Datenleck: Die Briefkastenfirmen der Mächtigen

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Alexander
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Datenleck: Die Briefkastenfirmen der Mächtigen

Beitrag von Alexander »

Journalisten "leakten" Dokumente einer Anwaltskanzlei, die Briefkastenfirmen in Panama vermittelte. Interessant wer da alles dabei ist.

Datenleck bringt Staatschefs in Schwierigkeiten: Die Briefkastenfirmen der Mächtigen

Ein Datenleck bei einem der größten Anbieter für Briefkastenfirmen bringt zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie andere Politiker in aller Welt in Schwierigkeiten. Die Unterlagen zeigen, wie sie in Geschäfte mit Offshore-Konstruktionen verstrickt sind. Das Leck umfasst E-Mails, Urkunden, Kontoauszüge, Passkopien und weitere Dokumente zu rund 214.000 Gesellschaften, vor allem in Panama und den Britischen Jungferninseln. mehr...

Grüsse
Alexander
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Canadier
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Re: Datenleck: Die Briefkastenfirmen der Mächtigen

Beitrag von Canadier »

Ich wette, das wird keine großen Konsequenzen haben. Ein bischen ermitteln, ein paar Bauernopfer hier und da ... dann wird man feststellen, das ja viele dieser DInge legal sind ...
Unsere Medien werden sich schnell auf ein paar Protagonisten aus der Achse des Bösen einschießen, der Spiegel ging heute schon mit gutem Beispiel voran. Man könnte hinter der Schlagzeile vermuten, Putin ist der Hauptstrippenzieher.
Guckst Du hier: http://www.spiegel.de/politik/ausland/p ... 85244.html
Ralf Kiefer
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Re: Datenleck: Die Briefkastenfirmen der Mächtigen

Beitrag von Ralf Kiefer »

Kritikpunkte am Umgang mit den Panamapapers:
- Die Daten sind in den Händen der “International Consortium of Investigative Journalists”, zu denen u.a. die Süddeutsche gehört. Leider ist dieser Zusammenschluß kein bißchen neutral, was man sofort an den Titelbildern bei unseren Web-Portalen sieht. Putin als Beispiel. Aus der Hemisphäre der "westlichen Werte" gäbe es ebenfalls ein paar geeignete Kandidaten. Mangels Foto prägen die sich dem oberflächlichen Leser (und Schreiber) weniger ein. Schade.
- Zu dem, was die Auswertung überhaupt (noch) leisten muß, schreibt einer beim ORF einige bemerkenswerte Sätze , die so bei der SZ nicht abgedruckt würden.
Deshalb lautet Lektion Nummer sieben: Alle Datenbanken zusammen sind immer noch nicht genug. Spuren und Indizien müssen nach wie vor auf traditionelle Weise verifiziert werden, nämlich indem ein Journalist die richtigen Fragen an die richtigen Menschen stellt. Die Datenbankrecherche grenzt die Zahl der sinnvollen Fragen nur ein, spart also in der Endphase möglicherweise Zeit. Die Automatisierung hat Grenzen.
Auch interessant: hier gibt's offensichtlich die Datenbank der türkischen Bürger. Ich habe NICHT auf den Datenbankabzug verlinkt, denn der hat komprimiert "nur" 1,5GB. Der Link zum Abholen ist auf der Web-Seite.

Gruß, Ralf
Riculd
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Re: Datenleck: Die Briefkastenfirmen der Mächtigen

Beitrag von Riculd »

Solange die Regierungen nichts ändern, wird es dies Immer geben. 8) Nach meiner Meinung sollten entsprechende Gesetze verabschiedet werden, damit sowas nachweisbar ist und keine Steueroasen mehr genutzt werden können.

Für uns kleine wäre es von Vorteil, jemand der viel Geld hat wird mich jetzt hassen. :roll:

Denn wenn endlich mal die Steuerbetrüger aufgedeckt werden, müssten wir alle weniger Steuern zahlen. Aber selbst wenn sie aufgedeckt sind gibt es wieder keine Handhabe um dagegen was zu machen :bang:
landcruiser.
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Re: Datenleck: Die Briefkastenfirmen der Mächtigen

Beitrag von landcruiser. »

Riculd hat geschrieben:Solange die Regierungen nichts ändern,...
Warum sollten sie?

Mit einem Finanzminister dem 100.000 DM in der Schublade nicht erinnerlich waren oder einem ehemaligen Kanzler, der sich zugunsten der Amigos an nichts erinnern konnte?

Oder einem Fußballmanager, der 28.5 Mio. € Steuern hinterzogen hat (28,5 Mio. hinterzogen! nicht nicht versteuert!!!), der dafür 3,5 Jahre Haft kassierte, nach kurzer Zeit durfte er Weihnachten nach Hause, kurz darauf Freigänger und nach 50% der Zeit vorzeitig entlassen wurde.

Wie viel wird er tatsächlich hinterzogen haben, wenn in einem seltsam kurzen Prozeß sofort knapp 30 Mio. zugegeben werden?

Meist geht man von 1/3 aus, die eingestanden werden ...

Und inzwischen ist er hoffähiger denn je zuvor, mit öffentlichen Auftritten und allem drum und ran.

Da hätte ich jetzt weniger Hoffnung, dass sich in dieser Richtung grundlegend etwas ändert und bin froh, dass ich nicht alles erfahre was noch so vorgeht. :bang:
Ralf Kiefer
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Re: Datenleck: Die Briefkastenfirmen der Mächtigen

Beitrag von Ralf Kiefer »

Das ist mal eine gute Idee :-)
Die Panama Papers, erklärt für einen Fünfjährigen
bei Jetzt.de/der Süddeutschen.

Gruß, Ralf
schnorr
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Re: Datenleck: Die Briefkastenfirmen der Mächtigen

Beitrag von schnorr »

was wieder nett ist: putin taucht auf vielen photos in bezug auf die pp's auf, ist aber bisher mit namen nicht darin vertreten, sondern nur ein paar freunde und vertraute.
ist wieder mal typisch propaganda. man sieht das photo, liest die überschrift und blättert weiter, ohne den bericht zu lesen. was bleibt hängen? auch putin hat panamapapers! :bang:
ich bin ncht gerade ein freund des russischen judokas, aber das muss ja nicht sein.
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
Alexander
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Re: Datenleck: Die Briefkastenfirmen der Mächtigen

Beitrag von Alexander »

"PanamaPapers"-Enthüllungen: Nun spricht die Quelle

Über die Quelle für die "PanamaPapers" wurde schon viel spekuliert: Wer steht hinter dem größten bislang bekannten Datenleak? Die Quelle meldet sich jetzt, einen Monat nach dem Beginn der Veröffentlichungen, mit einer eindringlichen Erklärung zu Wort. mehr...

Grüsse
Alexander
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