Es scheint jetzt das einzutreffen, was Politiker bisher geleugnet, die Bürger aber schon seit längerem Befürchten. Die EU plant eine "Schuldensteuer" was praktisch einer Enteignung gleichkommt.
Enteignung konkret: IWF fordert „Schulden-Steuer“ im Euro-Raum
Der Internationale Währungsfonds (IWF) verlangt eine allgemeine „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent für jeden Haushalt in der Euro-Zone. Jeder, der auch nur über geringe Ersparnisse verfügt, soll zur Kasse gebeten werden.
Der von Christine Lagarde geführte Internationale Währungsfonds (IWF) fordert in seinem monatlichen Finanzreport „Fiscal Monitor“ eine „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent auf die Ersparnisse von Bürgern der Eurozone. Das Geld soll für den Schulden-Dienst verwendet werden. Weiter sollen damit die Forderungen der Banken befriedigt und das Schulden-System gerettet werden. mehr...
IWF-Enteignung Schulden-Steuer - Zehn Prozent auf alle Sparguthaben
Die große weltweite Enteignung wird konkret: Der Internationale Währungsfonds verlangt eine allgemeine „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent für jeden Haushalt in der Euro-Zone, der auch nur über geringe Ersparnisse verfügt. Das Geld soll für den Schulden-Dienst verwendet werden. Damit sollen die Forderungen der Banken befriedigt und das Schulden-System gerettet werden. Dieses Konzept habe sich bereits nach dem Ersten Weltkrieg in Europa bewährt. Der Vorstoß sollte jeden Sparer in höchste Alarm-Bereitschaft versetzen. mehr...
Grüsse
Alexander
Bürgerenteignung: IWF fordert Schulden-Steuer im Euro-Raum
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Alexander
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Bürgerenteignung: IWF fordert Schulden-Steuer im Euro-Raum
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Re: Bürgerenteignung: IWF fordert Schulden-Steuer im Euro-Ra
Beide Quellen sind meiner Meinung nach eher mit Vorsicht zu genießen.
Re: Bürgerenteignung: IWF fordert Schulden-Steuer im Euro-Ra
siehe http://www.imf.org/external/pubs/ft/fm/ ... fm1302.pdfRicca hat geschrieben:Beide Quellen sind meiner Meinung nach eher mit Vorsicht zu genießen.
und dort Seite 49.
Die Resultate einer derartigen "einmaligen" Sondersteuer und deren permanente Wiederholung ist aus der Geschichte hinreichend bekannt (Sonderabgabe auf Eigentum im Dritten Reich im Umfang von 8 Mrd Reichsmarkt / etc.).
Es wird halt immer wieder an den gleichen Schrauben gedreht. Symptome kurieren, aber Ursachen nicht auflösen.
Steffen
Re: Bürgerenteignung: IWF fordert Schulden-Steuer im Euro-Ra
Hallo Alex,
ich finde Deinen Beitrag richtig klasse. Auch auf Dirk Müllers Seite Cashkurs wurde gestern davon berichtet.
Natürlich findet man nichts darüber in den normalen Medien.
Da hilft nur sich selber zu informieren. Man sucht Wege nicht die Vermögenden bei den zwangsläufigen Folgen unseres Finanzsystems bluten zu lassen.
Es wird nichts passieren was nicht schon mal da war!!! Blaupause Zypern reicht aber nicht.
Beruhigend ist, dass nichts kommen wird was wir noch nicht hatten.
Also über den Tellerrand schauen und sich alternativ informieren.
Aus der Geschichte lernen (möglichst nicht aus Schulbüchern). Selbst Kirchen (bin selber Atheist) haben in der Historie schon, nicht ohne Grund, in Deutschland Zinseszinssysteme verboten. Die haben andere Geschichtssammlungen.
Die Denker und Philosophen der letzten Jahrhunderte lehren uns auch mehr. Aber dafür muss ein arbeitender Mensch die Zeit finden….
Wer noch an das System blind glaubt muss am Ende die Konsequenzen tragen. Aber schützten können wir uns ja alle nicht wirklich. Wir zahlen ohnehin die Quittung.
Gruß
Ilona
PS: Ich freue mich aber, dass immer mehr Menschen verfolgen was abgeht.
ich finde Deinen Beitrag richtig klasse. Auch auf Dirk Müllers Seite Cashkurs wurde gestern davon berichtet.
Natürlich findet man nichts darüber in den normalen Medien.
Es wird nichts passieren was nicht schon mal da war!!! Blaupause Zypern reicht aber nicht.
Beruhigend ist, dass nichts kommen wird was wir noch nicht hatten.
Also über den Tellerrand schauen und sich alternativ informieren.
Aus der Geschichte lernen (möglichst nicht aus Schulbüchern). Selbst Kirchen (bin selber Atheist) haben in der Historie schon, nicht ohne Grund, in Deutschland Zinseszinssysteme verboten. Die haben andere Geschichtssammlungen.
Die Denker und Philosophen der letzten Jahrhunderte lehren uns auch mehr. Aber dafür muss ein arbeitender Mensch die Zeit finden….
Wer noch an das System blind glaubt muss am Ende die Konsequenzen tragen. Aber schützten können wir uns ja alle nicht wirklich. Wir zahlen ohnehin die Quittung.
Gruß
Ilona
PS: Ich freue mich aber, dass immer mehr Menschen verfolgen was abgeht.
