Seit Dienstag war das Wetter bereits sehr merkwuerdig: es war durchgehend bewoelkt, morgens recht kuehl, danach aber stickig warm. Abends sah es schon am Dienstag so aus, wie in Deutschland bei einem Gewitter. Mittwoch dann das selbe, nur noch waermer. Kurz vor Sonenuntergang begann am schwarzen Himnmel ploetzlich Wetterleuchten - jedenfalls hoerten wir keine Donner.
Etwa 30 Minuten nach Sonnenuntergang bekann ploetzlich und ohne leichte Vorwinde ploetzlich ein Sturm. Wir retteten uns gerade noch ins Auto, da wir nicht zu Hause waren und ich das Haus bei Sandsturm gerne nicht alleine lasse! Der Wind hatte die beiden Tage staenig seine Richtung gewechselt, und auch im Sturm wirbelte er von mehreren Seiten. Als wir dann unterwegs durch die Oase waren, musste ich streckenweise stehen bleiben, da ich nichts mehr sah. Dann fing es an leicht zu regnen, was fuer die Scheiben nicht gerade gut war, zumal wir hier fast alle keine funktionierenden Scheibenwischer haben! Es blitzte immer haeufiger, ab und zu konnten wir auch einen Donner hoeren. Kurz vor unserem Haus begann dann ein heftiger Regen. Bis ich aus dem Wagen war und die Tuer aufschliessen konnte, waren die Kinder schon klatsch nass! Dann haben wir erst einmal saemtliche Fenster geschlossen und Tueren verrammelt - und vor allem Taschenlampem gesammelt: normalerweise haelt der Stromkasten im Dorf keinen Regen aus und wir stehen im Dunkeln. Da hatten wir zwar diesmal Gluek, wir brauchten keine Lampen, doch begann etwa nach 2 Stunden ein richtiger Regenguss. Unserem Haus schadet das "nur" in Massen, allerdings sind sicher ein paar alte Lehmhaeuser zusammengebrochen. Es war echt heftig!
Als ich dann heute aufstand, begann es gerade wieder zu regnen... Ich fuehle mich gerade wie in Deutschland





