Wüstenschiff • Thema anzeigen - Algerien - Eine Reise in die Einsamkeit

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Algerien - Eine Reise in die Einsamkeit

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen: Reiseberichte zum Informieren und Träumen, fotografisch dokumentiert. In diesem Forum findet ihr Reiseberichte als "Fotostreckenführer" zu interessanten Reisewegen.

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Re: Zurück aus Algerien

Beitragvon Alexander » 06.02.2016 10:47

Nachdem wir unsere drei Gläser Tee getrunken hatten ging es weiter in den Kulturpark Tin Taghirt. Die Gegend wurde aus gutem Grund zum Nationalpark erklärt. Denn er bietet eine ganz besondere Sehenswürdigkeit.

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Zunächst sehen wir aus der Entfernung nur eine Mauer und einige Hütten.

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Ein geplasterter Weg führt zu einer Steinmauer und weiter zu einem Platz mit weitläufigen und glatten Felsen, die sich in der Sonne spiegeln. Wir werden aufgefordert, die Felsen nur Barfuß zu betreten. Wir sind gespannt.

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Jetzt wissen wir auch warum wir dort nicht mit Schuhen herumlaufen dürfen. Es gibt hier steinzeitliche Felsgravuren, die wohl von einem Meister des Handwerks in den Fels geschlagen wurden.

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Büffel, Giraffen und andere Motive wurden in den Fels gehauen.

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Re: Zurück aus Algerien

Beitragvon Alexander » 06.02.2016 11:48

Für die Algerier sind die historischen Felsgravuren in Tin Taghirt etwas ganze Besonderes. Daher hat man eine davon auf dem 1000 Dinarschein verewigt.

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Zurück aus Algerien

Beitragvon Alexander » 06.02.2016 15:46

Hier noch ein paar Panoramas aus den letzten Gegenden.

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

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Re: Zurück aus Algerien

Beitragvon Alexander » 07.02.2016 14:26

Hallo Turi,

Turi hat geschrieben:Wo genau entstanden die letzten Fotos, oder ist das geheim :wink:


Die Bilder entstanden am Abend also liegt das Gebiet gut in der Nähe von N 24.275106° E 10.919222°
Genauer geht es leider nicht, da wir nur das Turaya als GPS dabei hatten. Die letzten beiden Fotos sind zwischen 19:45 und 20:08 Uhr aufgenommen worden. Also ganz in der Nähe unseres Lagerplatzes, der den Koordinaten entspricht.

Die Karte ist eingebettet und du kannst darin auch zoomen.


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Re: Zurück aus Algerien

Beitragvon Achim Vogt » 07.02.2016 19:19

Ach Alexander und Mia,

in diesen turbulenten Zeiten, in denen ich in Beirut etwas isoliert, aber leidlich ungeschoren davon komme, nur nicht mehr viel Gelegenheit zum Overland-Traveln habe, kommt Euer Bericht wie gerufen! Super Bilder, die einem das Wasser selbst inmitten der Sahara im Munde zusammenlaufen lassen und Eindrücke, die das derzeit etwas erkaltete Reisefieber wieder steigen lassen. Könnte sofort losfahren! Herzlichen Dank dafür!

Viele Grüße aus Beirut
Achim
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Re: Zurück aus Algerien

Beitragvon Alexander » 09.02.2016 19:51

Am Eingang zum Tin Taghirt gibt es noch ein Guelta, das wir uns anschauen. Das Wasser stürzt bei Regen von der Felsmauer herab.

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Auch hier gibt es Wandmalereien. Allerdings wurden sie mit einer Spraydose hinterlassen. Weiß jemand, was diese arabische Schrift bedeutet?

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Als unser Führer aufbrechen möchte meine ich, dass es weiter oben nochmals ein Guelta geben würde und wir uns das auch ansehen möchten. Ahmed erwidert grinsend: du könntest hier als Guide anfangen. Ehrlich gesagt, ich war hier schon vor einigen Jahren und kenne diese Gegend. Seit damals hat sich hier nichts verändert. Wir klettern also den Fels hoch.

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Oben angekommen finden wir das zweite Guelta, gefüllt mit Wasser. Eigentlich gibt es weiter hinten, wenn man dem ausgewaschenen Fels folgt noch eine dritte Wasserstelle. Die Zeit drängt aber. Es ist schon spät und wir wollen noch weiter nach Ihrir, wo wir übernachten möchten.

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Trotzdem nehmen wir uns noch die Zeit für ein paar Fotos. Und die Aussicht hier oben ist auch nicht schlecht.

