Coronaflucht in die Wüste (nach Namibia)

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen: Reiseberichte zum Informieren und Träumen, fotografisch dokumentiert. In diesem Forum findet ihr Reiseberichte als "Fotostreckenführer" zu interessanten Reisewegen.

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martin1101
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Coronaflucht in die Wüste (nach Namibia)

Beitrag von martin1101 »

Anm.der Moderation:
Die folgenden Beiträge wurden vom ursprünglichen Thema

Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste
abgetrennt, damit die beiden Reisen (zum einen von Uwe und Geli und zum anderen von Lisi und Martin) unabhängig voneinander hier im Forum erscheinen.
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So, Corona gibt es noch immer und deshalb waren auch wir in der Wüste :lol:

Die Idee für eine kurze Auszeit in Namibia stammt ja ohnehin hier aus dem Forum - DANKE.
Wir haben sie gemeinsam mit Reisefreunden rasch aufgegriffen - nicht zuletzt auf Grund des tollen Berichts und der Bilder von Uwe. Seiner Empfehlung folgend haben wir auch die Autos bei African Sun CarHire gemietet - wirklich top ! (wir waren übrigen mit genau jenem Auto unterwegs wie Uwe 8) )

kurzer Reisebericht - Teil 1

Mittwoch 13.1. Flug von Wien über Adis Abeba nach Windhoek - Autoübernahme und auf Urban Camp

Über den Gamsbergpass und den Kuiseb Canyon (diesmal mit Wasser) geht´s nach Walvis Bay, wo wir bei Red Dune Safaris mit 2 wirklich netten Guides eine Selbstfahrertour nach Sandwich Harbour gebucht hatten (ganz gegen unsere sonstigen Gewohnheiten)

Gamsbergpass
Gamsbergpass
nicht unsere Unterkunft
nicht unsere Unterkunft
Kuisen Brigde
Kuisen Brigde
Lagune in Walvis Bay
Lagune in Walvis Bay
auf nach Sandwich Harbour
auf nach Sandwich Harbour
Sandwich Harbour Bay
Sandwich Harbour Bay
Rückweg über die Dünen
Rückweg über die Dünen
Wüstenkürbis
Wüstenkürbis

Abstecher zur Robbenkolonien beim Pelican Point

Robbenkolonien beim Pelican Point
Robbenkolonien beim Pelican Point

Wir folgen dem Meer nach Norden, nach Swakopmund, das wie ausgestorben wirkt, und dem Swakop River bis zur Abzweigung Khan River, den wir noch nicht kennen und der uns begeistert.

Khan River
Khan River
traumhafter Übernachtungsplatz
traumhafter Übernachtungsplatz
Engstelle im Khan River
Engstelle im Khan River

Da wenige Touristen in Namibia unterwegs sind, sind die Pisten in sehr gutem Zustand. Rasch bringen sie uns zur Spitzkoppe.

Spitzkoppe
Spitzkoppe
Spitzkoppe RestCamp
Spitzkoppe RestCamp

Diesmal sind wir den Omaruru River nicht von Henties Bay reingefahren, dafür versuchen wir es jetzt weiter oben. Ein Stück geht noch ganz gut, aber dann ist es uns zu matschig. Da wir dieses Stück allein unterwegs sind, kehren wir lieber um.

Omaruru River
Omaruru River
Omaruru River
Omaruru River

Die White Lady Lodge am Brandberg hat geöffnet. Nach einer Abkühlung im Pool stehen wir wieder einmal unter einem der großen Anabäumen im Flusstal und bekommem im Camp wieder einmal Besuch von einem Elefantenbullen.

Brnadberg / White Lady Lodge Campsite
Brnadberg / White Lady Lodge Campsite

Da auch der Ugab River noch nicht gelaufen ist, folgen wir dem Trail. Wie schon 2017 genießen wir die abwechslungsreiche Landschaft, die sich auf diesem Trail bietet: enge Durchfahrten, breitere Täler mit hohen Bäumen, Schilfpassagen und kurze, steile Abfahrten bis zum Rhino Trust Camp, das auf den ersten Blick wie aufgelassen wirkt.

Rhino Trust Camp / Ugab River
Rhino Trust Camp / Ugab River
Rhino Trust Camp / Ugab River
Rhino Trust Camp / Ugab River

.... Fortsetzung folgt ...
Zuletzt geändert von martin1101 am So 31. Jan 2021, 19:18, insgesamt 1-mal geändert.
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martin1101
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von martin1101 »

Teil 2

Über die steinige Piste nach Norden klettern wir aus dem Ugab Riviere, vorbei an versteinerten Bäumen, Welwitschias bis zum Desolation Valley.

