Afrika leidet Hunger ...

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Birgitt
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Afrika leidet Hunger ...

Beitrag von Birgitt »

Im Süden von Afrika leiden trotz guter Ernten drei Millionen Menschen Hunger ...
„Gute Ernten bedeuten nicht zwingend, dass die Menschen genug zu essen haben“, erklärte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) am Mittwoch im südafrikanischen Johannesburg. Gute Ernährung sei wichtig, um Aids zu bekämpfen. Aber es sei sehr schwierig, die Weltgemeinschaft vom Ausmaß der Massenerkrankung zu überzeugen, „wenn das Elend der Menschen hinter grünen Feldern und guten Ernten versteckt ist“, betonte WFP-Direktor James Morris. Viele Menschen im Süden von Afrika seien von Hilfen abhängig, weil sie selbst nicht genügend anbauen könnten, um zu überleben, oder nicht genügend Geld hätten, um Lebensmittel einzukaufen. Neun der zehn höchsten Aids-Raten weltweit seien im südlichen Afrika zu verzeichnen. In Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Sambia, Simbabwe und Swasiland sind schätzungsweise mehr als sechs Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. In diesen Ländern seien viele Menschen zu krank oder zu jung, um ihre Felder bestellen oder ihren Lebensunterhalt verdienen zu können, erklärte der Chef des UN-Programmes. Viele Familien müssen ihr Geld demnach für Medikamente und Beerdigungen ausgeben.
Drei Millionen Afrikaner hungern trotz guter Ernten
29.06.2006 - Ärzteblatt

Gruß
Birgitt
Alexander
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Neue Strategien gegen Hunger und Unterernährung

Beitrag von Alexander »

Kleinbauern machen etwa 85 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe weltweit aus. In den Entwicklungsländern sind sie für einen Großteil der Nahrungsmittelproduktion verantwortlich. Dem gegenüber steht die industrialisierte Landwirtschaft mit großflächigem und hoch mechanisiertem Anbau. "Man kann hier gewissermaßen von einer dualen Landwirtschaft sprechen. Dabei steht der industrialisierten Landwirtschaft weltweit der größte Teil der besonders fruchtbaren Böden zur Verfügung.", sagt Dr. Johannes Kotschi, Mitbegründer von AGRECOL, einem Verein zur Förderung der standortgerechten Landnutzung in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa ...

Fluter: Hunger im Überfluss - Neue Strategien gegen Hunger und Unterernährung

Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Birgitt
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Afrika: Wege aus der Hungersnot

Beitrag von Birgitt »

Degenerierte Böden, schrumpfende Gewässer und extreme Wetterereignisse lösen immer mehr Ernährungskrisen in Afrika aus. Es gibt Lösungsansätze ...
Einerseits steht für die Produktion von Nahrungsmitteln zu wenig fruchtbares Land zur Verfügung. Andererseits sind Hochertragssaatgut, Mineraldünger und Pestizide für afrikanische Kleinbauern weder verfügbar noch bezahlbar, resümiert die Agrarökonomin Susanne Neubert vom Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE) an der Humboldt Universität zu Berlin. Pestizide sind zudem ökologisch und gesundheitlich riskant. Eine Agrarintensivierung nach westlichem Vorbild allerdings würde Hunderte Millionen Menschen arbeitslos machen. Denn oft richtet modernes Agrarinvestment mehr Schaden an, als es nützt. Die Folge wären Landflucht in Richtung Stadt oder gar Flucht nach Europa [...] In weiten Teilen des Kontinents nehmen fruchtbare Böden, Biodiversität, Wald und Weidegründe dramatisch ab. Die Herausforderung besteht nun darin, den degradierten Böden rentable Erträge abzuringen und gleichzeitig nachhaltig zu bewirtschaften. Ganze Landstriche werden immer noch von Monokulturen, einem Erbe aus der Kolonialzeit, dominiert.
Afrika: Wege aus der Hungersnot
20.06.2019 - heise telepolis

Gruß
Birgitt
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