Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Kultur, Natur, Unterkunft, Reiserouten, Sehenswürdigkeiten, Tourismus Staaten: Marokko/Sahara, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten.

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Jürgen
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Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Beitrag von Jürgen »

Wie heute mittag im :arrow: Presseclub bereits gepostet, gibt es momentan Spannungen zwischen Libyen und der Schweiz, die auch bereits erste Konsequenzen bei den Einreiseregularien haben:

Nach der vorübergehenden Festnahme eines Sohns von Libyens Staatschef Muammar Ghadhafi in Genf ist es zwischen der Schweiz und Libyen zu einer diplomatischen Krise gekommen. Zwei Schweizer werden nach Angaben des Aussendepartements in Libyen festgehalten. Bis auf weiteres wird von Reisen nach Libyen abgeraten.

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Quelle: NZZ
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Jürgen
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Re: Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Beitrag von Jürgen »

Un scandale nommé Hannibal Kadhafi

Dans la presse libyenne, pas un mot sur les frasques à Genève de Hannibal Kadhafi et de sa femme Aline. Mais le dictateur libyen Muammar Kadhafi n’a pas aimé du tout que la police genevoise embarque son fils Hannibal et son épouse et les garde deux jours en détention préventive. Les mesures de rétorsion contre la Suisse ne se sont pas fait attendre.

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Quelle: El Watan/DZ
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Alexander
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Re: Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Beitrag von Alexander »

Streit um Gaddafi-Sohn: Libyen stoppt Öllieferungen in die Schweiz

Ein Sohn des libyschen Revolutionsführers Gaddafi war in der Schweiz für zwei Tage in Haft. Die libysche Führung reagierte wütend - Schweizer Firmen in Libyen wurden zwangsgeschlossen, der Ölhahn wird zugedreht. mehr...

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Alexander
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Re: Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Beitrag von Alexander »

Wer ist eigentlich Muammar Gaddafi?

Der Mann, der der Schweiz den Ölhahn zudrehen will, ist einer der dienstältesten und zugleich skurrilsten Diktatoren der Welt. Seit 1969 regiert Gaddafi sein ölreiches Wüstenland mit harter Hand und grossen Worten. mehr...

Grüsse
Alexander
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schu achbar ?

Re: Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Beitrag von schu achbar ? »

Nein, so geht das auch nicht.
Einfach festnehmen, ts ts ts...
Nur mal eben ein paar Hausangestellte bedroht u. ein bischen Koerperverletzung..... :wink:
Damit der gute Hanibal al G. und seine Frau nie wieder auch nur Kontakt mit diesen widerwaertigen Ermittlern haben muessen schlage ich eine Fuehrerpflicht fuer Libyer vor.
Wahlweise kann der ev. der arabischen Sprache kundige Begleiter im
Ferrari mitfahren oder auch mit gesondertem Fahrzeug begleiten.
Achtung, kostet extra.
Das erspart so manche heikle und folgenreiche Situation im fremden Kulturkreis..
Das Auto bekommt Schweizer Kennzeichen gegen Kaution, die obligatorische
Einladung kann von Schweizer Agenturen vorgenommen werden.
Willkommen in Europa und einen schoenen Aufenthalt !!!
Tamam ?
Wolfgang996
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Re: Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Beitrag von Wolfgang996 »

Aber der Pass sollte schon uebersetzt und beglaubigt sein. Den Dreickstempel (Toblerone Form) gibt es in jeder Kantons-Hauptstadt :?
Jürgen
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Re: Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Beitrag von Jürgen »

25. Juli 2008, 06:21, NZZ Online
Festgehaltene Schweizer in Libyen formell angeklagt

Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Libyen haben sich am Donnerstag verschärft. Libyen kündigte einen Ölboykott an, und die beiden Schweizer «Gefangenen» wurden für 20 Tage in provisorische Untersuchungshaft gesetzt. Sie werden beschuldigt, gegen Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen verstossen zu haben.
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Quelle:NZZ.ch
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Jürgen
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Re: Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Beitrag von Jürgen »

Aktuell vom EDA der Schweiz!
Reisehinweise für: Libyen

Letzte Aktualisierung: 24.07.2008
Unverändert gültig: 25.07.2008

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.


