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Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Kuno » 28.05.2014 05:11

Super, Mia. So ein Vieh habe ich noch nie lebend gesehen. Schoene Fotos :)
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 28.05.2014 09:18

Danke Kuno,
das Kompliment geht an Bababalu
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 29.05.2014 13:19

Hinter der Steilküste ragte das Hajjar-Gebirge eindrucksvoll auf und Sir und Bababalu juckten die vom Meerwasser aufgeweichten Finger schrecklich. Der einzige Balsam, der das Lindern konnte, war, der feste Griff ums verschwitzte Lenkrad und der Anblick von trockenem Felswänden. Selbst RikkiTikkiTavi hatten viel Mitgefühl mit den leidenden Männern, Mamabaghira vergewisserten sich ob alle gut angeschnallt waren und hui gings ab auf die Bergpisten.
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An die steilen Berghänge pressten sich noch einige pittoreske Dörfer und noch so kleine ebene Flächen wurden zum Anbau von Obst und Gemüse genutzt.
Oft sahen sie kleine Eselfamilien am Pistenrand und in den Hängen nach Futter suchen. Nur über schmale steile Bergpfade wurden vormals alle Waren von den zähen Tieren transportiert, die von den Bergbewohnern in ihren abgelegnen Döfern gebraucht wurden
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 30.05.2014 13:16

Auf dem riesigen Hochplateau des Hajjargebirge stehen sehr viele der Steinkegel, deren Alter auf ca. 5000 Jahre geschätzt werden.
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Ein kleines Reptilil genießt noch die letzten Strahlen der Abendsonne
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Das Plateau ist über 1000 Meter hoch und die Temperaturen sinken bei Sonnenuntergang schnell unter die 10 Grad Grenze. Ein eisiger Wind pfeift über die karstige Landschaft und die wärmeverwöhnten Reisekameraden schlagen im letzten Dämmerlicht mit klammen Fingern ihre Zelte auf einem sehr steinigen Platz auf.
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 04.11.2014 10:06

Omanreisen haben einen großen Nachteil - sie haben großes Suchtpotenial, das Bedeutet,schnelles buchen von Flug und Auto,schnell ab in die Wüste und Gebirge, aber auch genug Geschichten für die Fortsetzung. :mrgreen:
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 04.11.2014 14:34

Der östliche Gebirgstock, des Hajjargebirges, auf dessen steinigen Aufschwüngen sich die eindrucksvollen Grabhügel befinden wird AL HAJJAR AS SHARQI genannt, der höchste Berg, dürfte der Jabal Bani Jabir mit 2100 Metern sein. Wilde Schluchten, die schönsten das Wadi Shab und das Wadi Tiwi entwässern nach Nord-Osten, in Richtung Arabisches Meer.
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 08.11.2014 18:47

Die Ängste von Kindern haben manchmal etwas prophetisches
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Allerdings vergewisserten sich Bababalu und Mamabaghira vor dieser Abfahrt zur Küste, ob der Zuverlässigkeit der Bremsen Ihres überladenen Meharis.
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Ein junger "Egyptian Vulture" kreiste geduldig über der steilen Piste, hoffte er auf eine einfache Mahlzeit?
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 10.11.2014 10:52

Ein abenteuerlicher Tag neigt sich dem Ende und der hohe Adrenalinspiegel versinkt mit der Sonne hinter dem Horizont der Küste.
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An der Küstenlinie von ca. 1700 KM finden sich immer noch wunderschöne und einsame Übernachtungsplätze, obwohl durch wachsenden Tourismus und Wirtschaft, die einst einsamen Strände und Felsenküste durch unzählige Projekte erschlossen werden. Nicht entgehen lassen sollte man sich einen Ausflug mit dem Boot aufs Meer mit „ Dolphinwatching“, es gehört zwar auf den ersten Blick nicht zum Programm eines Wüstenfahrers, ist dafür aber eine Quelle langanhaltender Freude für Alt und Jung, besonders wenn man das Glück hat ein ganzes Rudel oder eine sogenannte Delphinschule zu treffen. Die intelligenten und uns doch so geheimnisvollen erscheinenden Meeressäuger tummeln sich dank der schonenden Fischfangmethoden zahlreich im Küstengewässer.
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Carlo » 12.11.2014 09:20

