Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
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- Uwe Schmitz
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Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
Oman
viel Gutes wurde von Birgitt und anderen hier im Forum berichtet.
Da mir die Zeit für langes Reisen momentan fehlt und näher liegendes Arabisches gerade schlecht bereisbar ist, fliegen wir auch mal hin und schauen uns um.
Wir haben 2 1/2 Wochen zur Verfügung, mieten uns schon von zu Hause einen 4x4 und dann kanns losgehen.
Unsere Reiseroute: Gleich zu Beginn mag ich sagen: Dieses Land ist eine geniale Mischung aus Felsen, Sand und Kultur.
Und traumhafte Plätze fürs Seele baumeln lassen finden sich allerorts... detaillierteres folgt
viele Grüsse
Uwe
viel Gutes wurde von Birgitt und anderen hier im Forum berichtet.
Da mir die Zeit für langes Reisen momentan fehlt und näher liegendes Arabisches gerade schlecht bereisbar ist, fliegen wir auch mal hin und schauen uns um.
Wir haben 2 1/2 Wochen zur Verfügung, mieten uns schon von zu Hause einen 4x4 und dann kanns losgehen.
Unsere Reiseroute: Gleich zu Beginn mag ich sagen: Dieses Land ist eine geniale Mischung aus Felsen, Sand und Kultur.
Und traumhafte Plätze fürs Seele baumeln lassen finden sich allerorts... detaillierteres folgt
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- Uwe Schmitz
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Re: Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
Wir sind am späten Abend gelandet, erhalten bei Europcar im Airport blitzschnell unseren bestellten Toyota Prado und fahren die erste Nacht ins Hotel Samara. (N 23°35,715, E 58°25,289)
Sultan Qaboos ist allgegenwärtig und blickt gütig auf seine Untertanen und Gäste des Landes.
Am nächsten Morgen muss erst mal eingekauft werden: Campingartikel und Proviant.
Dazu fahren wir ins Mascat Shopping Center, dort ist ein Carrefour Supermarkt... (N 23°36,093, E 58°14,937)
modern, groß, hell, piksauber, und all die Labels, die man weltweit kennt.

Der Einkaufswagen ist voll: 4 Campingstühle, Kocher und Kartuschen, Teller und Schalen, Topf und Pfanne, 2 Plastik- boxen zum verstauen, Wasser, Kaffee, Tee, Zucker, Milch, Gewürze, Brot usw., alles zusammen für unter 100 Euro!
shopping im Carrefour

Jetzt kann der Campingurlaub beginnen!

Die erste Campingnacht vor Nakhl, es muss noch viel geräumt werden.

Nachts kommt die grosse Überraschung: "Der Mond ist kaputt!"
Gestern war noch Vollmond, und nun das...
Die erste Campingnacht vor Nakhl mit "kaputtem Mond"

Eine vollständige Mondfinsternis!

mehr später...
Uwe
Am nächsten Morgen muss erst mal eingekauft werden: Campingartikel und Proviant.
Dazu fahren wir ins Mascat Shopping Center, dort ist ein Carrefour Supermarkt... (N 23°36,093, E 58°14,937)
modern, groß, hell, piksauber, und all die Labels, die man weltweit kennt.

Der Einkaufswagen ist voll: 4 Campingstühle, Kocher und Kartuschen, Teller und Schalen, Topf und Pfanne, 2 Plastik- boxen zum verstauen, Wasser, Kaffee, Tee, Zucker, Milch, Gewürze, Brot usw., alles zusammen für unter 100 Euro!
shopping im Carrefour

Jetzt kann der Campingurlaub beginnen!

Die erste Campingnacht vor Nakhl, es muss noch viel geräumt werden.

Nachts kommt die grosse Überraschung: "Der Mond ist kaputt!"
Gestern war noch Vollmond, und nun das...
Die erste Campingnacht vor Nakhl mit "kaputtem Mond"

Eine vollständige Mondfinsternis!

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- Uwe Schmitz
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Re: Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
Beim Verlassen unseres ersten offroad-Nachtplatzes stellen wir fest, dass sich bei unserem Mietwagen Allrad und Untersetzung nicht einlegen lassen.
Zwei Anrufe mit Europcar (dank Handy mit gekaufter Omani-SIMcard günstig), und uns soll ein Ersatzwagen gebracht werden
Wir verbringen die Wartezeit in der Oase Nakhl mit der Besichtigung der alten restaurierten Festung.
Die Festung von aussen, ein Bollwerk aus Lehm.

schön restauriert und außer uns unerwartet touristenfrei.

