Libyer schreibt die ehrenwerte Tagesschau im Titel. Im Text ist aber dann von Schwarzafrikanern die Rede.Birgitt hat geschrieben:Bis zu 270 Libyer gelten als vermisst
02.06.2011 - tagesschau
Flüchtlinge - Gescheiterte Träume
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Kuno
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Re: Flüchtlinge - Gescheiterte Träume
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Birgitt
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Bootsunglück auf dem Roten Meer
Zahlreiche Tote nach Brand auf Flüchtlingsschiff
05.07.2011 - tagesschau
Bei einem Schiffsunglück auf dem Roten Meer sind nach sudanesischen Medienangaben fast 200 Flüchtlinge ertrunken. 97 Menschen seien gestorben, nachdem auf einem Flüchtlingsboot ein Feuer ausgebrochen sei, berichtete die halbstaatliche Nachrichtenagentur "Sudanesisches Medienzentrum" (SMC) unter Berufung auf Behördenmitarbeiter. Das Schiff war demnach auf dem Weg vom Sudan nach Saudi-Arabien und befand sich zum Unglückszeitpunk in sudanesischen Gewässern ... mehr
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Birgitt
05.07.2011 - tagesschau
Bei einem Schiffsunglück auf dem Roten Meer sind nach sudanesischen Medienangaben fast 200 Flüchtlinge ertrunken. 97 Menschen seien gestorben, nachdem auf einem Flüchtlingsboot ein Feuer ausgebrochen sei, berichtete die halbstaatliche Nachrichtenagentur "Sudanesisches Medienzentrum" (SMC) unter Berufung auf Behördenmitarbeiter. Das Schiff war demnach auf dem Weg vom Sudan nach Saudi-Arabien und befand sich zum Unglückszeitpunk in sudanesischen Gewässern ... mehr
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Birgitt
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Tragödie vor Lampedusa
25 Flüchtlinge überleben Überfahrt nicht
01.08.2011 - tagesschau
Für die Küstenwache von Lampedusa ist es Routine, in Not geratenen Flüchtlingsbooten zu helfen. Doch diesmal machten sie eine schreckliche Entdeckung. Unter Deck lagen 25 tote Flüchtlinge. Offenbar waren sie erstickt. 271 weitere Flüchtlinge schafften es bis auf die italienische Insel ... mehr
Gruß
Birgitt
01.08.2011 - tagesschau
Für die Küstenwache von Lampedusa ist es Routine, in Not geratenen Flüchtlingsbooten zu helfen. Doch diesmal machten sie eine schreckliche Entdeckung. Unter Deck lagen 25 tote Flüchtlinge. Offenbar waren sie erstickt. 271 weitere Flüchtlinge schafften es bis auf die italienische Insel ... mehr
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Flüchtlingsdrama im Mittelmeer
"Fünf Prozent kommen nie an"Erneut haben Flüchtlinge die Überfahrt von Nordafrika zu der italienischen Insel Lampedusa nicht überlebt. Nach Angaben von geretteten Migranten starben in den Tagen nach dem Ablegen ihres Schlauchboots zehn Menschen an Bord [...] Es war der zweite schwere Zwischenfall in diesem Jahr: Bereits vor zwei Wochen starben fünf Flüchtlinge während der Überfahrt.
03.04.2012 - tagesschau
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UNO berichtet von neuem Drama im Mittelmeer
Dutzende Menschen verdursten auf FlüchtlingsbootIm Mittelmeer hat sich offenbar erneut ein Flüchtlingsdrama ereignet. Nach UN-Angaben sind dabei vermutlich 54 Menschen ums Leben gekommen. Die UNO beruft sich auf die Aussagen des einzigen Überlebenden. Danach trieb das Boot zwei Wochen zwischen Italien und Afrika - ohne Trinkwasser.
