativen. Ausser Armenien, Georgien und RUS handelt es sich um Visafreie Länder, insofern dachten wir ein Grenzübergang sollte recht zügig verlaufen und KOSTENLOS sein. Helmut´s Fotos zeigen endlich mal ein anderes Bild von Kasachstan und seine Strecke würde eine schöne Route für uns darstellen - Astrakhan, Aktobe, Kostanay, Astana -> RUS, Omsk. Dann zum Baikalsee. Allerdings müssten wir extra hierfür ein Visa kaufen und für die Rückfahrt aus der Mongolei nach Kirgistan nochmal. Wie lange hast du für diese Strecke gebraucht Helmut?
Eine Fahrt zunächst über Zentralasien und dann in die Mongolei (wo wir definitv mit dem eigenen Fahrzeug hinwollen!) macht in der Tat nur Sinn bei einer Weiterfahrt durch China Richtung Nepal. Ich habe hier schmerzlich von Preisen jenseits der 3500€ gelesen.
Wir freuen uns natürlich weiterhin auf Eure Erfahrungen und Meinungen dazu.
Re: ... auf dem Weg Richtung Baikalsee
Ich bin der Meinung dass der Baikalsee zuviel (Langeweile und endlose Fahrerei) und zu umständlich ist, im Vergleich zu der reizvollen Route durch Balkan, Türkei, Kaukasus.Thomas_HH hat geschrieben: Es wir mit Georgien einfach zuviel und zu umständlich.
Ausser Armenien, Georgien und RUS handelt es sich um Visafreie Länder
Georgien verlangt kein Visum. Armenien muss man nicht durch.
Re: ... auf dem Weg Richtung Baikalsee
Euch ist schon klar, dass ihr auf der Fahrt von der Mongolei nach Kirgistan durch Rusland und Kasachstan müßt, ergo noch 2x Visum und da ihr bei der Hinfahrt da auch durch müßt heißt das Visa mit mehrfacher Einreise und die gibts nur gegen Einladung und als Geschäftsvisa.Allerdings müssten wir extra hierfür ein Visa kaufen und für die Rückfahrt aus der Mongolei nach Kirgistan nochmal.
Eine Reise durch Zentralasien bedarf leider einer sehr genauen Planung der Visa wegen, die auch einen beträchtlichen Teil der Reisekosten ausmachen. Visa unterwegs einzuholen ist absolut nicht zu empfehlen, da teuer und zeitaufwändig. Da bist du den Bürokraten völlig ausgeliefert, und die weissen das zu schätzen. Neben den Visas braucht man für bestimmte Gebiete weitere Bewilligungen, z.B. um Grenzgebiete Kasachstans zu bereisen oder für den Pamir-Highwy das GBAO-Permit.
Bis man die ganzen Visa und Kram beieinander hat dauerts schon ein paar Monate. Also wenn Ihr im April losfahren wollt, dann sollte die Beantragung der Visa demnächst beginnen und somit die genaue Planung der Reise bald in die Endphase gehen. Dabei habt ihr noch nicht mal ein Fahrzeug ... und irgendwie müßt ihr ja auch durch China, was extrem aufwändig für Selbstfahrer ist und nur mit Führer funktioniert.
Hier stehen noch ein paar Infos: http://www.zentralasien.org

Fragen zu der Reise und der Webseite kann ich gerne beantworten.
Sicherheit im Nordkaukasus?
Hallo Leute!
Wir verfolgen die Diskussion mit großem Interesse, da wir eine Reise via Iran und Zentralasien nach Indien ab April 2014 planen. Da ich noch restberufstätig bin, müssen wir in Etappen von +/- 6 Wochen reisen. Die erste Etappe soll durch die Ukraine und den Kaukasus in den Iran führen, danach wollen wir unser Auto in Georgien abstellen. Das ist zwar geografisch ungünstig, aber meines Wissens ist es im Iran, Turkmenistan oder Usbekistan nicht möglich, mit Auto einzureisen und ohne Auto vorübergehend auszureisen.
Nun soll ja die Sicherheitslage im Nordkaukasus nicht so besonders sein, zudem lese ich gerade, dass die Grenzübergänge von Russland nach Georgien für Ausländer nur mit Sondergenehmigung passierbar sind. Daher folgende Fragen:
Wie schätzt ihr die Sicherheit im Nordkaukasus auf der Haup-Nord-Süd-Route von Rostov-Na-Donu über Nevinnomysk nach Vladikavkaz und Larsi ein?
