Radreise Marokko nur unter Polizeischutz?
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Radreise Marokko nur unter Polizeischutz?
Hallo liebes Wüstenforum. Wir haben schon einige Radreisen durch die Wüste unternommen und wollten jetzt im Winter 23/24 einen Teil unseres Sabbatjahres durch Marokko radeln. Da uns in letzter Zeit immer öfters zu Ohren gekommen ist dass Radreisende in Marokko meistens von der Polizei begleitet werden, angeblich aus Sicherheitsgründen, überlegen wir uns woanders hinzuradeln. Wir wollten eigentlich nicht 5 Monate lang eine unerwünschte Begleitung haben. Hat jemand von Euch diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht oder hat jemand unterwegs etwas mitbekommen? Für eine Rückmeldung wären wir Euch sehr dankbar. Sollte jemand allgemeine oder Fragen zur Technik bezüglich Radreisen haben ,würden wir uns freuen helfen zu können.
Viele Grüße und allzeit eine gute Reise.
Flo und Andrea
Viele Grüße und allzeit eine gute Reise.
Flo und Andrea
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middeldorfklaus3
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Re: Radreise Marokko nur unter Polizeischutz?
Kommen gerade aus Marokko bzw mauretanien und haben einige radreisende gesehen. Da hatte keiner Polizeischutz bzw Eskorte. Wer schreibt do einen Blödsinn

Re: Radreise Marokko nur unter Polizeischutz?
Hab auch noch nie sowas gesehen und fahr schon lange nach Marokko.
Hallo Klaus, wie wars in Mauretanien? Vergiss deinen Bericht nicht
Hallo Klaus, wie wars in Mauretanien? Vergiss deinen Bericht nicht
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! 
Viele Grüße Wolfgang
Viele Grüße Wolfgang
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Michael Hausmann
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Re: Radreise Marokko nur unter Polizeischutz?
Wir haben im Februar bis April einige Radreisende gesehen, sowohl solo als auch zu mehreren. Natürlich immer ohne Polizeieskorte.
Die Polizei hat schon genug mit ihren Kontrollstellen und Laserpistoleneinsätzen zu tun......
Die Polizei hat schon genug mit ihren Kontrollstellen und Laserpistoleneinsätzen zu tun......
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middeldorfklaus3
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Re: Radreise Marokko nur unter Polizeischutz?
Berichtet mauretanien kommt noch wenn wir daheim sind
Re: Radreise Marokko nur unter Polizeischutz?
Auch in der Westsahara auf dem Weg in Richtung Mauretanien habe ich Radler getroffen - und das bei dem Wind der dort bläst und den LKW's. In Mauretanien in Atar war auch ein Schweizer mit dem Bike... wem es gefällt?!
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! 
Viele Grüße Wolfgang
Viele Grüße Wolfgang
Re: Radreise Marokko nur unter Polizeischutz?
Wir sind seit 20.5.2023 in Marokko unterwegs. Waren auch in der West Sahara und an der Küste. Haben einige Radler gesehen aber NIE mit Polizeibegleitung. Einzig am Strand wurden wir öfter wegen Sicherheit (???) vertrieben.
Re: Radreise Marokko nur unter Polizeischutz?
Der Sohn von meinem Freund Cyril aus Marseil fuhr von Quinguetti nach Tichit mit dem Fatbike..
Cyril hat ihn mit seiner selbstgebauten Allradente begleitet.
Von da her kennen wir uns, baute ja ebenfalls eine Bimotor-Ente mit verstellbarer Bodenfreiheit während d. Fahrt...
Technisch war die Fahrt die teilweise durch das berühmt berüchtigte Empty Quarter führte wenn ich mich nicht irre nur einem Tag etwas anstrengend für denn 18-Jährigen Sohn von Cyril, schaut euch das Video an. Es gibt 4 Folgen. Sehr beeindruckend. Seit 3 Jahrzehnten bereiste Cyril mit der Allradente - bis auf den Ostteil des EmptyQuarters den gesamten Sahara-West und mittelraum..
