Trotz Sicherheitswarnungen nach Nordafrika?
Moderator: Moderatoren
Trotz Sicherheitswarnungen nach Nordafrika?
Hallo zusammen,
wir wollten mit zwei Autos über Silvester wieder nach Tunesien. Keine heftige Tour ins Sperrgebiet, nur ein bisschen in den Sand. Die aktuellen Sicherheitswarnungen vom AA haben uns natürlich sehr erschreckt, zumal wir auch unerfahrene junge Mitreisende dabei hätten, die wir natürlich nicht unnötig gefährden möchten. In Marokko scheint die Gefährdungslage ja nicht besser zu sein, auch Libyen ist ja wohl offensichtlich nicht möglich. Wie schätzt ihr die Situation denn tatsächlich ein? Gibt es irgendwo Alternativen in erreichbarer Nähe (nur zwei Wochen Zeit?) Oder können wir unseren Sandeltraum in Zukunft ganz begraben?
In der Hoffnung auf Tipps,
Birte
wir wollten mit zwei Autos über Silvester wieder nach Tunesien. Keine heftige Tour ins Sperrgebiet, nur ein bisschen in den Sand. Die aktuellen Sicherheitswarnungen vom AA haben uns natürlich sehr erschreckt, zumal wir auch unerfahrene junge Mitreisende dabei hätten, die wir natürlich nicht unnötig gefährden möchten. In Marokko scheint die Gefährdungslage ja nicht besser zu sein, auch Libyen ist ja wohl offensichtlich nicht möglich. Wie schätzt ihr die Situation denn tatsächlich ein? Gibt es irgendwo Alternativen in erreichbarer Nähe (nur zwei Wochen Zeit?) Oder können wir unseren Sandeltraum in Zukunft ganz begraben?
In der Hoffnung auf Tipps,
Birte
Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!
Und der Traum wird wahr!
DEFO-X-plorer.over-blog.com
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Re: Trotz Sicherheitswarnungen nach Nordafrika?
Hallo Birte
Lasst Euch das "sändele" nicht mies machen.
Das AA muss das schreiben, so kann man im Fall der Fälle sagen, wir habens ja gesagt.
Tunesien ist meiner Meinung nach genau so sicher als Europa.
Wir meiden die grossen Städte und wenn möglich die Touristencentren.
Vielleicht nicht zu nah an die algerische Grenze.
sandige Grüsse
Turi
Lasst Euch das "sändele" nicht mies machen.
Das AA muss das schreiben, so kann man im Fall der Fälle sagen, wir habens ja gesagt.
Tunesien ist meiner Meinung nach genau so sicher als Europa.
Wir meiden die grossen Städte und wenn möglich die Touristencentren.
Vielleicht nicht zu nah an die algerische Grenze.
sandige Grüsse
Turi
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Barbara4x4
- Beiträge: 465
- Registriert: Fr 16. Nov 2007, 13:03
Re: Trotz Sicherheitswarnungen nach Nordafrika?
Gibt es wirklich schon SicherheitsWARNUNGEN?
Ich las bisher nur SicherheitsHINWEISE - und die verbuche ich unter "good to know" und lasse mich von meinen Plänen nicht abbringen.
Fühlte ich mich unsicher würde ich nicht fahren. Denn das verdirbt das Vergnügen und führt schnell zu wirklich doofen Situationen.
Viele Grüße
Barbara
Ich las bisher nur SicherheitsHINWEISE - und die verbuche ich unter "good to know" und lasse mich von meinen Plänen nicht abbringen.
Fühlte ich mich unsicher würde ich nicht fahren. Denn das verdirbt das Vergnügen und führt schnell zu wirklich doofen Situationen.
Viele Grüße
Barbara
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weiland alex
- Beiträge: 221
- Registriert: So 27. Apr 2008, 23:34
- Wohnort: Diessen
Re: Trotz Sicherheitswarnungen nach Nordafrika?
Hallo Birte,
grundsätzlich halte ich keines der genannten Länder für ein Sicherheitsrisiko- aber es ist wie immer - bleibe auf den Hauptrouten!
Marokko absolut ungefährlich!
Meine Erfahrung - die arabische Welt ist absolut gastfreundlich,hilfbereit und darauf bedacht, dich als Menschen zu achten.
grundsätzlich halte ich keines der genannten Länder für ein Sicherheitsrisiko- aber es ist wie immer - bleibe auf den Hauptrouten!
Marokko absolut ungefährlich!
