Thriller
Regie: José Padilha
Großbritannien/USA 2018 - 107 min.
Kinostart: 03.05.2018
1976: Die politische Lage in Europa ist angespannt. In Deutschland sorgt die RAF für Chaos, der israelischen Regierung wird von der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) ein faschistischer Führungsstil vorgeworfen. Um ihre radikalen Ziele umzusetzen, schließen sich vier Menschen zusammen und entführen ein Flugzeug der Air France vom Weg von Paris nach Tel Aviv mit 106 Passagieren. Die deutschen Terroristen Brigitte Kuhlmann und Wilfried Böse sowie ihre zwei israelischen Komplizen zwingen die Maschine zur Landung im ugandischen Entebbe. Sie fordern die Freilassung von 40 inhaftierten palästinensischen Terroristen und den Rücktritt der israelischen Regierung um Premierminister Jitzchak Rabin. Dieser beginnt mit seinem Kabinett um Verteidigungsminister Schimon Peres über eine gewaltfreie Befreiungsaktion zu debattieren. Es beginnt eine Woche, die alle Beteiligten an die Grenzen der Menschlichkeit führt.
Das Biopic von Regisseur José Padilha („Narcos“) erzählt minutiös das Entführungsdrama des Jahres 1976 nach. Die militärische Befreiungsaktion, die unter dem Begriff Operation Entebbe in die Geschichte einging, dauerte lediglich 90 Minuten an und kostete drei Geiseln, allen Geiselnehmern, 20 ugandischen Soldaten sowie einem Offizier das Leben. In den Hauptrollen wurden Rosamund Pike („Gone Girl“) und Daniel Brühl („Captain America: Civil War“) gecastet. Weitere Rollen wurden von Eddie Marsan („Atomic Blonde“) und Denis Menochet („Inglourious Basterds“) besetzt.
Im Rahmen der Berlinale 2018 wurde der Film uraufgeführt. Regisseur Padilha verwendet im Schlussakt eine Parallelmontage, die zwischen den Ereignissen der Befreiungsaktion und einer Tanzperformance wechselt. Bei dem Tanzstück handelt es sich um das traditionelle Lied „Echad Mi Yodea“, dass von der berühmten israelischen Batsheva Dance Company interpretiert wird ... mehr
Gruß
Birgitt
FILM | 7 Tage in Entebbe
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