Der Blick nach Süden zeigt, wie schroff der Dj.Nakhl, ein Ausläufer des Djebel al Akhdar ansteigt.

Nach 2 Std. ist wirklich jemand von Europcar da, er prüft die Schaltung und entscheidet, dass die Fahrzeuge getauscht werden: Wir erhalten einen Chevrolet V8 Tahoe mit Automatik und unendlich viel Leistung.
Doch Bodenfreiheit und Stabilität begeistern uns nicht. Im Laufe der 2 folgenden Wochen wird sich eine Haßliebe entwickeln, Das leichte Streicheln des Gaspedals an den heftigen Steigungen macht Spaß, doch alles klappert irgendwann, und ständig piepst irgendein elektronischer Warnhinweis, amerikanisches Sicherheitsdenken eben.
Wir fahren weiter ins Wadi Bani Awf, der Ruf als eines der schönsten Wadis im Akhdargebirge dürfte durch den Bau der befestigten Straße in Frage gestellt sein, momentan ist es laut und staubig dort, schnell weiter.
An der Stelle, an der das Wadi Sathan abzweigt, wollen wir uns mit Siggi und Birgitt treffen, ein kleines Wüstenschifftreffen findet heute abend statt.
Am Abzweig steht, wie so oft im Oman, ordentliche zweisprachige Beschilderung.
Kein Ort (außer Al Hamra und Hat) ist auf den Karten zu finden, und wo liegen wohl Dhaboot und Al Gefr?

Das Wüstenschiff-Treffen im Snake Wadi beim Wadi Sathan.

Am nächsten Tag gehts auf steiler Piste über den Djebel Akhdar auf die Südseite des Gebirges.
Eine Schlucht im oberen Wadi Bani Awf (baustellenfrei, aber mit Geocache!)

später gehts weiter...
Uwe
Zwei Anrufe mit Europcar (dank Handy mit gekaufter Omani-SIMcard günstig), und uns soll ein Ersatzwagen gebracht werden
Wir verbringen die Wartezeit in der Oase Nakhl mit der Besichtigung der alten restaurierten Festung.
Die Festung von aussen, ein Bollwerk aus Lehm.

schön restauriert und außer uns unerwartet touristenfrei.

Der Blick nach Süden zeigt, wie schroff der Dj.Nakhl, ein Ausläufer des Djebel al Akhdar ansteigt.

Nach 2 Std. ist wirklich jemand von Europcar da, er prüft die Schaltung und entscheidet, dass die Fahrzeuge getauscht werden: Wir erhalten einen Chevrolet V8 Tahoe mit Automatik und unendlich viel Leistung.
Doch Bodenfreiheit und Stabilität begeistern uns nicht. Im Laufe der 2 folgenden Wochen wird sich eine Haßliebe entwickeln, Das leichte Streicheln des Gaspedals an den heftigen Steigungen macht Spaß, doch alles klappert irgendwann, und ständig piepst irgendein elektronischer Warnhinweis, amerikanisches Sicherheitsdenken eben.
Wir fahren weiter ins Wadi Bani Awf, der Ruf als eines der schönsten Wadis im Akhdargebirge dürfte durch den Bau der befestigten Straße in Frage gestellt sein, momentan ist es laut und staubig dort, schnell weiter.
An der Stelle, an der das Wadi Sathan abzweigt, wollen wir uns mit Siggi und Birgitt treffen, ein kleines Wüstenschifftreffen findet heute abend statt.
Am Abzweig steht, wie so oft im Oman, ordentliche zweisprachige Beschilderung.
Kein Ort (außer Al Hamra und Hat) ist auf den Karten zu finden, und wo liegen wohl Dhaboot und Al Gefr?

Das Wüstenschiff-Treffen im Snake Wadi beim Wadi Sathan.

Am nächsten Tag gehts auf steiler Piste über den Djebel Akhdar auf die Südseite des Gebirges.
Eine Schlucht im oberen Wadi Bani Awf (baustellenfrei, aber mit Geocache!)