Aktuelles
Die vorübergehende Festnahme von Hannibal Khadafi Mitte Juli 2008 in Genf hat zu politischen Spannungen zwischen Libyen und der Schweiz geführt. Die libyschen Behörden reagieren mit Massnahmen gegen schweizerische Personen und Unternehmen in Libyen, z.B. Festnahme von Schweizer Bürgern, Behinderung der Geschäftstätigkeit.

Deshalb wird bis zur Klärung der Lage von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen nach Libyen abgeraten.


Schweizer Bürgern und Bürgerinnen, die sich zur Zeit in Libyen aufhalten, werden aufgefordert, die Schweizerische Botschaft in Tripolis über Ihre Anwesenheit zu informieren: genaue Personalien, Aufenthaltsort, Telefonnummer und E-Mailadresse. Die Botschaft kann erreicht werden unter tri.vertretung@eda.admin.ch

oder der Telefonnummer 021-361 41 18/19.

Falls sich eine Reise nicht aufschieben lässt, beachten Sie bitte folgende Hinweise.

Grundsätzliche Einschätzung
Die politische Lage in Libyen kann als stabil bezeichnet werden.

Ereignisse der internationalen Politik und die komplizierten Verhältnisse im Nahen Osten können Demonstrationen und Unruhen verursachen, vor allem in Osten des Landes.
Die Rubrik Reisen und Terrorismus macht auf die Risiken des weltweiten Terrorismus aufmerksam.

Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die aktuelle Lage, meiden Sie Demonstrationen und grosse Menschenansammlungen jeder Art und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.

Individualtouristen wird empfohlen, die Dienste eines in Libyen ansässigen Reisebüros in Anspruch zu nehmen für die Vorbereitung der Reise sowie für die Abwicklung von Einreise- und anderen Formalitäten.
Allen Reisenden wird empfohlen, bei der schweizerischen Botschaft in Tripolis folgende Angaben zu hinterlegen: Personalien, Reiseplan sowie Kontaktadressen in Libyen und in der Schweiz.


Spezifische regionale Risiken
Wegen der instabilen Lage im Süden des Landes wird von Reisen ins Grenzgebiet zu Tschad und Sudan abgeraten.

In den Grenzgebieten mit Tunesien, Tschad (einschliesslich Tibesti) und Ägypten besteht die Gefahr von Landminen und Blindgängern. Die meisten Minenfelder sind nicht markiert. Informieren Sie sich bei den lokalen Behörden und/oder der Bevölkerung.

Kriminalität
Die Kleinkriminalität hat in den letzten Jahren leicht zugenommen (Einbrüche in Wohnungen und Autos, Taschen- und Autodiebstähle). Beachten Sie die üblichen Vorsichtsmassnahmen und besuchen Sie die Strände nur in Gruppen. Frauen wird empfohlen, in Gruppen oder in Begleitung eines Führers eines anerkannten libyschen Reisebüros zu reisen. Tagsüber kann sich eine Frau alleine in der Öffentlichkeit bewegen; sie muss aber zuweilen mit Unhöflichkeiten rechnen.


Verkehr und Infrastruktur
Die Strassen sind generell in gutem Zustand, doch gibt es zunehmend schadhafte Abschnitte. Auf Überlandstrassen ist erhöhte Vorsicht geboten (Missachten der Verkehrsordnung, gefährliche Überholmanöver, Sandverwehungen). Von nächtlichen Überlandfahrten wird abgeraten.

Bei Strassenkontrollen und Verkehrsumleitungen muss den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge geleistet werden.

Fahrten in die Wüste abseits der asphaltierten Strassen sollten ausschliesslich in Gruppen von mehreren Geländefahrzeugen unternommen werden. Ein Navigationsgerät, ein Satellitentelefon, ein ausreichender Vorrat an Wasser, Nahrungsmitteln, Treibstoff und Ersatzteilen sind überlebenswichtig.


