Auch Tiere lernen durch Imitation
Ein Forscher in Wien konnte es erstmals experimentell zeigen, an frei lebenden Zebramangusten. Das galt lange als Privileg des Menschen, aber man wusste, dass es anders sein muss.
03.06.2010 | Die Presse
Wenn ganz junge Zebramangusten und ihre etwas älteren ständigen Begleiter („Escorts“) auf der Futtersuche im Queen-Elizabeth-Nationalpark (Uganda) auf Kinderüberraschungseier stoßen, dann staunen und zögern die Escorts nicht lange, sie kennen die Überraschung mit ihrem schmackhaften Inhalt schon und knacken sie auf, die jüngeren schauen zu. So machen sie das auch, wenn sie auf natürliches Futter stoßen, die Zebramangusten – Mungos mungo, sozial lebende katzenartige Raubtiere im Afrika südlich der Sahara – haben eine einzigartige Lebensform entwickelt: Die Mütter sind Reproduktionsmaschinen, die alle zwei Monate werfen, sie können das, weil sie sich nicht um die Kleinen kümmern müssen. Dafür, und vor allem für das Futter, sorgen etwas ältere junge Männchen, sie führen die ganz Jungen ins Leben ein, bilden Paare mit ihnen, die 80 bis 90 Prozent ihrer Zeit miteinander verbringen ... mehr
Gruß
Birgitt
Zebramangusten
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