Frühzeiten der elektron.Navigation

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Christoph
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Frühzeiten der elektron.Navigation

Beitrag von Christoph »

Wer erinnert sich noch an den NAV-Star 2000 mit seiner Riesenantenne.

Dieses System arbeitete damals (ich glaube Ende der 80er Jahre) noch nicht mit stationären Satelliten. Das Gerät teilte einem mit, wann der nächste "Fix" sei, man musste früh genug stehenbleiben, das Ding rechnete ("computing...") eine Ewigkeit um danach vielleicht mitzuteilen, dass es aufgrund schlechten Winkels der Satelliten keinen Fix ermitteln konnte. Zudem war dieses Navi sehr teuer, ich glaube wir bezahlten damals ca 24.000,- Schilling (ca 1700 Euro).

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TGerd
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Re: Frühzeiten der elektron.Navigation

Beitrag von TGerd »

Christoph hat geschrieben:... Dieses System arbeitete damals (ich glaube Ende der 80er Jahre) noch nicht mit stationären Satelliten ...
Das GPS-System arbeitet auch heute noch nicht mit stationären Satelliten.
http://wuestenschiff.de/phpbb/viewtopic ... 356#105356

Könnte es sein, daß eine Verwechslung mit Telefoniesatelliten auf 'stationärer' geosynchroner oder geostationärer Bahn vorliegt?

Orbitale Grüße
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
Christoph
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Re: Frühzeiten der elektron.Navigation

Beitrag von Christoph »

hallo Gerd, ist mir zu "hoch" - ich bin wahrscheinlich zu blöd :shake: !!

War der Grund, weshalb man nur alle paar Stunden die Position bestimmen konnte die noch geringere Anzahl der Satelliten in der Umlaufbahn oder liege ich etwa wieder "daneben" ?
TGerd
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Re: Frühzeiten der elektron.Navigation

Beitrag von TGerd »

Hallo Christoph,
'zu blöd' gibt's nicht. Wissen kann jederzeit erworben werden, es gab noch nie so effektive Möglichkeiten wie heute.
'Zu hoch' trifft für die ~35.000 km hoch fliegenden Telefoniesatelliten zu (GPS-Sats ~20.200 km)
'Voll ins Schwarze' triffst Du mit der Satellitenanzahl und der seit damals weit gereiften Technik.

Ich habe damals auch das erste GPS-System meines Lebens bei einem Wüstenfahrer gesehen. Zwei Stunden Wartezeit auf ein Ergebnis oder 'keine Anzeige' stimmt. Irgendwann geht es halt immer los mit einer Entwicklung und sooo lange ist das auch nicht her.

Das Einzige was sich seitdem geändert hat, ist die abnehmende Fähigkeit vieler Leute, die nie ohne GPS-Unterstützung gefahren sind, ein Ziel zu finden oder ihren derzeitigen Standort mit Karte, terrestrischen Mitteln und anhand von Sternständen einigermaßen festzustellen. Das konnten 'früher' (ein Reizwort, ich weiß) nahezu alle, die sich in den Wüsten rumgetrieben haben.

Gruß
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
Christoph
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Re: Frühzeiten der elektron.Navigation

Beitrag von Christoph »

hallo Gerd,

danke, ja das weltweite Web ist ein riesiges, immer aktuelles Lexikon.

Geistiger Stillstand ist schlecht,Weiterbildung ist alles, die Themenvielfalt ist enorm, die Zeit für vieles aber leider oft zu kurz.

Ich habe aber gerade dazugelernt und einen langen Irrglauben über die Satelliten ablegen können.

Mit der Navigationskunst vieler gebe ich dir recht, immer mehr Saharafahrer aus meinem Bekanntenkreis können mir auf der Karte nicht zeigen, wo sie waren; man fährt halt von Wegpunkt zu Wegpunkt und ist derart mit dem Navi beschäftigt, dass oft nur wenig Zeit bleibt, aus dem Fenster zu sehen :D !!
Zum Glück habe ich das Navigieren und Kartenlesen beruflich gelernt, dieses Wissen ist mir in der noch navilosen Zeit in den 80er Jahren sehr entgegengekommen; Karten-Geländevergleich, der Umgang mit dem Kompass und ein wenig "Gespür" waren wertvolle Helfer, obgleich ich später die Vorteile und Bequemlichkeiten eines Navis besonders in Geländeteilen, in denen ein Karten-Geländevergleich nur sehr schwer möglich war, zu schätzen gelernt habe.

Schöne Grüße vom ebenso nicht stationären

Christoph :lol:
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