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- Uwe Schmitz
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Re: Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
Noch führt die breite Piste vom Wadi Bani Awf gemächlich aufwärts, doch irgendwo da vor uns müssen die Felsriesen überklettert werden.
Wadi im Akhdargebirge

Kleine Oase Balad Sayd im Akhdargebirge

In einem canyonartigen Wadi machen wir Mittagspause im Schatten, dank des Wassers im Wadi kann hier auf felsigen Terrassen etwas Landwirtschaft betrieben werden.

Über gute Pisten führt unser Weg immer höher, nicht deren Qualität ist es, was uns oft nur im ersten Gang fahren lässt, es sind die Steigungen und die engen Kehren. Geschätzte 25%, vielleicht auch mehr, geht es hier bergauf, noch nie habe ich irgendwo auf der Welt so steile Fahrzeugwege erlebt.


Die langsame Fahrt kostet uns viel Zeit, erst am späten Nachmittag erreichen wir mit fantastischen Ausblicken die Passhöhe.
Blick nach Norden

Die Piste steigt mühevoll bergan.

An der Passhöhe ist wieder Asphalt erreicht.

Es ist noch früh genug zur Nachtplatzsuche, morgen gehts runter nach Al Hamra.
Abendblick Richtung Al Hamra.

Anmerkung: Dieses Foto ist ein Panorama, zum vergrößerten Betrachten bitte Doppelklicken !
gleich gehts weiter
Uwe
Wadi im Akhdargebirge

Kleine Oase Balad Sayd im Akhdargebirge

In einem canyonartigen Wadi machen wir Mittagspause im Schatten, dank des Wassers im Wadi kann hier auf felsigen Terrassen etwas Landwirtschaft betrieben werden.

Über gute Pisten führt unser Weg immer höher, nicht deren Qualität ist es, was uns oft nur im ersten Gang fahren lässt, es sind die Steigungen und die engen Kehren. Geschätzte 25%, vielleicht auch mehr, geht es hier bergauf, noch nie habe ich irgendwo auf der Welt so steile Fahrzeugwege erlebt.


Die langsame Fahrt kostet uns viel Zeit, erst am späten Nachmittag erreichen wir mit fantastischen Ausblicken die Passhöhe.
Blick nach Norden

Die Piste steigt mühevoll bergan.

An der Passhöhe ist wieder Asphalt erreicht.

Es ist noch früh genug zur Nachtplatzsuche, morgen gehts runter nach Al Hamra.
Abendblick Richtung Al Hamra.

Anmerkung: Dieses Foto ist ein Panorama, zum vergrößerten Betrachten bitte Doppelklicken !
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- Uwe Schmitz
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Re: Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
Am nächsten Morgen fahren wir zum Frühstücken nach Al Hamra und suchen dazu einen Inder auf... 
Bohnen-, Linsen- und Möhrengemüse zum Frühstück, schön scharf, dazu frische Zwiebeln, süsse Dattelpaste und Kaffee mit Dosenmilch!

Danach besuchen wir die Altstadt von Al Hamra, der Roten, die aus Lehmziegeln bis zu drei Stockwerken hoch gebaut ist und heutzutage langsam zerfällt.
Blick über die Dächer der Altstadt.


Manches Mal fühle ich mich an Matmata in Tunesien oder Balat in der westlichen Wüste Ägyptens erinnert, wenn ich die liebevolle Bearbeitung des Hauses mit Lehm als Rohstoff sehe.
Weiter geht die Reise zu den Bienenkorbgräbern bei Al Ayn.
Sie sind geschätze 4500 Jahre alt (ähnliches Alter wie die ägyptischen Pyramiden!), und wegen ihrer Form so benannt.
Viel mehr weiß man bis heute nicht, da dort bisher keine Schriften, Werkzeuge oder organische Objekte zur genaueren Bestimmung gefunden werden konnten.
Anmerkung: Diese beiden Fotos sind Panoramen (5000 Pixel Breite), zum vergrößerten Betrachten bitte Doppelklicken !
Demnächst wieder mehr...
viel Spaß beim Betrachten wünscht
Uwe
Bohnen-, Linsen- und Möhrengemüse zum Frühstück, schön scharf, dazu frische Zwiebeln, süsse Dattelpaste und Kaffee mit Dosenmilch!

Danach besuchen wir die Altstadt von Al Hamra, der Roten, die aus Lehmziegeln bis zu drei Stockwerken hoch gebaut ist und heutzutage langsam zerfällt.
Blick über die Dächer der Altstadt.


