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Wasserknappheit - Der Nil als Quelle für Streit

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Wasserknappheit - Der Nil als Quelle für Streit

Beitragvon Birgitt » 18.08.2007 21:17

Der Nil als Quelle für Streit
17.08.2007 - Kölner Stadt-Anzeiger

Durch Dürrezeiten und Bevölkerungswachstum drohen Konflikte für die Anrainerländer.

Mit 5584 Kilometer ist der Nil der längste Fluss der Welt. Entspringend im Victoria-See in Ostafrika, ist er die wichtigste Wasserquelle für Uganda, Sudan und Ägypten. Wie hier wurden zwar auch in Sudan und Uganda Dämme und Wasserkraftwerke errichtet. Doch innerhalb des abgelaufenen Jahrhunderts hat sich die Bevölkerung in den Nil-Ländern versiebenfacht. Und dies bedeutet, dass überall mehr Wasser benötigt wird ... mehr

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Wasserknappheit: Ägyptische Bauern streiten um das Nilwasser

Beitragvon Alexander » 19.07.2009 09:56

Wasserknappheit: Ägyptische Bauern streiten um das Nilwasser

Unruhe in einer ägyptischen Provinz, Bauern streiten um das Wasser des Nils. Die Regierung zwingt sie zur Zusammenarbeit mehr...

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Beitragvon Kuno » 19.07.2009 17:09

Nur in al-Atfys Ministerium selbst hat die Zukunft noch nicht begonnen. Ein paar Stockwerke tiefer hört man Wasser plätschern. Im Waschraum ist die Toilettenspülung defekt, und so rauscht dort ein kleiner Wasserfall hinab. Wenn sie in diesem Haus ihre Vision schon nicht verwirklichen können, wie viel schwieriger wird es sein, zehn Staaten zusammenzubringen?

Ich kenne Aegypten nur von GoogleEarth. Aber es wird beim ersten Blick schon klar, dass da eine Zeitbombe tickt. Wenn mans sich die Stadtentwicklungsgebiete ansieht, dann wird einem Angst und Bange.

Und ob in Aegypten die Landwirtschaft ebenso wie in Liyen betrieben wird weiss ich auch nicht. Aber hier 'haelt' man sich gerne ein paar Aegypter, die eigentlich dieganze Farm bewirtschaften. 30% vom Erloes fuer die Aegypter und 70% fuer den Eigentuemer. Nach dem Motto "Mehr ist mehr gut" wird dann richtig fett geduengt und danach gewaessert. Eigentlich geflutet. Mit der Harke ein paar Graeben gezogen und danndas Ventil vom Tank aufgedreht bis alles unter Wasser steht.

Das hilftnatuerlich nur eine Zeitlang. Aber allzu lange wollen die Jungs ja auch nicht bleiben. Und mit dem Wassersparen hat man es eh nicht so....

Ich denke, diese schon lange angedrohten Wasserkonflikte werden nicht irgendwo im Norden vom Tchad ausbrechen sondern dort wo eigentlich genug Wasser waere -wo aber oft falsch damit umgegangen wird.
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Verhandlungen über das kostbare Wasser des Nils

Beitragvon Alexander » 27.07.2009 19:53

Verhandlungen über das kostbare Wasser des Nils


Kairo - Minister aus zehn Staaten im Einzugsgebiet des Nils haben am Montag Verhandlungen über ein neues Abkommen zur Verteilung des kostbaren Flusswassers aufgenommen. mehr...

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Beitragvon Alexander » 04.08.2009 19:14

DURSTIGES ÄGYPTEN: Kampf um den Nil

Ägypten braucht für seine wachsende Bevölkerung dringend mehr Wasser aus dem Nil - doch Verhandlungen mit den anderen Staaten am Strom sind nun gescheitert. Die Länder an der Quelle pokern hart um den Preis für den wichtigsten aller Rohstoffe. mehr...

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Beitragvon Alexander » 15.05.2010 08:21

Ägypten spielt Macht aus: Böses Blut am Nil

Die Rechte am Nil sollen neu verteilt werden. Aber Ägypten, das bislang den Löwenanteil des Wassers nutzt, lehnt die Neuregelung ab und droht ostafrikanischen Staaten mit Konsequenzen. mehr...