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Der Abstieg gestaltet sich etwas schwieriger. Es sollten sich nur geübte Kletterer dort rauf wagen.

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Iherir - Algerien

Beitragvon Alexander » 14.02.2016 12:08

Weiter geht es in Richtung Iherir oder Ihrir.


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Iherir liegt in einem Flußtal des Oued Oued Iherir an einer Bergkette des Tassili n'Ajjer. Menschen lebten hier schon seit dem Neolithikum, also der Jungsteinzeit 12000 Jahre vor unserer Zeitrechnung.

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https://www.youtube.com/watch?v=cMpPKHOvEWw

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Wasser gibt es hier im Überfluß.

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Die Gegend mit den alten Hütten zählt zu den National Monuments in Algerien.

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Oben wurden einige der Hütten für Touristen und Besucher nachgebaut. In diesen Hütten werden wir die Nacht verbringen.

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phpBB [video]

http://www.youtube.com/watch?v=_ozvqRTputg

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Zur Vollansicht auf das Panoramabild klicken.

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Bevor es aber zur Abendruhe geht besuchen wir noch den modernen Teil Iherirs. Zum einen müssen wir unsere Vorräte ergänzen. Auf der anderen Seite möchten wir uns die grüne Natur anschauen, die sich entlang dem Oued Iherir gebildet hat.

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Zunächst geht es aber auf die Teerstraße mit ihren Warnschildern.

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Das Oued Iherir

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Ein Hund, der seine Schafherde bewacht. Er schaut uns nicht nach, kläfft nicht und will uns auch nicht beißen. :) Er ist so friedlich wie die ganze Gegend hier.

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Ein fliegender Händler, der seine Ware, die vor allem aus buntem Plastikzeug besteht auf seinem kleinen Markt verkaufen will.

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Re: Zurück aus Algerien

Beitragvon Alexander » 17.02.2016 20:36

Es geht wieder zurück vorbei an Schafherden...

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...vorbei an dem verunglückten LKW...

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...über ein paar Verkehrshindernissen...

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...weiter nach Ilizi. In letzter Zeit wurden dort neue Häuser in er Art Einheitsstil gebaut, was der Stadt einen moderneren Touche gibt.

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Wir fahren entlang der Pipeline, um einen Übergang auf die Straße zu finden

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Bis wir wieder in der Stille der Wüste ankommen.

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Das V - Format des Berges erinnert an das Peace Zeichen. Ein Symbol für den Frieden, der in der Gegend herrscht.

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Wir fahren, bis es nicht mehr weiter geht und erkunden die Gegend zu Fuß.

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Ein Canyon, ein grünes Paradies in der Abgeschiedenheit der Wüste.

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Wasser scheint es in der Wüste im Überfluß zu geben. Man muß nur wissen, wo man es findet. Meistens liegen die Guelta in abgelegenen Gegenden, die teilweise versteckt und nur schwer zugänglich sind.

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Ein Spalt im Fels bildet den Übergang in einen anderen Canyon. Eng, mit hohen Bergen. Wir müssen aber umkehren, denn es ist schon spät und es wird Zeit, einen Lagerplatz zu suchen. Aber ich nehme mir vor, das Unbekannte hinter diesem Tor ein anderes Mal zu erforschen.

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Was hat das Interesse der beiden auf sich gezoge?

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Ein Bruder Ahmeds lebt hier in einem kleinen Haus. Ahmed unternimmt einen kurzen Familienbesuch.

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Re: Zurück aus Algerien

Beitragvon Alexander » 20.02.2016 20:01

Ein neugieriger Moulamoula sitzt auf dem Dachträger unseres Toyotas und freut sich schon über die Essensreste, die wir für ihn zurückgelassen haben.

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Wir wollen weiter in die Wüste und freuen uns schon auf unseren nächsten Entdeckungsmarsch. Allerdings gibt es immer wieder Hindernisse, denen wir entweder ausweichen müssen, oder geduldig abwarten müssen, bis wir weiterfahren können. Aber wir haben ja Zeit. ;-)

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Bei einem Brunnen halten wir an, um unsere Wasservorräte aufzufüllen. Wir müssen aber warten, bis einige verschleierte Frauen ihre Kanister gefüllt haben.

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Wir nutzen die Zeit für einen kurzen Spaziergang.

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Ein einsamer Baum, der mich an den Arbre du Ténéré erinnert. Eine Vorahnung irgendwann den "echten" Baum zu sehen?

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Zunächst geht es weiter auf der Straße, die in den Niger führt.

