Actionfilm
Regie: Rod Luries
Bulgarien, USA 2020 - 123 min.
Kinostart: 17.09.2020
Ihrer Aufgabe, die Beziehungen zur einheimischen afghanischen Bevölkerung zu festigen und sie mit Wiederaufbauprogrammen zu unterstützen, kommen Captain Ben Keating und seine Mitstreiter nur schleppend nach. Denn immer wieder müssen sich die nahe der pakistanischen Grenze in einem Tal stationierten Männer Taliban-Attacken erwehren, die aus den unübersichtlichen Berghängen über den kleinen Lagerkomplex hereinbrechen. Dass Feuergefechte ständige Begleiter sind, erkennen auch die Neuankömmlinge rund um Sergeant Clint Romesha. Nicht wenige freuen sich, als irgendwann – zuvor sind bereits zwei Kommandanten verstorben – die Nachricht von der baldigen Schließung des Camps eintrifft. Anfang Oktober 2009 sehen sich die 54 US-Soldaten allerdings einem großangelegten Taliban-Angriff gegenüber ...
Die kurzen Infotexte zu Beginn von Rod Luries tatsachenbasiertem Kriegsdrama „The Outpost – Überleben ist alles“ scheinen bereits die Richtung vorzugeben. Das kleine US-Lager in der nordafghanischen Einöde, von dem im Titel die Rede ist, lag – laut Analysten – derart schlecht, dass bei einem Großangriff alle Bewohner sterben würden. Ein Hinweis, der nach einem perfekten Aufhänger für eine in Heldenpathos badende Aufarbeitung klingt, die man aus dem US-Kino zur Genüge kennt. „Lone Survior“ und „Operation: 12 Strong“ sind nur zwei filmische Beispiele aus den letzten Jahren, die dem Kampf amerikanischer Soldaten in Afghanistan mit Inbrunst huldigen. Erfreulicherweise macht sich Luries Rekonstruktion der sogenannten Schlacht von Kamdesh häufig frei von salbungsvollem Gehabe und bemüht sich, die US-Abgesandten als Normalsterbliche mit Schwächen und Ängsten zu zeigen ... mehr
Gruß
Birgitt
FILM | The Outpost - Überleben ist alles
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Birgitt
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