Weiß jemand, ob die Genehmigung zum Grenzübertritt einfach zu bekommen ist oder ist das mit größeren Schwierigkeiten verbunden?
Für aktuelle Infos dankt schon jetzt
der Naglwitz
Wir verfolgen die Diskussion mit großem Interesse, da wir eine Reise via Iran und Zentralasien nach Indien ab April 2014 planen. Da ich noch restberufstätig bin, müssen wir in Etappen von +/- 6 Wochen reisen. Die erste Etappe soll durch die Ukraine und den Kaukasus in den Iran führen, danach wollen wir unser Auto in Georgien abstellen. Das ist zwar geografisch ungünstig, aber meines Wissens ist es im Iran, Turkmenistan oder Usbekistan nicht möglich, mit Auto einzureisen und ohne Auto vorübergehend auszureisen.
Nun soll ja die Sicherheitslage im Nordkaukasus nicht so besonders sein, zudem lese ich gerade, dass die Grenzübergänge von Russland nach Georgien für Ausländer nur mit Sondergenehmigung passierbar sind. Daher folgende Fragen:
Wie schätzt ihr die Sicherheit im Nordkaukasus auf der Haup-Nord-Süd-Route von Rostov-Na-Donu über Nevinnomysk nach Vladikavkaz und Larsi ein?
Weiß jemand, ob die Genehmigung zum Grenzübertritt einfach zu bekommen ist oder ist das mit größeren Schwierigkeiten verbunden?
Für aktuelle Infos dankt schon jetzt
der Naglwitz
Re: ... auf dem Weg Richtung Baikalsee
Hallo Nagelwitz,
nach dem Fred hier und anderen Berichten ist die Grenze von Russland nach Georgien derzeit problemlos zu überqueren:
http://wuestenschiff.de/phpbb/viewtopic ... 41&t=42543
Von der Sicherheitslage im Nordkaukasus wird derzeit gutes berichtet, Dagestan sollte man wohl trozdem meiden.
Als nächste Etappe käme dann Kirgistan in Frage, ist jetzt visafrei und dort müßte man das Auto stehen lassen können, nur liegt das nicht so ganz richtig auf dem Weg nach Indien.
nach dem Fred hier und anderen Berichten ist die Grenze von Russland nach Georgien derzeit problemlos zu überqueren:
http://wuestenschiff.de/phpbb/viewtopic ... 41&t=42543
Von der Sicherheitslage im Nordkaukasus wird derzeit gutes berichtet, Dagestan sollte man wohl trozdem meiden.
Als nächste Etappe käme dann Kirgistan in Frage, ist jetzt visafrei und dort müßte man das Auto stehen lassen können, nur liegt das nicht so ganz richtig auf dem Weg nach Indien.
Re: Sicherheit im Nordkaukasus?
Die Strecke Rostov-am-Don nach Vladikavkaz und weiter nach Georgien (über Verkhni Lars) ist völlig problemlos und bedarf keiner Genehmigungen. Ich bin dort mehrfach gefahren. (Über Süd-Ossetien nach Georgien bleibt es allerdings unmöglich, da Georgien mit seinem ex-Landesteil Süd-Ossetien im Krieg ist).Naglwitz hat geschrieben:Hallo Leute!
Wir verfolgen die Diskussion mit großem Interesse, da wir eine Reise via Iran und Zentralasien nach Indien ab April 2014 planen. Da ich noch restberufstätig bin, müssen wir in Etappen von +/- 6 Wochen reisen. Die erste Etappe soll durch die Ukraine und den Kaukasus in den Iran führen, danach wollen wir unser Auto in Georgien abstellen. Das ist zwar geografisch ungünstig, aber meines Wissens ist es im Iran, Turkmenistan oder Usbekistan nicht möglich, mit Auto einzureisen und ohne Auto vorübergehend auszureisen. on
Nun soll ja die Sicherheitslage im Nordkaukasus nicht so besonders sein, zudem lese ich gerade, dass die Grenzübergänge von Russland nach Georgien für Ausländer nur mit Sondergenehmigung passierbar sind. Daher folgende Fragen:
Wie schätzt ihr die Sicherheit im Nordkaukasus auf der Haup-Nord-Süd-Route von Rostov-Na-Donu über Nevinnomysk nach Vladikavkaz und Larsi ein?
Weiß jemand, ob die Genehmigung zum Grenzübertritt einfach zu bekommen ist oder ist das mit größeren Schwierigkeiten verbunden?