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Ein Schlüssellochgrab

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Aus der Entfernung sehen wir ihn schon...

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...einen riesigen Felsbogen.

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[youtube2]http://www.youtube.com/watch?v=jMR1KpVXvpI[/youtube2]

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Pilze in der Sahara. Keine Ahnung, ob sie eßbar sind. Wir versuchen es lieber nicht.

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Re: Zurück aus Algerien

Beitragvon Alexander » 24.02.2016 17:49

Nach einigen Tagen Berge und Felsen zieht es uns wieder in sandigere Gegenden. Die letzten beiden Tage unseres Urlaubs wollen wir im Erg Admer verbringen. Dazwischen stehen allerdings noch einiges Felsiges.

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Während wir durch den Tin Lelen schlendern...

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...und uns einige der letzten Felsmalereien anschauen...

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...entdecke ich einen Spalt im Fels, der durch einige Bäume und Büsche verdeckt wird. Ich werde neugierig und sehe mir das näher an.

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Ein Eingang in... Tja, wohin führt er? Ich versuche unseren Führer Ahmed von meiner Neugierde anzustecken. Leider ohne Erfolg. Es war schon spät am Nachmittag und er war schon etwas erschöpft von den langen Tagesmärschen. Mit einer Handbewegung deutete er an, dass ich alleine gehen solle. Ja, genau das war die richtige Antwort. 8) Während Mia und Ahmed sich auf den Weg ins Nahe Nachtlager machen, erwacht in mir der Entdeckerdrang und inspiziere den Eingang ins Unbekannte.

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Rechts am Eingang befindet sich eine kleine Höhle, die mich aber weniger interessiert.

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Der Durchgang ist schmal, sehr schmal. Mit unserem Toyota kämen wir hier wohl nicht durch.

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Eigentlich habe ich nicht erwartet, dass es lange weitergeht und dachte, ich würde bald an das Ende stoßen.

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Aber es ging weiter. Ich befand mich am Anfang eines kleinen Oueds, dessen Boden rutschig und schlammig war und ich musste aufpassen, dass meine Nase nicht Bekanntschaft mit dem Flußbett macht.

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Der Canyon wuchs auf eine Breite von maximal 100 Metern an und erwies sich als ein grünes Paradies in das die heiße Sonne nur spährlich eindringen konnte.

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Eigentlich müßte ich schon wieder zurück. Aber die Neugierde ist größer. Also laufe ich weiter.

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Ich stoße auf Spuren von Kamelen, Gazellen, Mufflons und anderen Vierbeinern. Es gibt aber kein Anzeichen, dass diesen Ort jemals ein Mensch betreten hätte.

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Nach ca. zwei Kilometer stellt sich mir eine Felswand in den Weg. Geht es wirklich nicht mehr weiter? Ganz im Gegenteil.

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Der Canyon teilte sich in einen gut begehbaren linken...

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... und einen schwerbegehbaren rechten Teil.

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Irgendwie hätte ich mir gewünscht, dass der Canyon hier zu Ende ist. Dann wäre meine Neugierde befriedigt gewesen und hätte zufrieden zurückkehren können. Aber das war nicht der Fall. Es gab noch mehr Ungekanntes hier zu erforschen. Aber dazu blieb definitiv keine Zeit mehr. Aber ich wollte wissen, wo mich diese Wege hinführen würden. Ob ich wollte oder nicht. Es fing schon an dunkel zu werden und ich machte mich nur widerwillig auf den Rückweg. Auf dem Rückweg ging die Fantasie mit mir durch. Ich mußte herausfinden, ob es möglich wäre, nochmals hierher zurückzukehren.

Am Eingang wartete Ahmed bereits auf mich. Ich erzählte ihm begeistert von meinen Entdeckungen und fragte ihn, wie weit es dort rein ginge. Ahmed meinte nur "loin, loin..." also weit, weit... Eine Antwort, die mich nicht gerade befriedigte. Ich hakte nach und wollte wissen, wo diese Canyons enden. Genau wußte Ahmed es auch nicht. Er meinte nur, dass es auf der anderen Seite Gueltas gäbe...

Ich brauche wohl nicht extra zu erwähnen, dass ich bei der Rückkehr zur Agentur meine Entdeckung zum Thema machte, verbunden mit der Frage, ob es nicht möglich wäre, diese Gegend ein paar Tage zu erforschen. "Kein Problem" meinte Hussein. Wir machen das... 8) Es steht also schon fest, dass ich nicht zum letzten Mal in dieser Gegend war :wink:

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Re: Zurück aus Algerien

Beitragvon Alexander » 05.03.2016 17:30

Nach der Entdeckungswanderung durch die Felsspalten des Tassili besuchen wir die letzten Wandmalereien unserer Reise.