Sein fuhr von Marseil mit dem Fahrrad los, in Marocco hatte er nie Begleitung..
Meine MTB-Extremtouren (Douz-Ksar Ghilane, etc..) fuhr ich stets unsupportet..
Hab mir jetzt aber wieder einen Geländewagen gekauft. mit 70+ trainier ich nur mehr 12000km/Jahr, zu wenig und zu alt um mein Fahrrad mit 50kg Zuladung über die Dünen zu wuchten. Das geht nicht mehr..
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
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Christian Desertrider
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- Wohnort: BEO
Re: Radreise Marokko nur unter Polizeischutz?
Die Befürchtung, dass man in Marokko unter Polizeischutz radeln muss, bzw. nicht mehr wild campen kann, habe ich auch schon verschiedentlich gehört, insbesondere nach den Morden an den skandinavischen Frauen.
Wir haben unterschiedliche Erfahrungen dazu. Den ganzen Urlaub unter Polizeischutz, das habe ich bisher nur von Radfahrern aus Algerien gehört. In Marokko kann es aber vereinzelt vorkommen, dass man näher beobachtet wird oder an der kurzen Leine gehalten wird.
Einmal ist uns das vor ein paar Jahren im Norden in Rif-Nähe passiert. Am Nachmittag noch ein Strecke angegangen, wurden wir von einem zivilen Auto eingeholt und angehalten. Der Fahrer hat uns per Handy dann mit irgendeinem Chef verbunden, der wissen wollte, wo wir hin wollen. Wir mussten dann versprechen uns bei der Polizeistation zu melden (Chef hat sich da so angehört, als ob das ernst genommen wird). Daher kein wild zelten, sondern übernachten in einem leer stehenden Haus im Ort der Polizeistation.
Am Folgetag sind wir weitergefahren, stellten aber fest, dass uns ein ziviles Auto die ganze Zeit verfolgt. Bis am Nachmittag hatten wir durchgehend Begleitung, teilweise wurde das Auto getauscht und auch am Abend waren die Begleiter (pour votre securité) dabei. So blieb uns in Taza wieder nur das Hotel. Am Folgetag wiederum hatten wir zu Beginn noch den Eindruck lose begleitet zu werden, im Laufe vom Tage waren wir dann aber wieder frei. Ich glaube am Abend hatten wir dann nochmal Polizeikontakt, durften aber wild zelten, wenn wir uns telefonisch melden (was wir brav getan haben).
Letzten Dezember am ersten Tag auf dem Weg zum Tizi n' Tabgourt dann etwas sehr ähnliches. An einem Ort, wo wir noch Wasser fassen spricht uns eine zivile Person an und verbindet uns wieder mit einem Chef, der uns per Telefon am Weiterfahren hindern will. Nach längerer Diskussion dürfen wir noch weiter, müssen aber versprechen beim hinteren Dorf den Chef du village zu suchen und dort zu übernachten. Dort angekommen muss erst der Chef du village gefunden werden, der dann von nichts weiss und erst mit dem grossen Chef reden muss. Wir sind dann im meist leer stehenden Gästehaus untergekommen. Die restlichen zwei Wochen, dann ohne weiteren Polizeikontakt.
Im Februar war ich nochmal in Marokko auf einer veranstalteten Tour mit 200 Radfahrern, da wurden mit grossem Aufwand die ersten 20 km abgesperrt und mit grossem Polizeitross eskortiert. Im Anschluss fand sich immer mal wieder ein Polizeiauto an den Abzweigpunkten.
Man möchte wohl keinen Touristen verlieren und das werden die zuständigen Chefs wohl unterschiedlich ernst nehmen.
Polizeieskorten hatten wir sonst nur in Ägypten.
Als Radfahrer ist das immer nicht ganz einfach, manche Radfahrer werden da recht rabiat, dabei tun die Polizisten nur einen angeordneten Job. Manchmal kann man sich aber schon was raushandeln (was schwieriger werden dürfte, wenn die Polizei schlechte Erfahrungen mit Radfahrern macht).
