....nein so muss es nicht sein. Aber ich fand Sanky und Dachzelt auf dem Defender praktisch und angenehm!
Der Hänger gefällt mir! Ist ein nachträglicher Bremseinbau möglich ? Ohne viel zu ändern?
Gruß Jürgen
Wenn man da eine gebremste Achse drunter haben möchte, muss sicher neben dieser und dem Zugrohr noch einiges geändert werden. Da bin ich nicht so der Anhänger-Experte. Ob sich das lohnt, vermag ich nicht zu sagen. Wahrscheinlich nicht.
ich bin jetzt nicht der experte für den lapp hänger, aber bei meinem miniteil war ein umbau auf eine stärkere gebremste achse unkompliziert. die achse muss passen, ein anderes zugrohr mit bremsgriff und bremsseilen und fangseil und das wars im prinzip. dann noch mit einer unbedenklichkeitserklärung des achsenherstellers und eine freigbe des wohnwagenherstellers zum tüv. die einzelabnahme war mit knapp über 100 euro nicht so teuer.
aber wohlgemerkt, das warein dethleffs miniglobe, der von 400kg zggw ungebremst auf 750 kggebremst umgebaut wurde, und kein lapp umbau.
750 kg werden dann mit wasser und vorräten und pipapo ja locker überschritten, was meist nichts macht, aber bei kontrollen in europa empfindliche strafen nach sich ziehen wird (die 750 kg sind allemal den zulässigen ungebremsten zuglasten der meisten geländewagen geschuldet). und ob ich 8-900 kg ungebremst hinter meinem geländewagen auf dauer am haken möchte? vielleicht kann man den ja, wenn man ihn denn gebremst haben möchte direkt auflasten und auf 100km/h bringen.der wowa ist auf jeden fall ein schönes teil und für viele strecken geeignet. man wird halt älter
Rocky hat geschrieben: ...man kann ja auch einen Qek oder Niewiadow entsprechend umrüsten.
nicht wirklich, zumindestens den qek kenne ich gut, der würde direkt auseinanderfallen, wenn der nicht massiv verstärkt würde. da sind die eribas sehr viel stabiler.
indelandy hat geschrieben:Ja gefällt mir sehr gut, denke über eine Anschaffung nach. Allerdings gebremst!
Gruß Jürgen
...man kann ja auch einen Qek oder Niewiadow entsprechend umrüsten.
Brauchst nur die Hütte vom QEK auf ein entsprechendes Fahrgestell stellen, gibts dutzende von Beispielen von.
Ob sich das wirtschaftlich rechnet, ist eine andere Frage. Bei den Gesamtkosten gibt es sicher bessere und günstigere Lösungen. Den meisten Umbauern gehts wohl mehr um die Originellität.
Den QEK kann man auch vom nutzbaren Raum nicht mit einem Puck vergleichen. Um ungefähr in die Richtung zu kommen, musst du ihn zum Beispiel erstmal komplett isolieren, denn der hat nur eine reine GFK-Hülle.
Den meisten Umbauern gehts wohl mehr um die Originellität.
Ja es gibt ja jede menge Offroadanhänger. aber dieser hat etwas besonderes! Weiss auch nicht so genau ?
Aber der gefällt mir gut. Leider sind gebrauchte Puk noch sehr teuer, dazu noch die Umbaukosten.
Sicher, teuer sind sie alle ; leider ! Warte noch bis ich die Leiter nicht mehr hoch komme, dann schaue ich mich noch
um. So ein Hänger hat ja auch nachteile, viele kleine Pässe und Wege sind gesperrt für KFZ-Anhänger,
ich glaube, es kommt bei einem auch abseits der befestigten Straßen -"offroad" will ich nicht gleich sagen- nutzbaren Wowa immer auf die Ansprüche und die Realität an.
Kaum einer wird wohl versuchen, mit einem Wowa von Douz zum verlorenen See und von dort nach KG oder Zmela zu fahren.
Letztendlich geht es ja wohl lediglich um eine bessere Schlechtwegefähigkeit und sich mal abseits damit in die Büsche schlagen zu können.
Der Eriba ist neu und gebraucht sehr hochpreisig. Aber es gibt Modelle mit Naßzelle. Und alles im Gelsenkirchener Barock und isoliert.
Der Qek ist preiswert und bis auf den Boden kpl. aus GFK, hat aber keine Naßzelle und keine Isolierung.
Beim Niewiadow bekommt man eine kpl. Außenhaut aus GFK und auch Modelle mit Naßzelle und WC. Unter der
Wohnwagenzelle ist ein verzinkter Rahmen. Die Wohnwagenzelle ist nur dünn isoliert.
Mir persönlich ist eine Naßzelle sehr wichtig. Gerade in RUS, UA usw sind die öffentlichen Toiletten teils extrem schlecht und es gibt nicht immer die Möglichkeit eines Spatengangs. Und ab einem bestimmten Alter/Gesundheit isses mit dem Hinhocken einfach Brühe.
