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Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Paradies

Unterwegs zu Fuß, mit Kamel oder Muli, mit dem Drahtesel

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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Alexander » 23.01.2013 21:29

Kuno, eigentlich gar nicht. Die Frage stellt sich, auf welche medizinischen Notfälle kann ich mich vorbereiten? Der Blinddarm wurde mir schon in jungen Jahren entfernt. Aber selbst das würde ich nicht als Notfall bezeichnen, da eine Blinddarmentzündung, zumindestens im Anfangsstadium, nicht lebensbedrohlich ist.

Das wichtigste medizinische Instrument, das ich dabei hatte, war mein Satellitentelefon. Damit könnte ich die meisten medizinischen Notfälle behandeln und zwar durch einen Telefonanruf. Das würde für Knochenbrüche, sogar für Schlangenbisse ausreichen. Problematisch sind Notfälle, bei denen ich meine Bewegungsfähigkeit oder das Bewußtsein verliere. Oder Unfälle bei denen ich so unglücklich stürze und gleichzeitig das Satellitentelefon verliere und es danach nicht wieder finde oder ich es nicht mehr erreichen kann.

Den schlimmsten "Notfall", auf den ich mich vorbereitet hatte, waren meine Blasen an den Füssen und die medikamentöse Behandlung von Durchfällen, da diese dehydrieren und der Wasser- und Elektorlytbedarf in die Höhe schnellen läßt. Im schlimmsten Fall hätte ich abbrechen müssen. Aber selbst da hätte mir das Satellitentelefon wieder Hilfe geleistet.

Ich glaube, dass die Wahrscheinlichkeit in der Wüste aufgrund Krankheit lebensgefährlich oder tötlich zu verunglücken sehr gering ist.

Wer hat diesbezüglich einschlägige Erfahrung mit derartigen Notfällen und wie wurde die Rettung bzw. Behandlung durchgeführt?

Grüsse
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Kuno » 23.01.2013 21:41

Immodium?
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Alexander » 23.01.2013 21:43

Kuno hat geschrieben:Immodium?


Genau

Kohle für den Leichten und Immodium für die härteren Fälle 8)
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Kuno » 23.01.2013 21:47

...wenn's haerter ist, dann ist's ja gut und braucht kein Immodium mehr.

Scheissthema 8)

Schmerzmittel?
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Alexander » 23.01.2013 21:51

auch Schmerzmittel. Aber das war es dann. Ich kann mir vorstellen, das plötzlich auftretende Zahnschmerzen in Verbindung mit Kopfschmerzen und Hitze dem Wüstenerlebnis abträglich sind. Also ab mit den Schmerztabletten ins Gepäck.
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Kuno » 23.01.2013 21:59

Richtige Zahnschmerzen waeren wohl das Ende der Wanderung.

Hast du dich vor der Abreise vom Doc gruendlich checken lassen oder bist du einfach so losmarschiert?
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Alexander » 23.01.2013 22:02

Kuno, ich war nicht beim Arzt. Ich war schon seit fast 30 Jahren nicht beim Arzt. War nie nötig.
Aber je älter man wird. Vieleicht sollte man doch mal....
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Kuno » 23.01.2013 22:10

Lass es. Wenn du da hingehst, dann findet er nur noch was....
...und fuer alte Modelle wie dich gibt es eh keine Ersatzteile mehr :|
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Alexander » 10.03.2013 11:37

Hat eigentlich jemand schon eine ähnliche Wüstenwanderung durchgeführt und kann von seinen Erfahrungen berichten?
Evtl. mit Bildern ;-)

Grüsse
Alexander
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon martin1101 » 10.03.2013 16:57

Alexander hat geschrieben:Hat eigentlich jemand schon eine ähnliche Wüstenwanderung durchgeführt und kann von seinen Erfahrungen berichten?
Evtl. mit Bildern ;-)

Grüsse
Alexander



Leider nein

LG und wie immer alles Gute
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Tillmann » 10.03.2013 20:12

Lieber Alexander

wirklich ein toller Bericht mit schönen Fotos zur Dokumentation.
Habe ich sehr gerne gelesen.
Danke

Gruß
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Alexander » 10.08.2013 19:44

Hallo Kuno,

Kuno hat geschrieben:Das sind ja echte Kloetze, die du dir da an deine Hinterfluegel gebunden hast. Im Nachinein gesehen - waren das die richtigen Schuhe fuer diesen Marsch?


Bild

Damit du dir nicht mehr Sorgen über mein Schuhwerk machen musst, habe ich mir nun einen richtigen Wüstenwanderschuh zugelegt.

sahara.jpg


Einer meiner alten Treter schlug mit genau 800 Gramm zu Buche. Der neue Schuh der Marke Meindl Typ Sahara bringt nur noch 475 Gramm auf die Waage, also eine deutliche Gewichtseinspaarung, die sich auch bei den Füssen bemerkbar machen sollte. Der Schuh ist nicht nur leicht, er ist auch sehr weich und erwarte daher einen wesentlich besseren Tragekomfort. Der Preis für das paar liegt bei 119,95 Euro und ich gehe davon aus, dass meine Füsse das neue Schuhwerk zu schätzen wissen. ;-)

Grüsse
Alexander
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Jürgen Kempe » 11.08.2013 07:18

Gerade Dir, lieber Alexander,

möchte ich keine Sorgen bereiten! Aber... nie im Leben hatte ich jemals Schweissfüsse, nur in diesen Sahara-Tretern hätte mir das "Wasser" bis zum Hals gestanden, wenn die Stiefel denn so weit gereicht hätten. Das war allerdings vor ca. 10 Jahren, ggf. ist ja inzwischen 'was geändert worden. ...und, sie haben mich auch nur eine Saison begleitet, ich hab' sie dann dort verschenkt, wo sie ihrem Namen gemäss hingehören :lol:

Also, vielleicht 'mal zur Probe bei einem Trainingsmarsch testen?

GUT LAUF! Liebe Grüsse: Jürgen Kempe
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Alexander » 11.08.2013 08:41

Hallo Jürgen,

hoffentlich hat sich in den letzten 10 Jahren etwas an der Qualität der Schuhe geändert.
Aber jetzt, wo du es erwähnst, werde ich wohl besser noch einen Test absolvieren.

Danke für den Tipp. ;-)

Viele Grüsse
Alexander
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Re: Wüstenwandern Ägypten: Es war die Hölle, es war das Para

Beitragvon Bodensee » 11.08.2013 22:25

Einlaufen sollte man alle Schuhe in der Heimat! Neben den Schuhen sind die Socken das A und O. Mit guten Socken kann man
(wie in der Armee bewiesen) sogar schlechte Marsch-Fussverkleidungen kompensieren.
Gerade das Haus Meindl hat sich auch dazu ein paar Gedanken gemacht, siehe hier:
http://www.meindl.co.uk/index.php

www.meindl.de

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