Manches Mal fühle ich mich an Matmata in Tunesien oder Balat in der westlichen Wüste Ägyptens erinnert, wenn ich die liebevolle Bearbeitung des Hauses mit Lehm als Rohstoff sehe.
Weiter geht die Reise zu den Bienenkorbgräbern bei Al Ayn.
Sie sind geschätze 4500 Jahre alt (ähnliches Alter wie die ägyptischen Pyramiden!), und wegen ihrer Form so benannt.
Viel mehr weiß man bis heute nicht, da dort bisher keine Schriften, Werkzeuge oder organische Objekte zur genaueren Bestimmung gefunden werden konnten.
Anmerkung: Diese beiden Fotos sind Panoramen (5000 Pixel Breite), zum vergrößerten Betrachten bitte Doppelklicken !
Demnächst wieder mehr...
viel Spaß beim Betrachten wünscht
Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
Der Weg von Al Hamra nach Al Ayn soll uns nicht über den südlichen Bogen über Bahla führen, sondern wir versuchen den Abzweig der Piste hinter Ghul nach Al Hayl und Barut zu finden (fast die direttissima, in der RKH-Karte gestrichelt dargestellt). Er liegt bei N 23°10,411 E 57°8,948 , und die Piste endet auf neuem Asphalt zwischen Subaykhah und Barut bei N 23°8,575 E 57°5,138. Bisher sind noch keine Bauarbeiten auf dieser Strecke zu entdecken, aber ein schöner Schlafplatz auf etwa halbem Weg.
Die Bienenkorbgräber faszinieren uns, zum einen geschichtlich (sie gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO!), aber auch fotografisch, da werden einfach viele, viele Aufnahmen gemacht:




Für den Rückweg versuchen wir die Piste von Barut nach Osten zu fahren (in RKH-Karte gestrichelt), doch die endet leider nach einigen km an einem gigantischen Canyon, den das Wadi Damm gebildet hat
Blick in den Canyon des Wadi Damm.

geht gleich weiter...
viele Grüsse
Uwe
Die Bienenkorbgräber faszinieren uns, zum einen geschichtlich (sie gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO!), aber auch fotografisch, da werden einfach viele, viele Aufnahmen gemacht:




Für den Rückweg versuchen wir die Piste von Barut nach Osten zu fahren (in RKH-Karte gestrichelt), doch die endet leider nach einigen km an einem gigantischen Canyon, den das Wadi Damm gebildet hat
Blick in den Canyon des Wadi Damm.

geht gleich weiter...
viele Grüsse
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- Uwe Schmitz
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Re: Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
Also geht es wieder den gleichen Weg zurück und dann der Straße folgend auf das Plateau am Djebel Shams, von hier aus blickt man aus knapp zweieinhalbtausend Metern über den "Grand Canyon Omans" auf das Gipfelmassiv.
Der Shams (= Sonnenberg) ist mit 3005 m die höchste Erhebung Omans.
Über dem Wadi an Nakhur, dem "Grand Canyon Omans"

Fotos über Fotos bei spektakulärem Licht

Blick auf das Shams-gebirge

Vor Al Hamra sehen wir im unteren Wadi Ghul den alten historischen Ort, dessen Ruinen sich, aus Natursteinen erbaut, farblich dezent an den Hang schmiegen.
Der verlassene Ort Ghul auf dem Bergrücken...

...und unterhalb im Wadi Ghul ist alles grün.

Übernachtung im Jibreen-Hotel in Bahla N 22°56,816 E 57°15,387 :
Da begegnen uns "Seine Exzellenz" und ein europäisch dreinblickender Weihnachtsbaum!

Am Freitag in Bahla:
Die Festung in Bahla, Weltkulturerbe, seit Jahren wird restauriert.

Freitag mittag vor der Moschee

Wir fahren weiter nach Nizwa, hier haben wir heute morgen den großen Tiermarkt verpasst:

freitags in Nizwa, Festung und Geschäfte sind geschlossen.
Hinter Nizwa ein Stück weiter nach Osten suchen wir uns einen Nachtplatz...

vielleicht war er doch ein bißchen zu locker gewählt, denn hier bekamen wir nachts Besuch von Leuten mit Toyota,
doch als sie im Scheinwerferlicht sahen, dass wir Touristen sind, fuhren sie mit Entschuldigungen wieder fort.
Trotzdem: Erstmal ein Schreck für uns!
gleich wieder weiter...
Uwe
Der Shams (= Sonnenberg) ist mit 3005 m die höchste Erhebung Omans.
Über dem Wadi an Nakhur, dem "Grand Canyon Omans"

Fotos über Fotos bei spektakulärem Licht

Blick auf das Shams-gebirge

Vor Al Hamra sehen wir im unteren Wadi Ghul den alten historischen Ort, dessen Ruinen sich, aus Natursteinen erbaut, farblich dezent an den Hang schmiegen.
Der verlassene Ort Ghul auf dem Bergrücken...

