Mit der Ente durchs südliche Afrika II

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen: Reiseberichte zum Informieren und Träumen, fotografisch dokumentiert. In diesem Forum findet ihr Reiseberichte als "Fotostreckenführer" zu interessanten Reisewegen.

Moderator: Moderatoren

Benutzeravatar
Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2755
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Mit der Ente durchs südliche Afrika II

Beitrag von Uwe Schmitz »

Nachdem ich Euch im letzten Jahr von September bis Dezember über
die Wiederauferstehung der Afrika-Ente berichtet habe, waren wir dieses Jahr im Sommer erst mal für mich fahrzeugfremd in Norwegen.
Seit Mitte August sind wir nun wieder im südlichen Afrika unterwegs, diesmal geht's (auch wegen des Carnets :kotz: ) Richtung Osten bis nach Zimbabwe.
Uns interessieren natürlich die Umstände, wie es in einem Land ohne Währung und mit sehr wenigen Touristen zu reisen ist.
Also, los geht's:
Ente fertig machen zur Abreise im TransKalahari Inn
Ente fertig machen zur Abreise im TransKalahari Inn
Ohne besondere Aufenthalte fahren wir nach Maun in Botswana.
Besonderheit, die uns den Zeitdruck wegen des baldigen Carnetablaufs nahm: Unser Auto wurde auf besonderes Bitten an der namibischen Grenze aus dem alten Carnet aus- und in Botswana ins neue eingestempelt :h:
Am Thamalakane River beim Maun Restcamp
Am Thamalakane River beim Maun Restcamp
Von Maun aus geht's weiter Richtung Osten, wir folgen dem Boteti River entlang der südlichen Grenze des Makgalakgadi Parks.
Der Blick über den Boteti River in den Magkalakgadi Park
Der Blick über den Boteti River in den Magkalakgadi Park
Rinder schwimmen im Boteti und versuchen in den Park zu gelangen (ein wohl lebensgefährliches Unterfangen?)
Rinder schwimmen im Boteti und versuchen in den Park zu gelangen (ein wohl lebensgefährliches Unterfangen?)
Wir finden eine schmale Piste (die alte Trasse?) wenige Kilometer parallel zur neuen Straße, die wir natürlich viel lieber fahren und erreichen auf ihr Khumaga.
Alte Piste Richtung Khumaga
Alte Piste Richtung Khumaga
Später kreuzen wir letztmalig vor seinen Verdunsten/Versickern/Verbraucht werden (bei den Orapa-Minen) den Boteti und danach weites Land mit flachen Salzpfannen voller Rinder.
nochmals am Boteti River
nochmals am Boteti River
Salzpfannen ... und immer wieder Rinder!
Salzpfannen ... und immer wieder Rinder!
Dann biegen wir nach Norden ab: nach Kubu Island !
Viele Grüße
Uwe
Benutzeravatar
Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2755
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Mit der Ente durchs südliche Afrika II

Beitrag von Uwe Schmitz »

