Drama
Regie: Mohamed Kordofani
Sudan, Ägypten, Deutschland, Frankreich, Schweden, Vereinigte Arabische Emirate 2023 - 112 min.
Kinostart: 15.08.2024
Die wohlhabende Nordsudanesin Mona verschuldet den Tod eines Mannes aus dem sudanesischen Süden. Seine Witwe Julia muss nun für ihr eigenes Überleben und das ihres Sohnes kämpfen. Geplagt von Schuld, nimmt Mona die beiden bei sich auf, ohne ihnen von ihrer Rolle an dem Tod des Mannes zu erzählen. Langsam beginnen sich die scheinbar ungleichen Frauen einander anzunähern.
Mohamed Kordofani erzählt in seinem preisgekrönten Langfilmdebüt eine feinfühlige Geschichte von Schuld und Sühne vor dem turbulenten Hintergrund der Spaltung des Landes.
GOODBYE JULIA kann bereits auf eine erstaunliche internationale Erfolgsgeschichte zurückblicken: Es ist der erste Film aus dem Sudan überhaupt, der es ins offizielle Programm der Filmfestspiele in Cannes geschafft hat. Dort gewann Regisseur Mohamed Kordofani direkt den Prix de la Liberté, und es folgten bis heute weitere 26 Preise und Auszeichnungen auf internationalen Filmfestivals. Der Sudan schickte den Film ins Rennen um die Oscar-Nominierung, und in Ägypten startete er an der Spitze der Kinocharts, um danach der erfolgreichste arabische Film in den ägyptischen Kinos, sowie ein großer Kinoerfolg in den Golfstaaten zu werden ... mehr
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Birgitt
FILM | Goodbye Julia
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Birgitt
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FILM | Goodbye Julia Kritik + Trailer
Im August 2005 ziehen wütende Demonstranten durch die Straßen der sudanesischen Hauptstadt Khartum und zünden ein Auto vor dem Nachbarhaus der ehemaligen Sängerin Mona an [...] Das Fernsehen berichtet, dass Vizepräsident John Garang beim Absturz eines Hubschraubers ums Leben gekommen sei und in Khartum Unruhen ausgebrochen seien. Die politischen Spannungen des riesigen Landes mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit und einer christlichen Minderheit prägen den ersten Spielfilm des sudanesischen Regisseurs Mohamed Kordofani schon in den ersten Szenen [...] Bei einer Laufzeit von zwei Stunden schleichen sich in der geradlinigen Inszenierung einige Längen ein [...] Gleichwohl ist Goodbye Julia [...] ein bemerkenswerter Regieeinstand. In bewegenden Bildern zeigt der Film am Beispiel des Sudan nicht nur, wie folgenreich das Private und das Politische ineinanderfließen, sondern setzt auch ein bewegendes Zeichen für Humanität, Barmherzigkeit, Versöhnung und Völkerverständigung. Angesichts der jüngsten Schreckensmeldungen über Kämpfe, Vertreibungen und Hungersnöte im Sudan gewinnt Kordofanis Film umso größeres Gewicht ... mehr bei kino-zeit.de
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