Für aktuelle Infos dankt schon jetzt
der Naglwitz
Die Einreise von Russland / Sochi über Abchasien nach Georgien ist meines Wissens weiterhin nicht möglich, weil Georgien dies als illegale Einreise in den Ex-Landesteil Abchasien wertet. (Russland - Abchasien - Russland oder Georgien - Abchasien - Georgien wiederum problemlos. Abchasien-Visum online erhältlich.)
Die Einreise von Dagestan nach Aserbaidschan ist wieder möglich. Dagestan ist aber riskant im Vergleich zu allen anderen Gebieten im Kaukasus. (Da sich Gewalt in Dagestan normalerweise nicht gegen Ausländer richtet, ist das Risiko im Prinzip vertretbar.)
Ich würde empfehlen, über Rostov-am-Don und Vladikavkaz via Verkhni Lars nach Georgien einzureisen. Auto ggf. dort stehenlassen. Weiterreise in den Iran über Armenien / Meghri (mit Abstecher Karabach).
Zuletzt geändert von Gentleman am Sa 21. Dez 2013, 15:02, insgesamt 1-mal geändert.
Re: ... auf dem Weg Richtung Baikalsee
Danke für eure vielversprechenden Antworten.
@abacus
Kirgistan liegt durchaus auf der Route nach Indien, wenn man durch China nach Nepal fährt. Da ich dazu auch noch eine Menge Fragen habe, dies aber hier nicht zum Thema passt, eröffne ich in den nächsten Tagen einen neuen Thread.
@abacus
Kirgistan liegt durchaus auf der Route nach Indien, wenn man durch China nach Nepal fährt. Da ich dazu auch noch eine Menge Fragen habe, dies aber hier nicht zum Thema passt, eröffne ich in den nächsten Tagen einen neuen Thread.
Re: ... auf dem Weg Richtung Baikalsee
Hallo alle,
Ich lese auf dieses forum seit ne weile mit, interresanter thread hier.
Bin vor kurz noch nach Georgien gefahren mit mein PKW.
Bitte achte darauf das wann man mit ein PKW einreist, das das PKW innerhalb von 20 tage wieder aus georgien ist, das auto wird im pass gestempelt(stempel mit autosymbol) so moglicherweise kann es probleme geben bei die ausreise ohne PKW
Sollen die regeln sich geandert haben mittlerweile, verzeihe mir.
Die Grenze im darialslucht(heeresstrasse) ist offen fur alle verkehr, bin mehrere west europaische motorradfahrer/PKW's oder LKW''s aus UA entgegen gefahren die aus russland kamen, wie oben beschrieben geht das jetzt problemlos.
Grusse
Ich lese auf dieses forum seit ne weile mit, interresanter thread hier.
Bin vor kurz noch nach Georgien gefahren mit mein PKW.
Bitte achte darauf das wann man mit ein PKW einreist, das das PKW innerhalb von 20 tage wieder aus georgien ist, das auto wird im pass gestempelt(stempel mit autosymbol) so moglicherweise kann es probleme geben bei die ausreise ohne PKW
Sollen die regeln sich geandert haben mittlerweile, verzeihe mir.
Die Grenze im darialslucht(heeresstrasse) ist offen fur alle verkehr, bin mehrere west europaische motorradfahrer/PKW's oder LKW''s aus UA entgegen gefahren die aus russland kamen, wie oben beschrieben geht das jetzt problemlos.
Grusse
Re: ... auf dem Weg Richtung Baikalsee
Hallo,zapoj hat geschrieben:das auto wird im pass gestempelt(stempel mit autosymbol)
wird auf dem georgischen Stempel auch das Auto auch identifiziert, also Autonummer, Halter und so?
Ich kenne so einen ähnlichen Stempel aus anderen Ländern, dort bedeutet er nur, dass man ist mit einem Auto eingereist ist. Alle Insassen bekommen diesen Stempel, auch wenn man mit einem Sammeltaxi o.ä. einreist. Bei der Ausreise per Bahn oder Flugzeug gabs dann halt einen entsprechenden Stempel mit anderem Symbol, aber keine Probleme (Mongolei).
Beim googeln habe ich dieses Bildchen für Russland gefunden, da erkennt man die Stempel die ich aus Zentralasien kenne und die nicht bedeuten, dass das Auto eingestempelt ist:

da gepostet: http://hansjoergalby.beepworld.de/die-v ... reisen.htm
Grüße
abacus




