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Zimbabwe: Bezahlwährung, Spritversorgung

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Zimbabwe: Bezahlwährung, Spritversorgung

Beitragvon Uwe Schmitz » 16.05.2017 16:53

hallo reisende des südlichen afrika,
ich suche aktuelle infos zu zimbabwe:

nachdem der zimbabwe-dollar seit 2015 erledigt ist, ist wohl der US-dollar die neue parallel-währung. wird in zimbabwe wirklich alles in USD bezahlt, tanken, einkaufen (auf dem markt?), eintritte? heisst das auch, massig 1-dollar-noten mitzunehmen?
wer hat da praktische erfahrungen?

wie ist die spritversorgung im land (für mich ist benzin wichtig)? an tankstellen, oder nur schwarzmarkt?
was gibt es zur korruption zu berichten, strassensperren, polizeikontrollen? :oops:

eigentlich muss ich nur rüber zum carnet abstempeln / erneuern, doch dann möchte ich mir (seit 1999) gerne auch wieder etwas ansehen (zB. vicfalls, matopo nat.park, great zimbabwe ruins) :)
freue mich über alle infos,
vielen dank schon mal!
viele grüße
uwe
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Re: Zimbabwe: Bezahlwährung, Spritversorgung

Beitragvon Helmut Pfister » 17.05.2017 07:56

Hallol Uwe

Ja, alles wird in US Dollar bezahlt.
Benzin kostet ca. 1.35-1,45 US pro Liter, laut meinen in Zimbabwe lebenden Freunden flächendeckende Versorgung ziemlich gewährleistet.
Kleingeld ist eine sehr gute Idee, aber auch großes, denn die Lebenshaltungskosten, z.B. Einkaufen im Supermarkt ist mindestens genauso teuer wie bei uns.
Polizeikontrollen, sind zwar nervig, verlaufen aber in der Regel korrekt. Viele Geschwindigkeitskontrollen im Land, vergiß den Sicherheitsgurt nicht und wenn möglich mach dir an die vordere Stossstange Reflektorklebstreifen, aber keine roten. Zweites Warndreieck ist auch nicht verkehrt. Mit einem nicht Zimbabwe-Autokennzeichen ist aber vieles einfacher.

Schöne Zeit Helmut
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Re: Zimbabwe: Bezahlwährung, Spritversorgung

Beitragvon lukas1980 » 17.05.2017 08:21

Hallo Uwe

War letztes Jahr dort. Wurde bei einer Kontrolle massiv mit Knast und Gerichtsverfahren bedroht, wegen einem erfundenen Vergehen. Ansonsten ohne Probleme, aber das Auto wird sehr oft kontrolliert, konkret:
- zwei! reflektierende Warndreiecke
- Feuerlöscher
- sämtliche Lichter, ins. Kennzeichenbeleuchtung

Mein Tipp: wenn möglich die grossen asphaltieten Strassen und somit die Polizeikontrollen meiden.

Lg
Lukas



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Re: Zimbabwe: Bezahlwährung, Spritversorgung

Beitragvon Riedfrosch » 17.05.2017 08:26

Der Besuch in Zimbabwe lohnt sich. Daher würde ich Dir nicht nur das Carnet-Abstempeln raten, sondern noch einen Besuch im Landesinneren! Ich liebe Zimbabwe, für mich ist es das bisher schönste Land des südlichen Afrikas (vor Namibia, Botswana, Südafrika, Zambia, Angola). Die Vicfalls sollte man schon mal gesehen haben, ist aber seeeeehhhrr touristisch das Ganze. Wir waren schon zweimal dort (das zweite Mal wegen unserer Kinder) und würden nicht noch mal hinfahren.
Aber auch der Zambezi NP daneben ist schön und lohnt sich. Zimbabwe hat herrliche NP, für die ich alle schwärmen könnte. Es lohnen sich alle!

Tanken an Tankstellen ist möglich.
Bezahlen in USD sogar auf dem lokalen Markt wenn man Eier oder Gemüse kauft.
By the way: Du kannst auch Mopane Raupen erwerben! Für 1 USD bekommst Du eine Tasse voll und die Kochanleitung dazu! 8)

Zunehmend schwieriger ist es USD aus den Geldautomaten zu ziehen. Ich weiß nicht, ob es in den letzten Monaten besser geworden ist. Nimm ausreichend USD mit, kleine Scheine sind gut für die Kleinigkeiten, die Du kaufen möchtest.

