Hallo zusammen,
zunächst einmal möchte ich mich hier vorstellen:
Ich bin Marcel, 34 Jahre alt, komme aus dem nördlichen Bayern, nähe Würzburg.
Ich möchte dieses Jahr für mich mein größtes Abenteuer starten: Ich möchte mit entweder mit dem Motorrad oder mit einem Geländewagen die afrikanische Küstenlinie fahren. Die Westküste nach unten bis ans Kap der guten Hoffnung und je nachdem wie es die Zeit zulässt an der Ostküste zurück. Dafür habe ich 12 Monate Zeit. Gedanklich bin ich gerade eher beim Motorrad, wenn sich jedoch jemand findet, der die Strecke mit dem Geländewagen fahren möchte und noch einen Mitfahrer sucht, würde ich auch auf das Motorrad verzichten.
Entsprechende „Overland“-Erfahrung habe ich. Meine erste wirkliche Reise ohne Eltern war mit einem alten 87er Passat von Deutschland am Mittelmeer entlang, mit 21 direkt nach dem Studium durch den mittleren Osten, Israel und Palästina nach Jordanien. In Pakistan und Kaschmir war ich auf der Seidenstraße unterwegs und letztes Jahr habe ich die „TrekOut-OverlandTour“ nach Moldavien/Transnistrien über die Nordroute und an den Küsten zurück in die Heimat navigiert.
Vielleicht gibt es hier ja jemanden, der nur auf die Gelegenheit und einen Travelbuddy gewartet hat und diese Tour mit mir fahren möchte?
Schreib mir einfach! Abfahrt bin ich zeitlich relativ flexibel, möchte aber gerne innerhalb der nächsten 6 Monate los!
Franke nach Afrika - 2023
Moderator: Moderatoren
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uschi.desert
- Beiträge: 84
- Registriert: Mi 5. Mai 2010, 13:19
- Wohnort: ösiland
Re: Franke nach Afrika
hallo marcel,
willkommen hier
du bist schon richtig hier....
vielleicht liest du dich erstmal - deiner wunschstrecke gemäss - in div. länderthreats ein. da gibt es reichlich infos über grenzsitustionen, sicherheit, ect... wir haben vor 11 jahren ziemlich die route gemacht und da war es noch deutlich einfacher.
ich wünsche dir auf jeden fall alles gute.
willkommen hier
vielleicht liest du dich erstmal - deiner wunschstrecke gemäss - in div. länderthreats ein. da gibt es reichlich infos über grenzsitustionen, sicherheit, ect... wir haben vor 11 jahren ziemlich die route gemacht und da war es noch deutlich einfacher.
ich wünsche dir auf jeden fall alles gute.
LG Uschi
- Achim Vogt
- Moderator
- Beiträge: 2854
- Registriert: Fr 2. Jan 2009, 19:32
- Wohnort: Kampala / Uganda
Re: Franke nach Afrika
Lieber Marcel,
herzlich willkommen! Prinzipiell ist derzeit alles machbar, auch wenn manches kompliziert ist. Letztlich kapriziert sich auf der Westroute derzeit alles auf Nigeria, auf der Ostroute auf Äthiopien. Das Nigeria-Visum gibt es in Freetown (vorläufig, ansonsten wohl nicht auf der Route). Etwas unsicher ist wieder einmal die Situation in der Côte d'Ivoire, wo unklar ist, ob der Grenzübertritt überland (selbst mit einem Laissez-Passer) noch möglich ist. In Äthiopien war die Lage lange sehr vertrackt, weil eine horrende Zollgebühr verlangt wurde. Mit einem Führer scheint es inzwischen wieder möglich zu sein, das Land ohne diese Hinterlegung zu durchqueren.
Ich fürchte allerdings, dass vor allem angesichts der in Afrika immer mal wieder auf der Route auftretenden Schwierigkeiten ein Jahr fast zu wenig ist, um bereichernd beide Routen zu bereisen. Meine 2 Cents: weniger ist mehr - nimm Dir lieber ein Jahr Zeit und erlebe viel auf der Westroute bis Kapstadt.
Viele Grüße
Achim
herzlich willkommen! Prinzipiell ist derzeit alles machbar, auch wenn manches kompliziert ist. Letztlich kapriziert sich auf der Westroute derzeit alles auf Nigeria, auf der Ostroute auf Äthiopien. Das Nigeria-Visum gibt es in Freetown (vorläufig, ansonsten wohl nicht auf der Route). Etwas unsicher ist wieder einmal die Situation in der Côte d'Ivoire, wo unklar ist, ob der Grenzübertritt überland (selbst mit einem Laissez-Passer) noch möglich ist. In Äthiopien war die Lage lange sehr vertrackt, weil eine horrende Zollgebühr verlangt wurde. Mit einem Führer scheint es inzwischen wieder möglich zu sein, das Land ohne diese Hinterlegung zu durchqueren.