10.07.2012 - tagesschau
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Birgitt
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Flüchtlinge aus Syrien und Irak ertrinken im Mittelmeer
Mehr als 50 Menschen ertrinken im MittelmeerVor der westtürkischen Küste sind bei einem Unglück mit einem Flüchtlingsboot mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten Leichen seien aus dem Meer geborgen worden, teilten die Behörden der Provinz Izmir mit. Aber auch im Frachtraum des Schiffes fanden die Rettungskräfte Tote.
06.09.2012 - tagesschau
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Alexander
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Re: Flüchtlinge - Gescheiterte Träume
Derzeit spielt sich wieder ein Flüchtlingsdrama vor Lampedusa ab. Bisher wurden 130 Tote gezählt. 250 Menschen werden noch vermisst.
Flüchtlingsdrama vor Lampedusa Mehr als 130 Menschen sterben bei Bootsunglück
Abermals kentert ein Schiff mit afrikanischen Flüchtlingen vor der italienischen Küste von Lampedusa. 133 Personen werden bis zum frühen Abend tot geborgen. Etwa 250 Menschen gelten noch als vermisst. mehr...
Grüsse
Alexander
Flüchtlingsdrama vor Lampedusa Mehr als 130 Menschen sterben bei Bootsunglück
Abermals kentert ein Schiff mit afrikanischen Flüchtlingen vor der italienischen Küste von Lampedusa. 133 Personen werden bis zum frühen Abend tot geborgen. Etwa 250 Menschen gelten noch als vermisst. mehr...
Grüsse
Alexander
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Wolf Rayet 11
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Re: Flüchtlinge - Gescheiterte Träume
Die EU ist voll verantwortlich !
http://www.taz.de/Kommentar-Fluechtling ... a/!124880/
http://www.borderline-europe.de
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If you put the federal government in charge with the Sahara Desert, in five years there'd be a shortage of sand
Milton Friedman
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marcelloperrone
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Re: Flüchtlinge - Gescheiterte Träume
Wofür ist die EU voll verantwortlich ?
Das Geschehen In Syrien ?
Das Treiben der Schlepper ?
Das aus Syrien geflüchtete Menschen nicht in sicheren Staaten bleiben, sondern sich auf den gefährlichen Weg in ein Europa machen, weil sie sich eine bessere Zukunft erhoffen ?
Das Geschehen In Syrien ?
Das Treiben der Schlepper ?
Das aus Syrien geflüchtete Menschen nicht in sicheren Staaten bleiben, sondern sich auf den gefährlichen Weg in ein Europa machen, weil sie sich eine bessere Zukunft erhoffen ?
Re: Flüchtlinge - Gescheiterte Träume
..jetzt definierst Du bitte "sichere Staaten" - irgendwie geduldet überleben, gelegentlich ausgeraubt und eingesperrt werden ist wohl kaum ein Umfeld, in dem Du leben wolltest - oder?
Grüsse
Peter
Grüsse
Peter
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marcelloperrone
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Re: Flüchtlinge - Gescheiterte Träume
Es geht hier auch nicht um mich und wo ich leben möchte, ich habe gefragt, wofür die EU vollverantwortlich sein soll.
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Wolf Rayet 11
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Re: Flüchtlinge - Gescheiterte Träume
Heribert Prantel in der Sd Zeitung (2004):
"Wer an schiffbrüchigen Flüchtlingen vorbeifährt und sie ersaufen läßt, ist ein Unmensch. Der Mensch aber, der sie aus dem Meer fischt und an Land bringt, wird verhaftet. Diese teuflisch-absurde Alternative kennzeichnet Geist und Praxis des europäischen Asylrechts.
2013:
Schwere Vorwürfe gegen Küstenwache und Hafenamt
Fiorini Cheftaucher der Feuerwehr:
Fiorini wirft der Küstenwachte laut dem "Corriere della Sera" vor, dieses Gesetz nicht respektiert zu haben. Als sein Boot mit Überlebenden voll gewesen sei, bat er die Küstenwache, sie auf ihr größeres Schiff zu lassen, damit er weitere Menschen retten könne. Doch die Leute auf dem Schiff weigerten sich laut Fiorini. "Sie sagten, das sei nicht möglich, sie müssten das Protokoll befolgen."