Re: Bürgerenteignung: IWF fordert Schulden-Steuer im Euro-Ra
..lasst die Kirche bitte im Dorf 
Der IWF denkt über Vermögenssteuern nach - no na, das tut unsere Linke auch, und aus dem Blickwinkel des Auseinandergehens der Einkommensverteilung ist das ein legitimes Nachdenken. Wie immer stellt sich die Frage "wie mach' ich es, und wieweit muss ich in der Mittelstand hineinschneiden, damit die Aktion auch was bringt?"
Die Standardansätze sind Vermögens- und Erbschaftssteuern, erstere weitgehend als Grundsteuern (weil der Grundbesitz nicht weglaufen kann). Der zu diskutierende Haken - aus meiner Sicht - an dem zutiefst us-amerikanischen/calvinistischen Ansatz ist, dass ich dabei einen Ertrag voraussetze, der über eine Substanzsteuer besteuert wird. Wenn ich jetzt nicht zins- und renditesüchtig bin und ev. keinen Ertrag erwirtschafte (meine Mieter ausquetsche, Erhaltungsinvestitionen setze, die sich ev. nicht oder nur sehr lanfristig rechnen), bin ich der Dumme und muss irgendwann an den Investor verkaufen... das mag ja auch der wahre Hintergrund der Förderer dieser Ideen sein.
Ein intelligenterer, ncht derart renditefixierter zentraleuropäischer Ansatz wären flächendeckende Ertragssteuern, aber die gehen eben nur global, weil sonst das Ausweichen zu einfach ist.
Die - undiskutierten - Hauptprobleme sehe ich woanders: IFRS nach dem völlig diskreditierten US-GAAP als Buchhaltungsstandard erlaubt jede Bilanzfälschung, und ich behaupte mal, dass die Väter des HGB sich mit ihren französischen, etatistisch angehauchten Kollegen in einem Nachmittag auf tragfähige Bilanzierungsregeln einigen könnten, die dramatisch krisenfester wären (aber auch keine prozentual zweistelligen Buchgewinne erlauben)
Und über Pyramidenspiele sollten wir unter strafrechtlichen Gesichtspunkten reden: Ein Produkt, dass ich nicht erklären kann, dass nicht für alle Marktteilnehmer transparent ist, ist kein Geschäft, sondern Betrug. JA, ich weiß, die demographisch in anderen Zeiten konzipierten umlagebasierten Pensionssysteme sind das auch, daru tun wir uns ja so schwer, darüber zu reden, aber statt den überfallsartigen Einschnitten könnten wir ja mal die Zahlen auf den Tisch legen, die Staatsbürger/Steuerzahler als intelligente Menschen behandeln, und dann verhalten de sich auch so.
Grüsse
Peter
P.S: Die einzige box 6 zur generellen Haircut in dem iwf-paper ist durchaus kritisch, historische Betrachtungen, was es wann alles mit welchen Folgen gegeben hat, sind aber in einer wissenschaftlich sauber aufbereiteten Studie mehr als zulässig
Der IWF denkt über Vermögenssteuern nach - no na, das tut unsere Linke auch, und aus dem Blickwinkel des Auseinandergehens der Einkommensverteilung ist das ein legitimes Nachdenken. Wie immer stellt sich die Frage "wie mach' ich es, und wieweit muss ich in der Mittelstand hineinschneiden, damit die Aktion auch was bringt?"
Die Standardansätze sind Vermögens- und Erbschaftssteuern, erstere weitgehend als Grundsteuern (weil der Grundbesitz nicht weglaufen kann). Der zu diskutierende Haken - aus meiner Sicht - an dem zutiefst us-amerikanischen/calvinistischen Ansatz ist, dass ich dabei einen Ertrag voraussetze, der über eine Substanzsteuer besteuert wird. Wenn ich jetzt nicht zins- und renditesüchtig bin und ev. keinen Ertrag erwirtschafte (meine Mieter ausquetsche, Erhaltungsinvestitionen setze, die sich ev. nicht oder nur sehr lanfristig rechnen), bin ich der Dumme und muss irgendwann an den Investor verkaufen... das mag ja auch der wahre Hintergrund der Förderer dieser Ideen sein.
Ein intelligenterer, ncht derart renditefixierter zentraleuropäischer Ansatz wären flächendeckende Ertragssteuern, aber die gehen eben nur global, weil sonst das Ausweichen zu einfach ist.
Die - undiskutierten - Hauptprobleme sehe ich woanders: IFRS nach dem völlig diskreditierten US-GAAP als Buchhaltungsstandard erlaubt jede Bilanzfälschung, und ich behaupte mal, dass die Väter des HGB sich mit ihren französischen, etatistisch angehauchten Kollegen in einem Nachmittag auf tragfähige Bilanzierungsregeln einigen könnten, die dramatisch krisenfester wären (aber auch keine prozentual zweistelligen Buchgewinne erlauben)
Und über Pyramidenspiele sollten wir unter strafrechtlichen Gesichtspunkten reden: Ein Produkt, dass ich nicht erklären kann, dass nicht für alle Marktteilnehmer transparent ist, ist kein Geschäft, sondern Betrug. JA, ich weiß, die demographisch in anderen Zeiten konzipierten umlagebasierten Pensionssysteme sind das auch, daru tun wir uns ja so schwer, darüber zu reden, aber statt den überfallsartigen Einschnitten könnten wir ja mal die Zahlen auf den Tisch legen, die Staatsbürger/Steuerzahler als intelligente Menschen behandeln, und dann verhalten de sich auch so.
Grüsse
Peter
P.S: Die einzige box 6 zur generellen Haircut in dem iwf-paper ist durchaus kritisch, historische Betrachtungen, was es wann alles mit welchen Folgen gegeben hat, sind aber in einer wissenschaftlich sauber aufbereiteten Studie mehr als zulässig


