Gegnerschaft!
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Kuno
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Gegnerschaft!
Darf man Gegner des Islam sein? In der linken «Wochenzeitung» wirft Georg Kreis den Islamgegnern Rassismus vor. Der frühere Präsident der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus bemüht Analogien zum Antisemitismus und setzt Islamgegnerschaft praktisch damit gleich.
Frank A. Meyer mag ich irgendwie eigentlich nicht soooo sehr. Das tut aber nichts zur Sache, sein Beitrag zum Thema ist trotzdem sehr interessant zu lesen:
http://www.blick.ch/news/politik/gegner ... 51233.html
(Interessant auch wieder einmal, wie auch bei uns in der CH von der "Linken Seite" der Begriff "Rassismus" verwendet wird...)
Frank A. Meyer mag ich irgendwie eigentlich nicht soooo sehr. Das tut aber nichts zur Sache, sein Beitrag zum Thema ist trotzdem sehr interessant zu lesen:
http://www.blick.ch/news/politik/gegner ... 51233.html
(Interessant auch wieder einmal, wie auch bei uns in der CH von der "Linken Seite" der Begriff "Rassismus" verwendet wird...)
Re: Gegnerschaft!
Tut mir leid Kuno, das kann ich nicht unterschreiben.
Meiner Meinung nach ist eine so grosse Kategorie wie Religion oder auch Ethnische Zugehörigkeit ein so weites Feld mit verschiedenen Strömungen und Ansichten. Bei pauschalen Abneigungen wie Islamfeindlich werden den Unterschieden keine Rechnung getragen. So gesehen finde ich solche pauschale Abneigungen gelinde gesagt dumm. Ob das jetzt einer Strafnorm entspricht oder nicht ist mir dabei relativ egal.
Wenn ein Teil einer solchen Kategorie nicht dem eigenen Geschmack entspricht finde ich es nicht richtig der ganzen Gruppe feindlich gegenüber zu stehen. Leider gibt es immer Leute die das toppen wollen. Nach Feindlich kommt bald mal Hass. Dann sind wir vom Antisemitismus nicht mehr weit entfernt.
Nur weil mir Intoleranz entgegengebracht wird muss ich nicht auch mit Intoleranz antworten..... Meine Meinung.
Gruss aus Basel
Christian
Meiner Meinung nach ist eine so grosse Kategorie wie Religion oder auch Ethnische Zugehörigkeit ein so weites Feld mit verschiedenen Strömungen und Ansichten. Bei pauschalen Abneigungen wie Islamfeindlich werden den Unterschieden keine Rechnung getragen. So gesehen finde ich solche pauschale Abneigungen gelinde gesagt dumm. Ob das jetzt einer Strafnorm entspricht oder nicht ist mir dabei relativ egal.
Wenn ein Teil einer solchen Kategorie nicht dem eigenen Geschmack entspricht finde ich es nicht richtig der ganzen Gruppe feindlich gegenüber zu stehen. Leider gibt es immer Leute die das toppen wollen. Nach Feindlich kommt bald mal Hass. Dann sind wir vom Antisemitismus nicht mehr weit entfernt.
Nur weil mir Intoleranz entgegengebracht wird muss ich nicht auch mit Intoleranz antworten..... Meine Meinung.
Gruss aus Basel
Christian
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Kuno
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Re: Gegnerschaft!
Wenn ich mal etwas plump fragen darf: Mit was antwortest du dann?Bakunin83 hat geschrieben:Nur weil mir Intoleranz entgegengebracht wird muss ich nicht auch mit Intoleranz antworten..... Meine Meinung.
Re: Gegnerschaft!
Hallo Kuno
Meiner Meinung nach darf man Islamgegner sein, genauso wie man Gegner sein darf des Judentums, des Christentums oder der SVP.
Das ist einer der Vorteile in unseren demokratischen Ländern.
Meiner Meinung nach zeugt es aber nicht von all zu grosser Intelligenz grundsätzlich gegen eine Religion, wie auch gegen eine Partei zu sein.
Denke man sollte das Positive aus den jeweiligen Institutionen nehmen und das Negative mit mehr oder weniger legalen Mitteln bekämpfen.
Wenn ich so in der verganenen Zeit unseren Presseberichten folge über Missbrauch von Kindern in den katholischen Heimen, Kirchen usw. so könnte man auch zum Gegner der Katholiken werden.
Ich denke, man sollte an oberster Stelle die Toleranz stellen.
Extremisten gibt es auf allen Seiten und die müssen bekämpft werden,
am besten aus der eigenen Religionsgemeinschaft oder Partei.
Gruss Turi
Meiner Meinung nach darf man Islamgegner sein, genauso wie man Gegner sein darf des Judentums, des Christentums oder der SVP.
Das ist einer der Vorteile in unseren demokratischen Ländern.
Meiner Meinung nach zeugt es aber nicht von all zu grosser Intelligenz grundsätzlich gegen eine Religion, wie auch gegen eine Partei zu sein.
