Dokumentarfilm
Regie: Luc Jacquet
Deutschland 2023 - 101 min.
Kinostart: 25.01.2024
Nach dem Riesenerfolg von DIE REISE DER PINGUINE (allein in Deutschland 1,5 Millionen begeisterte Zuschauer, Oscar® für den Besten Dokumentarfilm) kehrt Regisseur Luc Jacquet in die Antarktis zurück. Die Südspitze Patagoniens ist der Startpunkt für seine Reise nach 90° Süd. Selten hat man die eisigen Küsten und die endlosen, weißen Landschaften der Antarktis so beeindruckend wie in Jacquets filmischem Reisetagebuch gesehen. Der südlichste Kontinent der Erde übe eine magnetische Anziehungskraft auf ihn aus, sagt Jacquet einmal im Film. Seine Faszination ist in jeder Einstellung spürbar. In großartigen Schwarzweißbildern zeigt er uns die Natur mit ihrer erstaunlich vielfältigen Tierwelt. Schließlich trifft Jacquet die Kaiserpinguine wieder, die ihn wie einen alten, lang vermissten Freund begrüßen. So wird diese Reise für ihn nicht nur zu einer Rückkehr an seinen Sehnsuchtsort, sondern auch zu einer Rückkehr zum Land der Pinguine.
Sprecher in der deutschen Sprachfassung ist Ronald Zehrfeld ... mehr
Gruß
Birgitt
FILM | Rückkehr zum Land der Pinguine
Moderator: Moderatoren
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35420
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
FILM | Rückkehr zum Land der Pinguine - Kritik + Trailer
Schon in den ersten Minuten wird man aus dem Kinosessel geholt und mit den Bildern, mit dem Sound in eine Welt getragen. Die Filmbilder zeigen den Süden Chiles, die Einsamkeit Patagoniens, Wälder, karge Ebenen, eine Landschaft, die vom Wind geformt wurde. Man hört ganz leise, sanfte Klänge, die diejenigen mehr erspüren als erkennen, die Südamerika einmal bereist haben. Und das ist erst der Anfang einer filmischen Reise bis ans Ende der Welt und darüber hinaus: an den Südpol [...] Dazu passen wiederum die Gedanken, die Jacquet mit dem Publikum teilt, die immer wieder ins Philosophische abschweifen und oft auch recht pathetisch sind, aber auch von den Gefahren des Klimawandels und der Not des Artensterbens berichten, von der Dringlichkeit, diese Schönheit zu beschützen und zu bewahren. Somit offenbart der Filmemacher auch seine Haltung: eine große Demut, die der Reisende spürt, wenn er allein in der Natur unterwegs und von der Pracht der Welt erfüllt ist. Wer selbst gerne an entlegene Orte reist oder gereist ist, kennt diese Empfindungen gut – und wünscht sich, die Reise würde nicht enden ... mehr bei kino-zeit.de
Gruß
Birgitt
Gruß
Birgitt




