Da ich gerne reise, besonders nach Afrika, bin ich auch ein aufmerksamer Leser der Sicherheitslage und mir sind auch die grundsätzlichen zwei Haltungen hier im Forum dazu bekannt.
Die einen, die sagen, ich richte mich nur nach Fakten und Reisehinweisen der Behörden
und die anderen
die sagen, mir sind auch subjektive Eindrücke von anderen wichtig, besonders, wenn diese Berichtenden ein gutes Gefühl hatten.
Wie müssten wir denn da Deutschland bewerten, bei dem, was da gerade für eine Suppe hochkocht, mit Rechtsterrorismus und Verstrickungen von BUNDES- Verfassungsschutz, V- Leuten und Mördern.
Ich meine, wenn wir hier so eine Story, z.B. über ein nordafrikanisches Land lesen würden, dann bestünde, wie ich den Laden hier kenne, eine große Einigkeit, dass man dort nicht hinfährt, oder nur wenn man muss.
Ich habe so etwas anfangs der 90er Jahre erlebt, als es Reisewarnungen gab für die Türkei und ich dort ein paar Wochen unterwegs war. Ich hatte in Konya ein paar einheimische Motorradfahrer kennengelernt und wir fuhren über Tag Motorrad und diskutierten bis in die Nacht hinein.
Ich vergesse nie, wie mir ein Student, bestürzt über die Reisewarnung des AA, sagte: Würdest Du mir empfehlen, nach Deutschland zu fahren, in Anbetracht dessen, dass dort jede Woche ein Ausländerwohnheim brennt. . . . .
Ich fände daher eine Sicherheitsdiskussion - so wie wir sie sonst hier führen - diesmal für Deutschland, auch angebracht.
Schließlich maßen wir uns an, hier über die Sicherheitslage von jedem anderen Land zu diskutieren.
Ich weiß nicht, wie viele Nicht-Deutsche Staatsbürger und eingewanderte-jetzt-deutsche Staatsbürger hier mitlesen, bin aber der Meinung, dass wir es Ihnen und auch uns schuldig sind
Zitat aus Tagesschau.de:
mehr hier: http://www.tagesschau.de/inland/interviewkahane100.htmlDie Zählweise der Behörden ist unwürdig"
tagesschau.de: Es gibt sehr unterschiedliche Zahlen, wie viele Menschen seit 1990 Opfer rechtsextremer Gewalt geworden sind. Die Bundesregierung spricht von 46 Opfern, andere sprechen von mehr als 150 Opfern. Wie kommen diese Zahlen zustande?
Kahane: Wir haben alle Unterlagen ausgewertet, alle Vorgänge, Akten, auch Meldungen in den Medien, die darauf hindeuten, dass ein rechtsextremer oder ein rassistischer Hintergrund besteht. Die haben wir uns noch mal genau vorgenommen, um nachzuprüfen, ob das überhaupt stimmt. Wir haben dann zum Beispiel Gerichtsunterlagen eingesehen oder Personen direkt befragt, die Umstände geklärt, soweit wir das konnten. So sind wir auf die Zahl von 182 Opfern gekommen. Das ist natürlich eine reine Definitionssache.




