SPIEGEL ONLINE - 20. Februar 2006, 09:42
15.000 Kilometer durch Afrika
Sand am Getriebe
Von Nils Böhlke
Hundert Prozent Fernweh, aber kaum Planung. Der 26-jährige Gärtner Benjamin Heß aus Hamburg nahm sich eine zehnmonatige Abenteuer-Auszeit. "Nach Afrika - mal schauen wie weit ich komme", dachte er sich, setzte sich in seinen Mercedes 208 und fuhr los.
Für einen Garten- und Landschaftsbauer ist ein Mercedes 208 mit Dieselmotor, 78 PS und Fünfganggetriebe das ideale Fahrzeug. So ein Auto, weiß lackiert, nutzte auch Benjamin Heß, der sich in diesem Beruf selbständig gemacht hatte. Doch irgendwann beim Umgraben, Einpflanzen und Baumschneiden bei einem seiner Kunden in Norddeutschland packte ihn die Reiselust - und zwar richtig. Also organisierte er eine Auszeit und fuhr los: 15.000 Kilometer durch Marokko, Westsahara, Mauretanien, Senegal und Gambia. Am Ende seiner Reise ließ er den weißen Bus in den Farben Grün-Gelb-Rot lackieren und verkaufte ihn der gambischen Hauptstadt Banjul für umgerechnet etwa 2500 Euro. Das reichte allemal für das Rückflugticket. Und sein Mercedes 208 fährt heute wohl immer noch als Taxi durch Gambia.
mehr: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,15 ... 67,00.html
15.000 Kilometer durch Afrika - Sand im Getriebe
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florian schmidt
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Re: 15.000 Kilometer durch Afrika - Sand im Getriebe
wer hat den da recherchiert?
den militärkonvoi zwischen dakhla und mauretanischer grenze gibts seit jahren nicht mehr, die teerstrasse als alternative zum strand war zum zeitpunkt der reise bereits fertiggestellt.
grüsse
florian
den militärkonvoi zwischen dakhla und mauretanischer grenze gibts seit jahren nicht mehr, die teerstrasse als alternative zum strand war zum zeitpunkt der reise bereits fertiggestellt.
grüsse
florian
Re: 15.000 Kilometer durch Afrika - Sand im Getriebe
Ein meisterliches Stück Reiseliteratur - totale Ahnungslosigkeit kompetent vertreten.
Gruss
Christine
Gruss
Christine




