Der Tod ist ein Geschenk
von Raid Kassab Abdallah Sabbah
Kurzbeschreibung
Said ist ein Selbstmordattentäter. Er wartet auf seinen Einsatz, um sich selbst in die Luft zu sprengen und möglichst viele Israelis mit in den Tod zu reißen. Als Said noch ein Kind war, vertrieben israelische Siedler seine Eltern von dem Land, das sie bewirtschafteten; seither lebt die Familie im Flüchtlingslager bei Dschenin. Als Said zwölf Jahre alt war, wurden sein Vater und sein Onkel verhaftet, geschlagen und misshandelt. Als er sechzehn Jahre alt war, wurde seine Mutter erschossen. Said sagt: »Wir haben nichts. Weder Fahrzeuge noch Panzer, geschweige denn Flugzeuge, mit denen wir einen Krieg gegen die israelische Armee und für einen souveränen palästinensischen Staat führen könnten. Wir haben nur unsere Körper. Das sind unsere einzigen Waffen.« Dies ist die Geschichte seines Lebens.
Rezensionen:
"Diese Buch als genial zu bezeichnen wäre sicherlich der falsche Ausdruck, gemessen an dem Thema, mit dem es sich beschäftigt. Aber ich habe selten solch ein perfekt geschriebenes, fesselndes, spannendes, zugleich erdrückendes Buch gelesen als dieses. Dem Autor ist hier mehr als nur ein Lob auszusprechen. Gerade dieses Thema so klar und eindeutig, gewaltig und schlichtweg wahrhaftig darnieder zu schreiben verdient es diese 5 Sterne zu erhalten. Ich kann nur jedem empfehlen, den das Thema Israel-Palästina interessiert, dieses Meisterwerk zu lesen."
"Das Buch zeigt, wie Selbstmordattentäter erschaffen werden. Daß Gewalt keine Lösung sein kann, wissen wir. Es ist aber zu bezweifeln daß unsere Sichtweise den Beteiligten im Nahostkonflikt zu vermitteln sein wird."
# Taschenbuch
# Verlag: Droemer Knaur (2002)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3426272970
# ISBN-13: 978-3426272978
Grüsse
Alexander
Buchtipp: Der Tod ist ein Geschenk
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Alexander
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Buchtipp: Der Tod ist ein Geschenk
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Kuno
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Re: Buchtipp: Der Tod ist ein Geschenk
Das Buch liesst sich sehr fluessig und der Autor versucht manchmal auch an Beispielen zu zeigen, dass das Thema "Israel/Palaestine" nicht nur aus dem einen Blickwinkel betrachtet werden kann. Ich konnte mich aber des Eindruckes nicht erwehren, dass der Autor hier die Interviews mit dem zukuenftigen Selbstmordattentaetet in Wahrheit gar nicht gefuehrt hat sondern seinen Text einfach so formuliert hat, dass der Leser glauben soll, es waere so gewesen. In die Lebensgeschichte des Selbstmordattentaeters in spe (und die seiner Familie) passt nur allzu vieles hinein, was den Palestinensern seit 1948 widerfahren ist - die einzelnen Sequenzen moegen wohl passiert sein, aber nicht alle grad im Leben dieses einen Selbstmordattentaeters.
Ob bewusst oder nicht - der Autor schreibt nicht nur von der Israelischen Occupation sondern auch von der "Osmanischen Besetzung" Palaestinas vor dem Ersten Weltkrieg...
Gab es je einen Staat Palestina, der von Palaestinensischen Arabern "unterhalten" wurde? Ich wuesste nichts von so einem Gebilde.
Wenn der Autor nun aber in die Zeit vor der "Osmanischen Besetzung" zurueckgreift, dann macht er doch genau das, was die Juden auch machen - naemlich darlegen, dass sie schon vorher dort waren.
Ob bewusst oder nicht - der Autor schreibt nicht nur von der Israelischen Occupation sondern auch von der "Osmanischen Besetzung" Palaestinas vor dem Ersten Weltkrieg...
Gab es je einen Staat Palestina, der von Palaestinensischen Arabern "unterhalten" wurde? Ich wuesste nichts von so einem Gebilde.
Wenn der Autor nun aber in die Zeit vor der "Osmanischen Besetzung" zurueckgreift, dann macht er doch genau das, was die Juden auch machen - naemlich darlegen, dass sie schon vorher dort waren.