...und unterhalb im Wadi Ghul ist alles grün.

Übernachtung im Jibreen-Hotel in Bahla N 22°56,816 E 57°15,387 :
Da begegnen uns "Seine Exzellenz" und ein europäisch dreinblickender Weihnachtsbaum!

Am Freitag in Bahla:
Die Festung in Bahla, Weltkulturerbe, seit Jahren wird restauriert.

Freitag mittag vor der Moschee

Wir fahren weiter nach Nizwa, hier haben wir heute morgen den großen Tiermarkt verpasst:

freitags in Nizwa, Festung und Geschäfte sind geschlossen.
Hinter Nizwa ein Stück weiter nach Osten suchen wir uns einen Nachtplatz...

vielleicht war er doch ein bißchen zu locker gewählt, denn hier bekamen wir nachts Besuch von Leuten mit Toyota,
doch als sie im Scheinwerferlicht sahen, dass wir Touristen sind, fuhren sie mit Entschuldigungen wieder fort.
Trotzdem: Erstmal ein Schreck für uns!
gleich wieder weiter...
Uwe
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Alexander
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- Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
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Re: Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
Hallo Uwe,
diese Berggegend gefällt mir besonders gut. Man hat fast den Eindruck, man würde vor dem Grand Canyon stehen.
Sehr schöne Bilder. Danke schön dafür.
Grüsse
Alexander
diese Berggegend gefällt mir besonders gut. Man hat fast den Eindruck, man würde vor dem Grand Canyon stehen.
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Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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- Achim Vogt
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Re: Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
Super Bilder, herzlichen Dank, Uwe!
Viele Grüße
Achim
Viele Grüße
Achim
- Uwe Schmitz
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Re: Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
Kurzer Rückblick:
Vor diesem etwas einfach gewählten Nachtplatz waren wir noch schnell mal wieder "fein" einkaufen:
Im Lulu-Supermarkt im Osten Nizwas.

Der Parkplatz vor dem Einkaufstempel

Die Gasse der kleinen Läden vor dem eigentlichen Tempel

Familie Omani beim Wochenendeinkauf, gigantisch viel Platz zwischen Massen von Waren in weltweiter Auswahl, superhell und klinisch rein präsentiert, für Mitteleuropäer fast ein kleiner Kulturschock!
Wo bleiben da denn meine Erfahrungen mit arabischer Mentalität?
Genug für heute, morgen rufen uns die Wahibah Sands...
Vor diesem etwas einfach gewählten Nachtplatz waren wir noch schnell mal wieder "fein" einkaufen:
Im Lulu-Supermarkt im Osten Nizwas.

Der Parkplatz vor dem Einkaufstempel

Die Gasse der kleinen Läden vor dem eigentlichen Tempel

Familie Omani beim Wochenendeinkauf, gigantisch viel Platz zwischen Massen von Waren in weltweiter Auswahl, superhell und klinisch rein präsentiert, für Mitteleuropäer fast ein kleiner Kulturschock!
Wo bleiben da denn meine Erfahrungen mit arabischer Mentalität?
Genug für heute, morgen rufen uns die Wahibah Sands...
- Uwe Schmitz
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Re: Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
Wahiba oder Östliche Wüste:
Erste Eindrücke

Nach dem Regen der letzten Wochen sind die Dünen der Wüste von vielem Grün überzogen.

Sprint auf die Düne zum Sonnenuntergang,...

...während unser kleines Wüstenschiff sich seine Heimat anschaut!


näheres zum WUESTENSCHIFF hier
später Infos und weitere Fotos.
Uwe
Erste Eindrücke

Nach dem Regen der letzten Wochen sind die Dünen der Wüste von vielem Grün überzogen.

Sprint auf die Düne zum Sonnenuntergang,...

