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Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Paradies

Unterwegs zu Fuß, mit Kamel oder Muli, mit dem Drahtesel

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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Stefanie » 29.12.2012 08:49

Lieber Alexander,
obwohl ich ja deine Erzaehlungen bereits kannte, die Gegend mir durchaus gut bekannt ist :wink: , habe ich sehnsuechtig auf den letzten Teil des Berichtes gewartet. Danke dafuer! Du hast uns wirklich alle auf deine Reise mitgenommen - und das, wie Juergen bereits schrieb, so ganz ohne Blasen!

Ich moechte aber, bevor es zu Missverstaendnissen kommt, noch ein paar zusaetzliche Informationen zu Alexanders "Projekt" beitragen - es koennte ja sein, dass andere Wanderlustige es ihm nachmachen wollen...
Da wir wussten, dass Alexander wandererfahren ist, haben wir unsere Unterstuetzung zugesichert und ihm bei der Durchfuehrung geholfen . Er hat die Wanderung auf eigene Gefahr gemacht - wir haben sie nicht veranstaltet. Er hatte Glueck, dass gerade einmal 1 Woche zuvor eine unserer Touren diese Strecke fuhr, so dass wir, ohne Zusatzkosten fuer ihn, die Wasservorraete anlegen konnten. Es kann also sein, dass - wenn das mal nicht so sein sollte - dafuer allein Kosten von etwa 400 Euro anfallen!
Findet eine Wanderung gefuehrt statt, dann wird in der Regel ein Begleitfahrzeug mitgenommen, das sich um das Essen, Wasser und die Lager kuemmert. Der Vorteil ist, dass das taegliche Schleppen des Gepaecks entfaellt, GPS und Sat-Phone von uns mitgenommen wird, der Nachteil ist aber, dass auch hier Touristenpolizei anwesend sein muss - zumindest auf der von Alexander bewanderten Strecke nach Daghla (es gilt auch hier die Regelung "suedlich des 27. Grades...").
Fuer "Einsteiger" empfehle ich zuerst einmal ein "Ausprobieren", d.h. einen anderen Teil der Wueste, der ohne TP zu bereisen ist (habe ein paar schoene Gegenden, die ich empfehlen kann), und natuerlich eine kuerzere Tour. Dort koennten wir auch eine "Schnuppertour" anbieten - einfach 2-3 Tage ganz ohne Guide und mit Selbstversorgung - aber nicht laenger! Man muss schon die Wueste gut kennen und wissen, wie der eigene Koerper (und vor allem der Geist!) darauf reagiert. Es ist schon vorgekommen, dass die Einsamkeit der Wueste Depressionen ausgeloest hat, Aengste aufkamen und Reisen deswegen abgebrochen werden mussten!
Also: klar freue ich mich, wenn nun viele Wuestenbegeisterte es Alexander nachtun moechten, doch geht in jedem Fall die Sicherheit vor! (...und kostet leider auch etwas mehr Geld :oops: ). Die Wueste Aegyptens bietet jede Menge Sehenswertes, ist in der Regel sehr sicher (zumindest der oestliche Teil der Libyschen Wueste), doch darf die Gefahr einfach nicht unterschaetzt werden! Glaubt mir: ich war froh, als Alexander mich aus Daghla anrief und ich nicht mehr jeden Abend auf seinen "missed call" warten musste, staendig auf dem Sprung, einen Wagen auf die Suche nach ihm schicken zu muessen!
Wer also Interesse hat, kann mich gerne per PN anschreiben (oder auch eMail...). Dann sehen wir weiter!
Viele Gruesse aus der Oase Baharia
Stefanie
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Alexander » 29.12.2012 12:56

Liebe Stefanie,
Stefanie hat geschrieben:Glaubt mir: ich war froh, als Alexander mich aus Daghla anrief und ich nicht mehr jeden Abend auf seinen "missed call" warten musste…

Ich wusste gar nicht, dass du dir so viel Sorgen um mich gemacht hast. :mrgreen:
Dir und Mohammed nochmals herzlichen Dank.

