auch wenn momentan alle im Sand- und/oder im Weihnachtsfieber sind , möchte ich ein paar Bilder aus nördlicheren Gefilden zeigen.
Im Herbst war ich im Nordwesten der USA unterwegs, mit einem kleinen Abstecher nach Vancouver Island/Kanada. Da ich Wale und Bären sehr gerne mag, bin ich oft auf der Suche nach entsprechenden Locations, um diese zu beobachten. Auf einer Halbinsel nordöstlich von Vancouver Island konnte man Grizzlys beobachten und zusammen mit einem älteren Pärchen aus Neuseeland wurden wir von Captain Dave mit dem Boot hingebracht. Die Fahrt dauerte >2 h und wir konnten unterwegs Schweins- und Buckelwale beobachten. Doch nun endlich zu den Bildern (anklicken zeigt das gesamte Bild):
Unser Boot zu den Grizzlys
Zwischen kleineren und größeren Inseln hindurch ...
... schlängeln wir uns zu unserem Ziel
Eine Schule Schweinswale (Harbor Porpoise)
Die Buckelwale suchen sehr nahe an der Küste nach Futter
Wenn sich der Rücken so stark krümmt ...
... taucht der Wal ab und die Schwanzflosse kommt bald darauf aus dem Wasser
Die Wale sind so nahe am Ufer, weil die umgebenden Berge unter Wasser genauso steil und ziemlich tief weiter abfallen
Kurz bevor wir zu den Bären kamen, wurden wir von einigen Robben begrüßt
Relaxen auf einem der im Wasser treibenden Baumstämme
das sind beeindruckende Naturbilder.
Wie nahe kommt man an diese Bären heran? Oder besser anders herum gefragt, wie nahe kommen die Bären an den Menschen?
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
an dieser Stelle kamen zwei Bären bis auf 10-15 m heran. Vier der Tiere hielten größeren Abstand. Wir hatten zwei indianische Führer dabei, die uns vorher über unser Verhalten unterwiesen haben und zur Sicherheit Bärenspray dabei hatten.
Nach unserer Rückkehr zum Festland sind wir alleine noch einen kleinen Wanderweg entlang gelaufen und hatten dort Begegnungen mit einem Grizzly und einem Schwarzbären. Ersterer war etwa 30 m entfernt und völlig uninteressiert an uns, letzterer hat uns zumindest gerochen und evtl. gesehen (Bären sollen angeblich schlecht sehen). Nachdem er sich einen Fisch geschnappt hatte, verschwand er fluchtartig im Unterholz. Bilder folgen noch.
Ohne Guide und ohne Bärenspray war uns ganz schön mulmig. Grundsätzlich meiden Bären den Menschen. Man muss ihnen (wie vielen anderen Tieren auch) Raum geben, sich zurückziehen zu können und sollte sie nicht überraschen. Auf jeden Fall soll das nicht unsere letzte Bärentour gewesen sein.
nach der geführten Bärentour sind wir alleine auf Wanderung zu den Elk-Falls gegangen. Dabei trafen wir auf einen Grizzly und einen Schwarzbären. So ganz alleine und ohne Bärenspray stieg der Puls doch ganz schön an:
Auf dem Weg zu den Elk-Falls begegneten wir einem Grizzly im Wald
Dieser war zum Glück nur mit dem Ausgraben von Wurzeln beschäftigt ...
... an uns hatte er kein Interesse ...
... obwohl er ziemlich abgemagert aussah und eine Portion Fleisch im sicher gut getan hätte ;-)
Später entdeckten wir noch einen Schwarzbären
Er zeigte schon mehr Interesse an uns, begnügte sich dann aber mit einem Lachs aus dem Quinsam River
So, das war es mit Bären und Walen. Ich hoffe, dass ich den eher wüstenaffinen Foristi ein paar nette Eindrücke vermitteln konnte.