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Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen: Reiseberichte zum Informieren und Träumen...

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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 26.01.2013 18:11

Fortsetzung

.........ein bißchen festfahren
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bevor sie endlich Kaffee trinken konnten
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und sonstiges tun konnten
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ohne eine große Katastrophe im Esszimmer zu hinterlassen
Fortsetzung folgt
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 26.01.2013 21:06

Fortsetzung
Sie hatten ganz schnell ein paar diebische Zaungäste. Ein Wüstenrabenpärchen näherte sich unauffällig und wollte etwas vom Kuchen ab während der eine auf der Düne Schmiere saß, räumte der andere kräftig ab.
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 29.01.2013 12:30

Fortsetzung
beim Herumstrolchen waren auf dem Wüstenboden viele kleine Steinkugeln aufgefallen, die sehr leicht waren. Es handelte sich wahrscheinlich um Calcit-Drusen. Im Inneren waren kleine wunderschöne Kristalle, die im Sonnen wie Schnee glänzten
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So ganz langsam wurde es Zeit den Silvesterabend vorzubereiten. Sandrose war sehr zufrieden mit dem Abschluß des alten Jahres in den Dünen und einem kleinen Umtrunk um das Neue zu begrüßen.
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 07.02.2013 11:31

Fortsetzung

Das neue Jahr wird mit einem Lagerfeuer erwartet
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Es folgen ein paar unbeschwert schöne Tage in schönster Dünenlandschaft am Rande des größten zusammenhängenden Sandmeeres der Welt. Die Rub al Khali wurde erstmals von Wilfred Thesiger 1946 komplett durchquert.

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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 07.02.2013 14:32

Fortsetzung
Wasserstellen in der Wüste sind magische Anziehungspunkte und natürlich locken sie auch diesen Reisetrupp an. Durch den Anblick von Wasser, wird zwar die Sehnsucht nach einer Dusche manchmal sehr groß, aber die "duftene Eigennote" ziehen unsere Freunde dem faulig schwefeligen Geruch des Brunnenwassers vor.
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So wenden sie sich lieber dem Strandgut des Brunnens zu.
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Schöne Landschaft und schöner Schrott begleiten sie zum nächsten Brunnen
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Er sieht nicht nur so gut aus. Er riecht auch so.
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Gaby » 07.02.2013 16:33

Hallo Mia,

schön das es weitergeht. Das sind genau die richtigen Bilder bei diesem Wetter und die Vorfreude wird auch verkürzt.
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 14.02.2013 14:37

Fortsetzung
Wenn der Winter in Europa Einzug hält und die Temperaturen sinken, verszogen sich unsere wüsten Sandliebhaber normalerweise in die Sahara, aber dieses Jahr waren sie auf zu neuen Sanden aufgebrochen und bestiegen vor dem Einbruch der Dunkelheit die Dünen an denen sie lagerten, um das Licht der Sonne in seiner untergehenden Brillianz in sich aufzunehmen.
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Gab es Abendessen, stellte sich mit Sicherheit ein Besucher ein.
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Es war wie immer, auch die schönste Zeit im Sand nähert sich dem Ende, unmerklich änderte sich die Landschaft. Es wurde grüner.
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Die Bäume waren in bequemer Kamelkopfhöhe abgenagt und standen wie Pilze in der Landschaft
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Etwas trübsinnig verließen die Lambomeharis an einem Meteoritenloch die Sandwüste in Richtung eines bisher unbekannten Eventaltenheim für Landrover um ihre Ahnen zu besuchen
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 17.02.2013 11:50

Fortsetzung
Nach einer schnellen Fahrt über den Asphalt erreichten die Reisenden gerade noch die Fähre um auf die Insel Masiera überzusetzen.
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Rotglühend versank die Sonne im Meer als sie die Insel erreichten.
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Unerwarteste Glück bescherten ihnen eine Hafenkaschemme mit sauberen Zimmern heißen Duschen und einem fürstlichem Mahl.
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Etwas weinseelig träumten sie in reinlichen Kissen von Piraten, Seeungeheuern und wildem Schrott.

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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Alexander » 17.02.2013 13:00

Hallo Mia,

Bild

Handelt es sich dabei wirklich um einen Meteoritenkrater? Für einen Meteoritenkrater gehts da ganz schön senkrecht nach unten, was bei einem Impaktkrater eigentlich weniger der Fall ist. Ich habe erfolglos im Internet nach dieser Stelle gesucht. Hat jemand Details dazu oder kennt Quellen, in denen der Krater beschrieben wird?