Besondere rechtliche Bestimmungen
Einfuhr, Besitz, Handel und Konsum von alkoholischen Getränken sowie aussereheliche und gleichgeschlechtliche Beziehungen sind strafbar. Es ist untersagt, uniformierte Personen, militärische Einrichtungen und öffentliche Bauten zu fotografieren (Flughäfen, Brücken usw.). Kritik am politischen System, der Regierung, der Verwaltung oder an Oberst Muammar Ghadafi gilt als Verbrechen. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringsten Mengen und bei jeder Art von Drogen mit Gefängnisstrafen zwischen 10 Jahren und lebenslänglich geahndet.
Die Haftbedingungen sind prekär: veraltete Infrastruktur der Gefängnisse, überfüllte Zellen, unzureichende medizinischen Versorgung usw.

Fahrzeuglenker, die in einen Verkehrsunfall mit Verletzten oder Todesfolge verwickelt sind, müssen damit rechnen, während der Untersuchung/Verhandlung das Land nicht verlassen zu können. Auch bei finanziellen Streitigkeiten kann die Polizei unter Umständen Ausländer an der Ausreise hindern, bis die Angelegenheit erledigt ist.


Kulturelle Besonderheiten
Libyen ist ein muslimisches Land. Passen Sie Ihr Verhalten und Ihre Kleidung den lokalen Gepflogenheiten an.


Gesundheit
Die medizinische Versorgung ist nicht immer gewährleistet.
Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden.
Neben anderen Krankheiten tritt auch die Leishmaniose (Haut- oder Schleimhautgeschwür oder Infektion wichtiger Organe) auf. Sie wird durch Sandfliegen übertragen (Mückenschutz!).

Besondere Hinweise
Seit dem 11. November 2007 erlauben die libyschen Behörden die Ein- und Ausreise nur, wenn der Pass mit einer arabischen Übersetzung der Passdaten versehen ist. Die libysche Botschaft in Bern erteilt Auskunft in diesem Zusammenhang und über die Visumvorschriften.

Die libyschen Behörden prüfen die Reise- und Aufenthaltsbewilligungen genau. Auch bei geringsten Unregelmässigkeiten muss mit administrativen oder strafrechtlichen Massnahmen gerechnet werden, z.B. Einreiseverweigerung, Inhaftierung oder Verweigerung des Ausreisevisums für Schweizer Bürger mit Wohnsitz in Libyen.

Für gewisse Wüstenregionen wird eine Bewilligung der lokalen Behörden benötigt. Erkundigen Sie sich bei der libyschen Botschaft in Bern oder bei Ihrer Reiseagentur über die gültigen Bestimmungen zum Zeitpunkt Ihrer Reise.

Auf dem Landweg ist die Ein- und Ausreise nur über die Grenzposten Ras Jadir (Tunesien/Libyen) und Amsaad (Ägypten/Libyen) erlaubt. Alle anderen Grenzübergänge sind grundsätzlich für Nicht-Araber bzw. Nicht-Afrikaner gesperrt.
Nützliche Adressen
Schweizerische Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste schweizerische Vertretung wenden.
Schweizerische Vertretungen im Ausland



Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.
Ausländische Vertretungen in der Schweiz


Ausschluss der Haftung
Beachten Sie auch die zusätzlichen, allgemein gültigen Reise-Informationen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen
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Jürgen
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Re: Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Beitrag von Jürgen »

Un des fils du colonel Kadhafi provoque une crise avec la Suisse

Manifestations "spontanées" devant l'ambassade de Suisse à Tripoli, sanctions économiques en rafale, les autorités libyennes ne digèrent manifestement pas la brève arrestation de l'un des fils du colonel Mouammar Kadhafi à Genève, du 15 au 17 juillet.

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Quelle: Echoroukonline
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Alexander
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Re: Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Beitrag von Alexander »

Immer Ärger mit den Gaddafis - Vater rächt Sohn-Verhaftung in Schweiz

Die Verhaftung von Gaddafis Sohn Hannibal in der Schweiz versetzt den libyschen Revolutionsführer in Rage. Er will die Schmach rächen - und dreht der Schweiz den Ölhahn zu mehr...