Ich fürchte allerdings, dass vor allem angesichts der in Afrika immer mal wieder auf der Route auftretenden Schwierigkeiten ein Jahr fast zu wenig ist, um bereichernd beide Routen zu bereisen. Meine 2 Cents: weniger ist mehr - nimm Dir lieber ein Jahr Zeit und erlebe viel auf der Westroute bis Kapstadt.
Viele Grüße
Achim
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BorderCounter
- Beiträge: 2
- Registriert: Di 31. Mär 2020, 14:27
Re: Franke nach Afrika
Liebe Uschi,
ja, ich gebe dir vollumfänglich recht. Ich bin vor 12 Jahren auch von Kampala nach Lubumbashi mittels Daumentaxi gefahren. Hat funktioniert, würde ich jetzt wahrscheinlich nicht mehr machen.
Die Grenzsituationen sind natürlich, nennen wir es mal eine Herausforderung. Dennoch hoffe ich, dass es irgendwie machbar ist. Bei der Sicherheit gibt es ja immer eine gefühlte Sicherheit und eine tatsächliche Sicherheit, wobei letztere meist deutlich besser ist als die gefühlte. Ich bin bisher mit der Devise "wenn einheimische sagen, ich kann da hin, dann geht das, ansonsten lass ich es sein" immer ganz gut gefahren. So würde ich es hier auch wieder angehen.
Lieber Achim,
das mit dem Nigeria-Visum nur in Freetown habe ich auch schon gelesen. Allerdings sind ja im Februar auch wahlen, vielleicht wird es danach ja alles besser?
Mit der Elfenbeinküste, ja das ist ein Problem. Ich habe in einer englischsprachigen Facebookgruppe vor ein paar Wochen von einem gelesen, der über Mali und Burkina Faso gefahren ist, weil die Elfenbeinküste Probleme gemacht hat. Ob ich das dort allerdings will, stelle ich mal in Frage. Mali wäre jetzt nicht mein Problem, in Bamako kenne ich 2 Deutsche. Der Grenzübertritt nach Burkina soll jedoch auch nicht so ohne sein.
Ja, Äthopien hat ja schon die ganze Zeit Probleme gemacht. Bis ich jedoch dort bin, vergeht realistisch noch ein Jahr. Bis dahin fliest noch viel Wasser den Nil runter
Ob es Sinn macht, sich jetzt schon den Kopf deshalb zu zerbrechen? Ich denke nein, die Lage wird sich bis dahin sicherlich noch einige male ändern.
Vielleicht gehe ich das ganze gerade auch etwas blauäugig an, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt und ich habs 2019 auch geschafft, im Nord-Kaschmir von Indien nach Pakistan zu kommen - wo es eigentlich überhaupt keinen Grenzübergang gibt. Manchmal ist das Glück auch auf der Seite der dummen
Viele Grüße
Marcel
ja, ich gebe dir vollumfänglich recht. Ich bin vor 12 Jahren auch von Kampala nach Lubumbashi mittels Daumentaxi gefahren. Hat funktioniert, würde ich jetzt wahrscheinlich nicht mehr machen.
Die Grenzsituationen sind natürlich, nennen wir es mal eine Herausforderung. Dennoch hoffe ich, dass es irgendwie machbar ist. Bei der Sicherheit gibt es ja immer eine gefühlte Sicherheit und eine tatsächliche Sicherheit, wobei letztere meist deutlich besser ist als die gefühlte. Ich bin bisher mit der Devise "wenn einheimische sagen, ich kann da hin, dann geht das, ansonsten lass ich es sein" immer ganz gut gefahren. So würde ich es hier auch wieder angehen.
Lieber Achim,
das mit dem Nigeria-Visum nur in Freetown habe ich auch schon gelesen. Allerdings sind ja im Februar auch wahlen, vielleicht wird es danach ja alles besser?
Mit der Elfenbeinküste, ja das ist ein Problem. Ich habe in einer englischsprachigen Facebookgruppe vor ein paar Wochen von einem gelesen, der über Mali und Burkina Faso gefahren ist, weil die Elfenbeinküste Probleme gemacht hat. Ob ich das dort allerdings will, stelle ich mal in Frage. Mali wäre jetzt nicht mein Problem, in Bamako kenne ich 2 Deutsche. Der Grenzübertritt nach Burkina soll jedoch auch nicht so ohne sein.
Ja, Äthopien hat ja schon die ganze Zeit Probleme gemacht. Bis ich jedoch dort bin, vergeht realistisch noch ein Jahr. Bis dahin fliest noch viel Wasser den Nil runter
Vielleicht gehe ich das ganze gerade auch etwas blauäugig an, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt und ich habs 2019 auch geschafft, im Nord-Kaschmir von Indien nach Pakistan zu kommen - wo es eigentlich überhaupt keinen Grenzübergang gibt. Manchmal ist das Glück auch auf der Seite der dummen
Viele Grüße
Marcel




