Der Mann hieß Imen-em-hat. Was für uns exotisch klingt, war im alten Ägypten etwa so geläufig wie bei uns der Name Hans. „Und deshalb“, bedauert Professor Dr. Robert Fuchs, „kann man auch nicht nachverfolgen, wo genau er gedient hat.“ Allerdings weiß man, dass der Mann Beamter im mittleren Dienst war. Robert Fuchs, Leiter des Instituts für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft an der FH Köln, hatte jetzt eine ungewöhnliche Begegnung mit Imen-em-hat ...
Altes Ägypten: Schatz erstmals geöffnet
14.06.2010 - Kölnische Rundschau
Eine riskante Aufgabe, die zuvor niemand gewagt hatte aus Sorge dieses außergewöhnliche und kostbare Fundstück zu beschädigen oder sogar zu zerstören. Und ein Moment, auf den der heutige Besitzer 40 Jahre lang gewartet hat. Das Ergebnis: Eine 3,20 Meter breite vollständig intakte Papyrusrolle, deren Farben so intensiv und frisch wirken, als ob der Papyrus erst vor kurzem fertig gestellt worden wäre. Allein die grüne Farbe bröckelte leicht und wurde sofort von den beteiligten Studentinnen unter Leitung von Prof. Dr. Robert Fuchs, dem Geschäftsführenden Direktor des Instituts für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft und weltweit gefragten Experten im Bereich Papierrestaurierung, gefestigt [...] Der entrollte Totenbuch-Papyrus zählt zu den schätzungsweise zehn noch existierenden farbigen Papyri aus der frühen 18. Dynastie Ägyptens [...] Die Suche nach den Teilpapyri ist eine Detektivarbeit, auf die sich Prof. Dr. Irmtraut Munro, die frühere Leiterin des Totenbuchprojektes der Universität Bonn aufs Beste versteht [...] Der Besitzer des jetzt frisch entrollten Papyrus hat viele Jahre gesucht bis er mit Prof. Dr. Robert Fuchs, den für ihn »weltweit besten« wissenschaftlichen Experten für dieses Projekt an der Fachhochschule Köln gefunden hat ...
3500 Jahre alter Totenbuch-Papyrus zum ersten Mal wieder ausgerollt
21.06.2010 - Informationsdienst Wissenschaft
Gruß
Birgitt
Ägypten | Alte Schätze aus Papyrus
Moderator: Moderatoren
Re: Ägypten - Alte Schätze aus Papyrus
Da streiten Deutschland und Aegypten ueber den Verbleib von Nofretete...
Wie kann es angehen, dass so ein Papyrus in Privatbesitz ist- und bleiben kann
Wie kann es angehen, dass so ein Papyrus in Privatbesitz ist- und bleiben kann
Gruesse aus Baharia
Stefanie
Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“
Stefanie
Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“
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schu achbar ?
Re: Ägypten - Alte Schätze aus Papyrus
Vielleicht geschmuggelt oder schon vor so langer Zeit ausser Landes gebracht, dass es damals noch Keinen interessierte. Also, ich geh mal davon aus, dass der Besitzer nicht in Ägypten lebt.
""Weltweit existieren etwa 20.000 Exemplare, oft in kleinen Stücken (hunderttausende wurden verheizt, als man die Kostbarkeiten noch nicht zu schätzen wusste). ""
Angeblich wurden auch gerne Mumien benutzt, um die Lokomotiven anzuheizen.
Keine Ahnung, ob das ne urban legend ist.
ich meine aber es vor langer Zeit bei W. Thesigers Memoiren gelesen zu haben.
Wer ihn nicht kennt...
http://en.wikipedia.org/wiki/Wilfred_Thesiger
""Weltweit existieren etwa 20.000 Exemplare, oft in kleinen Stücken (hunderttausende wurden verheizt, als man die Kostbarkeiten noch nicht zu schätzen wusste). ""
Angeblich wurden auch gerne Mumien benutzt, um die Lokomotiven anzuheizen.
Keine Ahnung, ob das ne urban legend ist.
ich meine aber es vor langer Zeit bei W. Thesigers Memoiren gelesen zu haben.
Wer ihn nicht kennt...
http://en.wikipedia.org/wiki/Wilfred_Thesiger
Re: Ägypten - Alte Schätze aus Papyrus
Genau das meine ich ja: die Nofretete wurde durch Vertrag nach Deutschland gebracht. Damals hat sich kein Aegypter fuer sie interessiert. Heute kloppen sie sich drum!
Anscheinend interessiert es aber niemanden, wenn Altertuemer ausser Landes geschmuggelt wurden (und aus deutscher Sicht dann illegal eingefuehrt wurden!) und dann auch noch in Privatbesitz sind. Der Eigentuemer kann sich eine goldene Nase daran verdienen, und wenn die Oeffentlichkeit Glueck hat, zahlt ein Museum die Summe, und stellt dann aus.
Anstatt vor Kameras den Papyrus oeffnen zu lassen und vielleicht nicht einmal verkaufen zu wollen, sollte sie ihm abgenommen werden - und wenn nicht nach Aegypten gebracht, dann bitte an eine entsprechende Altertums-Instanz ueberstellt werden.
(Ich bin uebrigens keine Befuerworterin von Enteignungen allgemein
)
Anscheinend interessiert es aber niemanden, wenn Altertuemer ausser Landes geschmuggelt wurden (und aus deutscher Sicht dann illegal eingefuehrt wurden!) und dann auch noch in Privatbesitz sind. Der Eigentuemer kann sich eine goldene Nase daran verdienen, und wenn die Oeffentlichkeit Glueck hat, zahlt ein Museum die Summe, und stellt dann aus.
Anstatt vor Kameras den Papyrus oeffnen zu lassen und vielleicht nicht einmal verkaufen zu wollen, sollte sie ihm abgenommen werden - und wenn nicht nach Aegypten gebracht, dann bitte an eine entsprechende Altertums-Instanz ueberstellt werden.
(Ich bin uebrigens keine Befuerworterin von Enteignungen allgemein
Gruesse aus Baharia
Stefanie
Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“
Stefanie
Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“




