Steinzeitliches Navi - Prähistorisches GPS

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Birgitt
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Steinzeitliches Navi - Prähistorisches GPS

Beitrag von Birgitt »

Südengland: Prähistorisches geometrisches Navigationssystem entdeckt
18.09.2009 - Grenzwissenschaft aktuell

Honiton/ England - Der Hobbyhistoriker Tom Brooks aus der südenglischen Grafschaft Devon ist sich sicher: Navigationssysteme sind keine Erfindung der Neuzeit. Wenn auch nicht mit Hilfe von Satelliten und GPs, dann doch anhand in der Landschaft verteilter Monumente sei es den Menschen einst möglich gewesen, sich auch ohne Karten in der Landschaft Südenglands über weite Entfernungen hin zu orientieren. Das Netzwerk aus gleichschenkligen Dreiecken, das Brooks gefunden haben will, ist unter Archäologen jedoch erwartungsgemäß umstritten ... mehr


Bild
Ausschnitte aus dem von Tom Brooks entdeckten geometrische Netzwerk
Copyright: Tom Brooks, prehistoric-geometry.co.uk / Foto: Grenzwissenschaft aktuell



Da euch das Bermuda-Dreieck so gut gefallen hat,
hier nun Dreiecke für die Orientierungslosen ...

Gruß ;-)
Birgitt
Regula St.
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Re: Steinzeitliches Navi - Prähistorisches GPS

Beitrag von Regula St. »

Wie schade, dass ich vor etwa 20 Jahren alle während meines Studiums gekauften Bücher über das Bermuda-Dreieck entsorgt habe; vielleicht hätte man es auch noch in dieses Dreieckssystem einbauen können? :wink:
Ebenso interessant an Brooks Netzwerksystem aus gleichschenkligen Dreiecken ist die Tatsache, dass dieses eigentlich nur aus großer Höhe erkannt werden kann, sozusagen auf einer Ebene die Orte miteinander verbindet, ohne geografische Höhen und Entfernungen und Sichtweiten zueinander zu berücksichtigen.
Genau da krieg' ich ein Problem: Der Mensch kann erst seit dem 18. Jahrhundert die Welt von oben überblicken. Vorher hat er sich ebenerdig bewegt (und macht dies auch jetzt noch hauptsächlich [so er sich denn bewegt... :roll: ]). Was soll dieses Netzwerk denn dann für einen Sinn gehabt haben?

Aber klar: Spiralen wirken immer gut... :twisted:
Gegenüber der "Daily Mail" zeigt sich der Herausgeber der britischen Fachzeitschrift "British Archaeology" gegenüber den Darlegungen von Brooks eher kritisch: "Die Landschaft des südlichen Britanniens war sehr dicht besiedelt und es gibt eine Unzahl von derartigen Monumenten und archäologischen Funden. Es ist sehr einfach hier Muster in der Landschaft zu finden, doch das bedeutet nicht, dass diese auch real sind."
Wie recht er doch hat :!: Und wenn ich die Landschaft im zentraleuropäischen Raum ein wenig überblicke, scheinen z.B. die Grabhügel der späten Bronze- und frühen Eisenzeit Grenzen von Herrschaftsbereichen zu markieren; sie befinden sich häufig in topografisch prominenten Lagen, waren also von weitem sichtbare Landmarken. Ich frage mich ja nur, ob die Herrschaftsbereiche in Tom Brooks Theorie gleichschenklige Dreiecke oder ein vielfaches davon gewesen sind, oder ob nicht doch eher natürliche topografische Gegebenheiten da eine Rolle gespielt haben...

Ich hoffe nur, der Herr tauche nie in meinem Arbeitsgebiet auf :shock: ; was ein dritter solcher Ideenträger bei mir bewirken könnte, lasse ich mal offen... :mrgreen:

LG Regula
schnorr
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Re: Steinzeitliches Navi - Prähistorisches GPS

Beitrag von schnorr »

Regula St. hat geschrieben:Genau da krieg' ich ein Problem: Der Mensch kann erst seit dem 18. Jahrhundert die Welt von oben überblicken. Vorher hat er sich ebenerdig bewegt (und macht dies auch jetzt noch hauptsächlich [so er sich denn bewegt... :roll: ]). Was soll dieses Netzwerk denn dann für einen Sinn gehabt haben?
na, so genau weisst du das doch auch nicht, oder warst du vor 5.000 jahren dabei, als die ausserirdischen unseren vorfahren das fliegen beigebracht haben? :mrgreen:
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
Regula St.
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Re: Steinzeitliches Navi - Prähistorisches GPS

Beitrag von Regula St. »

schnorr hat geschrieben:... oder warst du vor 5.000 jahren dabei, als die ausserirdischen unseren vorfahren das fliegen beigebracht haben? :mrgreen:
Schon blöd, dass wir's mittlerweile verlernt haben... :shake: Oder wurden unsere fliegenden Vorfahren dazu vergattert, das Wissen nicht weiterzugeben? Vielleicht, weil sich später Ikarus nicht an die empfohlene Flughöhe gehalten hat?

LG Regula
Roger-Tecumseh
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Re: Steinzeitliches Navi - Prähistorisches GPS

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Regula St. hat geschrieben:
schnorr hat geschrieben:... oder warst du vor 5.000 jahren dabei, als die ausserirdischen unseren vorfahren das fliegen beigebracht haben? :mrgreen:
Schon blöd, dass wir's mittlerweile verlernt haben... :shake: Oder wurden unsere fliegenden Vorfahren dazu vergattert, das Wissen nicht weiterzugeben? Vielleicht, weil sich später Ikarus nicht an die empfohlene Flughöhe gehalten hat?

LG Regula

Bravo! :lol:



(Und noch eine kleine Ergaenzung: wahrscheinlich kreuzte er zu dicht ueber dem neolithischen DESERTEC - und da sah er nicht nur sich selbst im Spiegelglanz, was ihn dann so verwirrte, dass er flugs aus den gleichschenkligen Dreiecks-Linien kippte, sondern er wurde auch ein wenig zu ploetzlich aufgeheizt. - Man sieht wieder mal, wie ein konsequentes Nachdenken doch immer zur Loesung fuehrt! :wink: )
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