Wir haben unterschiedliche Erfahrungen dazu. Den ganzen Urlaub unter Polizeischutz, das habe ich bisher nur von Radfahrern aus Algerien gehört. In Marokko kann es aber vereinzelt vorkommen, dass man näher beobachtet wird oder an der kurzen Leine gehalten wird.
Einmal ist uns das vor ein paar Jahren im Norden in Rif-Nähe passiert. Am Nachmittag noch ein Strecke angegangen, wurden wir von einem zivilen Auto eingeholt und angehalten. Der Fahrer hat uns per Handy dann mit irgendeinem Chef verbunden, der wissen wollte, wo wir hin wollen. Wir mussten dann versprechen uns bei der Polizeistation zu melden (Chef hat sich da so angehört, als ob das ernst genommen wird). Daher kein wild zelten, sondern übernachten in einem leer stehenden Haus im Ort der Polizeistation.
Am Folgetag sind wir weitergefahren, stellten aber fest, dass uns ein ziviles Auto die ganze Zeit verfolgt. Bis am Nachmittag hatten wir durchgehend Begleitung, teilweise wurde das Auto getauscht und auch am Abend waren die Begleiter (pour votre securité) dabei. So blieb uns in Taza wieder nur das Hotel. Am Folgetag wiederum hatten wir zu Beginn noch den Eindruck lose begleitet zu werden, im Laufe vom Tage waren wir dann aber wieder frei. Ich glaube am Abend hatten wir dann nochmal Polizeikontakt, durften aber wild zelten, wenn wir uns telefonisch melden (was wir brav getan haben).
Letzten Dezember am ersten Tag auf dem Weg zum Tizi n' Tabgourt dann etwas sehr ähnliches. An einem Ort, wo wir noch Wasser fassen spricht uns eine zivile Person an und verbindet uns wieder mit einem Chef, der uns per Telefon am Weiterfahren hindern will. Nach längerer Diskussion dürfen wir noch weiter, müssen aber versprechen beim hinteren Dorf den Chef du village zu suchen und dort zu übernachten. Dort angekommen muss erst der Chef du village gefunden werden, der dann von nichts weiss und erst mit dem grossen Chef reden muss. Wir sind dann im meist leer stehenden Gästehaus untergekommen. Die restlichen zwei Wochen, dann ohne weiteren Polizeikontakt.
Im Februar war ich nochmal in Marokko auf einer veranstalteten Tour mit 200 Radfahrern, da wurden mit grossem Aufwand die ersten 20 km abgesperrt und mit grossem Polizeitross eskortiert. Im Anschluss fand sich immer mal wieder ein Polizeiauto an den Abzweigpunkten.
Man möchte wohl keinen Touristen verlieren und das werden die zuständigen Chefs wohl unterschiedlich ernst nehmen.
Polizeieskorten hatten wir sonst nur in Ägypten.
Als Radfahrer ist das immer nicht ganz einfach, manche Radfahrer werden da recht rabiat, dabei tun die Polizisten nur einen angeordneten Job. Manchmal kann man sich aber schon was raushandeln (was schwieriger werden dürfte, wenn die Polizei schlechte Erfahrungen mit Radfahrern macht).
Re: Radreise Marokko nur unter Polizeischutz?
..... stellten aber fest, dass uns ein ziviles Auto die ganze Zeit verfolgt....Christian Desertrider hat geschrieben: ↑Fr 30. Jun 2023, 15:40Die Befürchtung, dass man in Marokko unter Polizeischutz radeln muss, bzw. nicht mehr wild campen kann, habe ich auch schon verschiedentlich gehört, insbesondere nach den Morden an den skandinavischen Frauen.
Wir haben unterschiedliche Erfahrungen dazu. Den ganzen Urlaub unter Polizeischutz, das habe ich bisher nur von Radfahrern aus Algerien gehört. In Marokko kann es aber vereinzelt vorkommen, dass man näher beobachtet wird oder an der kurzen Leine gehalten wird.
