Einreise von botswana nach zimbabwe bei ramokgwabane/plumtree:
für 30 USD cash kriegen wir ein 30-tage-visum in den paß geklebt, das carnet wird anstandslos gestempelt, an roadtax/carbontax sollen wir 20 USD zahlen, geht auch per Visa-card, mal sehen, ob's wirklich abgebucht wird.
dann sollen wir noch ein blaues formblatt (temp.import paper) ausfüllen, jedoch nicht mit kameras, notebook und ähnlichen wertsachen, sondern mit reservebenzin im kanister und alkohol in flaschen. das wird im ersten stock des zollgebäudes gestempelt, verschwindet in den tiefen der ente und wird auch nie mehr erfragt. nach noch nicht mal einer stunde haben wir beide grenzstationen hinter uns, alles ganz entspannt!
Zimbabwe, here we are!

- Zimbabwe-Flagge
die fahrt auf guter strasse zum matobo nationalpark läuft einfach, 2 road blocks (polizisten) stoppen uns, fragen nach dem woher und wohin, evtl. wird sich über mein klebe-kennzeichen auf der vorderen motorhaube gewundert (bei 30 jahre alten autos aus deutschland ist alles möglich!), doch keine geldforderungen, es wird gute fahrt gewünscht... und wir dürfen weiter.
auf einer einfachen piste erreichen wir das gate des matobo parks. wir möchten den park ausführlich durchstreifen und wollen also drei nächte im park campen.
es wird lange gerechnet, als ergebnis werden uns 139 USD genannt, mit detailierter quittung und zahlbar mit visa-card (!)

- Granitformation im Matobo-Nationalpark

- Granitformation im Matobo-Nationalpark
am nachmittag bummeln wir gemütlich durch den "wilderness area" genannten parkteil, um die verschiedenen landschaftsformen zwischen 1200 und 1400 metern höhe zu erkunden. tiere sehen wir, bis auf wenige antilopen, keine, die werden wir wohl erst morgen im "whovi game park" zu sehen kriegen.

- Weites Grasland...

- ... oder dichter Busch.
sowohl die straßen als auch die pisten im park gelten alle als pkw-tauglich, doch da habe ich bisweilen schwierigkeiten, mir diese strecken mit einem normalen auto bezwingbar vorzustellen.

- Ausgewaschene Pisten von der letzten Regenzeit...

- ... und immer noch (kleine) Wasserdurchfahrten.
am nächsten tag im game park sehen wir bis auf 2 giraffen und einige wenige antilopen keine tiere, es soll zwar rhinos hier geben...
aber das war ja nicht der besuchsgrund für matobo.
nach der zweiten nacht wollen wir uns die höhlen im park mit den felsmalereien ansehen (teils weltkulturerbe) und auf worlds view mit dem grab von cecil rhodes hochklettern.
erste höhle: Nswatugi Cave, eher ein großer felsüberhang.

- Eingang zur Nswatugi Cave

- Wand mit Felsmalereien in der Nswatugi Cave
Die folgenden 3 Fotos können durch anklicken in ihrer vollen größe angezeigt werden !

da die wand mit sehr vielen übereinanderliegenden bildern ausgestattet ist, habe ich dieses panorama mit einem programm zur sichtbarmachung geringster farbunterschiede bearbeitet.
unglaublich, was da noch sichtbar wird, was vorher mit bloßem auge nicht erkennbar war!
Zur besseren Erkennbarkeit der verschiedenen Schichten habe ich die oberen 2 Bilder digital gefärbt (mit D-Stretch).
Wir sind beeindruckt von der vielfalt der motive, die den bildern in der sahara nichts nachsteht.
und weiter geht's zur nächsten: Pomongwe Cave.
einst die höhle mit den besten bildern in matobo, wurde versucht, von "experten" zu konservieren. einige jahre später war kaum noch etwas davon übrig.

- Pomongwe Cave Eingang
im museum nahebei wird vieles zur natur, der kultur der menschen und den felsmalereien erklärt.

- So etwa sollen Felsmalereien entstanden sein.
uns wird eine besichtigung der Silozwane Höhle empfohlen, die liegt allerdings südlich und etwas außerhalb des parks, so dass wir dafür den restlichen nachmittag einplanen.

- Von weitem erscheint die ganze Bergkuppe wie mit Gravuren verziert.

- Der Anstieg zur Höhle, mit grünen Pfeilen deutlich markiert.

- Die Silozwane Cave, ein großer Überhang am Berg.

- Innenansicht der Silozwane Cave

- Das berühmte Bild der gebärenden Frau.
uwe