Polizeikontrollen sind mal häufiger mal weniger. Wir haben die Zeit der häufigen erlebt und bis auf eine, lief das Ganze ganz gesittet ab.
Bei einer Kontrolle haben wir die Zeichen des Polizisten "nicht richtig" interpretiert und an falscher Stelle gehalten! Da bekamen wir einen Strafzettel von 20 USD und wurden ordentlich geprüft, ob auch alles richtig am Auto war. Aber das war vor einigen Jahren und hat sich nicht wiederholt. War auch zum Teil unser Fehler.

Es grüßt
Riedfrosch
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Re: Zimbabwe: Bezahlwährung, Spritversorgung

Beitragvon Rufus » 17.05.2017 09:24

Hallo Uwe,

hier bekommst Du auch recht aktuelle Infos:
http://www.hupeverlag.de/html/news_aus_zimbabwe.html
Die Reiseführer von denen sind nicht schlecht. Vielleicht ein bisschen viel Prosa...
Wir waren im August 2015 in Simbabwe. Können in Lißberg ja mal ein Schwätzchen halten.
Oder spätestens in Westhofen...

Gruß
Rudi
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Polizeikontrollen in Zimbabwe

Beitragvon Birgitt » 09.07.2017 08:29

Polizeikontrollen in Zimbabwe:

Die Regierung hat auf die Beschwerden wegen der vielen Road Blocks reagiert und die Polizei angewiesen, die Police Check Points auf max. 40 im gesamten Land zu reduzieren.

Quelle: Newsletter Ilona Hupe

Gruß
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Polizeikontrollen - Treibstoff - Geld am ATM

Beitragvon Birgitt » 15.03.2018 19:06

Aktuelle Lage in Zimbabwe:

Nach zahlreichen Gesprächen mit Hotelbesitzern und Safariunternehmern aus Zimbabwe hat sich für uns ein durchweg sehr positives Bild ergeben. Seit dem Machtwechsel sind die Polizeikontrollen verschwunden. Es gibt auch keine Treibstoffengpässe mehr. Bargeld ist zwar immer noch knapp und kaum an den ATM-Geldschaltern erhältlich, aber man kann landesweit fast alles mit Kreditkarten bezahlen. Die Stimmung im Land ist positiv und zuversichtlich.


Quelle: Newsletter Ilona Hupe

Gruß
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Re: Zimbabwe: Bezahlwährung, Spritversorgung

Beitragvon Maputo » 16.03.2018 08:00

Hallo Birgitt . Das stimmt, die lästigen Polizeikontrollen sind weniger. Seit Dezember 2017 ist nur noch eine Kontrolle pro 100km Radius erlaubt. Mich nimmt wunder, was dann die ganzen Heerscharen von Polizisten jetzt den ganzen Tag machen, weil sie keine Autofahrer mehr schikanieren können. Unter Mugabe war es ja so, dass teilweise alle 5 km ein Roadblock war.

https://www.herald.co.zw/police-scrap-s ... oadblocks/

Wenn Ilona Hupe mit Safariunternehmen und Hotelbesitzern geredet hat und die finden die Stimmung ist gut im Land, finde ich das etwas sehr einseitig wiedergegeben.

Man muss sich klar vor Augen führen. Zimbabwe ist am Boden, die ganze Infrastruktur ist marode, praktisch alle Farmen sind enteignet, die Ernährungssicherheit ist absolut nicht gewährleistet, der ganze öffentliche Sektor ist durch Korruption unterhöhlt.

Der normal Bürger leidet, es fehlt an allem. Jeder Tag ist ein Kampf ums überleben. Wir waren kürzlich in Zimbabwe und wir reden viel mit "normalen" Leuten, wie diese Strassenverkäuferin in Plumtree. Sie versucht sich mit ihrem kleinen "Shop" über Wasser zu halten. Ihr Mann ist gestorben, vermutlich an Aids, sie muss für ihre Kinder und noch 2 Andere sorgen, deren beide Eltern an Aids gestorben sind... ab und zu schickt sie ein SMS... "we are hungy, live is not fair"... bei ihr scheint die Zuversicht von Ilona Humpe noch nicht angekommen zu sein....

Normale Touristen werden von dem nicht viel mitbekommen. Die wollen unbeschwerten Urlaub mahcnen und wenn sich das Gate eines Nationalparks hinter ihnen schliesst, sind sie in der heilen Afrika-Welt angekommen...

