Sudan | Kulturschätze werden zerstört

Kultur- und Politikgeschichte über die im Wüstenschiff behandelten Regionen.

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Birgitt
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Sudan | Kulturschätze werden zerstört

Beitrag von Birgitt »

Die seit Wochen andauernden Kämpfe im Sudan zwischen der sudanesischen Armee und den paramilitärischen Truppen der Rapid Support Forces (RSF) haben eine humanitäre Katastrophe bewirkt [...] Auch die Kulturschätze des Landes sind in großer Gefahr, wichtige Teile davon wurden bereits von den RSF zerstört. Das Magazin "The Continent" berichtet laut der katholischen Nachrichtenagentur KNA von einer "Zerstörung von Sudans Vergangenheit". Die Verwüstung von Bibliotheken, Museen und Glaubensstätten wird von Beobachtern mit der Zerstörung von Afghanistans Kulturschätzen durch die Taliban verglichen. Auch vor Kirchen und Moscheen machten die Soldaten laut KNA nicht halt ...

Sudans Kulturschätze werden zerstört
13.06.2023 - DW World

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Birgitt
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Sudan | RSF-Einsatz in der Nähe von UNESCO-Stätten

Beitrag von Birgitt »

Aktivisten im Sudan sind besorgt um ihr Kulturerbe. Die RSF sollen sich in der Nähe von zwei UNESCO-Welterbestätten im Nordsudan, den meroitischen Tempeln von Musawwarat und Naqaa, stationiert haben. Ein im Netz veröffentliches Video zeigt Angehörige der RSF in der Gegend von Musawwarat, wo sich der archäologische Komplex Al-Musawarat Al-Safra befindet. Die 190 Kilometer nordöstlich von Khartum gelegene Stätte ist bekannt für ihre Tempel, Schreine, Statuen und anderen Artefakte, die auf das meroitische Königreich zurückgehen.

Auf Social-Media-Kanälen wurden Bilder von Soldaten der RSF in den Ruinen von Naqaa und Musawwarat veröffentlicht. Kurz nach dem Auftauchen dieser Bilder gab die 3. Infanteriedivision bekannt, dass sie eine Gruppe von RSF-Kämpfern mit Militärflugzeugen und schwerer Artillerie bekämpft hat. Als Reaktion auf diese Entwicklungen veröffentlichte die Sudan Emergency Lawyers Group eine Erklärung, in der sie militärischen Einsatz in der Nähe von diesen archäologischen Stätten verurteilt. Sie macht die RSF für die Sicherheit dieser historischen Schätze verantwortlich.

Darüber hinaus forderten die Sudan Emergency Lawyers die UNESCO auf, umgehend Maßnahmen zum Schutz dieser Welterbestätten zu ergreifen, indem sie mit beiden Konfliktparteien in Kontakt tritt und dafür sorgt, dass sie vor Schaden bewahrt werden. In der Erklärung wurde auch auf die Haager Konvention zum Schutz von Kulturgütern bei bewaffneten Konflikten hingewiesen, die die Nutzung von Kulturgütern oder ihrer Umgebung für militärische Zwecke ausdrücklich verbietet, und betont, dass beide Seiten dieses internationale Abkommen einhalten müssen (übersetzt mit DeepL) ...

Human Rights Groups condemn RSF deployment near archaeological sites in Sudan
16.01.2024 - Sudan Tribune

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Sudan | Plünderungen von Museen, Kulturgütern und archäologischen Stätten

Beitrag von Birgitt »

In den letzten Wochen kam es zu einer alarmierenden Eskalation mit Berichten über weit verbreitete Plünderungen von Kulturgütern, archäologischen Stätten und Museen (u.a. Khalifa House Museum und Nyala Museum).

Die UNESCO hat am Dienstag Berichte über die Plünderung des sudanesischen Nationalmuseums durch Elemente der RSF scharf verurteilt und damit auf die wachsende Bedrohung des kulturellen Erbes des Landes inmitten des anhaltenden Konflikts hingewiesen. Sudanesische Forscher forderten den südsudanesischen Präsidenten Salva Kiir Mayardit auf, bei der Wiederbeschaffung wertvoller Artefakte zu helfen, die aus dem Nationalmuseum in Khartum geplündert und zum Verkauf in den Südsudan gebracht wurden.

Die UNESCO appellierte erneut an die Öffentlichkeit und den Kunstmarkt, keine Kulturgüter aus dem Sudan zu erwerben oder zu handeln. Sie warnte, dass jeder illegale Verkauf oder jede Verlagerung dieser Gegenstände zu einem unwiderruflichen Verlust eines Teils der sudanesischen kulturellen Identität führen würde (übersetzt mit DeepL) ...

UNESCO condemns looting of Sudan National Museum
13.09.2024 - Sudan Tribune

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Der Sudan steht vor dem kulturellen Ruin

Beitrag von Birgitt »

Die Kalaschnikow im Anschlag, die Finger zum "V" für Victory ("Sieg") geformt, so posieren Soldaten der RSF in einem Facebook-Video vor den antiken Ruinen von Naga. Die südlichste Stadt des einstigen Königreichs von Meroë [...] ein Ausgrabungsprojekt des Ägyptischen Museums München. "Die Situation ist ganz übel", sagt Museumsdirektor Arnulf Schlüter [...] Drei Tempel haben in Naga, der einst prachtvollen Stadt, die Jahrtausende überlebt. Fünfzig weitere Tempel, Paläste und Verwaltungsgebäude sind noch unter großen Ruinenhügeln verborgen, außerdem Nekropolen mit Hunderten von Gräbern. Ob es je weitergehen wird mit dem Grabungsprojekt des Ägyptischen Museums München, weiß selbst Museumschef Schlüter nicht. "Die meisten Grabungshelfer sind geflohen, das Grabungshaus ist aufgebrochen, die Reifen der Fahrzeuge gestohlen. Das Antikenareal liegt schutzlos da." ...

Der Sudan steht vor dem kulturellen Ruin
23.09.2024 - DW World

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