weiter nach Kubu Island:
noch 17 Kilometer...
noch 17 Kilometer...
Kubu Island liegt am westlichen Rand der Sowa-Salzpfanne, einige Kilometer vorgelagert, also gefühlt mittendrin...
Jetzt gehts raus auf die Pan...
Jetzt gehts raus auf die Pan...
... fast wie in der Sahara irgendwo
... fast wie in der Sahara irgendwo
Granitrücken und -Kugeln auf Kubu
Granitrücken und -Kugeln auf Kubu
Kubu Island, wunderschön.
Wir bleiben zwei Nächte auf der fast einsamen Campsite, die außer Plumsklo und Grillplatz nichts zu bieten hat, außer eben einem traumhaften Platz...
Wanderung einmal um Kubu Island herum
Wanderung einmal um Kubu Island herum
Es gibt unglaublich viele Baobabs auf der "Insel", reichlich Futter für Fotografen.
18-Kubu-Baobab-4.jpg
20-Kubu-Baobab-2.jpg
21-Kubu-Baobab-3.jpg
23-Kubu-Baobab-5.jpg
24-Kubu-Baobab-6.jpg
Am übernächsten Tag verlassen wir Kubu Island nach Norden, folgen lange dem Rand der Sowa-Pan, passieren dabei auch einen der Vet-Fences, die verhindern sollen, dass sich Tierseuchen im ganzen Land verbreiten, und erreichen später die Straße nach Nata und weiter Richtung Francistown.
Vet-fence auf der Sowa-pan
Vet-fence auf der Sowa-pan
Am Rand der Sowa-Pan nach Nata
Am Rand der Sowa-Pan nach Nata
In Francistown checken wir nochmal die Ente, kaufen ordentlich ein und kleben die für Zimbabwe geforderten Reflektoren an die Ecken der Stoßstangen...
Reflektoren für Zimbabwe
Reflektoren für Zimbabwe
... und dann geht's weiter nach Zimbabwe.

viele Grüße
uwe

p.s.: eines ist klar: Kubu ist für uns das Highlight im Botswana, dass uns (wegen strigtly four by four !) nicht in den Nationalparks haben will !
Benutzeravatar
Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2755
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Mit der Ente durchs südliche Afrika II - Zimbabwe

Beitrag von Uwe Schmitz »

Einreise von botswana nach zimbabwe bei ramokgwabane/plumtree:
für 30 USD cash kriegen wir ein 30-tage-visum in den paß geklebt, das carnet wird anstandslos gestempelt, an roadtax/carbontax sollen wir 20 USD zahlen, geht auch per Visa-card, mal sehen, ob's wirklich abgebucht wird.
dann sollen wir noch ein blaues formblatt (temp.import paper) ausfüllen, jedoch nicht mit kameras, notebook und ähnlichen wertsachen, sondern mit reservebenzin im kanister und alkohol in flaschen. das wird im ersten stock des zollgebäudes gestempelt, verschwindet in den tiefen der ente und wird auch nie mehr erfragt. nach noch nicht mal einer stunde haben wir beide grenzstationen hinter uns, alles ganz entspannt!
Zimbabwe, here we are!
Zimbabwe-Flagge
Zimbabwe-Flagge
die fahrt auf guter strasse zum matobo nationalpark läuft einfach, 2 road blocks (polizisten) stoppen uns, fragen nach dem woher und wohin, evtl. wird sich über mein klebe-kennzeichen auf der vorderen motorhaube gewundert (bei 30 jahre alten autos aus deutschland ist alles möglich!), doch keine geldforderungen, es wird gute fahrt gewünscht... und wir dürfen weiter.
auf einer einfachen piste erreichen wir das gate des matobo parks. wir möchten den park ausführlich durchstreifen und wollen also drei nächte im park campen.
es wird lange gerechnet, als ergebnis werden uns 139 USD genannt, mit detailierter quittung und zahlbar mit visa-card (!)
Granitformation im Matobo-Nationalpark
Granitformation im Matobo-Nationalpark
Granitformation im Matobo-Nationalpark
Granitformation im Matobo-Nationalpark
am nachmittag bummeln wir gemütlich durch den "wilderness area" genannten parkteil, um die verschiedenen landschaftsformen zwischen 1200 und 1400 metern höhe zu erkunden. tiere sehen wir, bis auf wenige antilopen, keine, die werden wir wohl erst morgen im "whovi game park" zu sehen kriegen.
Weites Grasland...
Weites Grasland...
... oder dichter Busch.
... oder dichter Busch.
sowohl die straßen als auch die pisten im park gelten alle als pkw-tauglich, doch da habe ich bisweilen schwierigkeiten, mir diese strecken mit einem normalen auto bezwingbar vorzustellen.
Ausgewaschene Pisten von der letzten Regenzeit...
Ausgewaschene Pisten von der letzten Regenzeit...
... und immer noch (kleine) Wasserdurchfahrten.
... und immer noch (kleine) Wasserdurchfahrten.
am nächsten tag im game park sehen wir bis auf 2 giraffen und einige wenige antilopen keine tiere, es soll zwar rhinos hier geben...
aber das war ja nicht der besuchsgrund für matobo.
nach der zweiten nacht wollen wir uns die höhlen im park mit den felsmalereien ansehen (teils weltkulturerbe) und auf worlds view mit dem grab von cecil rhodes hochklettern.
erste höhle: Nswatugi Cave, eher ein großer felsüberhang.
Eingang zur Nswatugi Cave
Eingang zur Nswatugi Cave
Wand mit Felsmalereien in der Nswatugi Cave
Wand mit Felsmalereien in der Nswatugi Cave
Die folgenden 3 Fotos können durch anklicken in ihrer vollen größe angezeigt werden !

