TGerd hat geschrieben:Aber klar stimmt die Story so, wie sie immer wieder berichtet wird. Ein Zelt hat naturgemäß etwas Unstetes an sich, deswegen ist es egal wo es steht und ob darin geschlafen wird (davon hat auch niemand was gsagt). Der Zweck ist hier doch ein ganz anderer. Tatsache ist jedenfalls, daß nahezu jeder, der den Col. besucht hat, in dessen Zelt empfangen wurde. Nur mal ein Beispiel:
http://www.focus.de/politik/ausland/im- ... 87533.html , kuhkel gibt noch weit mehr her.
Campinggruß
Jeder mag glauben, was er will!
Aus Deinem Link von 2004:"... Über die Schulter hatte Gaddafi einen kastanienfarbenen Burnus geschlagen. Darunter trug er ein weinrotes Seidenhemd, auf dem Kopf ein dunkles Käppi über den makellos schwarzen Locken.
Schröder, wie gewohnt im dunklen Dienstanzug, ging entschlossen auf den Gastgeber zu und blickte dem Mann ins Gesicht, dessen Agenten in den vergangenen Jahrzehnten für zahlreiche Terrorakte in aller Welt verantwortlich waren.
Der mitunter als gesprächsscheu geltende libysche Führer hatte viel Zeit für den bis in die Nacht dauernden Plausch mitgebracht. Von seinen zahlreichen mobilen Wohnsitzen im Lande hatte er sich als Treffpunkt mit Schröder für seine langjährige Unterkunft auf dem weitläufigen Kasernengelände von Bab el Aziza entschieden. Der Gaddafi-Sitz am südwestlichen Rand von Tripolis ist festungsartig mit Betonsperren ausgebaut und nur nach mehrfachen Kontrollen passierbar."
Danke Norbert, fuer diesen frohen Focus-Hinweis auf die nuechtern wahrhaftige Schilderung des frugalen Beduinenlebens eines verhinderten Filmstars! Man kommt dem wortkargen Fuehrer da menschlich wirklich nah an die "makellos schwarzen Locken"; dort in seinem unsteten Zelt auf dem "festungsartigen" Kasernengelaende! :D
(Und ich grill mir jetzt ueber den trockenen Akazienzweigen ein Kamelsteak auf meinem klappbaren Alu-Gestell vom Outdoor-Versand!)