Meine Erfahrung - die arabische Welt ist absolut gastfreundlich,hilfbereit und darauf bedacht, dich als Menschen zu achten.
Alex
Sicherheit Sahel Sahara Nordafrika
Wie sicher sind Reisen in Terror-Gebiete
Hallo Birte
Mauretanien, Niger, Ägypten und Tunesien werden nicht erwähnt, obwohl es dort Entführungen, Überfälle und Anschläge auf Touristen gab, Djerba, Luxor, Scharm el Scheich, Aleg, Air etc
Natürlich müssen die Offiziellen Hinweise auf solche Ereignisse geben, manchmal sind sie sogar nicht mal vollständig. Ich behaupte mal einfach so, dass, verglichen mit der Zahl der Reisenden, wenig passiert. Seit 1971 bin ich 3 mal überfallen worden - in Zürich! einmal wurde in Marokko, Casablanca, auf einem bewachten Parkplatz, das Handschuhfach geknackt und etwa 4 mal kam ich in brenzlige Situationen, welche aber gut endeten.
Dass ich auf dem Laufenden bin, was in der Sahara so im Tun ist, ist für mich Pflicht. Nur so kann ich beurteilen, ob ich noch in eine Gegend reise oder nicht. Ich verlasse mich da nicht nur auf EDA oder AA. Die Tabuzonen nahmen leider in den letzten Jahren zu - oder ist mir einfach nur meine jugendliche Unbekümmertheit und Zuversicht abhanden gekommen??? Es gibt schon Gebiete, da bringt mich keiner hin, dort ist mir das Risiko zu gross. Früher waren das die Minengebiete - heute sind gerade die garantiert AQ-frei
Aber ich reise immer noch, süchtig, wie ich bin. Darauf bin ich weder besonders stolz, noch möchte ich jemanden zu einer solchen Reise überreden. Wenn sich ein mulmiges Gefühl breitmacht, sollte man darauf hören. Und das ist eine sehr persönliche Sache.
Gute Reisen allerseits - auch in Europa!
Grüsse
Ursula
Hallo Birte
Mauretanien, Niger, Ägypten und Tunesien werden nicht erwähnt, obwohl es dort Entführungen, Überfälle und Anschläge auf Touristen gab, Djerba, Luxor, Scharm el Scheich, Aleg, Air etc
Natürlich müssen die Offiziellen Hinweise auf solche Ereignisse geben, manchmal sind sie sogar nicht mal vollständig. Ich behaupte mal einfach so, dass, verglichen mit der Zahl der Reisenden, wenig passiert. Seit 1971 bin ich 3 mal überfallen worden - in Zürich! einmal wurde in Marokko, Casablanca, auf einem bewachten Parkplatz, das Handschuhfach geknackt und etwa 4 mal kam ich in brenzlige Situationen, welche aber gut endeten.
Dass ich auf dem Laufenden bin, was in der Sahara so im Tun ist, ist für mich Pflicht. Nur so kann ich beurteilen, ob ich noch in eine Gegend reise oder nicht. Ich verlasse mich da nicht nur auf EDA oder AA. Die Tabuzonen nahmen leider in den letzten Jahren zu - oder ist mir einfach nur meine jugendliche Unbekümmertheit und Zuversicht abhanden gekommen??? Es gibt schon Gebiete, da bringt mich keiner hin, dort ist mir das Risiko zu gross. Früher waren das die Minengebiete - heute sind gerade die garantiert AQ-frei
Aber ich reise immer noch, süchtig, wie ich bin. Darauf bin ich weder besonders stolz, noch möchte ich jemanden zu einer solchen Reise überreden. Wenn sich ein mulmiges Gefühl breitmacht, sollte man darauf hören. Und das ist eine sehr persönliche Sache.
Gute Reisen allerseits - auch in Europa!
Grüsse
Ursula
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sand-heinrich
- Beiträge: 82
- Registriert: Fr 7. Mär 2008, 20:34
- Wohnort: Kanton Zürich
Re: Trotz Sicherheitswarnungen nach Nordafrika?
Hallo Birte
Wir waren vor ein paar Wochen u.a. ab Douze auf der nörödlichen Route
bis zum verlorenen See Ain Ouadette (Huaret Richet) und weiter nach Ksar Ghilane gefahren.
Da ist man noch genügend weit weg von der algerischen Grenze.
Absolut keine Probleme. Selbst in Ksar Ghilane hat sich der Polizist
für uns nicht interessiert.