Der Kampf ums Nilwasser wird heftiger

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Beitragvon Alexander » 17.05.2010 19:04

Ägypten beharrt auf historischen Rechten
Vier afrikanische Länder haben einen Vertrag über die neue Verteilung des Nil-Wassers unterzeichnet - Kairo und Khartum wollen davon jedoch nichts wissen, ein militärischer Konflikt könnte drohen mehr...

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Beitragvon Alexander » 23.05.2010 11:08

Kenia und Ägypten streiten um Nilwasser

Zwischen Kenia und Ägypten ist ein Streit um die Nutzung des Nilwassers entbrannt. Am Sonntag trafen sich in Kairo hochrangige Politiker beider Länder, um das Problem zu erörtern. Kenia hatte vor wenigen Tagen als fünftes Land nach Äthiopien, Ruanda, Tansania und Uganda einen Vertrag zwischen Nil- Anrainerstaaten unterzeichnet. Danach wollen diese am Oberlauf des Stromes gelegenen Länder ihre Entnahme von Nilwasser deutlich erhöhen, um etwa Bewässerungs- und Wasserkraft-Projekte voranzutreiben. Ägypten will dagegen rechtlich vorgehen. mehr...

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Beitragvon Alexander » 30.05.2010 18:53

The Nile: water war?

After he signed the Egyptian-Israeli peace treaty in 1979, Egyptian President Anwar Sadat said: "The only matter that could take Egypt to war again is water". Well, the world kept turning, and now a potential war over water is creeping onto Egypt’s agenda. mehr...

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Nil-Anrainer drohen mit "Wasserkrieg"

Beitragvon Alexander » 16.07.2010 21:55

Alarmstufe Rot in Ägypten
Nil-Anrainer drohen mit "Wasserkrieg"


Der Nil fließt durch neun Staaten und mündet in Ägypten im Meer. Die Ägypter meinen, dass ihnen das Gros des Wassers zusteht. Doch die Länder am Oberlauf sehen das anders. mehr...

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Beitragvon Alexander » 18.07.2010 13:36

siehe auch hier zum Thema:

Kinotipp: Konferenz der Tiere

Die Tierwelt probt den Aufstand in 3D

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Beitragvon Alexander » 30.07.2010 18:14

IRIN hat geschrieben:EGYPT: Growing protests over water shortages

CAIRO, 27 July 2010 (IRIN) - Tens of thousands of people in Egypt - Africa's second most populous country - have taken to the streets in recent months to protest against water shortages, a fact which goes some way to explaining the government's reluctance to relinquish its current share of River Nile water. [http://www.irinnews.org/Report.aspx?ReportId=89181]

On 26 July, 600 people from the southern governorate of Minya staged a sit-down protest [http://www.youm7.com/News.asp?NewsID=258553&SecID=65] outside the Irrigation Ministry in Cairo to protest about the lack of water for their land. While there have been water shortage protests in previous years, the size and frequency of protests in 2010 has been unprecedented, local observers say.

"Water scarcity will be even worse in the future," Riad Aldamk, head of a water studies project at Cairo College of Engineering, told IRIN.

He said Egypt's total water consumption had increased by 17 percent in the last five years, according to studies conducted by the college. Hotter summers were partly to blame.

A recent report by the state-run Central Agency for Public Mobilization and Statistics (CAPMAS) said annual water resources would decline by 15.2 billion cubic metres by 2017 - from a required 86.2 billion cubic metres to a projected 71.4 billion cubic metres.

The report said Egypt, where average per capita consumption was 700 cubic metres of water a year - was one of 15 Arab countries under the global water scarcity mark of 1,000 cubic metres per capita. The global average is 6,750 cubic metres per person annually.

Experts say agriculture is responsible for 70 percent of consumption and blame traditional irrigation methods for the loss of 8-17 billion cubic metres of water a year.

Rice farms use much of our water, said Khalid Alqady, a professor of agriculture at Helwan University. "To grow rice, you need huge amounts of water."