...während unser kleines Wüstenschiff sich seine Heimat anschaut!


näheres zum WUESTENSCHIFF hier
später Infos und weitere Fotos.
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- Uwe Schmitz
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Re: Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
Wir haben schon sorgfältig überlegt, ob wir es wagen können, mit nur einem Fahrzeug, und das auch noch gemietet, also nicht vertraut und ohne komplette Wüstenausrüstung (Kompressor für Reifen aufpumpen war dabei!) die Wahiba komplett von Nord nach Süd zu durchqueren.
Doch nach den Erfahrungen anderer Reisender ist man in der Wahiba nie ganz allein, wenn man sich an die Spuren bzw. Pisten in den Dünentälern hält.
So kaufen wir noch einen 25-Liter-Kanister für Benzin, tanken voll und holen reichlich Wasservorrat, dann fahren wir mit unserem Amerikaner hinein.

Immer wieder sehen wir kleine Camps oder Lagerplätze der Beduinen und überall auch frische Spuren von Ziegenherden.

Und natürlich ist immer wieder anzuhalten, um dem Hobby Zeit zu geben.


Der rötliche Sand besteht aus ganz verschiedenfarbigen Steinchen, die die Vielfalt der anstehenden Gesteinsarten im Oman zeigt.

Und so endet unsere Durchquerung der Wahiba viel schneller und einfacher, als wir gedacht hatten.

Wir erreichen die neue Küstenstraße etwa beim Ort Qihayd und fahren von dort wieder Richtung Norden. Gute 50 Kilometer nördlich ist erst beim Abzweig nach Qurun die nächste Tankstelle,

doch wir haben noch Sprit im Tank und den vollen Reservekanister, dessen Inhalt wir nun erst in den Tank kippen.

Der Kanister kann uns nun als Serviertischchen für den Frühstückskaffe dienen.

Bald geht's weiter, entlang der Küste und nochmals Bergpisten fahren.
Uwe
Doch nach den Erfahrungen anderer Reisender ist man in der Wahiba nie ganz allein, wenn man sich an die Spuren bzw. Pisten in den Dünentälern hält.
So kaufen wir noch einen 25-Liter-Kanister für Benzin, tanken voll und holen reichlich Wasservorrat, dann fahren wir mit unserem Amerikaner hinein.

Immer wieder sehen wir kleine Camps oder Lagerplätze der Beduinen und überall auch frische Spuren von Ziegenherden.

Und natürlich ist immer wieder anzuhalten, um dem Hobby Zeit zu geben.


Der rötliche Sand besteht aus ganz verschiedenfarbigen Steinchen, die die Vielfalt der anstehenden Gesteinsarten im Oman zeigt.

Und so endet unsere Durchquerung der Wahiba viel schneller und einfacher, als wir gedacht hatten.

Wir erreichen die neue Küstenstraße etwa beim Ort Qihayd und fahren von dort wieder Richtung Norden. Gute 50 Kilometer nördlich ist erst beim Abzweig nach Qurun die nächste Tankstelle,

doch wir haben noch Sprit im Tank und den vollen Reservekanister, dessen Inhalt wir nun erst in den Tank kippen.

Der Kanister kann uns nun als Serviertischchen für den Frühstückskaffe dienen.