EIne offizielle Bewilligung war nicht nötig.
Also plant ruhig Eure Ferien in Tunesien und geniesst die Dünen.
Beste Grüsse
Sand-Heinrich
Wir waren vor ein paar Wochen u.a. ab Douze auf der nörödlichen Route
bis zum verlorenen See Ain Ouadette (Huaret Richet) und weiter nach Ksar Ghilane gefahren.
Da ist man noch genügend weit weg von der algerischen Grenze.
Absolut keine Probleme. Selbst in Ksar Ghilane hat sich der Polizist
für uns nicht interessiert.
EIne offizielle Bewilligung war nicht nötig.
Also plant ruhig Eure Ferien in Tunesien und geniesst die Dünen.
Beste Grüsse
Sand-Heinrich
Der Kopf ist rund damit das Denken seine Richtung ändern kann
Re: Trotz Sicherheitswarnungen nach Nordafrika?
Hallo,
wenn wir beim Thema sind.
Der Rat von der algerischen Grenze weg bleiben wird immer wieder erteilt.
Wie würdet Ihr Marokko einschätzen in der Ecke Erg Chebbi.
Das sind ja nicht so viele km bis zur Grenze.
Grüsse Gerhard
wenn wir beim Thema sind.
Der Rat von der algerischen Grenze weg bleiben wird immer wieder erteilt.
Wie würdet Ihr Marokko einschätzen in der Ecke Erg Chebbi.
Das sind ja nicht so viele km bis zur Grenze.
Grüsse Gerhard
carpe diem
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Barbara4x4
- Beiträge: 465
- Registriert: Fr 16. Nov 2007, 13:03
Re: Trotz Sicherheitswarnungen nach Nordafrika?
Solange du nicht auf die Hammada kletterst sehe ich da keine Probleme.
Ich war dieses Frühjahr dort unterwegs und würde es jederzeit wieder tun.
Viele Grüße
Barbara
Viele Grüße
Barbara
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Wolfgang K
- Beiträge: 2201
- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
- Wohnort: bei Mainz
Re: Trotz Sicherheitswarnungen nach Nordafrika?
EDIT wegen doppelmoppel
Zuletzt geändert von Wolfgang K am Di 16. Jun 2009, 19:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Wolfgang K
- Beiträge: 2201
- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
- Wohnort: bei Mainz
Re: Trotz Sicherheitswarnungen nach Nordafrika?
Hallo Birte!
Die neuen Warnungen sind eine direkte Antwort auf die aktuellen Drohungen. Wie konkret die Gefahr ist, steht nur in den Köpfen der „Entrückten“. Eine echte Bezifferung der Gefahr ist daher nicht möglich. AA und EDA sind verpflichtet solche Drohungen auch publik zu machen. Auch vor dem Hintergrund realer Vorkommnisse sind solche Warnungen, bzw. Drohungen durchaus ernst zu nehmen. Aber auch damit, kann man das tatsächliche Risiko nicht einfach beziffern oder in Relation setzten ala „Tunesien ist gefährlicher als Marokko“ oder „weniger gefährlich als die A3“. Aber gerade diese Schwierigkeit erzeugt ja die Unsicherheit.
Ich denke dass Tunesien (und das sicher nicht nur im äußersten Süden, sondern auch deutlich nördlich vom Chott) schon seit etlichen Jahren einige „Problemzonen“ insb. an der algerischen Grenze hat. Ich würde generell südlich von Kef gut 30km von der Grenze wegbleiben. Warum ? Bauchgefühl, die Stimmung in manchen Orten dort. Es ist auch egal wie abgelegen eine Gegend ist. Entscheidend ist wer noch dort rumkurvt und wen er kennt. Rund um Tunis nahe der Touristenzentren hat es 2006 und 2007 Scharmützel mit der Armee gegeben. Das wollte das AA aber nicht wissen, oder sie lesen keine französischen Zeitungen.
Eine gestiegene Gefährdung würde ich das alles aber nicht nennen, womit ich nicht meine, dass es keine gibt, sondern dass sie immer latent da war, auch vor 10 Jahren schon. Wer mit der Situation 2006, 2007 und 2008 leben konnte, wird sich 2009 keine allzu großen zusätzlichen Gedanken machen müssen.
Derzeit fahre ich durch Tunesien nur als Transit nach Libyen. Warum soll Libyen nicht gehen? (Sofern man nicht aus CH kommt) Libyen ist sicher wesentlich unkritischer, sofern man bestimmte Gegenden meidet (u.a. wieder die Grenze zu DZ).
