Thailand: Chinesischer Tourist warnt vor Abzockern in Phuket

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Alexander
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Thailand: Chinesischer Tourist warnt vor Abzockern in Phuket

Beitrag von Alexander »

Chinesischer Tourist warnt vor Abzockern in Phuket

Ein chinesischer Tourist hat eine Warnung herausgegeben, um andere Touristen in Phuket vor Abzockern zu bewahren, nachdem ihm von russischen Dieben umgerechnet knapp 9000 Euro von seinem Konto abgehoben wurden.

Vor einem Monat hatte die Polizei in Phuket Einwohner und Touristen dazu aufgerufen Trickbetrüger anzuzeigen mehr...

Grüsse
Alexander
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markus-1969
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Re: Thailand: Chinesischer Tourist warnt vor Abzockern in Ph

Beitrag von markus-1969 »

Er hatte am 24. März einen Anruf seiner Bank erhalten, die ihn fragten, wo er sich aufhielt. Von seinem Konto wurden zwischen dem 22. und 24. März mehrmals Beträge in Russland eingezogen.

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits etwa 9000 Euro von seinem Konto verschwunden. Er habe sich zu diesem Zeitpunkt in Phuket ausgehalten und hatte keine Ahnung, wie es zu dem Kontobewegungen in Russland hatte kommen können, heißt es in einem Bericht der Phuket Gazette.

Der Tourist kam zu dem Schluss, dass er zuletzt am 19. März Geld von einem Geldautomaten der Siam Commercial Bank in einem Outlet-Geschäft in einer Seitenstraße in Phuket abgehoben hatte.
Drum besorge man sich für die Reise spezielle Kreditkarten

1) eine, die Umsätze per SMS sendet - z. B. https://www.kalixa.com/ - wenn ich damit z. B. an der Tankstelle zahle, hab ich die SMS noch bevor ich aus dem Verkaufsraum draußen bin

2) eine, deren Umsätze sich online einsehen lassen (z. B. https://www.kalixa.com/)

3) eine, die nur auf Guthabenbasis arbeitet z. B. https://www.kalixa.com/ oder andere prepaid Kreditkarten oder z. B. auch die comidrect VISA (die comidrect setzt einfach den Verfügungsrahmen auf 0 und man muß erst Geld vom Girokonto auf das Kartenkonto übertragen) oder man nehme Kreditkarten mit einem geringen Verfügungslimit.


Interessanter dürfte der Aspekt sein, daß es sich um "Bargeldabhebungen" handelt. Das bedeutet doch, daß

a) entweder eine Dublette einer Karte gezogen wurde

oder

b) die Daten der Karte auf andere Weise - also durch händische Manipulation - in das Abrechnungssystem der Geldautomaten eingepflegt wurden. Wenn letzteres gehen sollte, würde mich interessieren, wie die Bank die tatsächlich erfolgte Abhebung beweisen will, wenn der, der sie tätigt sagt "Ich hab nicht abgehoben und das Abrechnungssystem ist unsicher"

Ich hab mal etwas nach dem Originalbericht gegoogled:

http://www.phuketgazette.net/phuket-new ... 0000/28997
landcruiser.
Beiträge: 874
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Re: Thailand: Chinesischer Tourist warnt vor Abzockern in Ph

Beitrag von landcruiser. »

Oder eine mit TAN per SMS wie es der ADAC anbietet
indelandy
Beiträge: 134
Registriert: Fr 31. Aug 2012, 13:17
Wohnort: 11-010 Barczewo Polen ( Masuren/ Ermland )

Re: Thailand: Chinesischer Tourist warnt vor Abzockern in Ph

Beitrag von indelandy »


Oder eine mit TAN per SMS wie es der ADAC anbietet


Das macht die ING Bank in Polen auch, finde ich Super! Ohne geht da nichts.