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Re: Zimbabwe: Bezahlwährung, Spritversorgung

Beitragvon lehencountry » 16.03.2018 10:17

Gibt es Anzeichen oder gar Programme, die vertriebenen Farmer zurückzuholen?
Dürfte vermutlich schwierig sein. Die, die nach Sambia gingen haben wohl eine neue Farm. Wer nach Australien auswanderte wird dort bleiben und die Sicherheit schätzen. Vielleicht sind einige nach Namibia und Südafrika, die jetzt nicht das gleiche wieder erleben möchten und den Mut für Zimbabwe erneut aufbringen.
Genaueres dürfte evtl. In dem SA Magazin Farmers weekly stehen, die hatte ich damals gerne gelesen.
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Re: Zimbabwe: Bezahlwährung, Spritversorgung

Beitragvon Maputo » 16.03.2018 14:35

Ich habe Kontakt zu Tabak Farmern nördlich von Harare. Die Regierung ist in der Zwickmühle. Die meissten Farmen wurden ja an Güstlinge von Mugabe verscherbelt. Die hocken immer noch irgendwo in der Regierung/ Armee und wollen ihren Besitzstand natürlich wahren. Know-how wie eine grosse Farm bewirtschaftet werden muss haben sie wenig bis überhaupt nicht.

Wenn Zimbabwe wieder auf einen grünen Zweig kommen will, muss die Regierung dafür sorgen, dass die Bevölkerung nicht mehr leidet und hungert. Dazu brauchen sie dummerweise die weissen Farmer. Es sind schon Bemühungen im Gang Farmer zurück zu holen, nur leben die -wie du schreibst- mittlerweile ganz gut in anderen Ländern.

Zimbabwe ist und bleibt unberechenbar, auch mit der neuen Regierung. Ich würde im Moment auch nicht wieder dorthin zurückgehen, wenn ich mir an einem anderen Ort mit einigermasen stabilen politischen Verhältnissen etwas aufgebaut hätte.

So denken übrigens auch viele schwarze Zimbabwer die in Südafrika in Hotels oder Restaurants arbeiten. Alle wollen eigentlich zurück, nur sei dies noch viel zu früh und zu unsicher meine sie.

Es wird wahrscheinlich Jahrzehnte dauern, bis sich Zimbabwe aus dem Sumpf gezogen hat, wenn es überhaupt je gelingt.

lg Maputo
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Re: Zimbabwe: Bezahlwährung, Spritversorgung

Beitragvon G.reloaded » 17.03.2018 12:48

Hallo,

Der neue Präsident hatte bei Amtsantritt einen 100-Days-Action-Plan angekündigt. Jedes Ministerium sollte konkrete Maßnahmen benennen und umsetzen, um in 100 Tagen die Wirtschaft anzuschieben. Die 100 Tage sind um. Da niemand weiß, was überhaupt Inhalt des Plans war, kann nun nach 100 Tagen auch niemand den Erfolg messen. Clever. :shake:
Die Stimmung mag sich etwas verbessert haben. Die wirtschaftliche Lage hat sich kaum verändert.

Unter Mugabe war das Land auf Kurs, im ersten Halbjahr 2018 wirtschaftlich ganz zu kollabieren. Selbst von China hat Zimbabwe kein Geld mehr bekommen, weil Zimbabwe mehrere alte China-Kredite auch nicht mehr bedient hat. Nach dem Coup haben China und eine afrikanische Entwicklungsbank wieder etwas Kredit gegeben. Das hat etwas Luft verschafft, ist aber ausgegeben. Aktuell läuft der Verkauf der neuen Tabakernte an. Das wird exportiert, verschafft harte Währung und temporär noch mal ein wenig Luft. Die "Fremdwährungs"-klemme im Land ist laut offiziellen Angaben (Zentralbank) schlimmer als je zuvor. Ohne Liquidität bekommt man aber keine Wirtschaft in Gang. Weil echtes Geld fehlt, werden Zahlungen im Land überall fast nur noch elektronisch abgewickelt.