Grüße
Wolfgang
Die neuen Warnungen sind eine direkte Antwort auf die aktuellen Drohungen. Wie konkret die Gefahr ist, steht nur in den Köpfen der „Entrückten“. Eine echte Bezifferung der Gefahr ist daher nicht möglich. AA und EDA sind verpflichtet solche Drohungen auch publik zu machen. Auch vor dem Hintergrund realer Vorkommnisse sind solche Warnungen, bzw. Drohungen durchaus ernst zu nehmen. Aber auch damit, kann man das tatsächliche Risiko nicht einfach beziffern oder in Relation setzten ala „Tunesien ist gefährlicher als Marokko“ oder „weniger gefährlich als die A3“. Aber gerade diese Schwierigkeit erzeugt ja die Unsicherheit.
Ich denke dass Tunesien (und das sicher nicht nur im äußersten Süden, sondern auch deutlich nördlich vom Chott) schon seit etlichen Jahren einige „Problemzonen“ insb. an der algerischen Grenze hat. Ich würde generell südlich von Kef gut 30km von der Grenze wegbleiben. Warum ? Bauchgefühl, die Stimmung in manchen Orten dort. Es ist auch egal wie abgelegen eine Gegend ist. Entscheidend ist wer noch dort rumkurvt und wen er kennt. Rund um Tunis nahe der Touristenzentren hat es 2006 und 2007 Scharmützel mit der Armee gegeben. Das wollte das AA aber nicht wissen, oder sie lesen keine französischen Zeitungen.
Eine gestiegene Gefährdung würde ich das alles aber nicht nennen, womit ich nicht meine, dass es keine gibt, sondern dass sie immer latent da war, auch vor 10 Jahren schon. Wer mit der Situation 2006, 2007 und 2008 leben konnte, wird sich 2009 keine allzu großen zusätzlichen Gedanken machen müssen.
Derzeit fahre ich durch Tunesien nur als Transit nach Libyen. Warum soll Libyen nicht gehen? (Sofern man nicht aus CH kommt) Libyen ist sicher wesentlich unkritischer, sofern man bestimmte Gegenden meidet (u.a. wieder die Grenze zu DZ).
Grüße
Wolfgang
Re: Trotz Sicherheitswarnungen nach Nordafrika?
Ich danke euch schon mal für die vielen Antworten und würde mich über viele weitere noch freuen.
Libyen mit den erschwerten Visabedingungen kommt für uns schlecht in Frage, da wir in Karlsruhe wohnen, beruflich und privat sehr eingespannt sind, und ein Kurzurlaub zur Visabeschaffung in Berlin einfach nicht drin ist.
Wir waren 2006 über Weihnachten schon mal in Tunesien und haben uns sehr sicher gefühlt. Geplant ist auch nur eine Tour von Douz in den Jebil zum Tembaine, also wirklich nichts großartiges. Ich bin eigentlich auch ziemlich überzeugt, dass sich die Gefährdung in Grenzen hält, wenngleich natürlich niemand Garantien geben kann. Da aber unerfahrene Mitreisende von der Partie sein wollen, überlegen wir natürlich etwas genauer.
Wir haben auch im Sommer 06 Syrien und Jordanien während des Libanonkriegs bereist und es war kein Problem. Da war die Situation wahrscheinlich deutlich kritischer (die Flugabwehrraketen waren schon zu sehen und die Bomben zu hören).
Bitte schreibt weiter!
LG Birte
Libyen mit den erschwerten Visabedingungen kommt für uns schlecht in Frage, da wir in Karlsruhe wohnen, beruflich und privat sehr eingespannt sind, und ein Kurzurlaub zur Visabeschaffung in Berlin einfach nicht drin ist.
Wir waren 2006 über Weihnachten schon mal in Tunesien und haben uns sehr sicher gefühlt. Geplant ist auch nur eine Tour von Douz in den Jebil zum Tembaine, also wirklich nichts großartiges. Ich bin eigentlich auch ziemlich überzeugt, dass sich die Gefährdung in Grenzen hält, wenngleich natürlich niemand Garantien geben kann. Da aber unerfahrene Mitreisende von der Partie sein wollen, überlegen wir natürlich etwas genauer.
Wir haben auch im Sommer 06 Syrien und Jordanien während des Libanonkriegs bereist und es war kein Problem. Da war die Situation wahrscheinlich deutlich kritischer (die Flugabwehrraketen waren schon zu sehen und die Bomben zu hören).