Gaddafi - Rache für Hannibal

Wenn es um seine Kinder geht, reagiert der libysche Machthaber wie ein verletzter Löwe. Weil Sohn Hannibal in Genf wegen Körperverletzung verhaftet wurde, sitzen jetzt zwei Schweizer Geschäftsleute in einer Zelle mit 20 Häftlingen. mehr...

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Alexander
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TGerd
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Re: Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Beitrag von TGerd »

Wo sind die beiden Hausangestellten aus Marokko und Tunesien?

Sind sie mit Herrn und Frau Gaddafi abgereist, oder befinden sie sich noch in der Schweiz?

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Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
Jürgen
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Re: Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Beitrag von Jürgen »

Erste Anzeichen einer Entspannung

Die Mutter des Marokkaners, der in Genf einen Sohn Ghadhafis angezeigt hat, wurde von Libyen freigelassen. Die zwei Schweizer Gefangenen bleiben weiterhin in Tripolis inhaftiert.
mehr..

Quelle: NZZ
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Re: Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Beitrag von Jürgen »

Hannibal Ghadhafi und seine Frau sind wieder in Libyen


Hannibal Ghadhafi und seine Frau sind Ende Woche nach Libyen zurückgekehrt. Sie wurden auf dem Flug von zwei Medizinern des Genfer Universitätsspitals begleitet. Auch am Wochenende hat sich in der Krise zwischen der Schweiz und Libyen keine Entspannung abgezeichnet. Die diplomatischen Bemühungen laufen aber auf Hochtouren.


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Quelle: NZZ
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Re: Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Beitrag von Birgitt »

Libyen: Justiz lässt zwei Schweizer Bürger frei
29.07.2008

Bern - Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigt die Freilassung der zwei Schweizer Bürger, die am Samstag, 19. Juli 2008, in Tripolis angehalten und von der libyschen Justiz beschuldigt wurden. Der zuständige Richter hat die beiden Schweizer Bürger am Dienstag abend auf Kaution freigelassen. Sie befinden sich gegenwärtig auf der Schweizerischen Botschaft in Tripolis und sind bei guter Gesundheit. Allerdings ist es ihnen nicht gestattet, libysches Territorium zu verlassen.

Die Gespräche zwischen der Schweiz und Libyen auf diplomatischer Ebene halten an, um die Spannungen in den bilateralen Beziehungen zu überwinden. Vor morgen Mittwoch, 30. Juli 2008, können keine weiteren Informationen erteilt werden.

Quelle: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten

Gruß
Birgitt
mikepiller
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Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
Wohnort: Berlin

Re: Spannungen zwischen Libyen und Schweiz

Beitrag von mikepiller »

TGerd schreibt:
Wo sind die beiden Hausangestellten aus Marokko und Tunesien?
(Hi TGerd, Zeit, die Ohren wieder ein wenig zu spitzen und die Nase in die Luft zu recken....;-) -

Man mag über Abu Ghadhafi denken, wie man möchte, ein äußerst kritisches Auge ist da ganz sicher angebracht.

ABER- eines zeichnet ihn vielleicht aus:

Kaum jemand degradiert derart nonchalant ALL die philosophischen, theologischen oder wie auch immer angepackten Fragen über den Sinn des Lebens zu einem Häuflein Elend. Solange solche Nachrichten derartigen Raum in den Medien und daran anschließend in den Köpfen der Menschen einnehmen, scheint die Antwort offensichtlich:

Ein Possenspiel!
Wohl dem, der sich nicht ZU WICHTIG in diesem Spiel nimmt, lach!

Gruß an alle, die ebenso wie TGerd- so war es doch hoffentlich gemeint- den richtigen Wink gegeben haben, um die WAHRE Brisanz in dieser Nachricht aufzudecken. Wie bekloppt diese Welt ist!

Freies Öl für die Schweiz!
Micha
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