Fiorini sagt außerdem, die Küstenwache habe nicht schnell genug reagiert. Die Behörde weist dies zurück. "Nachdem wir um 7 Uhr den Alarm gehört hatten, sind wir sofort ausgerückt", heißt es in dem Zeitungsbericht. Vom 1. Januar 2013 bis heute habe man mehr als 28.000 Migranten gerettet. Die Staatsanwaltschaft geht den Vorwürfen derzeit laut der "Repubblica" nicht nach.
Doch Fiorini ist nicht der Einzige, der Anschuldigungen erhebt. Marcello Nizza, der früh morgens zum Schleppfischen hinausgefahren war, gibt an, 47 Menschen gegen 6 Uhr das Leben gerettet zu haben - da waren die Migranten nach eigenen Angaben bereits zwei bis drei Stunden im Wasser. "Ich hätte mehr retten können, wenn die Einsatzkräfte rechtzeitig vor Ort gewesen wären", sagte Nizza der "Repubblica".
"Wo waren die Boote des Hafenamtes? Wie kann man Hunderte Menschen so kurz vor der Küste sterben lassen?", fragen er und andere Retter die Kommune von Lampedusa. Sie wollen wissen, warum niemand das Schiff wahrgenommen hat, wo die Küstenwache doch sonst so gut aufpasse und Migranten "oft schon 100 Meilen vor Lampedusa" auflese.
Dort wo die Europaeer an den Stranden in der Sonne baden liegt die Hoffnung. 4000 dollar fuer ein platz auf einen der Boote.
Die Europaeer geben den syrischen Fluechtlingen kaum eine chance auf legale Weise zu kommen. Gerade Italien und Deutschland ueben Druck auf Aegypten aus die Boote zu stoppen. Und die Aegypter schiessen manchmal wenn die nicht anhalten.
Ist doch egal ersaufen oder verhungern, oder nach Protokoll: Verhungern und wenn dass nicht klappt dann erst ersaufen
MfG Mario
"Wer an schiffbrüchigen Flüchtlingen vorbeifährt und sie ersaufen läßt, ist ein Unmensch. Der Mensch aber, der sie aus dem Meer fischt und an Land bringt, wird verhaftet. Diese teuflisch-absurde Alternative kennzeichnet Geist und Praxis des europäischen Asylrechts.
2013:
Schwere Vorwürfe gegen Küstenwache und Hafenamt
Fiorini Cheftaucher der Feuerwehr:
Fiorini wirft der Küstenwachte laut dem "Corriere della Sera" vor, dieses Gesetz nicht respektiert zu haben. Als sein Boot mit Überlebenden voll gewesen sei, bat er die Küstenwache, sie auf ihr größeres Schiff zu lassen, damit er weitere Menschen retten könne. Doch die Leute auf dem Schiff weigerten sich laut Fiorini. "Sie sagten, das sei nicht möglich, sie müssten das Protokoll befolgen."
Fiorini sagt außerdem, die Küstenwache habe nicht schnell genug reagiert. Die Behörde weist dies zurück. "Nachdem wir um 7 Uhr den Alarm gehört hatten, sind wir sofort ausgerückt", heißt es in dem Zeitungsbericht. Vom 1. Januar 2013 bis heute habe man mehr als 28.000 Migranten gerettet. Die Staatsanwaltschaft geht den Vorwürfen derzeit laut der "Repubblica" nicht nach.
Doch Fiorini ist nicht der Einzige, der Anschuldigungen erhebt. Marcello Nizza, der früh morgens zum Schleppfischen hinausgefahren war, gibt an, 47 Menschen gegen 6 Uhr das Leben gerettet zu haben - da waren die Migranten nach eigenen Angaben bereits zwei bis drei Stunden im Wasser. "Ich hätte mehr retten können, wenn die Einsatzkräfte rechtzeitig vor Ort gewesen wären", sagte Nizza der "Repubblica".
