Dynastien - Das Prinzip Sohn

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Birgitt
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Dynastien - Das Prinzip Sohn

Beitrag von Birgitt »

Dynastien in Syrien, Libyen und Gabun
25.09.2009 - Deutsche Welle

Offiziell sieht es so aus: die Syrisch Arabische Republik wird von einem Präsidenten regiert, den das Volk alle sieben Jahre direkt wählt. Es gibt ein Parlament, das alle vier Jahre gewählt wird und eine Regierung mit Ministerpräsident. Tatsächlich herrschen Präsident Bashar al-Assad und sein enger Machtzirkel im Land - und zu diesem Zirkel gehören auch Geheimdienstchefs und Militärs ... mehr

Gruß
Birgitt
Birgitt
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Familiendynastie in Syrien

Beitrag von Birgitt »

Die Herrschaft der Assads in Syrien
Das Prinzip Sohn

28.09.2009 - Deutsche Welle / Qantara

In den autoritär regierten arabischen Staaten zeichnet sich ein Trend ab: das Übertragen von politischer Macht durch Vererbung, wie Kristin Helberg am Beispiel Bashar Al-Assads in Syrien erläutert ... mehr

Gruß
Birgitt
schu achbar ?

Re: Dynastien - Das Prinzip Sohn

Beitrag von schu achbar ? »

Sehr guter Artikel.
Die sozialen Probleme müssen unbedingt angegangen werden, sonst gehen
die frommen Sunnis diese an.
Auch muss der junge Herrscher etwas auf die Religion Rücksicht nehmen.
Ob seine Asmah wohl bei öffentlichen Auftritten auch so aufkreuzt ??
Es gilt die Balance zu halten, sonst kippt das Ganze.
Man kann am Führerkult sicher vieles bemäkeln, aber die Assads gewährleisten
ein friedliches Zusammenleben verschiedener Glaubensbekenntnisse im Land.
Das ist nicht selbstverständlich sondern eher eine glückliche Konstellation.
Hoffentlich bleibt es so....
mikepiller
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Re: Dynastien - Das Prinzip Sohn

Beitrag von mikepiller »

schu achbar ? hat geschrieben:Das ist nicht selbstverständlich sondern eher eine glückliche Konstellation.

Hi,

das sehe ich ganz ähnlich- ich habe nie so recht verstanden, wieso gerade Syrien der Status aufgedrückt wurde, einer der führenden Schurkenstaaten weltweit zu sein

Vater Assad hatte das Land mit Hilfe von Militär und Geheimdienst- die klassische Konstellation- fest im Griff. Oppositionsgegener wurden gnadenlos verfolgt. Die Herrscher- Nachfolge war längst vorbereitet,
Basil, der älteste Sohn wurde von klein auf dahin getrimmt.
Er war Chef des Sicherheits/ Geheimdienstes- darunter kann man sich einiges vorstellen- erfüllte diesem Posten auch energisch, zeigte sich mit Vorliebe in kerniger Militäruniform...

Was wäre aus Syrien geworden, wenn er nicht seiner Leidenschaft zur Raserei zum Opfer gefallen wäre.

Nun gab es nur noch einen in der Familie- Baschar.
Gebildet, in Damaskus und London Medizin studiert, gänzlich anders gepolt als Vater und älterer Bruder... ein Alptraum für Papa, gefügige Marionette des Militärs... dachte man!

Aus meiner Sicht war dieser ungewollte Wechsel in der syrischen Führung ein Glücksfall. Von Anfang an bemüht er sich, einen Wandel zu vollziehen- unter einer vorliegenden Konstellation, die genau DAS nicht wollte- schon garnicht in diese Richtung.

Das ist es, was ich zunächst mal sehe.
Über die Flecken auch auf seiner Weste kann man sicher vorzüglich debattieren- aber was wäre aus Syrien geworden, wenn die gewollte Erbfolge statt gefunden hätte?

Gruß
Micha
Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)
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Familiendynastien in Libyen und Ägypten

Beitrag von Birgitt »

Ägypten
Der Sohn des Pharao

02.10.2009 - Deutsche Welle

Saudi-Arabien mag Mitglied der G-20 sein, dennoch bleibt Ägypten die wichtigste Nation der arabischen Welt. Hier zeichnet sich ein Trend ab: Der Präsident will seine Macht an den Sohn vererben.