Bild
da die wand mit sehr vielen übereinanderliegenden bildern ausgestattet ist, habe ich dieses panorama mit einem programm zur sichtbarmachung geringster farbunterschiede bearbeitet.
unglaublich, was da noch sichtbar wird, was vorher mit bloßem auge nicht erkennbar war!
Bild
Bild
Zur besseren Erkennbarkeit der verschiedenen Schichten habe ich die oberen 2 Bilder digital gefärbt (mit D-Stretch).

Wir sind beeindruckt von der vielfalt der motive, die den bildern in der sahara nichts nachsteht.
und weiter geht's zur nächsten: Pomongwe Cave.
einst die höhle mit den besten bildern in matobo, wurde versucht, von "experten" zu konservieren. einige jahre später war kaum noch etwas davon übrig.
Pomongwe Cave Eingang
Pomongwe Cave Eingang
im museum nahebei wird vieles zur natur, der kultur der menschen und den felsmalereien erklärt.
So etwa sollen Felsmalereien entstanden sein.
So etwa sollen Felsmalereien entstanden sein.
uns wird eine besichtigung der Silozwane Höhle empfohlen, die liegt allerdings südlich und etwas außerhalb des parks, so dass wir dafür den restlichen nachmittag einplanen.
Von weitem erscheint die ganze Bergkuppe wie mit Gravuren verziert.
Von weitem erscheint die ganze Bergkuppe wie mit Gravuren verziert.
Der Anstieg zur Höhle, mit grünen Pfeilen deutlich markiert.
Der Anstieg zur Höhle, mit grünen Pfeilen deutlich markiert.
Die Silozwane Cave, ein großer Überhang am Berg.
Die Silozwane Cave, ein großer Überhang am Berg.
Innenansicht der Silozwane Cave
Innenansicht der Silozwane Cave
Das berühmte Bild der gebärenden Frau.
Das berühmte Bild der gebärenden Frau.

uwe
Benutzeravatar
Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2755
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Re: Mit der Ente durchs südliche Afrika II

Beitrag von Uwe Schmitz »

Achtung, der letzte beitrag oben (Zimbabwe) ist auch neu !

hier noch 2 bildchen von unserer campsite am see, sehr basic, aber wunderschön.
Campsite am Mtsheleli-See
Campsite am Mtsheleli-See
Abendaussicht auf den Mtsheleli-See
Abendaussicht auf den Mtsheleli-See
schönes wochenende wünsche ich allen lesern!
viele grüße aus dem freestate/südafrika auf dem weg zurück nach namibia
uwe
Carlo
Beiträge: 512
Registriert: Mo 1. Aug 2005, 07:37
Wohnort: Wörth am Rhein
Kontaktdaten:

Re: Mit der Ente durchs südliche Afrika II

Beitrag von Carlo »

Hallo Uwe,

tolle Eindrücke aus dem Süden Afrikas! Es war auch eine gute Idee mit der Sichtbarmachung der übereinanderliegenden Höhlenbildern, bin beeindruckt.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung ;-)

Ciao, Carlo
Werner Lenz
Beiträge: 273
Registriert: Mo 17. Apr 2006, 20:57

Re: Mit der Ente durchs südliche Afrika II

Beitrag von Werner Lenz »

Grüß Dich Uwe,

das sind ja wirklich schöne Malereien in diesen Höhlen.
Auch die Landschaften gefallen mir gut!

