Ich habe gerade festgestellt, dass ich bislang kein Fotos von unserer 4. Omantour über den Jahreswechsel 2013/14 eingestellt habe. Da haben wir zur Abwechslung zu den Oman-Wüsten-Touren mal ein aufblasbares Kajak eingeflogen und das im Oman und Abu Dhabi zu Wasser gelassen. Man muss nur das Volumen und ca. 12 kg Gewicht im Fluggepäck untergebracht bekommen. Mit Emirates, den Türken und ein paar anderen mit mittlerweile 30kg Freigepäck auch in der Economy nicht mehr die ganz große Herausforderung. So ein Aufblasteil gibt es für 100-200 EUR und man braucht jeweils so 15-20 Minuten um das Ding starklar bzw. wieder verpackt zu haben. Unser Modell hat 3 Sitze.
Im Oman gibt es z.B. südlich von Muscat ein paar Fjorde mit einer Reihe an Stränden, die man ausschließlich von der Wasserseite - also mit Boot - erreichen kann. Man sollte das nur nicht für das Wochenende einplanen, dann scheint halb Muscat da einzufallen.

Rechts unser Auto und Zelt. Bei Ebbe konnte man durch knietiefes Wasser zur gegenüber liegenden Insel laufen.


In einigen größeren Wadis und Stauseen im Oman könnte man das Teil eventuell auch einsetzen.

In Abu Dhabi gibt es an mehreren Stellen wunderbare Mangrovenwälder, die von kleinen Kanälen durchzogen sind und durch die man herrlich paddeln kann. Es gibt fliegende Fische, Schildkröten und Gefiedertes zu sehen. Wir hatten da nur etwas Pech mit Wetter. Unter 20 Grad und etwas Regen.


Am nächsten Tag haben wir es noch mal an anderer Stelle probiert, hatten aber auch wieder etwas Regen. Das Hauptproblem in Abu Dhabi ist, geeignete Stellen nahe der Mangrovenwälder zum Einsatzen des Bootes zu finden, weil dort sehr viel privates oder sonst wie abgesperrtes Gelände ist. Man kann dort auch geführte Kajatouren machen, ist dann aber im großen Rudel unterwegs.


Und es ist wieder nicht gelungen, den großen Sandkasten zu umfahren. Der drängelt sich jedes Jahr mit großer Penetranz in die Route - in dem Jahr mal wieder der obere Ausläufer der RAK zwischen Fahud und Hayma.


Bevor Photoshop gerufen wird: Die Düne hinter dem Zelt wurde mit der Taschenlampe angefunzelt.


Beste Grüße
Guido