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Irgendjemand hat hier eine Sammlung prähistorischer Fundstücke angelegt. Reibeschalen, Reibeesteine und eine Sammlung verschiedener Tonscherben und Pfeilspitzen.

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Erstaunlich, wieviel Wüstenwanderer in der Sahara mit nur einem Schuh unterwegs sind ;-)

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Vogelspuren lassen vermuten, dass an den Knochen nach etwas Essbarem gesucht wurde. Der Teller blieb wohl an diesem Tag leer.

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Eine unvollendete Giraffe.

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Vogelspuren lassen vermuten, dass an den Knochen jemand nach etwas Essbarem gesucht hat. Der Teller blieb an diesem Tag wohl leer.

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Anders geht es den Ameisen, die...

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..eine Strasse...

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...zum nächsten Nest bauen.

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Re: Zurück aus Algerien

Beitragvon Alexander » 12.03.2016 19:57

Bevor wir nochmal einen letzten Abstecher in den Erg Admer unternehmen, wandern wir durch ein Gebiet mit dem Namen Touiteren.

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Es ist schon wieder jemand unterwegs mit nur mit eine Schuh. Mit den Schuhen, die wir auf unserer Tour gefunden haben, könnte man ein Schuhgeschäft eröffnen.

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Blick nach rechts...

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...und wieder nach links. Wo sind denn die Touristen geblieben?

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Den Spuren zu schließen hat hier ein Kampf stattgefunden. Jäger und Beute...

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Sein, oder nicht sein. Das ist hier die Frage. Wieviel Dramen haben sich schon in der Wüste abgespielt?

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Sonnenbad...

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Touaregkunst im Sand. Ahmed wird wieder kreativ. ;-)

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Re: Zurück aus Algerien

Beitragvon Alexander » 20.03.2016 20:06

Sand! Endlich wieder Dünen und Sand.

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Es war unser Wunsch die letzten Tage nochmal in den Dünen zu verbringen. Die Weiten des Dünenmeeres des Erg Admers zu genießen.

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Beim Anblick der Dünenketten überlege ich mir, warum nicht einfach einmal die Wüste auf dem Gipfel dieser Dünen zu durchwandern. Nicht in den Ebenen, wo es einfach, sondern dort oben, wo es anstrengend ist und einen der Blick zu den Horizonten für alle Anstrengungen entschädigt. Einige Stunden später sollte sich der Wunsch schon erfüllen.

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Fotosession in der Einsamkeit...

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Rätselhafte Spuren...

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Hat hier jemand seinen letzten Schluck Wasser getrunken?

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Re: Zurück aus Algerien

Beitragvon Alexander » 01.04.2016 17:09

Vor dem Sonnenuntergang unternehme ich noch eine kurze Dünenwanderung.

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"Alpenglühn" auf dem Tassili

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Unser Lager am Fuß der Düne. Menschen sind nur noch Punkte und der Toyota ein dunkler Fleck.

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Panoramabilder: Zur Vergrößerung auf die Bilder klicken.

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Re: Zurück aus Algerien

Beitragvon Alexander » 02.04.2016 19:46

Ganz oben von den Dünen hat man einen irren Ausblick

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Jenseits der nächsten Sandebene zieht sich eine weitere Dünenkette von Ost nach West. Sie ist wesentlich höher als die, auf der ich stehe. Sie ist die höchste, die man zwischen den Horizonten sehen kann. Wir sollten am Abend ein Wörtchen mit unseren Tuaregs wechseln. Es wäre schön, wenn wir den letzten Tag hier verbringen könnten.

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Während ich den Dünen entlang wandere, sucht Mia nach Pfeilspitzen und Steinwerkzeugen.

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Unsere Begleiter sind von unserem Vorschlag, den nächsten Tag hier auch zu verbringen begeistert. Ihnen ist die Wüste auch lieber als die felsigen Gegenden und sie können eine Pause einlegen, während wir die Umgebung erforschen. Und zu dem Vorschlag, die andere Dünenkette zu ersteigen, meint unserer Führer nur: lass dich vom Militär nicht erwischen.

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Steinwerkzeuge und...

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...Wüstenglas. Erstaunlich, dass man es hier findet. Wüstenglas ist das Ergebnis von großen Meteoriteneinschlägen. In dieser Gegend gab es aber nie Einschläge, die das Wüstenglas erzeugt hätten. Wo kommt es her?

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