der Name dürfte schon recht alt sein (bedeutet bitter) und dies ist auch heute noch wirklich eine Wasserstelle mit einigen kleinen, z.T. bewachsenen Wasser-Becken.
In der direkten Umgebung stehen einige Steingebäude, es bestehen Feuer/Lagerstellen (wir dachten an Libyer von deren beiden Grenzstellen) und es liegen dort die Reste eines abgestürztes Flugzeugs.
Bei der Anfahrt von N her um die E-Seite des Uweinat herum trafen wir auf Doppelspuren, die wohl von den Raupenschleppern von Kemal-Ed-Din stammen.
Er war sicher auch einer der ersten (oder Hassanein Bey?), die über den Uweinat berichtet haben.
Da murr ganz einfach "bitter" bedeutet, existiert dieser Name (Bir Murr o.ä.) an verschiedenen Stellen in Ägypten. Ein "Bir Murr" liegt irgendwo S-lich von Kharga, wenn ich mich recht erinnere.
Hallo Kuno,
also Ain Murr dieser name muss es schon länger geben, schon bevor Ahmed Hassanein Bey und Prinz Kemal el Din zum Uweinat gefahren sind. Es stimmt nicht ganz das Ain Murr neben den verlassen englischen Häuser (oder ruinen) ist, sondern Ain Murr liegt ein ganzes Stücken weiter Tal aufwärtz. Man sollte es auch nicht mit Ain el Prinz verwechseln. Diese zweite Quelle diese kann man bestimmt auf den Prinzen Kemal el DIn beziehen. Noch ein Stückweiter findet man dann noch einen Brunnen, wo sich die SDF verewigt haben. Wie vorher erwähnt wurde heißt Ain Murr nur Bitter und dieser Name kommt hundert fach in der Sahara vor.
Werner die Ruinen Gebäude stammen aus den Jahre 1932/33 als die Sudanesen mit ihren Offizier Arkwright dort stationiert waren als der STreit mit den Italiener um das Sarra Dreieck anfing. Das Flugzeug wrack soll angeblich reste einer Gibli sein.
hoffe die ANtwort kommt nicht zu spät für dich Kuno
grüsse aus den warmen Kairo
Tarek
Hallo Tarek; meine anfanegliche Frage war naterlich eher etwas spassig gemeint - war mir natuerlich schon klar, dass Franz Murr in der Zeit, die er mittlerweile in Aegypten verbracht hat nicht "schuld" fuer die Benennung dieser Plaetze geworden ist
Leider hat's fuer mich bisher noch nie geklappt, einen dieser "Murrs" anzufahren....
Hallo Kuno
wie man sieht sitzt du mal wieder zu lange am rechner, vielleicht ist es mal zeit diese dann auch anzufahren mit den Gebel Sherif hatte es ja auch geklappt. Und Afrika den Rücken kehren, wäre dir bestimmt zu nass
Gruss
Tarek
ja, da hast Du wohl recht, dass ich die beiden Brunnen verwechselt habe.
Ich kenne durch eine Anfahrt um den Uweinat herum nur den Brunnen "Ain-el-Brinz", während wohl der Bir Murr, wie Du schreibst, ein Stück weiter talaufwärts liegt.
2 Fragen:
+ Trifft man bei einer Wanderung vom Karkur Talh zum Karkur Murr auf den "Ain Murr"?
+ Wie weit liegen die beiden Wasserstellen auseinander?
Hallo Werner,
ja auf einer Wanderung kommt man an alle Wasserstellen vorbei, welche bestimmt unterirdsch mit einander verbunden sind. Das selbe kennen wir auch bei den Quellen auf libyscher Seite. Wieviele Quellen es insgesamt im Gebel selbst gibt das bleibt nach wievor ein Rätzel aber es gibt genügend.
Zurück zum Karkur Murr, man muss halt den Kamelpfand einfach folgen die stellen liegen echt dicht bei einander, man könnte Sagen eine Stufe höher, dann kommt man auch an Stellen, welche als Aufstiege für kamele richtig gebaut wurden. Ist eigentlich schon höchstinteressant. Auch seitlich in überhängen findet man Malereien. Wir hatten sogar auf dieser Strecke das unheimliche Glüch ein Muflon längere Zeit gegenüber zu stehen. Der Alte Kerl war bestimmt genauso Neugierig wie wir. Er dachte auch nicht daran uns auszuweichen oder ähnliches. Nur als wir aufbrechen mussten um mit Dunkelheit zurück zukehren war er wie vom Erdboden verschwunden
also man sollte sich auch dort bisschen mehr Zeit lassen da gibt es für ein geübtes Auge noch viel zu entdecken
Gruss
Tarek
Kuno hat geschrieben: - war mir natuerlich schon klar, dass Franz Murr in der Zeit, die er mittlerweile in Aegypten verbracht hat nicht "schuld" fuer die Benennung dieser Plaetze geworden ist
Wer weiß, vielleicht in einem meiner früheren Leben.
Zwei Bir Murr haben wir besucht. Ist doch Ehrensache bei dem Namen.
Grüße
Franz
ps. @Tarek, wir haben es nicht mehr geschafft und sitzen schon in Nuweiba. Ich melde mich morgen.
Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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