Mit Grabungen in der jemenitischen Ruinenstadt Zafar haben Archäologen der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Licht in ein bisher weitgehend unerforschtes Kapitel der Weltgeschichte - in die Zeit vor der Entstehung des Islam in Altsüdarabien - gebracht. Die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung dieser bislang kaum erforschten und als dekadent angesehenen Epoche, so die Forscher um Professor Dr. Paul Yule vom Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients sei unterschätzt worden. Die Funde belegen unter anderem, wie stark die Wurzeln des Islam mit dem Judentum und Christentum verbunden sind ...
Ruinenstadt Zafar offenbart archäologische Einblicke in die Zeit vor dem Islam
30.12.2010 - Grenzwissenschaft aktuell
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Birgitt
Yemen | Ausgrabungen in der Ruinenstadt Zafar
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Zafar | Ruinenstadt belegt frühe Koexistenz der Religionen
Archäologen haben mit Grabungen im Jemen Licht in ein bisher weitgehend unerforschtes Kapitel der Weltgeschichte gebracht. Die Funde in der altsüdarabischen Stadt Himyar belegen unter anderen, wie stark die Wurzeln des Islam mit dem Judentum und Christentum verbunden sind. Die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung dieser bislang kaum erforschten Epoche könnte bisher unterschätzt worden sein ...
Ausgrabungen in Zafar erschließen unerforschtes Kapitel der Weltgeschichte
03.01.2011 - scinexx
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Birgitt
Ausgrabungen in Zafar erschließen unerforschtes Kapitel der Weltgeschichte
03.01.2011 - scinexx
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Birgitt
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Schwere Dürre machte dem Islam den Weg frei
Die letzte vorislamische Macht in Südarabien, das Himyar-Reich, zerfiel wohl auch, weil der Regen ausblieb. Danach konnte sich niemand der Ausbreitung des Islams widersetzen ...
17.06.2022 - Spektrum
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Birgitt
Schwere Dürre machte dem Islam den Weg freiWie das Team [Arbeitsgruppe um Dominik Fleitmann von der Universität Basel] in der Fachzeitschrift »Science« berichtet, war die Dürre im Zeitraum von etwa 500 bis 530 am heftigsten. Die Klimakatastrophe fällt damit genau mit dem Niedergang des Regionalreiches von Himyar zusammen, der dem Aufstieg des Islams in der Region vorausging. Für die Analyse kombinierte die Arbeitsgruppe Niederschlagsdaten von mehreren Orten im Nahen Osten mit neuen Wachstumsraten und Isotopendaten aus Stalagmiten, die in der Hoti-Höhle im Nordoman heranwuchsen. Bisher fehlten solche Daten über Niederschlagsschwankungen in Südarabien. Kombiniert zeigen die Indizien, dass dort ab etwa dem Jahr 480 Winter- und Frühjahrsregenfälle deutlich nachließen. Gleichzeitig nahmen die Regenmengen in Anatolien deutlich zu. Das deutet nach Ansicht der Arbeitsgruppe darauf hin, dass sich die Regen bringenden Stürme nach Norden verlagerten und an Himyar vorbeizogen. Das mächtige jüdische Königreich war im 1. Jahrhundert v. Chr. an der Südwestecke der Arabischen Halbinsel nahe dem heutigen Aden entstanden. Auf dem Höhepunkt seiner Macht nach 270 n. Chr. beherrschte es große Teile des heutigen Jemen sowie Regionen im Oman und Saudi-Arabien – darunter das biblische Königreich Saba. Zu Beginn des 6. Jahrhunderts allerdings erlebte es einen rapiden Niedergang; im Jahr 525 schließlich eroberte das benachbarte Reich Aksum Himyar und setzte einen Marionettenkönig ein.
17.06.2022 - Spektrum
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Birgitt