Moin,

sehr schöne Reportage!
Das mit den steilen Abfahrten kenne ich. Meine Freundin ist bei einer Abfahrt auch ausgestiegen und hat mich mit 4 blockierenden Rädern alleine den Abhang hinunterrutschen lassen :shock: :
Bild

Ciao, Carlo
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Surfy » 13.11.2014 10:59

Tolle Bilder & Thread - die Delfinbilder sind einfach sensationell :shock:

Haben diesen Sommer in Island Wale-Watching gemacht - mit wesentlich geringerer Foto-Ausbeute - obwohl wir viele Wale auch sehr nahe gesehen haben....

Surfy
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 25.11.2014 10:51

Das Hajjargebirge bietet nicht nur Abenteuer oberhalb der Erde, sondern hat inzwischen einen besonderen Leckerbissen für Kletterer zu bieten. Ob es allerdings so schnell eine Wiederholung der Route "Into the Light" in der "Mijlis al Jinn Cave" von Chris Sharma und Stefan Glowacz gibt ist ab zu warten.

Jetzt erst mal der besondere Leckerbissen:


https://www.youtube.com/watch?v=DiqRsO9EjJ4

:h:
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 28.12.2014 11:56

Inzwischen hatte Sandrose ihre Mutter nach Oman gelockt. Nachdem erst mal die Tradition des Kaffeetrinkens strickt eingehalten wurde entwickelten sich die Pläne für eine Tour in eine ganz andere Richtung.
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Die Mama wollte Kultur und Forts
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Ogottogott Nix Wüste?
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 28.12.2014 20:39

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Irgendwie konnte Sandrose ihrer alten Dame doch lieber eine Fahrt zum Jebbel Shams abringen.
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mit Schlafen im Zelt
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Camping usw
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 16.01.2015 12:15

Auf dem Hochplateau des Jebbel Shams mit seinem beeindruckenden Panorama in tiefe Schluchten und einem Blick ins weite Land, findet man mehrere Camps und ein Hotel in denen man übernachten kann. Zum Gipfel führt zwar eine Straße, die aber zivil nicht genutzt wird und eine Wanderung über mehrere Stunden.
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Sandroses Herz zersprang fast vor Schreck als sie ihre Mama qietschvergnügt am Abgrund herumturnen sah und das mit den bereits beschriebenen Badelatschen.
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Sandrose fütterte zur Beruhigung ihrer Nerven die Ziegen, da mahnende Worte an eigensinnige Mütter ziemlich nutzlos sind.
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Re: Wo der Weihrauch wächst, ein omanisches Reisemärchen

Beitragvon Mia » 14.03.2015 14:28

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Sandroses Bedürfnis nach Sand steigert sich mal wieder ins Unermessliche und immer öfter erwischt sie sich bei Tagträumen von Sandbergen, also beschließt sie, nix wie weg und ab in die Rub al Khali, aber so schnell geht es nicht.
Der Aluvogel braucht endlose 6 Stunden von Frankfurt nach Muscat, die Reisekameraden Kameliendame und Snoopy sind schon mit auf dem Flug, aber Wüstenrose schwebt erst später ein und so erledigen die drei erst mal die nötigen Einkäufe im Carrefour.
Endlich ist Wüstenrose da und nachdem die Roses es nicht lassen können, ihre Nasen in alte Steinhaufen zu stecken, müssen erst mal angebliche Überreste von Häusern und Gräbern aus der Bronzezeit malerisch an der Küste in der Nähe von Fins gelegen, genauesten begutachtet werden.
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