"Wo waren die Boote des Hafenamtes? Wie kann man Hunderte Menschen so kurz vor der Küste sterben lassen?", fragen er und andere Retter die Kommune von Lampedusa. Sie wollen wissen, warum niemand das Schiff wahrgenommen hat, wo die Küstenwache doch sonst so gut aufpasse und Migranten "oft schon 100 Meilen vor Lampedusa" auflese.
Dort wo die Europaeer an den Stranden in der Sonne baden liegt die Hoffnung. 4000 dollar fuer ein platz auf einen der Boote.
Die Europaeer geben den syrischen Fluechtlingen kaum eine chance auf legale Weise zu kommen. Gerade Italien und Deutschland ueben Druck auf Aegypten aus die Boote zu stoppen. Und die Aegypter schiessen manchmal wenn die nicht anhalten.
Ist doch egal ersaufen oder verhungern, oder nach Protokoll: Verhungern und wenn dass nicht klappt dann erst ersaufen
MfG Mario
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marcelloperrone
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Re: Flüchtlinge - Gescheiterte Träume
Nach meinem Kenntnisstand starten die Boote, welche in Lampedusa und Sizilien ankommen in Tunesien und Lybien, also etliche hundert Kilometer davon entfernt, wo sich die ägyptische Küstenwache aufhalten dürfte, gibts den irgendwelche seriösen Quellen, welche diese Aussage besätigen können?
Nun, das die Hoffnung in Europa liegt, ist ja das Grundübel des Problems, man kann nun aber nicht hergehen uns daraus herleiten, daß Europa "voll verantwortlich" ist für das Geschehen. Den Berichten über die Geschehnisse ist zu entnehmen, daß die "Passagiere" zum größten Teil aus Ostafrika stammen, in einer Region, in welcher es durchaus als sicher zu bezeichnende Staaten gibt. Es ist natürlich nicht abzustreiten, daß ein Leben in den meißten Staaten Europas für diese Menschen eine bessere Zukunft bedeutet, aber ebensowenig kann man abstreiten, daß es in Europa bereits mehr wie genügend Menschen gibt, welche keine Arbeit finden. Dies betrifft insbesondere auf Menschen zu, welche gering qualifiziert sind, auch bei den Menschen, welche nun nach Europa drängen, handelt es sich meißt um Personen, die wenig oder keine Qualifikation haben, bzw. aufgrund der Sprachbarriere allenfalls eine einfach Tätigkeit aufnehmen können.
Nun wurde geschrieben "verhungern oder ersaufen", daß beißt sich ein wenig mit der Realität. Wenn wir von den genannten 4000 $ für eine Überfahrt ausgehen, dann, und das wird wohl hier fast jeder wissen, sprechen wir von einem Haufen Geld für afrikanische Verhältnisse, einem Betrag, welcher dem Durchschnittseinkommen im "reichen" Kenia von 2 Jahren entspricht. Machen wir uns nichts vor, es gibt sie, die "echten" Flüchtlinge, welche auf jeden Fall einen Anspruch auf Asyl haben sollten, aber ebenso, und dieses ist sicherlich ein sehr bedeutender Teil, gibt es eben die, welche in Europa schlicht und einfach eine bessere Zukunft suchen. Insofern kann es aus meiner Sicht nur die Lösung geben, eine Einwanderungspolitik zu betreiben, welche qualifizierten Personen, die Einwanderung gestattet mit ähnlichen System, wie man es aus Australien, NZ, USA etc. kennt. Desweiteren sollten in den Ländern, aus welchen die Flüchtlinge momentan starten Asylstationen aufgebaut werden, in welchen ein einheitliches europäisches Asylverfahren durchgeführt wird, anerkannte Asylanten werden nach einem Schlüssel auf alle europäische Staaten verteilt. Wer meint illegal einwandern zu müssen wird ohne Asylverfahren zurückgeschickt und verliert auch das Anrecht darauf.
Das Schicksal der Menschen vor Lampedusa ist natürlich bedauerlich, aber ich gehe davon aus, daß die Beteiligten wußten, daß die Überfahrt gefährlich ist und tötlich enden kann.
