geht irgendwie ein wenig unter!
Begleitet von Boykottaufrufen der Islamisten wählen die Jordanier ein neues Parlament. „Protest ist keine Strategie“, erklärten einige der Wähler, die am Mittwochmorgen zu den Urnen gingen.
http://www.focus.de/politik/ausland/wah ... 03788.html
Wahlen in Jordanien: Machtkampf im Königreich der Korruption
Bisher war Jordanien stabil - jetzt gerät es ins Wanken: Zehntausende protestieren gegen Vetternwirtschaft und Korruption, König Abdullah II. bangt um seine Macht - und der Westen fürchtet um einen strategischen Partner in Nahost. Bei der Parlamentswahl kommt es nun zur Konfrontation.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/w ... 79018.html
Der kluge König lässt wählen
Während in anderen arabischen Ländern die Despoten stürzten, blieb es in Jordanien weitgehend ruhig. Zur Belohnung darf das Volk über ein neues Parlament abstimmen
http://www.fr-online.de/politik/jordani ... 28832.html
Wahlen in Jordanien
Moderator: Moderatoren
Beobachter melden Dutzende Rechtsverstöße
Jordaniens Ministerpräsidenten Nusur zufolge lief die Abstimmung "sauber und fair" ab, unabhängige Beobachter sehen das ganz anders: Bereits wenige Stunden nach Beginn der Parlamentswahl wurden rund 60 Unregelmäßigkeiten und Rechtsverstöße gemeldet.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/w ... 79305.html
ich hoffe, das wird nicht der nächste brandherd.
wie siehts denn vor ort aus?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/w ... 79305.html
ich hoffe, das wird nicht der nächste brandherd.
wie siehts denn vor ort aus?
- Achim Vogt
- Moderator
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- Wohnort: Kampala / Uganda
Re: Wahlen in Jordanien
Lieber Jörg,
leider bin ich nicht mehr in Jordanien, verfolge deshalb die Wahlen auch nur aus der Ferne. Aber ein Satz in dem Spiegel-Artikel ist schon symptomatisch:
60 Regelverstöße sind bei 1,3 Millionen abgegebenen Stimmen auch nicht wirklich erheblich. Die unabhängigen - jordanischen! - Wahlbeobachter haben sich insofern bislang auch eher verhalten geäußert.
leider bin ich nicht mehr in Jordanien, verfolge deshalb die Wahlen auch nur aus der Ferne. Aber ein Satz in dem Spiegel-Artikel ist schon symptomatisch:
Es scheint nach dem, was ich aus Amman höre - der Tenor ist da auch anders als im Spiegel -, dass die Wahlbeteiligung mit 56 Prozent am Ende höher lag als bei den letzten Wahlen 2010 (53 Prozent). Das ist sehr interessant, denn 2010 haben die Islamisten zwar auch nicht an der Wahl teilgenommen, aber nicht die Wähler zum Boykott aufgerufen. Entsprechend überraschend ist die Höhe der Wahlbeteiligung jetzt. Das Abstimmungsverhalten zeigt, dass die Fähigkeit der Muslimbrüder zur großflächigen Mobilisierung in Jordanien offenbar geringer ist als allgemein nach ihren Erfolgen in Ägypten und Tunesien angenommen.Beobachter gehen nicht davon aus, dass die Wahl die politische Situation in Jordanien - wo auch die Energiekrise und die Lage der syrischen Flüchtlinge für Zündstoff sorgen - entscheidend verändern wird.
60 Regelverstöße sind bei 1,3 Millionen abgegebenen Stimmen auch nicht wirklich erheblich. Die unabhängigen - jordanischen! - Wahlbeobachter haben sich insofern bislang auch eher verhalten geäußert.




