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Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Unterwegs zu Fuß, mit Kamel oder Muli, mit dem Drahtesel

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Re: Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Beitragvon Alexander » 10.10.2013 19:29

Hallo liebe Maja,

was tust du mir da an? :mrgreen: Vielen Dank für die Links. Die Bilder sind der Hammer und ich bekomme schon wieder Ideen für die nächste Reise 8)

Der Countdown läuft und ich befinde mich schon fast im Urlaubsmodus ;-)

Ich weiss nicht, was schlimmer sein könnte. Politische Probleme oder Blasen an den Füssen. Ich werde auf jeden Fall versuchen beides zu vermeiden. 8)

Viele Grüsse
Alexander
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Re: Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Beitragvon Alexander » 27.10.2013 12:38

Gepäckstücke, wie diese Wüstenkarre werden in der Regel von Fluggesellschaften nur befördert, wenn sie so verpackt sind, dass sie keine anderen Gepäckstücke beschädigen können. Das Sperrgut sollte also in einer stabilen Tasche verstaut werden, die z.B. für Surfbretter verwendet werden oder mit einem stabilen Karton umgeben sein. Eine Plastikfolie, wie sie an Flughäfen zum Umwickeln z.B. von Koffern angeboten und verwendet wird ist nicht ausreichend.

Grüsse
Alexander
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Re: Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Beitragvon Alexander » 24.11.2013 16:28

Hallo Rudi,

LDRRudi hat geschrieben:Hallo Alexander,
ich habe hier meine Erfahrung und Einschätzung zum Ausdruck gebracht.
Es liegt mir fern, irgendwelche Ratschläge oder Besserwisserei kundzutun. Jeder soll
die Faszination des besonderen Erlebens, für sich unbelastet, auskosten können.
Ein bisschen Realitätssinn würde ich zum Gelingen des Projekts voraussetzen.
Ansichtssache - nochmals Grüße vom Rudi


Nachdem ich nun mit dieser Wüstenkarre meine eigenen Erfahrungen gemacht habe, vermisse ich doch eine Untermauerung deiner Behauptung. Sich jetzt einfach aus der Affäre mit der Begrundung der Vermeidung von Besserwisserei ziehen zu wollen, nachdem du vorher deine Zweifel und danach den Realitätsinn des Projektes angezweifelt hast. Nachdem ich zwei Wochen Wüstenwandern mit der Karre erfolgreich absolviert habe und die Einsatzmöglichkeiten auch nachfolgend noch illustriere, könntest du auch uns an deinem Erfahrungsschatz teilhaben lassen.

Wie du siehst, lässt sich der Wagen nicht nur in der Ebene einsetzen.

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Man bringt ihn auch auf und über grössere Dünen...

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...und durch Tiefsand, auch wenn es etwas anstrengend ist.

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Gezogen habe ich insgesamt einschliesslich Gewicht der Karre bis zu 87 Kilo, womit ich deine Aussage
LDRRudi hat geschrieben:dass man in der zentralen Sahara die Last, die man nicht
tragen kann, nicht ohne Hilfe hinter sich herziehen kann.

nicht mehr ganz nachvollziehen kann.

Grüsse
Alexander
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Re: Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Beitragvon grenzenlos » 24.11.2013 17:41

Hallo Alexander,

finde die Idee und Umsetzungsversuche prima. Bin auch davon überzeugt, dass mit solch einem Wagen weit mehr zu transportieren ist wie im Rucksack und dies auch leichter ist.
Ich selbst überlege schon länger, ob solch ein Wagen nicht weit besser wäre als ein ungemütlicher Rucksack auf langen Wanderungen.

Danke für die vielen Anregungen :wink:

Gruß Wi grenzenlos
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Re: Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Beitragvon Alexander » 24.11.2013 18:01

Hallo Wilfried,

danke für dein Kompliment. Es war tatsächlich relativ einfach. Besonders wenn das Gewicht optimal ausbalanciert ist. Ich hatte das Gewicht so verteilt, dass ich die Deichseln mit einem Finger hochheben konnte und sie dann auf Brusthöhe anfingen nach hinten zu kippen. Es war eine gute Erfahrung und ich werde die Wüstenkarre in dieser Form weiter verwenden.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihren Vorschlägen und Ideen zum Erfolg der Wüstenkarre beigetragen haben.

Grüsse
Alexander
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Re: Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Beitragvon LDRRudi » 26.11.2013 11:47

Hallo Alexander,

es freut mich, dass Dein Projekt stimmig war.
Wenn Du schreibst, dass Du aufgrund Deiner Erfahrung, meine Behauptung
nicht mehr nachvollziehen kannst, ist es ja eine gute Option und Weiterempfehlung
für weitere Wüstenwanderungen.
Danke für die Rückmeldung und die anregenden Fotos.
Grüße vom Rudi
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Re: Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Beitragvon Kuno » 28.11.2013 08:30

Alexander; zum Wagen kann ich nicht viel sagen - aber ich will dir hier zu deiner herausragenden Schleppleistung gratulieren. Ich selber habe schon Atem- Knie- und Rueckenbeschwerden, wenn ich mich mal etwas beeilen muss um noch rechtzeitig zum Zug zu kommen und kann mir schlichtweg nicht vorstellen, wie es ist solceh Distanzen zu laufen. Mein Rekord -schon sehr lange her- waren mal 50 Kilometer an einem Tag mit etwas Gepaeck am Ruecken. Danach musste ich ein Set neue Fuesse beziehen.
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Re: Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Beitragvon Alexander » 28.11.2013 08:42

Kuno,
50 km sind doch nicht übel. Oder hast du dich verschrieben und meintest mm? :roll:

Ich versuche in den nächsten Tagen mal etwas Zeit zu finden, um mit dem Reisebericht zu beginnen.
Irgendwie fehlt mir dazu gerade der richtige Drive. Aber ihr haltet es doch noch eine zeitlang ohne Reisebericht aus, oder?