Gruß Jürgen
Guido3

Re: Thailand: Chinesischer Tourist warnt vor Abzockern in Ph

Beitrag von Guido3 »

Das hat alles so seine Vor- und Nachteile, wo man abwägen muss. Ich habe keine Erfahrungen damit, aber funktionieren SMS-basierende Lösungen wirklich überall im Ausland problemlos? Limitierter Verfügungsrahmen auf der Kreditkarte kann im dümmsten Fall das eigene Leben kosten. In so einigen Ländern ist die medizinische Infrastruktur des Staates unbrauchbar und der private Rettungsdienst fliegt im Notfall erst los, wenn die Kostendeckung gesichert ist, z.B. in dem die Kreditkarte erst mal mit pauschal 5-10 TEUR belastet werden kann. Sonst lassen die einen eiskalt verrecken.

Beste Grüße

Guido
christian aus Freiburg
Beiträge: 262
Registriert: Fr 28. Mär 2008, 16:50
Wohnort: Freiburg

Re: Thailand: Chinesischer Tourist warnt vor Abzockern in Ph

Beitrag von christian aus Freiburg »

Hallo!

Uns ist das gleiche passiert in Phuket im letzten April. Ich habe nur eine Abhebung gemacht im Yachthafen. Irgendeine unregelmaessigkeit habe ich dabei nicht bemerkt. Ich schaue mir den Automat vorher immer an. 6 Wochen spaeter wurde ich von meiner Bank angrufen, weil groessere Geldbetraege auf den Phillipinen abgehoben wurden!

Das Geld wurde mir erstattet, bis heute ist mir unklar wie das gemacht wurde, die Karte war eine Visa.

Besten Gruss aus Suedafrika

Christian
markus-1969
Beiträge: 609
Registriert: So 17. Apr 2011, 21:36

Re: Thailand: Chinesischer Tourist warnt vor Abzockern in Ph

Beitrag von markus-1969 »

Guido3 hat geschrieben:Das hat alles so seine Vor- und Nachteile, wo man abwägen muss. Ich habe keine Erfahrungen damit, aber funktionieren SMS-basierende Lösungen wirklich überall im Ausland problemlos? Limitierter Verfügungsrahmen auf der Kreditkarte kann im dümmsten Fall das eigene Leben kosten. In so einigen Ländern ist die medizinische Infrastruktur des Staates unbrauchbar und der private Rettungsdienst fliegt im Notfall erst los, wenn die Kostendeckung gesichert ist, z.B. in dem die Kreditkarte erst mal mit pauschal 5-10 TEUR belastet werden kann.
Man kann ja eine Kreditkarte mit hohem Verfügungsrahmen mitnehmen, sie gut aufbewahren aber nicht nutzen. Dann kann man im Notfall diese Karte belasten. Oder man überträgt z. B. bei der comdirect online den gewünschten Betrag auf das Kartenkonto - binnen Sekunden. Dann ist die Verfügung ebenfalls möglich. Oder man versichert sich z. B. beim ADAC mit einer Rückholversicherung.

Die SMS basierten Dienste - ich denke, daß sie weniger mit ausländischen, lokalen prepaid Handys gehen. Ich hab aber

http://www.onesimcard.com/

und die haben einen Mobilfunkanbieter irgendwo in der EU, ich glaub in Estland. Dahin sollte es einen interconnect der Banken zum Mobilfunkanbieter geben.
Guido3

Re: Thailand: Chinesischer Tourist warnt vor Abzockern in Ph

Beitrag von Guido3 »

markus-1969 hat geschrieben:Oder man versichert sich z. B. beim ADAC mit einer Rückholversicherung.
Theoretisch geht ziemlich viel. Praktisch ist eine Kreditkarte in vielen Fällen eine ziemlich effiziente Versicherung. Ich erinnere mich an einen Fall, den die Betroffenen selbst vor 2-3 Jahren im Namibia-Forum berichtet haben. Die waren im Senyati Camp in Botswana. Das Zelt wurde Nachts von einem Elefanten hoch genommen, die Frau vom Stoßzahn des Elefanten durchbohrt. Im Krankenhaus in Kasane konnten die Operationen, die zur Rettung der Frau nötig waren, nicht durchgeführt werden. Die musste nach Südafrika ausgeflogen werden. Das Rettungsflugzeug aus Südafrika ist aber nicht losgeflogen, bevor nicht die Kostendeckung verbindlich gesichert war. Wenn ich es noch richtig im Kopf habe, scheiterte das zunächst daran, das man kein funktionierendes Faxgerät in Kasane finden konnte, um den vorab notwendigen Papierkram mit der deutschen Versicherung zu klären.