Einmal ist uns das vor ein paar Jahren im Norden in Rif-Nähe passiert. Am Nachmittag noch ein Strecke angegangen, wurden wir von einem zivilen Auto eingeholt und angehalten. Der Fahrer hat uns per Handy dann mit irgendeinem Chef verbunden, der wissen wollte, wo wir hin wollen. Wir mussten dann versprechen uns bei der Polizeistation zu melden (Chef hat sich da so angehört, als ob das ernst genommen wird). Daher kein wild zelten, sondern übernachten in einem leer stehenden Haus im Ort der Polizeistation.
Am Folgetag sind wir weitergefahren, stellten aber fest, dass uns ein ziviles Auto die ganze Zeit verfolgt. Bis am Nachmittag hatten wir durchgehend Begleitung, teilweise wurde das Auto getauscht und auch am Abend waren die Begleiter (pour votre securité) dabei. So blieb uns in Taza wieder nur das Hotel. Am Folgetag wiederum hatten wir zu Beginn noch den Eindruck lose begleitet zu werden, im Laufe vom Tage waren wir dann aber wieder frei. Ich glaube am Abend hatten wir dann nochmal Polizeikontakt, durften aber wild zelten, wenn wir uns telefonisch melden (was wir brav getan haben).
Letzten Dezember am ersten Tag auf dem Weg zum Tizi n' Tabgourt dann etwas sehr ähnliches. An einem Ort, wo wir noch Wasser fassen spricht uns eine zivile Person an und verbindet uns wieder mit einem Chef, der uns per Telefon am Weiterfahren hindern will. Nach längerer Diskussion dürfen wir noch weiter, müssen aber versprechen beim hinteren Dorf den Chef du village zu suchen und dort zu übernachten. Dort angekommen muss erst der Chef du village gefunden werden, der dann von nichts weiss und erst mit dem grossen Chef reden muss. Wir sind dann im meist leer stehenden Gästehaus untergekommen. Die restlichen zwei Wochen, dann ohne weiteren Polizeikontakt.
Im Februar war ich nochmal in Marokko auf einer veranstalteten Tour mit 200 Radfahrern, da wurden mit grossem Aufwand die ersten 20 km abgesperrt und mit grossem Polizeitross eskortiert. Im Anschluss fand sich immer mal wieder ein Polizeiauto an den Abzweigpunkten.
Man möchte wohl keinen Touristen verlieren und das werden die zuständigen Chefs wohl unterschiedlich ernst nehmen.
Polizeieskorten hatten wir sonst nur in Ägypten.
Als Radfahrer ist das immer nicht ganz einfach, manche Radfahrer werden da recht rabiat, dabei tun die Polizisten nur einen angeordneten Job. Manchmal kann man sich aber schon was raushandeln (was schwieriger werden dürfte, wenn die Polizei schlechte Erfahrungen mit Radfahrern macht).
bei zivilen Personen bleib ich nie stehn, das sind meistens Fakegschichten, auf die fall ich nicht rein..
wenn mich ein privates Auto länger verfolgt, bleib ich bei der nächsten Polizeistation stehn, melde das dort und verlange Klärung, wenn die verweigert wird, schalte ich mit meinem Handy die österreichische Botschaft telefonisch ein..
Was glaubst du wie schnell das Auto weg ist.
Die ganzen Radbegleitungsgschichten die hier erzählt werden sind allesamt nicht faktenbasiert gesichert, das ist Cafesudlesen..
In 40 Jahren hab ich noch nie von einer Radbegleitung gehört, glaubt ihr ihm ernst, so ein Marokkaner hast Bock einen Tag nach dem anderen mit 15km/h hinter einem gepäcksbeladenen Fahrrad im ersten Gang hinterher zu tuckern..??
selten so einen Schwachsinn gelesen..
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
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Re: Radreise Marokko nur unter Polizeischutz?
Ich war die letzten 3 Monate in Marokko und Mauretanien unterwegs.
Mir sind oft Radfahrer begegnet. Alle waren alleine unterwegs.
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