Tunesien: 2 Wege nach Matmata

für den, der es mit dem Zweiradantrieb gemütlicher angehen will

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Jürgen
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Registriert: Mo 1. Aug 2005, 12:37

Tunesien: 2 Wege nach Matmata

Beitrag von Jürgen »

2 Wege führen nach Matmata.

Der erste Weg führt direkt von Gabes über (Nouvelle Matmata- Neu Matmata ) über eine kleine Passstrasse, vorbei an noch bewohnten Höhlenwohnungen, nach Matmata. ( Diese werden allzu oft von Busreisenden besucht ).
Auf der Passhöhe, kurz vor Matmata, lohnt sich der schöne Blick in Richtung Gabes.
Diese Strecke mag auch seinen Reiz haben, aber der zweite Weg nach Matmata zeigt die Schönheit dieses Gebietes.

Der zweite Weg beginnt auch in Gabes .
Von Gabes aus weiter auf der GP1 Richtung Medenine, auf dieser Route liegt auch eine kleine Stadt mit historischer Vergangenheit aus der Neuzeit: Mareth.
Mareth: Bekannt aus dem 2. Weltkrieg ( Marethlinie ).
Hier steht auch ein Denkmal an die Entscheidungsschlacht von
Mareth ( Rommel ) und ein Museum des 2. Weltkriegs.

Metameur: ca. 7 Km vor Medenine rechts gelegen.
Sehr schöne Speicherburg ( Ghorfas ). ( Wurde bei meinem letzten
Besuch 2000 gerade zu einem Hotel umgebaut. )

Zurück in Richtung Hauptstrasse, am Ortseingang von Metameur links abbiegen, auf die Piste nach Toujane.

Toujane: Dieser Ort liegt herrlich gelegen an einem Steilhang über einem tiefen
Tal. ( größtenteils Lehmbauten )

Weiter geht die Fahrt, vorbei an einer alten Ruine auf einem Bergkegel auf der rechten Seite nach Matmata.

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Durch die steilen Auf- und Abfahrten auf dieser Strecke empfiehlt sich ein Fahrzeug mit größerer Bodenfreiheit.

Viel Spass

Jürgen

© by Jürgen für Wüstenschiff :wink:
Markus1
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Re: 2 Wege nach Matmata

Beitrag von Markus1 »

Jürgen hat geschrieben: Ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Durch die steilen Auf- und Abfahrten auf dieser Strecke empfiehlt sich ein Fahrzeug mit größerer Bodenfreiheit.
Insbesondere nach Regenfällen braucht's bei der zweiten beschriebenen Route nicht nur Bodenfreiheit, sondern Mut, fahrerisches Können und Vierradantrieb. Ich bin letztes Jahr diese Route gefahren, und mit nur einem Zweiradgetriebenen Fahrzeug hätte ich mich nicht getraut. Oft war die Piste teilweise fortgeschwemmt, weggerissen, und man musste sehr genau fahren, um nicht mit der linken Fahrzeugseite in den Berg zu fahren bzw. mit der rechten Fahrzeugseite nicht in den Abgrund zu fahren. Es fehlte mehr als einmal nicht viel, und ich wäre sogar mit meinem Santana PS-10 umgekehrt.

Aber trotz der fahrerischen Schwierigkeiten: Es ist landschaftlich eine wunderschöne Strecke, die ich jedem - bei gegebenen Voraussetzungen - nur empfehlen kann!

Ach ja: Die Piste wird nach Regenfällen offenbar sehr rasch wieder instand gesetzt - jedenfalls trafen wir an mehreren Orten "Strassenbauer".


Markus
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