Liebe Wüstenfreunde,
Stefanie hat geschrieben:Der Vorteil ist, dass das taegliche Schleppen des Gepaecks entfaellt

Weniger schleppen ist auf jeden Fall ein Vorteil. Man kann hier unterschiedliche Philosophien vertreten. Ich meine, ein bisschen schleppen, Schmerz und Anstrengung gehört zu einem Erlebnis/Abenteuer dieser Art auf jeden Fall dazu. Besonders wenn jemand seine eigenen physischen und psychischen Grenzen austesten möchte. Aber das ist eine andere Geschichte.

Was Stefanie hier bezüglich Organisation und Sicherheit schreibt, habe ich teilweise in meinem Reisebericht bereits anklingen lassen und möchte es nochmals fett und doppelt unterstreichen und sogar noch eins oben draufsetzen:

Eine Wüstenwanderung, besonders die der längeren Art, ist kein Sonntagsspaziergang!
Selbst ohne Gewicht auf dem Rücken kann eine Wüstenwanderung, auch abhängig von Faktoren wie der Jahreszeit, sehr anstrengend und herausfordernd sein. Eine gute Vorbereitung ist das A & O für eine Wüstenwanderung, die zu einem unvergleichlichen Erlebnis werden soll. Und das natürlich im positiven Sinn. :-)

Vorbereitung:
Eine Wüstenwanderung erfordert eine gute körperliche Kondition. Ein Bauarbeiter besitzt eine andere körperliche Fitness als z.B. ein Büroangestellter, der die meiste Zeit am Schreibtisch sitzt und privat auch keinen Sport treibt. Diejenigen, die alles tragen müssen, sind die Beine. Lauftraining, also Joggen zur Vorbereitung, besonders für die Wadenmuskulatur und Fahrradfahren (nicht spazieren fahren :mrgreen:) für die obere Beinmuskulatur ist hilfreich. Ein Untrainierter wird mit Rucksack nach einigen Tagen aufgeben, da seine Beine nicht mehr mitmachen, permanent an der Wasserflasche hängt und Probleme mit der Atmung bekommt. Unterschätze nicht einen Dünenaufstieg in tiefem Weichsand!

Stelle dir die Fragen:
• Bin ich gesundheitlich fit?
• Habe ich Herz- oder Kreislaufprobleme, benötige ich besondere Medikamente?
• Habe ich orthopädische Probleme (Rücken, Füße, etc.)?
• Ist es gesundheitlich vertretbar, dass ich die Strapazen (mehr oder weniger) auf mich nehme? Habe ich ein GPS und Satellitentelefon mit ausreichend Batterien und Akkus und kann auch mit den Geräten umgehen?
• Was mache ich, wenn mein GPS ausfällt?
• Wen erreiche ich mit meinem Satellitentelefon im Falle von Problemen? In der Regel ist ein Kontakt zu hause für schnelle Hilfe nutzlos!
• Bin ich Erfahren genug, um eine Wanderung alleine zu unternehmen oder buche ich lieber eine geführte Tour bzw. Begleitfahrzeug?

Diese Liste kann beliebig verlängert werden und soll nur zum Nachdenken anregen. Es gibt nichts Schlimmeres als einen Urlaub, auf den man sich gefreut hat, der dann aufgrund von mangelnder Planung und falschen Voraussetzungen abgebrochen werden muss.

Wer sich keine Wüstenwanderung zumuten will oder kann, aber trotzdem in die Wüste möchte, für den gibt es andere Alternativen, z.B. per 4x4.

Ein unvergessliches Wüstenerlebnis wünscht euch

Alexander
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon abacus » 29.12.2012 13:04

Danke für den schönen Bericht!