In den meisten arabischen Staaten scheint sich ein System der dynastischen Erbfolge zu etablieren. Für die acht arabischen Monarchien ist das keine Neuigkeit, für traditionelle Republiken hingegen schon, hatten Länder wie Syrien, der Irak oder eben Ägypten in den 1960er Jahre als "progressives Lager" doch im damaligen arabischen "Kalten Krieg" die vom Westen unterstützen konservativen arabischen Monarchien wie Saudi-Arabien bekämpft ... mehr
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Libyen - Gaddafi bringt Sohn als Nachfolger ins Spiel
Politisches Amt für Saif al-Islam gefordert

08.10.2009 - Standard

Der seit vierzig Jahren herrschende libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi hat seinen Sohn Saif al-Islam (37) erstmals als möglichen Nachfolger ins Spiel gebracht. Die arabische Zeitung "Al-Sharq al-Awsat" berichtete am Donnerstag unter Berufung auf Augenzeugen, Oberst Gaddafi habe am vergangenen Dienstag während eines geheimen Treffens in der Stadt Sebha an Regierungsbeamte und Mitglieder des Allgemeinen Volkskongresses (Parlament) appelliert, ein öffentliches Amt für seinen Sohn zu finden, "damit er seine Pflicht gegenüber dem libyschen Volk erfüllen kann" ... mehr


Gruß
Birgitt
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Re: Dynastien - Das Prinzip Sohn

Beitrag von Birgitt »

North Africa's leaders keep it in the family
20.11.2009 - BBC

In Libya and Egypt, it's a son. In Algeria it's a brother. In Tunisia it's a son-in-law - or even his mother, the president's wife. Across Africa's northern rim, the belief is growing that these favoured relatives of long-serving leaders are being positioned for succession. With Morocco already a monarchy, the emergence of these heirs-apparent has led to the prospect of dynastic rule from the Red Sea to the Atlantic ... mehr

Gruß
Birgitt
schu achbar ?

Re: Dynastien - Das Prinzip Sohn

Beitrag von schu achbar ? »

Irgendwie logisch dass dies so ist.
Wenn man schon aus Gründen der gegenseitigen Loyalität gern innerhalb der Familie heiratet, dann liegt die Weitergabe der Ämter ja folgerichtig nahe.
Das mit dem Inzest ist natürlich ein Problem.
Reiche Familien können sich vor der Heirat Gentests leisten, aber das sind
die wenigsten.
Ansonsten find ich das prima, ich habe eine sehr hübsche Cousine... :mrgreen:
Birgitt
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Re: Dynastien - Das Prinzip Sohn

Beitrag von Birgitt »

Arab protesters tire of the men who would be king
Dynastic succession is common in the Middle East – but across the region, heirs-apparent have cause for concern

27.01.2011 - guardian

Rising food prices, corruption, endemic poverty, high levels of youth unemployment and authoritarian governance are common factors linking street protests currently raging through the Arab world from Algeria to Egypt. But as seasoned Middle East analysts such as the Financial Times's Roula Khalaf have noted, grassroots opposition to the increasingly prevalent practice of dynastic succession or tawrith – inherited rule – among non-monarchical, secular regimes is also fuelling the unrest. Across the region, Arab rulers are seeking to perpetuate their rule by passing on power to favoured sons or other male family members ... mehr

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Birgitt
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Familiendynastie in der Republik Kongo

Beitrag von Birgitt »

Seit 1979 regiert Sassou-Nguesso die Republik Kongo. Bei den Parlamentswahlen will die Opposition nun zulegen, um die Macht des Präsidenten zu beschränken. Doch der bastelt möglicherweise bereits an einer Erb-Dynastie.
Familiendynastie in der Republik Kongo?
13.07.2012 - Deutsche Welle


Wenn man in diesem 3 Jahre alten Thread einmal hochscrollt, sind einige der erwähnten Dynastien heute bereits Geschichte ;-)

Gruß
Birgitt
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