Der Puck hat (wie alle Eriba Touring-Modelle) gegenüber QEK und anderen Caravans für Geländezwecke den klaren Vorteil, dass die gesamte Zelle aus einem fachwerkartig aus Stahlrohr geschweißten Rahmen besteht, der außen mit Alu und innen mit irgendeiner Verkleidung beplankt ist, dazwischen ist isoliert. Der fällt nicht gleich komplett auseinander oder verliert nachhaltig an Integrität, wenn man damit mal 200km Waschbrettpiste fährt - was bei anderen (Holzrahmen mit GFK beplankt) schon mal passieren kann.
Das Original-Fahrwerk ist dafür sicher auch nichts und nur hochlegen ohne weitere Verstärkung wird wahrscheinlich das Fahrwerk zum Hauptschwachpunkt werden bzw. bleiben lassen. Eine Verstärkung kostet halt Gewicht (so.o.). Die bessere Lösung ist ganz bestimmt, einen schönen, stabilen Offroad-Rahmen neu und für den Zweck optimiert zu bauen und die Zelle darauf zu "verpflanzen" - aber das ist dann richtig teuer.
Wir haben diesen Puck primär im Norden bewegt, vor allem in Nordschweden und dort hauptsächlich auf (z.T. ziemlich schlechtem) Schotter und auf noch viel schlechteren Wegen im Bergland. Auf Island hatten wir den nie mit, da Furten von 40cm und mehr für Hänger eh so eine Sache sind. Nicht nur wegen Wassereinbruch - wenn der Hänger aufschwimmt und zur Seite driftet, hat man, je nach Strömung, eine womöglich ziemlich gefährliche Ar***karte gezogen. Auf Dünensand braucht man noch mehr Schwung und Energie als sonst und somit auch möglichst reichlich Motorleistung. Und auf engen, einspurigen Bergpisten Marke "Ligurische Grenzkammstraße" oder ähnlich wird ein manchmal nunmal notwendiges, längeres Zurücksetzen zum echten Abenteuer.
Wie hier schon geschrieben wurde, ist das alles eine Frage der Anwendung bzw. Ansprüche. Wer einen Hänger nutzt, um so weit zu kommen, wie das realistisch geht und diese Stelle als Basiscamp nutzt, für den ist das super und hat den riesigen Vorteil, dass das Zugfahrzeug nicht durch einen Wohnausbau Gewicht und Länge/Breite/Höhe gewinnt und damit Geländegängigkeit einbüßt.
Zur 100km/h-Zulassung: Die gilt ja sowieso nur auf deutschen Autobahnen und Schnellstraßen. Zumindest für meine Frau und mich gilt, dass dies eigentlich sowieso die Straßen sind, die wir möglichst meiden, zumindest in unserer Freizeit. Aber auch hier gilt natürlich, dass jeder da so seine Prioritäten für sich selber setzen muss.
Jede Form von Reisemobil - ob agiler Geländewagen mit Zelt/Minimalausrüstung, Zugfahrzeug und Hänger oder ausgebautes Reiosemobil irgendwo zwischen Kabine und MAN - jede dieser Lösungen hat Vor- und Nachteile, Stärken und Schwächen und bleibt ein (hoffentlich) bester Kompromiss für den jeweiligen Zweck und Nutzer.
Wie dem auch sei - mit dem Puck haben wir viel erlebt und Freude gehabt. Alles hat seine Zeit, wir suchen jetzt nach einer Reisemobil-Lösung, die für eine möglichst lange Zukunft zu uns passt und wünschen den neuen Eigentümern viel Freude und Glück in und mit der kleinen Wohnkugel und allzeit gute Fahrt!
Ach, noch ergänzend zum Thema "Isolierung Puck": Da drin haben wir bei 2 Grad ohne Heizung in "mitteleuropäischen" Schlafsäcken gepennt, ohne dass wir gefroren hätten. Das Ding ist wirklich klasse isoliert und hat alleine durch zwei Menschen im Inneren eine ganz angenehme Temperatur gehabt. Kältebrücken gibt es nur wenige und mit Kondenswasser gab es auch nie Probleme.
Gekauft hat mein Vater den wg. der Stabilität des Aufbaus und der hat sich (auf normalen Straßen) sehr gut bewährt; vor allem wg. der Laufruhe.
Genial ist die gute Isolierung und das Ausstelldach wg. der Höhe beim Fahren und der guten Belüftung im Stehen!
Mit Anhänger bin ich noch kein Waschbrett gefahren. Da reicht mir das Solo-Fahrzeug und das Finden der richtigen Geschwindigkeit schon aus.
Wenn ich an die A9 mit dem BJ42 und dem QEK denke, muss ich das auch nicht haben. Kurzer Radstand mit Anhänger auf schlechter Piste ist kein Vergnügen.