Euch Beiden weiterhin Gute Reise
Werner
albrecht willems
Beiträge: 247
Registriert: Do 19. Feb 2009, 10:20
Wohnort: gent/belgien

Re: Mit der Ente durchs südliche Afrika II

Beitrag von albrecht willems »

Hi,
Vonwegen der Carnet: ...Richtung Zimbabwe(oder Sambia/Angola) vonwegen der Carnet :!: verstehe ich, weil RSA/Namibia/Botswana/Lesotho/Swaziland eine Zoll Union sind. Habe dass damals so 6x gemacht. Aber Carnet abstempeln lassen innerhalb der Zoll Union :?: Denke du wird's problemen haben bei der zuruckgabe bei der ADAC(?). Vonwegen der Bankgarantie, eben when er richtig(?) abgestempeld ist an der Zimbabwe Grenze! Gesetze weist du! :oops:
In Belgien bei der KACB ist es so: when etwas schieff gelaufen ist damit, bekommt man der Bankgarantie zuruck nur nach 5 Jahre. Weiss ich von damals in West-Afrika(Togo) :wink:
gruss
------------
Turi
Beiträge: 2261
Registriert: Di 14. Feb 2006, 21:49
Wohnort: Ostschweiz

Re: Mit der Ente durchs südliche Afrika II

Beitrag von Turi »

Hallo Albrecht

Wir haben das Carnet im 2015 auch in Namibia aus -und einstempeln lassen.
Sobald das Anschlusscarnet wieder zurück beim ADAC ist, sollte auch dem ADAC klar sein, dass das Fahrzeug wieder raus ist.
Wir hatten keine Probleme damit.
Probleme hätte eher der Zöllner, der das aus Unwissenheit stempelt und seine vorgesetzte Stelle dahinter kommt, da würde ich mir allerdings keinen Kopf machen.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Benutzeravatar
Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2755
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Re: Mit der Ente durchs südliche Afrika II

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo foristen,
wir haben in buitepos nur versucht, das carnet termingerecht ausstempeln zu lassen (1 tag vor ablauf), was ja funktionierte.
eine woche später sind wir ja wirklich nach zimbabwe ausgereist und haben die zollunion verlassen. wenn die das prüfen wollen, sollte das anhand der beiden unteren schnipsel des carnets, die ja beim zoll verbleiben, möglich sein.
früher konnte das carnet ja sogar in windhoek (voigtstrasse) umgestempelt werden ohne das land zu verlassen, geht seit sommer 2016 nicht mehr.
überlegt euch selbst, was ich mit meiner angabe interessierten leuten vermitteln will...
viele grüße aus kimberley
uwe
Benutzeravatar
Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2755
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Re: Mit der Ente durchs südliche Afrika II

Beitrag von Uwe Schmitz »

