Hallo Wüstenschiffer!
Statt qualmender Reifen (siehe Libyan drivers) was fürs Erwärmen der Hirnzellen:
Aus der Feder des libanesischen und in Paris lebenden Autors Amin Maalouf ist die Lebensgeschichte des berühmten Kaufmanns und Gelehrten Leo Africanus in Romanform (bei Suhrkamp als Taschenbuch) erschienen.
Habs als Weihnachtsgeschenk erhalten und gelesen - ich fand es sehr spannend, informativ, kurz: Sehr lesenswert!
Gerhard Göttler
Buchtipp: "Leo Africanus"
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Gerhard Göttler
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Birgitt
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Re: Buchtipp: "Leo Africanus"
Der Sklave des Papstes
Natalie Zemon Davis forscht dem wundersamen Leben des Leo Africanus nach, der Europa eine Vorstellung vom schwarzen Kontinent gab
29.11.2008 - Welt
Das Bedürfnis, Orient und Okzident einander anzunähern, ist derzeit offenbar stark. Erst versucht der Schriftsteller Raoul Schrott, den Vater der abendländischen Dichtung ans Morgenland heranzurücken: Homer sei als griechischer Schreiber im Südosten der heutigen Türkei angestellt gewesen, die "Ilias" sei Produkt einer Liaison zwischen altorientalischer und frühgriechischer Kultur. Dann hat der Kunsthistoriker Hans Belting brillant suggeriert, die Zentralperspektive als Bildtheorie der europäischen Renaissance fuße auf einer Theorie des Sehens, die von dem arabischen Mathematiker Alhazen entwickelt wurde. Allerdings: Schrott wurde für seine Thesen von Fachleuten arg gezaust. Und Belting muss eingestehen, dass sich seine Theorie nicht auf Zeugnisse direkter Einflussnahme, sondern eine - freilich beeindruckende - Indizienkette stützt ... mehr
Gruß
Birgitt
Natalie Zemon Davis forscht dem wundersamen Leben des Leo Africanus nach, der Europa eine Vorstellung vom schwarzen Kontinent gab
29.11.2008 - Welt
Das Bedürfnis, Orient und Okzident einander anzunähern, ist derzeit offenbar stark. Erst versucht der Schriftsteller Raoul Schrott, den Vater der abendländischen Dichtung ans Morgenland heranzurücken: Homer sei als griechischer Schreiber im Südosten der heutigen Türkei angestellt gewesen, die "Ilias" sei Produkt einer Liaison zwischen altorientalischer und frühgriechischer Kultur. Dann hat der Kunsthistoriker Hans Belting brillant suggeriert, die Zentralperspektive als Bildtheorie der europäischen Renaissance fuße auf einer Theorie des Sehens, die von dem arabischen Mathematiker Alhazen entwickelt wurde. Allerdings: Schrott wurde für seine Thesen von Fachleuten arg gezaust. Und Belting muss eingestehen, dass sich seine Theorie nicht auf Zeugnisse direkter Einflussnahme, sondern eine - freilich beeindruckende - Indizienkette stützt ... mehr
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Birgitt




