ich weiß nicht wie das in eurer Kommune abläuft:
Früher - in den Zeiten vor dem Internet - wurden uns regelmäßig Telefonbücher mit der Post zugestellt. Später war das dann zu aufwendig und die Telefonbücher wurden auf der Poststelle vorgehalten. Eine Benachrichtigungskarte flatterte in die Briefkästen und damit konnten wir bei der Post die Bücher abholen.
Dann kam das Internet - und viele suchen sich ihre Infos gleich im Web und benutzen gar kein Telefonbuch mehr. Das Ding nimmt ja auch nur Platz weg und verstaubt ... also blieb die Post auf den Telefonbüchern sitzen und musste Tonnen an Papier selber entsorgen.
Und seit einiger Zeit die Innovation, damit die Post den Ärger mit dem Entsorgen nicht mehr hat: die Bücher werden wieder zugestellt. Ob man will oder nicht. Heute war es wieder so weit. Diesmal aber nicht das gelbe, sondern das ganze in blau
Auf die Idee, mittels einmaliger Postwurfsendung das Interesse (z.B. für ältere Mitbürger, die kein Internet nutzen) abzufragen und bedarfsgerecht zu drucken, kommt anscheinend niemand. Vielleicht sind dann auch die Druckkosten zu hoch. Es ist sicherlich günstiger Millionen Bücher zu drucken als wenige Tausend ...
Vielleicht sollte jemand, der verantwortlich für den Druck dieses für viele Menschen mittlerweile völlig überflüssigen Werks zeichnet, sich das Resultat dieser Bücher einmal vor Ort ansehen. Im Regenwald. Wo die Bäume gefällt werden, die für die Herstellung von Papier und Büchern notwendig sind.
Gruß
Birgitt