Wäre es nicht sinnvoll, bei den Depots auch Essen zu hinterlegen? Deine Ernährungsweise ist ja schon sehr gewöhnungsbedürftig.
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon majasch » 29.12.2012 13:50

danke alexander für diesen spannend zu lesenden reisebericht. bewundernswert und einfach nur zum träumen.
glaube auch (wie stefanie und du schreibst) dass ein solches abenteuer nur von erfolg gekrönt sein kann wenn du einen vertrauenswürdigen partner vor ort hast. und dieses vertrauen muss beiderseitig vorhanden sein, sonst endet's schnell in stress und ev. sogar einem frustrierenden abbruch.
danke auch für die vielen fotos ....................... gerade das gebiet ab karawein ist doch einfach sooooo schön. herrlich.

kleine anmerkung: habe auf unserer 4x4 reise unseren fahrern vom alexander erzählt, der von bahariya nach dakhla wandert. die schüttelten nur den kopf "this man is crazy" ...............
dann sind wir zufällig auf deine wenige tage alten spuren gestossen, haben einige deiner wasserdepots gesehen ...................... "wouw, good organisation" ......... "that's a strong man!!!" :-)
liebe gruess maja
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Alexander » 29.12.2012 14:10

Liebe Maja,
majasch hat geschrieben:die schüttelten nur den kopf "this man is crazy" ...............

Ok, damit haben sie ja auch gar nicht so unrecht. :roll:

majasch hat geschrieben:...................... "wouw, good organisation" ......... "that's a strong man!!!" :-)

Wenn man das dann aber aus erfahrenem Munde vernimmt, dann ist das eine schöne Bestätigung. 8) So eine Wanderung ist ein guter Test um herauszufinden, wie "stark" man wirklich ist. Das sollte ein Pflichtübung für unsere Politiker werden. :mrgreen:

Grüsse
Alexander
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon majasch » 29.12.2012 14:48

Alexander hat geschrieben:Das sollte ein Pflichtübung für unsere Politiker werden.

hihi......gute idee.
welchem und wievielen würdest du das zutrauen? so ganz ohne dusche, wc, warmes bett, frühstückstisch mit kaffee und frischen brötchen ........ das überwinden des eigenen schweinehundes ........... und das alles ohne bodyguards ... etc
ich selber habe in der wüste gelernt wie glücklich ich sein kann mit so wenig wie möglich "luxus"
kannte diese gefühl vorher absolut nicht. (wir) ich wurde im überfluss geboren und betrachtete dies über jahrzente als selbstverständlichkeit.
jetzt aber glücklich, eine gewisse dehmut der natur gegenüber empfinden zu dürfen
ich bin überzeugt dass dich auf deinen wanderungen auch solchen gedanken beschäftigen und du mit einer grossen innernen zufriedenheit zurückkehren kannst.
liebe grüsse maja
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Alexander » 29.12.2012 15:07

abacus hat geschrieben:Wäre es nicht sinnvoll, bei den Depots auch Essen zu hinterlegen? Deine Ernährungsweise ist ja schon sehr gewöhnungsbedürftig.


Hmmmm, eine berechtige Frage. Im besten Falle könnte man Konserven deponieren. Zumindestens bei längeren Wanderungen, da frisches und nicht konserviertes bis zur Ankunft verderben würde. Auch sind Konserven weniger anfällig für Getier, das sich an den Vorräten zu schaffen macht.

Mit meiner Ernährung hatte ich eigentlich keine Probleme. Sie war nur eintönig und wie du sagst gewöhnungsbedürftig. Allerdings hatte mein Futter den Vorteil, dass es vollkommen vom Körper aufgenommen wurde. Also 15 Tage keinen Stuhlgang. :-) Irgendwann habe ich aber dann doch von "handfestem" Futter geträumt :wink:

Grüsse
Alexander
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon schnorr » 29.12.2012 16:08

klasse bericht und tolle landschaft,
danke nochmals dafür, uns teilhaben zu lassen.
wie schwer war dein rucksack nochmals am anfang und nach den depots?
Viele Grüße
Jörg

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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Alexander » 29.12.2012 16:31

Danke Jörg,

hier nochmal das Gewicht:

Gesamtgewicht:


Artikel- Menge -- Einzelgewicht kg -- Gesamtgewicht kg -
Peronin500,1055,25
Power Bar Gel160,040,64
Power Riegel40,050,2
Energieriegel120,0360,432
Jeans10,80,8
Hemd10,250,25
Waschzeug10,3050,305
Medikamente10,120,12
WC Papier10,040,04
Sonnencreme10,050,05
Kompass10,060,06
Karten/Tagebuch10,1570,157
Matratze10,5850,585
Schlafsack122
Taschenlampe10,1040,104
Plastiktüten10,0010,001
Foto/GPS/Satphone11,951,95
Socken50,0580,29
Handtuch10,1970,197
Messer10,0760,076
Rucksack11,71,7
Feldflaschen30,2750,825
Wasser12,7112,7
gesamt28,732


Das Gewicht, dass ich mit dem Rucksack befördert habe betrug einschliesslich RS 20,6 kg, also voll mit Wasser. Ohne Wasser im Rucksack 14,6 kg. Das RS Gewicht lag also zwischen 20,6 kg und 14,6 kg. Das Gesamtgewicht, das ich mit mir herumtrug 28,7 kg.

Grüsse
Alexander
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon schnorr » 29.12.2012 18:20

na, dann nochmals respekt,
ich bin vor jahren die hardangervidda in norwegen durch mit knapp über 20 kilo, da war ich aber noch jung und knackig :mrgreen:

die idee, nahrungsmittel mit ins depot zu nehmen halte ich auch für sinnig, spart ja locker mal 4 kilo!
peronin kann man ja auch eindosen lassen, so dass die wilden tierchen da nicht rankommen.
Viele Grüße
Jörg

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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Alexander » 29.12.2012 18:50

schnorr hat geschrieben:peronin kann man ja auch eindosen lassen, so dass die wilden tierchen da nicht rankommen.

Peronin eindosen macht nicht wirklich Sinn. Das Zeug müsste erst einmal nach Ägypten geschickt werden. Mitbringen kann ich es schlecht, da bei meiner Ankunft das Futter schon deponiert sein sollte. Wenn ich das Peronin eingedost habe, geht danach die Portioniererei wieder los. Das ist mehr als umständlich.

Grüsse
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Alexander » 01.01.2013 10:50

Hier noch eine kleine Google Karte, die den groben Verlauf der Wanderstrecke veranschaulichen soll.

Bild

Grüsse
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon afritrotter » 05.01.2013 06:34

Hallo Alexander!

Alle Hochachtung, tolle Leistung und toller Bericht!

wie hast Du es Bitte geschafft mit nur etwas mehr als 4 Liter Wasser am Tag auszukommen????

Ich trinke hier in Namibia in der heissen Zeit am Tag bis zu 8l Wasser und das ohne grosse koerperliche Anstrengung.

Wieviel kg hast du eigentlich in der Zeit abgenommen?

Gruss aus Rundu

Joerg
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Alexander » 05.01.2013 11:27

Hallo Jörg,

tatsächlich hat es für mich keine Probleme dargestellt "nur" 4 - 4,5 Liter Wasser zu trinken. Ich hatte mehr als genug Wasser zur Verfügung und ließ sogar beim jedem Wasserdepot ca. 2 Liter Wasser zurück. 8 Liter Wasser pro Tag würde ich wahrscheinlich gar nicht runter bekommen :-) Ich hatte nie das Gefühl, dass ich zu wenig getrunken habe. Evtl. liegt es auch am Klima. Wie heiss ist es bei dir in Namibia und wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit?

Als ich mich zu hause wog, hatte ich 8 kg weniger auf der Waage. Da das eine Woche nach meiner Wanderung war, gehe ich davon aus, dass du da noch ein oder zwei Kilo dazunehmen kannst.

Grüsse nach Rundu
Alexander
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Kuno » 23.01.2013 21:05

Da wir an anderer Stelle irgendwie auf das Thema zu sprechen gekommen sind: Wie hast du dich eigentlich auf einen medizinischen Notfall vorbereitet?
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