trotz meiner eindringlichen Warnung/Bedenken von oben, bin ich nun selber in der Situation, mich darüber hinweg setzen zu müssen...
Was würdet ihr in folgender Situation machen? :
mein Auto steht seit (fast) einem Jahr in Arusha/Tansania. Das alte Carnet ist bereits abgelaufen, das Folgecarnet habe ich schon. Das ging seeehhhr schnell !
Übrigens kann der ADAC Carnets jetzt wieder 28 Tage vordatieren! (Widerstand hilft also doch (manchmal)).
Dann muss man ja in Ost-Afrika eine monatliche Gebühr (20U$,"Road-Tax") zahlen, solange das Auto im Land ist. Das hatte ich bis Ende August im vorraus bezahlt. Wenn Beides (Carnet und Gebühr) überfällig ist, kann´s richtig Ärger geben in Form von heftigen Strafgebühren. Das würde viel Diskussion geben, zumal Tansania ja "offiziell" keine/kaum Probleme mit Corona hat. Gilt aber trozdem als Risikogebiet, weil Infos fehlen und kaum Fälle gemeldet werden. Die 14 tägige Zwangs-Qurantäne ist aufgehoben. Negativer Corona-Test (max. 72 Std. alt) reicht bei Einreise. Visum gibt´s online.
Nun zu den Flügen: Mein altes Gabelflug-Ticket bei "Ethiopian" bleibt bis Ende nächstes Jahr gültig. Der ursprüngliche Plan war, von Lusaka/Sambia aus zurück zu fliegen. Umbuchen wird zu teuer. Ich will nun nur nach Arusha und retour (max. 2 Wochen) um die Sachen zu klären.
Quatar-Air bietet günstige Flüge an die man auch buchen kann. Es bleibt aber fraglich, ob die auch tatsächlich fliegen...
Und wenn sie hin fliegen bleibt immernoch spannend ob und wann sie tatsächlich auch zurück fliegen...
Na ja, und ich möchte ungern den "Gastgeber" meines Autos bitten, den ganzen Hazzel und Bürokratiekram für mich zu erledigen, weil die Tansanier eh versuchen solche Mzungu-Netzwerke zu stören. Das mit den temporären Reiseautos ist denen ein Dorn im Auge.
Jetzt muss ich also einiges an Geld in die Hand nehmen, ohne das das Auto auch nur eine Etappe weiter kommt...
Kommentare?
Liebe Grüße
Rudi