In response, the Agriculture Ministry is reducing the amount of land used to grow rice from 486,000 hectares in 2009 to 456,720 hectares this year.

Alqady also blamed a proliferation of fish farms [http://www.irinnews.org/Report.aspx?ReportId=82720] for water scarcity.

Top 10 water-scarce areas

This summer is a particularly hot one, aggravating the shortages. Based on interviews with several local water experts, IRIN highlights 10 areas particularly badly affected by water shortages.

Ismailia city - Water scarcity in this coastal northeastern city of some 750,000 has led to large-scale protests in recent weeks by farmers who say they can no longer irrigate their farms. The farmers urged the governor to help and invited TV cameras to record their predicament. They said drought had caused a shortage of irrigation water and that this had already made 57,803 hectares of farmland uncultivatable.

Dakahlia Governorate - Protests by farmers about scarce irrigation have become common in this agricultural area northeast of Cairo. Farmers, who regularly stage protests outside the office of the governor, say 10,789 hectares of farmland was no longer viable because it had received no irrigation for more than 24 days.

Kafr al-Sheikh Governorate - Farmers in al-Tarzy village, about 180km north of Cairo, said three weeks ago that irrigation water had stopped reaching their farms for 10 days. They have been holding protests, saying the lack of water was causing their crops to die but the government was doing nothing.

Sharqia city - Insufficient irrigation has ruined hundreds of hectares of farmland, particularly in the northern part of this city 80km northeast of Cairo. Over the past month, water scarcity has forced rice farmers to use sewage water to irrigate their dying crops.

Fayoum city - Water scarcity has caused widespread anger in this city, 130km southwest of Cairo. This has led to protests by farmers, who say influential landowners with political connections receive whatever water is available, while the poor are left with nothing.

Damietta city - Scarce water has taken its toll on farmland in this northeastern coastal city and on the health of residents, who have been affected by water contaminated with sewage.

Marsa Matrouh city - A canal bringing water from the Nile to this northwestern coastal town recently dried up, causing drought and hardship for residents.

Minya Governorate - Rising temperatures have increased demand for water in this southern governorate. They have no piped water.

Beni Suef city - Farmers in this city about 115km south of Cairo took to the streets two weeks ago because of a lack of irrigation water. They said 1,660 hectares of farmland had been rendered unusable.

Alexandria Governorate - Thousands of hectares of farmland in Nubaria village, south of Alexandria city, are set to dry up because the local authorities have been forced to heavily restrict irrigation.


Quelle: IRIN

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Beitragvon Alexander » 10.09.2010 18:32

Durstiges Ägypten
Landwirtschaft am Nil verbraucht extrem viel Wasser. Die Versorgung aller Einwohner mit dem lebenswichtigen Naß ist längst nicht mehr gewährleistet mehr...

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Beitragvon Alexander » 04.11.2010 20:12

Ägyptens Bauern geht das Wasser aus

In Ägypten wächst die Bevölkerung jährlich um 1,6 Millionen Menschen. Zugleich streiten die Anrainerstaaten des Nils um Ressourcen. So wird das Wasser für Ägyptens Bauern immer knapper und ihre Äcker versalzen. mehr...

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Beitragvon Kuno » 06.11.2010 08:21

Ich bin kaum ein Experte zum Thema, moechte aber trotzdem meine Bemerkungen loswerden:

In der Oase Dakhla wird zT auch Reis angepflanzt. Macht das Sinn, wenn man in einer Oase Teiche anlege muss, um diese Pflanze wachsen zu lassen? Ist da so viel im Ueberfluss Wasser vorhanden oder wird es verschwendet?

Die "Begruenung" von Wuestengegenden ist meist sehr wasseraufwaendig. Unter dem Aspekt, dass man die rapide wachsende Bevoelkerung iregndwie ernaerhen muss, kann ich so etwas noch nachvollziehen. Wenn ich aber dann sehe, dass zB. Kartoffeln in die Schweiz exportiert werden, dann erscheint das ganze ebenfalls ein wenig suspekt - geht es vielleicht vielmehr darum, sich Devisen zu Beschaffen?
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