Vielleicht falle ich damit auch mal auf die Nase, aber aus Kundensicht besteht die Sicherheit bei Kreditkarten für mich nicht in irgendwelchen Limits oder technischen Maßnahmen, sondern darin, dass die Haftung bei deutschen Banken üblicherweise begrenzt ist und abgegriffene Gelder in der Regel unproblematisch erstattet werden. Anfang 2013 wurden meine Kreditkartendaten im Oman abgegriffen (Entweder bei der Autovermietung Thrifty oder im Samara Hotel - die Karte hatte ich ansonsten eine halbes Jahr nicht benutzt). Damit wurde dann in UK eingekauft. Letztlich ist mir null Schaden entstanden.

Beste Grüße

Guido
markus-1969
Beiträge: 609
Registriert: So 17. Apr 2011, 21:36

Re: Thailand: Chinesischer Tourist warnt vor Abzockern in Ph

Beitrag von markus-1969 »

Guido3 hat geschrieben: Vielleicht falle ich damit auch mal auf die Nase, aber aus Kundensicht besteht die Sicherheit bei Kreditkarten für mich nicht in irgendwelchen Limits oder technischen Maßnahmen, sondern darin, dass die Haftung bei deutschen Banken üblicherweise begrenzt ist und abgegriffene Gelder in der Regel unproblematisch erstattet werden. Anfang 2013 wurden meine Kreditkartendaten im Oman abgegriffen (Entweder bei der Autovermietung Thrifty oder im Samara Hotel - die Karte hatte ich ansonsten eine halbes Jahr nicht benutzt). Damit wurde dann in UK eingekauft. Letztlich ist mir null Schaden entstanden.
Ich traue dem Frieden nicht. In der EU werden die Gebühren für Kreditkarten begrenzt.

http://www.fnp.de/nachrichten/wirtschaf ... 139,800266

Wenn die Banken keine Gebühren mehr nehmen dürfen, woher nehmen die dann das Geld, das bei Kreditkartenmißbrauch draufgeht ? Eine Bank ist kein Wohlfahrtsunternehmen und wird im Zweifel versuchen, sich das Geld beim Kunden zu holen. Der kann den Mißbrauch nicht beweisen und zahlt dann. Bei Bargeldbezug gilt das ebenso - es gibt Banken, bei denen ist der weltweit umsonst.

Sicher denke ich, daß ein Vorsorgeschutz für Notfälle da sein muß, z. B. ein Western Union account und Kreditkarten mit ausreichend Bargeldbezug für Notfälle und einem hohen Verfügungsrahmen und Kreditkarten mit wenig Verfügungsrahmen und geringem Bargeldbezug .... Die Mischung machts

Es gibt auch die Fälle, bei denen man z. B. ausgeraubt wird und unter vorgehaltener Waffe gezwungen wird, so viel Geld abzuheben wie es geht. Dann will ich keine Karte mit hohem Verfügungsrahmen dabei haben, weil die Bank im Zweifel sagen wird "Sie haben das Geld ja abgehoben - und wo Sie sich aufhalten ist Ihr Problem."

Mit welchem rechtlichen Ansatz wirst hiergegen klagen ? Und willst dann um Kulanz betteln, wenn es um x Tausend Euro geht ?

Und wenn Du eine Karte hast, bei der nur mit PIN gekauft werden kann und die keine Prägung hat, d. h. die nur bei online - Verbindung zwischen der Akzeptanzstelle und dem Kartenunternehmen geht - dann kannst den CVV Code auf der Rückseite runterkratzen; selbst wenn die Kartendaten abgegriffen werden sollten, hilft das ohne PIN nicht viel.
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