Bitte schreibt weiter!
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Und der Traum wird wahr!
DEFO-X-plorer.over-blog.com
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-
schu achbar ?
Re: Trotz Sicherheitswarnungen nach Nordafrika?
Ich bin der Meinung, dass gezielt Touristen angegriffen werden sollen.
Nicht nur auf der arabischen Halbinsel, sondern auch in anderen islamischen Ländern.
Laut Memri (middle east media research institute) hat Al Farouk diese Drohung erst vor ein paar Tagen erneuert.
Ich bin selbst eher Fatalist, aber zur Zeit wäre ich, wenn ich Verantwortung für Andere übernähme, eher zurückhaltend.
Natürlich kann auch zu Hause was passieren und ein schlimmer Verkehrsunfall auf der Tour ist mathematisch wahrscheinlicher, aber ihr scheint doch durch die Bank etwas sehr optimistisch zu sein.
Deshalb spuck ich mal ein bisschen in die Suppe
Nicht nur auf der arabischen Halbinsel, sondern auch in anderen islamischen Ländern.
Laut Memri (middle east media research institute) hat Al Farouk diese Drohung erst vor ein paar Tagen erneuert.
Ich bin selbst eher Fatalist, aber zur Zeit wäre ich, wenn ich Verantwortung für Andere übernähme, eher zurückhaltend.
Natürlich kann auch zu Hause was passieren und ein schlimmer Verkehrsunfall auf der Tour ist mathematisch wahrscheinlicher, aber ihr scheint doch durch die Bank etwas sehr optimistisch zu sein.
Deshalb spuck ich mal ein bisschen in die Suppe
-
mikepiller
- Beiträge: 952
- Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
- Wohnort: Berlin
Re: Trotz Sicherheitswarnungen nach Nordafrika?
Hi Birte,
obwohl ich mich den Erstpostings in Deinem Thread anschließen würde, finde ich schu´s Einwand absolut berechtigt.
Der Punkt ist doch der:
Es gibt keine Sicherheit in dieser Welt.
Deshalb kann die Lösung Eures Problemes m.E. nach nur auf einem Weg zu finden sein-
JEDER Mitreisende übernimmt klar und deutlich für sich selbst die Verantwortung und wälzt sie nicht ab auf Euch!
Und IHR akzeptiert das und befreit Euch aus der Rolle, die Verantwortung übernehmen zu müssen!
Und das ist kein Grundsatz zum reisen, sondern ein Grundsatz zum LEBEN-
etwas, das wir immer mehr verlernt haben, denke ich.
Ich würde ohne zu zögern Eure Route machen, und ich würde sie auch mit anderen machen, die noch nie dort waren- unter DIESEM Aspekt.
Gruß
Micha
obwohl ich mich den Erstpostings in Deinem Thread anschließen würde, finde ich schu´s Einwand absolut berechtigt.
Der Punkt ist doch der:
Es gibt keine Sicherheit in dieser Welt.
Deshalb kann die Lösung Eures Problemes m.E. nach nur auf einem Weg zu finden sein-
JEDER Mitreisende übernimmt klar und deutlich für sich selbst die Verantwortung und wälzt sie nicht ab auf Euch!
Und IHR akzeptiert das und befreit Euch aus der Rolle, die Verantwortung übernehmen zu müssen!
Und das ist kein Grundsatz zum reisen, sondern ein Grundsatz zum LEBEN-
etwas, das wir immer mehr verlernt haben, denke ich.
Ich würde ohne zu zögern Eure Route machen, und ich würde sie auch mit anderen machen, die noch nie dort waren- unter DIESEM Aspekt.
Gruß
Micha
-
Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Trotz Sicherheitswarnungen nach Nordafrika?
mikepiller hat geschrieben:
JEDER Mitreisende übernimmt klar und deutlich für sich selbst die Verantwortung und wälzt sie nicht ab auf Euch!
Und IHR akzeptiert das und befreit Euch aus der Rolle, die Verantwortung übernehmen zu müssen!
Und das ist kein Grundsatz zum reisen, sondern ein Grundsatz zum LEBEN-
etwas, das wir immer mehr verlernt haben, denke ich.
Gruß
Micha
Da kann ich nur zustimmen!!