Grüsse
Alexander
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Re: Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Beitragvon martin1101 » 28.11.2013 10:56

Alexander hat geschrieben: Aber ihr haltet es doch noch eine zeitlang ohne Reisebericht aus, oder?


NEIN ! :shake:
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Re: Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Beitragvon Guido3 » 28.11.2013 11:05

Hallo Alexander,

hast Du das Wägelchen vor Ort bauen lassen oder zerlegt eingeflogen?

Beste Grüße

Guido
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Re: Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Beitragvon Alexander » 28.11.2013 11:30

Hallo Guido,

das Wägelchen habe ich zu hause gebaut und dann zerlegt in einem Karton verpackt einfliegen lassen.
Das Gefährt wurde so konstruiert, dass die Deichseln vom Wägelchen entfernt und an der Seite z.B. mit Klebeband fixiert werden können. Die Räder selbst sind auch abnehmbar und werden im Transportkorb befestigt.

Gemäss Tarifbedingnungen der Turkish Air hätte ich für das Zusatzgepäck ca. 100 Euro bezahlen müssen. Diese wurden mir aber nicht in Rechnung gestellt.

Bild

Grüsse
Alexander
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Re: Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Beitragvon Alexander » 28.11.2013 11:31

martin1101 hat geschrieben:
Alexander hat geschrieben: Aber ihr haltet es doch noch eine zeitlang ohne Reisebericht aus, oder?


NEIN ! :shake:

Ok, ok, ich habe verstanden :)

Grüsse
Alexander
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Re: Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Beitragvon Kuno » 28.11.2013 19:15

Alexander hat geschrieben:50 km sind doch nicht übel. Oder hast du dich verschrieben und meintest mm? :roll:


Distanz und die Einheit dazu waren korrekt angegeben. Heute koennte ich das nicht mehr.
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Re: Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Beitragvon Alexander » 29.11.2013 06:09

Kuno hat geschrieben:
Alexander hat geschrieben:50 km sind doch nicht übel. Oder hast du dich verschrieben und meintest mm? :roll:


Distanz und die Einheit dazu waren korrekt angegeben. Heute koennte ich das nicht mehr.

Grosses Kompliment Kuno. 50 km ist schon eine Distanz, mit der ich auch zu kämpfen hätte.

Grüsse
Alexander
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Re: Wüstenwandern mit Hilfmitteln. Aber wie?

Beitragvon donpietro » 12.01.2014 23:49

Hallo, möchte mich erstmal kurz vorstellen:

Als Architekt und Schreiner in München habe ich in den letzten zwei Jahren einen extrem vielseitigen und hochwertigen Fahrradanhänger entwickelt, der viele Transportarten auch als Handkarre oder Wanderanhänger bewältigen kann. Ausserdem war es mir von Anfang an ein Anliegen, dass alle Systemteile auch einzeln gekauft werden können, um MYOG-Projekte mit professionellen Bauteilen zu ermöglichen. Der Verkauf der Anhänger hat erst vor ein paar Monaten begonnen und ich stehe vor einem Spagat, der anscheinend sehr schwer hinzukriegen ist. Als Bastler und Entwickler einer 1-Mann-Firma würde ich sehr gerne meine Erfahrungen mit Euch (und Anderen) teilen. Als Hersteller wird mir aber sofort unterstellt, dass ich nur (versteckte) Werbung machen will. Ich persönlich sehe das nicht so, kann aber durchaus nachvollziehen, dass das (von manchen Leuten und in manchen Foren) so verstanden werden kann. Deshalb versuche ich es von Anfang an offen anzugehen.

Aus meiner Sicht wären die Bauteile, die ich entwickelt habe und anbiete, eine Hilfe für viele DIY-Projekte oder offene Werkstätten. Wenn sie niemand kennt, helfen sie auch niemandem. Insofern frage ich mich, vor allem als Kleinst-Firma, was "Werbung" in diesem Zusammenhang bedeutet? Solche Projekte können sich nur weiterentwickeln, wenn sie geteilt werden und einen Austausch erfahren und auch ich profitiere schliesslich vom Feedback und von den Ideen Anderer ...

Mein Vorschlag: Ich würde gerne hier ein paar Bau- und Entwicklungsfotos des neuesten Prototypen eines leichten Sulky/Rikscha/Pilgerwagen-Anhängers posten. Ich sehe das als Ideen-Beitrag und nicht als Werbung. Und ich hoffe, bevor ich gelöscht und lebenslang gesperrt werde (was mir vor kurzem in einem bekannten und grossen Outdoorforum ohne Vorankündigung passiert ist), dass es hier jemanden mit Vernunft gibt, der vielleicht einen Vorschlag hat, auf welche Weise man sich auch als Hersteller an einem Forum beteiligen kann, ohne lügen zu müssen...
Herzliche Grüße
Peter
donpietro
 
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