Burkina Faso - Goldsuche im Staub

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Birgitt
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Burkina Faso - Goldsuche im Staub

Beitrag von Birgitt »

Eine monatelange Dürre hat die Ernten der Bauern in Burkina Faso vernichtet. Die Suche nach winzigen Goldkrümeln ist ihre letzte Hoffnung. Die Arbeit ist wenig ertragreich - anders als das Geschäft von Konzernen, die mit dem Goldabbau Millionengewinne einfahren ...

Verzweifelte Goldsuche im afrikanischen Staub
15.07.2012 - tagesschau / Video

Gruß
Birgitt
Götz Krieger
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Re: Burkina Faso - Goldsuche im Staub

Beitrag von Götz Krieger »

Hierzu weitere Inforamationen:

"Welttag gegen Kinderarbeit

Burkina Faso: Schuften ohne Ende

Sie suchen nach Gold, schuften im Haushalt oder verkaufen ihre Körper. Mehr als 215 Millionen Kinder arbeiten unter ausbeuterischen Bedingungen. Spielen ist für sie ein Fremdwort. Besonders schlimm ist die Situation für Kinder in Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Welt.

Von Dirke Köpp, Deutsche Welle

Zenabou Ilboudou ist eine große Schwester. Keine im üblichen Sinne - nein, die 20-Jährige nimmt für die Schweizer Stiftung Terre des Hommes die Rolle der "großen Schwester" für Mädchen wahr, die als Hausangestellte beschäftigt sind. Denn Ilboudou kennt deren Probleme. Sie war selbst sieben Jahre lang Dienstmädchen in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou.

Als sie anfing, war sie neun Jahre alt. "Normalerweise weckt dich die Chefin morgens um 5.00 Uhr, damit du den Haushalt machst, und gibt dir Geld für den Einkauf", erzählt sie aus ihrem Leben als Dienstmädchen. "Danach musst du kochen. Und wenn die Hausherrin findet, dass deine Sauce nicht schmeckt, hast du ein Problem." Oft sei sie wegen solcher Kleinigkeiten geschlagen worden. Was die Dienstmädchen essen, sei den Hausherren relativ egal, und "dein Schlafplatz ist oft entweder die Küche oder in irgendeinem Flur", sagt die junge Frau....

Ausbeutung in den Goldminen
Kleine Hände zertrümmern Gesteinsbrocken, um Goldkrümel zu finden. Kleine Körper kriechen in extrem enge Minenschächte. Kleine Lungen atmen giftige Chemikalien wie Cyanid oder Schwefelsäure ein. Bezahlt werden sie selten, meist werden sie nur mit Essen versorgt. Die 15-jährige Zenabou Dipama hat rissige Hände vom Steineklopfen. Die Arbeit sei sehr anstrengend, klagt sie. Der ebenfalls 15-jährige Sayouba Bonkoungou wird konkreter: "Geregelte Arbeitszeiten gibt es hier nicht. Wir fangen morgens an, mittags machen wir eine Pause und dann geht es weiter bis Mitternacht."...
http://www.tagesschau.de/ausland/kinderarbeit106.html

Gruß
Götz
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