Ergaenzung: Tunesien ist keine offne Gesellschaft, sondern ein Regime mit sehr wirksamem Repressionsapparat. Man kann also davon ausgehen, dass wichtige Zentren - also z.B. auch touristische Infrastrukturen - durchaus gut ueberwacht werden. Und dies nicht nur aus oekonomischen, sondern auch aus innenpolitischen Gruenden!
Abseits dieser Zentren sieht es oft ganz anders aus. Da gibt es logischerweise etliche Loecher im System. Man sollte deswegen nicht in Panik verfallen, aber eben doch sehr genau ueberlegen, welche Route zu welcher Zeit angeraten ist! Ich wuerde dabei nun auch hier nach der bewaehrten Methode aller Reisenden (in Spannungsgebieten) verfahren: nicht unbedacht im Ferienlaunen-Ueberschwang den Reiseplan kundtun! Gilt auch fuer Tankstellen und Gaststaetten.
-
mikepiller
- Beiträge: 952
- Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
- Wohnort: Berlin
Re: Trotz Sicherheitswarnungen nach Nordafrika?
Hi,
Roger hat die Situation treffsicher vertieft und auf den Punkt gebracht:
Man kann nur Verantwortung übernehmen in einem Rahmen, der bezogen auf das jeweilige, persönliche Wissen, die persönlichen Fähigkeiten, Kenntnisse etc. einen sicheren Vorteil bildet.
Als die " erfahreneren" Reisenden in Tunesien- ihr habt dieses Land schon EINMAL bereist-
ist Euer Erfahrungs- Vorteil sehr gering.
UND!!!
Verantwortung KANN sich nur auf Dinge beziehen, die ihr auch tatsächlich vorteilhaft ausspielen, sicherstellen! könnt.
Etwa die von Roger geschilderten Beispiele, welche ein Risko sicher v e r m i n d e r n, jedoch nicht ausschließen können!
Die von Dir gestellte, allgemeine Sicherheitsfrage zum Reisen, Birte-
NIEMAND auf der Welt kann die letztlich beantworten.
JEDER kann nur für sich selbst entscheiden:
Dieses Risiko erscheint mir NICHT so groß
oder eben doch
zu groß!
Und so landen wir auch wieder beim so gerne zitierten Beispiel mit dem Autofahren.
Denn auch hier kann jederzeit überall ein physikalisch terroristischer Zusammenprall die Chaostheorie bestätigen.
Denn:
Es gibt keine Sicherheit!
Unsere Ängste zwingen uns mehr und mehr, danach zu suchen und stoßen uns dabei immer tiefer in die Spirale der Unmöglichkeit...
bis wir irgendwann völlig gelähmt auf den Tod warten, grins.
Danke für Deinen Thread, Birte,
ich fand es interessant, darüber mal wieder ein wenig nach zu denken.
Gruß
Micha
Roger hat die Situation treffsicher vertieft und auf den Punkt gebracht:
Man kann nur Verantwortung übernehmen in einem Rahmen, der bezogen auf das jeweilige, persönliche Wissen, die persönlichen Fähigkeiten, Kenntnisse etc. einen sicheren Vorteil bildet.
Als die " erfahreneren" Reisenden in Tunesien- ihr habt dieses Land schon EINMAL bereist-
ist Euer Erfahrungs- Vorteil sehr gering.
UND!!!
Verantwortung KANN sich nur auf Dinge beziehen, die ihr auch tatsächlich vorteilhaft ausspielen, sicherstellen! könnt.
Etwa die von Roger geschilderten Beispiele, welche ein Risko sicher v e r m i n d e r n, jedoch nicht ausschließen können!
Die von Dir gestellte, allgemeine Sicherheitsfrage zum Reisen, Birte-
NIEMAND auf der Welt kann die letztlich beantworten.
JEDER kann nur für sich selbst entscheiden:
Dieses Risiko erscheint mir NICHT so groß
oder eben doch
zu groß!
Und so landen wir auch wieder beim so gerne zitierten Beispiel mit dem Autofahren.
Denn auch hier kann jederzeit überall ein physikalisch terroristischer Zusammenprall die Chaostheorie bestätigen.
Denn:
Es gibt keine Sicherheit!
Unsere Ängste zwingen uns mehr und mehr, danach zu suchen und stoßen uns dabei immer tiefer in die Spirale der Unmöglichkeit...
bis wir irgendwann völlig gelähmt auf den Tod warten, grins.
Danke für Deinen Thread, Birte,
ich fand es interessant, darüber mal wieder ein wenig nach zu denken.
Gruß
Micha