Ausfahrt aus dem Ugab Reviere
Ausfahrt aus dem Ugab Reviere
Welwitschia Mirabilis
Welwitschia Mirabilis
Petrified Trees
Petrified Trees
Desolation Valley [(C) Christian Binder]
Desolation Valley [(C) Christian Binder]

Nur langsam hebt sich der dichte Nebel als wir am nächsten Morgen ins Huab Riverbed hinunterkrabbeln.
Der Pad nach Twyfelfontein ist wieder wunderbar und dank des Regens sind auch hier viele Tiere anzutreffen:
Elefanten, Giraffen, Böckli, Strauße usw.

Huab River
Huab River
jede Menge Elefanten
jede Menge Elefanten
Giraffen
Giraffen
unbenannt-IMG_1269-Bearbeitet-[2021.01.24].JPG
Twyfelfontein
Twyfelfontein

Unsere Reisefreunde zieht es noch nach Norden (die haben 1 Woche länger Zeit), wir steuern schön langsam wieder Richtung Süden. Über Omaruru und Okahandja, wo wir dem Handwerksmarkt einen Besuch abstatten, sind wir rasch bei unseren Bekannten am Oanob Stausee, der mehr als randvoll ist. Am Weg begleiten und heftige Gewitter.

Gewitter
Gewitter
Oanob Stausee
Oanob Stausee

Wir verbringen den vorletzten Abend hier sehr gemütlich und nach einem "Räum- und Putznachmittag" am Urban Camp geben wir unsere Autos wieder zurück bei African Sun Carhire, die uns zum Flughafen bringen.
Via Adis Abeba erreichen wir am 29.1. wiederum Wien und sind mit dem Zug in 1:40 auch schon wieder in Linz, wo wir uns zuhause in die verpflichtende Quarantäne begeben, bis wir uns hoffentlich nach 5 Tagen "freitesten".

Insgesamt war es zwar ein kurzer, aber sehr intensiver und wunderbarer Ausflug in die Wüste (nicht nur), der unsere Seelen wieder frisch aufgetankt hat. So werden wir die weiteren Wochen des Lockdown sicher gut überstehen.

Lisi & Martin

und sollte jemand genauer nachlesen und noch mehr Fotos sehen wollen, dann hier:
https://www.stonestours.at/reisen-2021/namibia-2021/
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lehencountry
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von lehencountry »

Super [emoji106]
Volle Dämme! In ALLGEMEINE ZEITUNG las ich kürzlich, dass alle Dämme in Namibia voll sind. Sehr erfreulich.
Kann mich an eine längere Trockenheit erinnern. Als ich 82 ankam , hatten sie schon 7 Jahre keinen Regen und die Farmer kein Vieh mehr.
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Uwe Schmitz
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Re: Coronaflucht in die Wüste (nach Namibia)

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo martin und lisi,
sehr schöne bildchen konntet ihr da ja machen, ich bin wieder begeistert und könnte gleich wieder los (wenn dann der große regen vorbei ist).
unser auto haben wieder sofort wiedererkannt. maber einige ecken, die ihr diesmal besucht habt, kennen wir noch nicht:
die strecke an der küste nach sandwich harbour (gute idee, was kostet die tour pro tag mit führer?) und das rhino camp mit dahinter folgendem desolation valley ...
naja, so bleiben immer noch weiter ziele offen ...

vielen dank für bericht und fotos.
viele grüße
uwe
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gülo
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Re: Coronaflucht in die Wüste (nach Namibia)

Beitrag von gülo »

So, Corona gibt es noch immer und deshalb waren auch wir in der Wüste

Hallo ihr beiden,
so schnell vergehen 2 Wochen. Schön, dass bei Euch alles so gut geklappt hat.

Grüße.......... 8)
SandLover
Meine Werkstatt : Landy´s Pit-Stop in Nierstein
martin1101
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Re: Coronaflucht in die Wüste (nach Namibia)

Beitrag von martin1101 »

Teil 3

Karten mit Route und Übernachtungsplätzen

Routen & ÜN T4A-2.jpg
(C) tracks4africa

Routen & ÜN Sat.jpg
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Carlo
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Re: Coronaflucht in die Wüste (nach Namibia)

Beitrag von Carlo »

Hallo Lisi und Martin,

so eine Auszeit würde mir auch gerade passen, danke fürs Teilhaben lassen!

Ciao, Carlo
martin1101
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Re: Coronaflucht in die Wüste (nach Namibia)

Beitrag von martin1101 »

Carlo hat geschrieben:
Do 11. Feb 2021, 09:15
so eine Auszeit würde mir auch gerade passen, danke fürs Teilhaben lassen!
Kann ich gut verstehen - wir haben es einfach gemacht 8) Aber als Rentner ist das vielleicht etwas leichter :idea:

Reisefreudige Grüße
Lisi & Martin
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Surfy
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Re: Coronaflucht in die Wüste (nach Namibia)

Beitrag von Surfy »

Danke für das Mitreisen lassen, dass war zusammen mit den Links zu Christian & Elke ja mal richtig viel Reisestoff :!:

Surfy
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