Bald geht's weiter, entlang der Küste und nochmals Bergpisten fahren.
Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
Pause gemacht; jetzt geht's weiter:
Für die üblichen Stadterledigungen fahren wir ins Ja'alan, nach Bani Bu Ali. Wie überall im Oman sind alle Schilder, auch an den Häusern und Geschäften, zweisprachig; Verkabelung ist schon ein wenig vertraut orientalisch... Im Reiseführer lesen wir von der großen Festung, die in Privatbesitz ist und deswegen leider nicht zu besichtigen.
Als wir dort vorbeifahren, wundern wir uns über diesen Anblick: Die Festung scheint zu verfallen, ist auch nicht abgesperrt, so dass wir uns das Bauwerk mal von innen ansehen. Ganz vieles zerfällt hier, teilweise wirkt es wie mutwillig zerstört... Hoffentlich wird hier bald etwas gegen den Zerfall gemacht (wie es schon an vielen Orten im Oman geschieht), sonst dürfte der Zahn der Zeit bald zu Ende genaggt haben.
Wir fahren durch das Hinterland des Ja'alan Richtung Norden, unser Ziel ist die östlichste Spitze der Arabischen Halbinsel.
Kaffepause unterwegs, so gefällt's dem Uwe!
Ras al Hadd:
Heute gerade ist unser einziger stürmischer und nicht sonniger Tag, da freuen sich vielleicht die Windsurfer, doch uns treibt's da nicht ins (warme) Wasser.
Uwe
Für die üblichen Stadterledigungen fahren wir ins Ja'alan, nach Bani Bu Ali. Wie überall im Oman sind alle Schilder, auch an den Häusern und Geschäften, zweisprachig; Verkabelung ist schon ein wenig vertraut orientalisch... Im Reiseführer lesen wir von der großen Festung, die in Privatbesitz ist und deswegen leider nicht zu besichtigen.
Als wir dort vorbeifahren, wundern wir uns über diesen Anblick: Die Festung scheint zu verfallen, ist auch nicht abgesperrt, so dass wir uns das Bauwerk mal von innen ansehen. Ganz vieles zerfällt hier, teilweise wirkt es wie mutwillig zerstört... Hoffentlich wird hier bald etwas gegen den Zerfall gemacht (wie es schon an vielen Orten im Oman geschieht), sonst dürfte der Zahn der Zeit bald zu Ende genaggt haben.
Wir fahren durch das Hinterland des Ja'alan Richtung Norden, unser Ziel ist die östlichste Spitze der Arabischen Halbinsel.
Kaffepause unterwegs, so gefällt's dem Uwe!
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Re: Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
Wir fahren vom windigen Kap Hadd weiter in die Stadt Sur.
Von Osten auf Sur zukommend klettern wir (vor der neuen Hängebrücke über die Lagune) auf den Berg mit den Türmen, um eine Gesamtübersicht über Stadt und Lagune zu haben;
hier ist sie: Zur Sonnenuntergangszeit (ja, da ist sie wieder!) entwickelt sich der Strand in ein, nein viele Fußballfelder, die gut besucht sind. Am Abend ziehen wir durch die alten Gassen der Stadt, besonders fallen uns die Ausstatterläden auf. Der Oman ist für seine geschnitzten massiven Holztüren bekannt.
Besonders die Türen mit floralen Mustern wurden auf Zanzibar, der tanzanischen Insel, die früher zum Oman gehörte, gefertigt und per Dhau hergebracht. So sind besonders in der Hafenstadt Sur noch viele dieser seltener werdenden Prachtstücke zu entdecken. Am nächsten Morgen fahren wir weiter der Küste lang und besichtigen die Ruinenreste der Stadt Qalhat.
Hier waren schon die Reisenden Ibn Battuta und Marco Polo zu Besuch. Als einziges bedeutendes Gebäude ist das Mausoleum der Bibi Miriam noch vom völligen Verfall verschont geblieben... wie lange noch? morgen gehts weiter!
Uwe
Von Osten auf Sur zukommend klettern wir (vor der neuen Hängebrücke über die Lagune) auf den Berg mit den Türmen, um eine Gesamtübersicht über Stadt und Lagune zu haben;
hier ist sie: Zur Sonnenuntergangszeit (ja, da ist sie wieder!) entwickelt sich der Strand in ein, nein viele Fußballfelder, die gut besucht sind. Am Abend ziehen wir durch die alten Gassen der Stadt, besonders fallen uns die Ausstatterläden auf. Der Oman ist für seine geschnitzten massiven Holztüren bekannt.
Besonders die Türen mit floralen Mustern wurden auf Zanzibar, der tanzanischen Insel, die früher zum Oman gehörte, gefertigt und per Dhau hergebracht. So sind besonders in der Hafenstadt Sur noch viele dieser seltener werdenden Prachtstücke zu entdecken. Am nächsten Morgen fahren wir weiter der Küste lang und besichtigen die Ruinenreste der Stadt Qalhat.
Hier waren schon die Reisenden Ibn Battuta und Marco Polo zu Besuch. Als einziges bedeutendes Gebäude ist das Mausoleum der Bibi Miriam noch vom völligen Verfall verschont geblieben... wie lange noch? morgen gehts weiter!
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Birgitt
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Re: Oman - Eindrücke und Fotos von Dezember 2011
Klasse Bericht, Uwe. Ganz toll!
Und das Panoramafoto von Sur ist einfach nur irre. Ich kann mich nicht daran sattsehen.
Danke dafür,
Gruß
Birgitt
Und das Panoramafoto von Sur ist einfach nur irre. Ich kann mich nicht daran sattsehen.
Danke dafür,
Gruß
Birgitt