Weiter mit unserer reise:
den dritten tag im park besuchen wir den rhino-shelter mit malereien der grauen dicken (in roter farbe!) und klettern auf den granithügel zum worlds view, auf dessen top sich auch das grab von cecil rhodes befindet, einem der wichtigsten politischen strippenzieher im südlichen afrika des 19. jahrhunderts.
Der Weg hoch zum Worlds View.
Der Weg hoch zum Worlds View.
Das Grab von Cecil Rhodes auf dem Gipfel bei Worlds View.
Das Grab von Cecil Rhodes auf dem Gipfel bei Worlds View.
Der Ausblick über Matobo vom Worlds View.
Der Ausblick über Matobo vom Worlds View.
der Matobo Nationalpark ist wirklich sehr arm an tieren, aber hier oben sehen wir einige zwar kleine aber sehr schöne tierchen:
zwei Augrabies-Eidechsen
zwei Augrabies-Eidechsen
Endlich entdecken wir eine Elefanten- oder Rüssel-Spitzmaus !
Endlich entdecken wir eine Elefanten- oder Rüssel-Spitzmaus !
auf der rückfahrt von unserer südlichen campsite am see zum maingate im norden wollen wir einen anderen weg als hier hin fahren, er ist in der karte des parks eingezeichnet. in der open-street-map-karte kann ich ihn aber nicht finden. so schau'n wir mal, was damit ist...
Diese Brücke wird die nächste Regenzeit nicht überstehen!
Diese Brücke wird die nächste Regenzeit nicht überstehen!
In der letzten Regenzeit weggerissene Brücke
In der letzten Regenzeit weggerissene Brücke
tja, da heisst es umkehren und doch den gleichen weg zurückfahren.
vom gate aus fahren wir die kleine asphaltstrasse vielleicht 20 km entlang der parkgrenze nach westen und treffen auf das "Old Farmhouse". das wäre für uns vielleicht mal wieder ne gelegenheit, ein kaltes bier oder savannah zu trinken... gibt's leider nur (der schanklizenz wegen) für gäste des hauses.
doch wir dürfen uns auf dem gelände umsehen, der platz zum campen (mit tollen rustikalen sanitäranlagen, die freundlichkeit der betreiber und ein besonderes event, an dem wir mitmachen können, lässt uns eine nacht hier bleiben (und wir kriegen kaltes bier! :h: )
Mit dem Pick-up des Farmers geht raus auf's Veld...
Mit dem Pick-up des Farmers geht raus auf's Veld...
... um die Farm-Giraffen zu füttern.
... um die Farm-Giraffen zu füttern.
und später bekommen auch noch die Zebras ihren anteil.
Fütterung der Farm-Zebras
Fütterung der Farm-Zebras
Campsite-Ausblick nach dem Sonnenuntergang.
Campsite-Ausblick nach dem Sonnenuntergang.
vom Old Farmhouse geht's an den nächsten 2 tagen auf kleinen strassen und pisten über Gwanda und West-Nicholsson mit einer wilden übernachtung im mopanewald zur A9 und nach masvingo. dann noch wenige kilometer, und wir erreichen die Great Zimbabwe Ruins am Lake Mutirikwe.
doch davon mehr beim nächsten mal.
Verkaufsstände am Strassenrand unterwegs
Verkaufsstände am Strassenrand unterwegs
viele grüße
uwe
albrecht willems
Beiträge: 247
Registriert: Do 19. Feb 2009, 10:20
Wohnort: gent/belgien

Re: Mit der Ente durchs südliche Afrika II

Beitrag von albrecht willems »

Uwe Schmitz hat geschrieben:hallo foristen,
wir haben in buitepos nur versucht, das carnet termingerecht ausstempeln zu lassen (1 tag vor ablauf), was ja funktionierte.
eine woche später sind wir ja wirklich nach zimbabwe ausgereist und haben die zollunion verlassen. wenn die das prüfen wollen, sollte das anhand der beiden unteren schnipsel des carnets, die ja beim zoll verbleiben, möglich sein.
früher konnte das carnet ja sogar in windhoek (voigtstrasse) umgestempelt werden ohne das land zu verlassen, geht seit sommer 2016 nicht mehr.
überlegt euch selbst, was ich mit meiner angabe interessierten leuten vermitteln will...
viele grüße aus kimberley
uwe
-------------------
Moin Moin...Uwe
Nun ja, Ich kann nur bestaetigen was ich damals! mitgemacht habe. Wahrscheinlich ist der Belgische KACB etwas mehr Punktlich vonwege diese gesetze :oops: Zeitraum: 1976(war uberland) 1989...1992 1997...2000 2003...2005 Alles mit unterstellplatz.
Schone Bildern! Und weiter Gute Fahrt
Gruss
------------------
martin1101
Beiträge: 1252
Registriert: Fr 21. Okt 2005, 09:35
Wohnort: Linz/Austria
Kontaktdaten:

Re: Mit der Ente durchs südliche Afrika II

Beitrag von martin1101 »

Hallo Uwe
wie ich sehe, funzt Dein Getriebe noch :lol:
Tolle Reise und Bilder

Herzliche Reisegrüße aus Westsambia
Lisi & Martin
Reisen ist tödlich ... für Vorurteile (Mark Twain)
Unsere Reisen

Bild
Benutzeravatar
Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2755
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Re: Mit der Ente durchs südliche Afrika II

Beitrag von Uwe Schmitz »

@albrecht: bin 1989-90 , 1998-2000 und 2005 mit carnet unterwegs gewesen. kenne mich also mit den Problemen auch ein bisken aus ...
@ Martin: verfolge eure Reise auf eurer Seite. .. weiter alles Gute
Uwe
Benutzeravatar
Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2755
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Re: Mit der Ente durchs südliche Afrika II

Beitrag von Uwe Schmitz »

in masvingo lassen wir einen reifen flicken, der jeden tag etwa 0,3 bar verliert (sonst haben wir bisher keine pannen oder schäden!).
Beim Reifenflicker in Masvingo
Beim Reifenflicker in Masvingo
wir fahren an den Lake Mutirikwi (früher Lake Kyle) und finden einen schönen campingplatz in der Norma Jean Lodge.
am nächsten tag umrunden wir den ganzen stausee (5 US$ Gebühr p.P. zum befahren der straße am see)
74-stau1.jpg[/attachment [attachment=0]75-stau2.jpg
es geht durch schöne landschaften, teils bewaldet, teils intensiv bewirtschaftet.

...
netz ist hier so lahm, dass ich bild-upload abbreche... schade :roll:
viele grüße kurz vor dem kgalagadi nationalpark im äußersten norden südafrikas

uwe
Dateianhänge
Das Tal des Mutirikwi unterhalb der Staumauer
Das Tal des Mutirikwi unterhalb der Staumauer
Die Staumauer des Lake Mutirikwi
Die Staumauer des Lake Mutirikwi
Benutzeravatar
Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2755
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Re: Mit der Ente durchs südliche Afrika II

Beitrag von Uwe Schmitz »

wieder zurück in namibia! vielleicht geht das netz heute besser...

es geht, wie oben schon geschrieben, durch schöne landschaften, teils bewaldet, teils intensiv bewirtschaftet.
Durch Eukalyptus-wald am Lake Mutirikwi
Durch Eukalyptus-wald am Lake Mutirikwi
Klassische Bebauung und Landwirtschaft am Lake Mutirikwi.
Klassische Bebauung und Landwirtschaft am Lake Mutirikwi.
den nächsten tag beschliessen wir mit besichtigung der größten steinmonumente im südlichen afrika, den Great Zimbabwe Ruins (Weltkulturerbe) zu verbringen.
zuerst besuchen wir die Great Enclosure, die große steinerne massive mauer, die kreisförmig einige andere ruinen und den mysteriösen massiven turm umschliesst.
Eingangsöffnung in der Great Enclosure
Eingangsöffnung in der Great Enclosure
Zwischen der äußeren und der inneren Mauer
Zwischen der äußeren und der inneren Mauer
Der mysteriöse massive Turm
Der mysteriöse massive Turm
später steigen wir die vielen stufen des alten weges hinauf zur Bergfestung, die genial zwischen die großen granitbrocken auf der kuppe des berges versteckt liegt und vom tal aus kaum zu sehen ist.
Aufstieg zu den Ruinen der Bergfestung
Aufstieg zu den Ruinen der Bergfestung
Von den Great Zimbabwe Ruins aus gehts Richtung Südafrika.
uwe
Antworten