Nun, das die Hoffnung in Europa liegt, ist ja das Grundübel des Problems, man kann nun aber nicht hergehen uns daraus herleiten, daß Europa "voll verantwortlich" ist für das Geschehen. Den Berichten über die Geschehnisse ist zu entnehmen, daß die "Passagiere" zum größten Teil aus Ostafrika stammen, in einer Region, in welcher es durchaus als sicher zu bezeichnende Staaten gibt. Es ist natürlich nicht abzustreiten, daß ein Leben in den meißten Staaten Europas für diese Menschen eine bessere Zukunft bedeutet, aber ebensowenig kann man abstreiten, daß es in Europa bereits mehr wie genügend Menschen gibt, welche keine Arbeit finden. Dies betrifft insbesondere auf Menschen zu, welche gering qualifiziert sind, auch bei den Menschen, welche nun nach Europa drängen, handelt es sich meißt um Personen, die wenig oder keine Qualifikation haben, bzw. aufgrund der Sprachbarriere allenfalls eine einfach Tätigkeit aufnehmen können.
Nun wurde geschrieben "verhungern oder ersaufen", daß beißt sich ein wenig mit der Realität. Wenn wir von den genannten 4000 $ für eine Überfahrt ausgehen, dann, und das wird wohl hier fast jeder wissen, sprechen wir von einem Haufen Geld für afrikanische Verhältnisse, einem Betrag, welcher dem Durchschnittseinkommen im "reichen" Kenia von 2 Jahren entspricht. Machen wir uns nichts vor, es gibt sie, die "echten" Flüchtlinge, welche auf jeden Fall einen Anspruch auf Asyl haben sollten, aber ebenso, und dieses ist sicherlich ein sehr bedeutender Teil, gibt es eben die, welche in Europa schlicht und einfach eine bessere Zukunft suchen. Insofern kann es aus meiner Sicht nur die Lösung geben, eine Einwanderungspolitik zu betreiben, welche qualifizierten Personen, die Einwanderung gestattet mit ähnlichen System, wie man es aus Australien, NZ, USA etc. kennt. Desweiteren sollten in den Ländern, aus welchen die Flüchtlinge momentan starten Asylstationen aufgebaut werden, in welchen ein einheitliches europäisches Asylverfahren durchgeführt wird, anerkannte Asylanten werden nach einem Schlüssel auf alle europäische Staaten verteilt. Wer meint illegal einwandern zu müssen wird ohne Asylverfahren zurückgeschickt und verliert auch das Anrecht darauf.
Das Schicksal der Menschen vor Lampedusa ist natürlich bedauerlich, aber ich gehe davon aus, daß die Beteiligten wußten, daß die Überfahrt gefährlich ist und tötlich enden kann.
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Wolf Rayet 11
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Re: Flüchtlinge - Gescheiterte Träume
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marcelloperrone
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Re: Flüchtlinge - Gescheiterte Träume
Der Bericht macht auf mich einen schlecht recherchierten Eindruck. Wenn man mal die Karte zur Hand nimmt, stellt man fest, daß es von Abukir bis nach Sizilien 1500 Kilometer sind, wobei man auf halber Strecke an der, ebenfalls europäischen, Insel Kreta vorbei kommt. Wie lange braucht wohl so ein Flüchtlingsboot, wenn alles gut geht für die Strecke ? 3-4 Tage ? Warum nicht das viel näher gelegene Kreta ansteuern ? Gibt doch alles irgendwie keinen Sinn, oder ?
Aber letzendlich hilft das ja auch alles nicht bei der Frage weiter, wie man dieses Problem lösen kann. Egal, wie lange und intesiv man sich damit auseinandersetzt, lebendig wird davin keiner mehr....
Aber letzendlich hilft das ja auch alles nicht bei der Frage weiter, wie man dieses Problem lösen kann. Egal, wie lange und intesiv man sich damit auseinandersetzt, lebendig wird davin keiner mehr....
Zuletzt geändert von marcelloperrone am So 6. Okt 2013, 17:09, insgesamt 1-mal geändert.