Die Zimbabwer sehen heute irgendwelche Zahlen auf ihren Konten, die theoretisch harte US-Dollar repräsentieren. Praktisch kann man diese US-Dollar nicht von der Bank holen und auch nicht elektronisch ins Ausland transferieren. Das sind gar keine US-Dollar mehr. Zimbabwe hat mit dem nur elektronisch existierenden Geld defacto wieder eine eigene - diesmal rein elektronische - Währung geschaffen. Da wird mit großer Pumpe schon wieder eine Blase aufgepumpt. Wenn Zimbabwe das nicht bald in den Griff bekommt, wird das wohl wieder in hoher Inflation enden. Offiziell liegt die Inflation bei 3,5%. Aber das ist gemessen in harten US-Dollar. Mit US-Dollar-Scheinen kann in der Praxis aber kaum jemand etwas bezahlen. Immer mehr Händler gehen wohl dazu über, mit 2 oder 3 Preisen zu arbeiten (was offiziell illegal und verboten ist). Einen bei Zahlung mit echten US-Dollar, einen bei Zahlung mit Bond-Notes und einen bei elektronischer Zahlung (RTGS). Der bei elektronischer Zahlung ist der schlechteste Preis. Theoretisch sollte alles jederzeit 1:1 konvertierbar sein, ist es aber praktisch schon lange nicht mehr.

Zimbabwe tönt auch, dass es bis Ende dieses Jahres seine Altschulden bei der Weltbank und anderen Hilfsbanken nun wirklich tilgen will, um danach bei IWF, Weltbank und Co. wieder kreditwürdig zu sein. Da ist aktuell unklar, woher die das Geld für die Tilgung nehmen wollen. EU und andere haben Hilfen in Aussicht gestellt, aber erst wenn es anerkannt freie und faire Wahlen gab. Entsprechende Lippenbekenntnisse von Präsident und Zanu-PF gibt es zuhauf. Es bleibt unklar und abzuwarten, ob es wirklich freie und faire Wahlen geben wird.

Aus eigener Kraft kann sich Zimbabwe aus der Situation auf absehbare Zeit kaum noch befreien. Um die Wirtschaft in Gang zu bekommen, braucht es Milliardenzuflüsse aus dem Ausland (Kredite/Investitionen). Bis schätzungsweise Herbst braucht Zimbabwe eine grundsätzliche Trendwende. Ein weiter so dürfte in Inflation, Wirtschaftskollaps und Chaos enden.
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Re: Zimbabwe: Bezahlwährung, Spritversorgung

Beitragvon lehencountry » 17.03.2018 13:08

Klingt alles andere als vielversprechend.
Danke für die Info.

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Re: Zimbabwe: Bezahlwährung, Spritversorgung

Beitragvon G.reloaded » 17.03.2018 14:09

Es gibt zumindest noch mögliche Szenarien mit einigermaßen positivem Ausgang. Die Opposition zerfetzt sich nach dem Krebs-Tod des bisherigen Oppositionsführers Morgan Tsvangirai weiter. Vielleicht fühlt sich Mnangagwa ausreichend stark, um tatsächlich freie Wahlen abzuhalten, aus denen er trotzdem siegreich hervor geht? Vielleicht gibt es dann Geld von EU, UK und in der Folge IWF, Weltbank.

Die Verschuldung Zimbabwes erscheint mit geschätzt 90% des BIP für ein Entwicklungsland auf den ersten Blick horrend und untragbar. Aber die Wirtschaft ist so dermaßen geschrumpft und am Boden, dass es auch ein Potential für zweistelliges Wirtschaftswachstum über Jahre hinweg gibt. Dann relativieren sich die Schulden im Verhältnis zum BIP schnell. Um so ein Wachstum auszulösen, braucht es Reformen und es muß von außen eine Injektion von einigen Milliarden in die Wirtschaft geben. Zimbabwe kann dieses Geld nicht selbst bereit stellen und Zimbabwe kann aktuell auch nicht zu einer eigenen Währung zurück kehren und damit das Liquiditätsproblem lösen. Es fehlt dazu im Moment jegliches Vertrauen und eine eigene Währung würde sofort heftig inflationieren.
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Re: Zimbabwe: Bezahlwährung, Spritversorgung

Beitragvon Maputo » 17.03.2018 15:02

Ja es sieht düster aus, aber etwas Hoffnung bleibt. Mir kommt im Moment nur kein Beispiel auf dem Kontinent in den Sinn, wo sich mit einer neuen Regierung signifikant etwas zum Besseren gewendet hat?

Ein Wechsel der Eliten, bedeutet fast immer nur, neue Parasiten. Es bleibt abzuwarten und in Afrika gilt ja für den kleinen Mann das Moto....."Du hast keine Chance, also nutze sie"....vielleicht hilft dies auch Zimbabwe die Kurve zu kriegen.

lg Maputo
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