Grüsse
Alexander
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 17.02.2013 13:07

Fortsetzung
Die Meharis hatten sich nach der geruhsamen Nacht, von dem Schrecken der unerwarteten Seefahrt, gut erholt und nach einem gehaltvollem Benzinfrühstück gings auf die versprochene Ahnensuche.
Nach wenigen Kilometern stoppte Sir beim Anblick eines wunderbarer weisen Sandstrandes, Sandrose hoffte schon auf einen Badetag mit Sandburg....
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aber nachdem sie die Felsen in Augenschein genommen hatten und unendlich viele Krappen blitzschnell im Gestein verschwanden, stellten sich Visionen von gekappten Zehen ein.
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Ein Schiffswrack war dann viel interessanter.
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Und außerdem und sowieso waren sie ja auf Schrott aus. Es sollten hier noch einige rüstige Landy-Rentner geben, die ihr Gnadenbrot bei den Fischern verdienen. Scrapy und besonders Sir hielten das für eine sehr alte Legende. Doch plötzlich entdeckte Sir weit in der Ferne am Strand ein Gefährt und er verlor ob seiner Zuversicht in die normale Dichte von Toyos im Oman, seine Wette mit Sandrose um die letzte Zigarette.
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Dann wurden sie Zeuge, wie der "Alte" sein Metallherz aufblähte und ein Boot vom Wasser auf den Strand schob.
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Ab jetzt sahen sie viele Landys
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 17.02.2013 13:49

Hallo Alexander,

Bei der Vorbereitung für die Tour bin ich in GE auf ein Bild mit der Bezeichnung Meteoritenkrater gestoßen. Ich habe das dann als einen Waypoint genommen weil ich sehr neugierig wurde. Es könnte auch ein Einbruch in die Erdoberfläche ähnlich den Blackholes in Libyen sein.
Für ein Meteoritenloch würde allerdings die hohe Dichte an Meteoritenfunden im Oman sprechen.

Gruß Mia
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Ralf Kiefer » 17.02.2013 15:31

Alexander hat geschrieben:Handelt es sich dabei wirklich um einen Meteoritenkrater? Für einen Meteoritenkrater gehts da ganz schön senkrecht nach unten, was bei einem Impaktkrater eigentlich weniger der Fall ist.

Schau Dir mal die Fotos vom Einschlag beim Ararat nahe Gürbulak direkt neben der Grenzstation Richtung Iran an. Das Loch ist ungefähr 120 Jahre alt, war anfangs um die 60m tief, heute nur noch 30m. Die Wände fallen tatsächlich senkrecht ab, und "oben" ist kein Wall. Wo das fehlende Material blieb, weiß ich auch nicht. Ich stand dort schon am Rand vom Loch und staunte.

Gruß, Ralf
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 17.02.2013 15:47

Hallo Alexander,

Guck in GE mal da: N19°48'17.98/E55°0'54.05. Der Punkt hat sich als Ziel für eine Rub al Kahli-Fahrt bewährt.

(Dort findest Du den schwarzen Punkt und Bilder. Allerdings soll es sich um einen Einbruch der Oberfläche handeln, ähnlich dem von Shisr/Ubar. Ein Meteoritenloch wäre doch zu schön gewesen. Aber in der Gegend haben von Wissentschaftlern organisierte "Suchexpeditionen" einiges an Meteoriten zusammen gelesen.)
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Gruß Mia
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 17.02.2013 16:30

Fortsetzung
A bunch of Landys
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Die tatkräftigen Oldtimer waren einst reif für die Insel und haben hier anscheinend den Jungbrunnen gefunden.
Sehr wortkarg beobachteteten Rij und Matar das Treiben im Hafen, während sie auf die Überfahrt aufs Festland warteten, wo ihre Rasse eindeutig in der Überzahl war.
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 18.02.2013 16:44

Fortsetzung
Sie können es einfach nicht lassen. Dort wo die Wahiba ans Meer grenzt und jetzt die schöne neue Straße in Richtung NO, verläuft steuert Sir einfach wieder in den Sand. :h:
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Die Sandzeit neigt sich dem Ende zu und in Muskat ist ja noch eine besonders wertvolle Art Schrott zu besuchen, so daß Sandrose am abendlichen Lager von früheren Touren erzählen muss. Von den Fischmärkten an der Küste.
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Von Sur und dem großen Schiff.
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Den wilden Bergen und abenteurlichen Pisten durch das Hajjargebirge, die zu abgelegenen Orten führen, die früher nur über Eselspfade erreichbar waren und den malerischen Pools in denen man so schön baden könnte.
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