Denke man sollte das Positive aus den jeweiligen Institutionen nehmen und das Negative mit mehr oder weniger legalen Mitteln bekämpfen.
Wenn ich so in der verganenen Zeit unseren Presseberichten folge über Missbrauch von Kindern in den katholischen Heimen, Kirchen usw. so könnte man auch zum Gegner der Katholiken werden.
Ich denke, man sollte an oberster Stelle die Toleranz stellen.
Extremisten gibt es auf allen Seiten und die müssen bekämpft werden,
am besten aus der eigenen Religionsgemeinschaft oder Partei.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Gegnerschaft!
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Mit was antwortest du dann?Ich versuche dann oft in die Rolle des Gegenüber zu schlüpfen..... Versuche in seine Gedankenwelt zu gelangen, in seine Gefühlswelt. Ich muss seine Position ja auch nicht gut finden. Es reicht mir wenn ich es akzeptieren kann. Das ist aber meine Aufgabe und hat nichts mit dem Gegenüber zu tun.
Oft hat der Gegenüber auf eine solche Reaktion keine Antwort und es entsteht keine kritische Situation. Wenn aber Ignoranz auf Ignoranz trifft und jemand dann plötzlich Gegenmassnahmen ergreifen will kann es schnell kritisch werden. Wenn es sich dann nicht nur um 2 Personen dreht sondern um Religionen oder was auch immer für Gruppen ist das meiner Meinung nach der Anfang von unschönen Situationen. Angefangen von Vorurteilen und kleinen Sticheleien bis hin zu Krieg.
Ich verstehe nicht wieso wir in unserer ach so aufgeklärten Welt immer mir Ignoranz auf etwas antworten was wir nicht auf den ersten Blick verstehen können. Dabei habe gerade wir hier die Mittel und Möglichkeiten uns über alles zu informieren und aus zu tauschen. Also wäre es absolut nicht nötig mit Feindlichkeit zu reagieren sondern vielmehr mit Wissen und Lösungsansätzen.
Aber Feindlichkeit und Hass waren schon immer, und werden es leider auch für immer bleiben, eine sehr beliebte und vor allem eine einfache Art auf Fremdes oder nicht Eigenes zu reagieren.
Meine Meinung.
Gruss aus Basel
Christian
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Kuno
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Re: Gegnerschaft!
Warum ist es dein Aufgabe, den, der dir intolerant entgegenkommt "zu akzeptieren"?
Du wechselst auch von "Intoleranz" zu "Ignoranz". Warum nun das?
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Alexander
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Re: Gegnerschaft!
Ich glaube nicht, dass man die Meinung oder die eines Anderen akzeptieren muss, besonders wenn sie nachweislich falsch ist, oder ich sie generell nicht akzeptieren möchte. Ich kann aber die Meinung eines Anderen tolerieren, wenn ich sie auch nicht akzeptieren muss. Dazu ist es hilfreich, wie Christian bereits ausgeführt hat, sich in sein Gegenüber hinein zuversetzen, um seine Motivation und Argumentation besser verstehen zu können, was wiederum nicht heisst, es akzeptieren zu müssen. Ich will mein Gegenüber nur versuchen, besser zu verstehen. Das Ganze würde ich jetzt nicht als Ignoranz bezeichnen. Intolleranz und Ignoranz sind genau die Gründe, warum es Missverständnisse und schlussendlich Probleme zwischen Völkern und Religionen gibt. Soweit ich Christian verstehe, versucht er eben das zu vermeiden.Kuno hat geschrieben:Warum ist es dein Aufgabe, den, der dir intolerant entgegenkommt "zu akzeptieren"?
Du wechselst auch von "Intoleranz" zu "Ignoranz". Warum nun das?
Grüsse
Alexander
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Re: Gegnerschaft!
Gegner von etwas sein oder Feind von etwas sein ist meiner Meinung nach etwas anderes. Ob es Sinn macht Gegner einer Religion zu sein stell ich mal in Frage. Aber wie unten beschrieben finde ich auch ist es ein Unterschied ob man einer Religion angehört in die man hineinwächst oder einer politischen Partei angehört die man sich bewusst aussucht.Meiner Meinung nach darf man Islamgegner sein, genauso wie man Gegner sein darf des Judentums, des Christentums oder der SVP.
Mit den richtigen Worten ist das viel verständlicher, danke.Ich kann aber die Meinung eines Anderen tolerieren, wenn ich sie auch nicht akzeptieren muss.
Genau, meine Meinung.Ich denke, man sollte an oberster Stelle die Toleranz stellen.
Ich glaube dass echte Intoleranz nicht so weit verbreitet ist. Sondern eher die Unfähigkeit sich ernsthaft mit dem Gegenüber auseinander zu setzen. Daher sehe ich es als meine Aufgabe zu akzeptieren dass es sehr viele Leute gibt denen es schlicht zu anstrengend oder gar unmöglich ist sich in mich und meine Gedanken zu versetzen. Nicht weil mein gegenüber zu Dumm dafür wäre, sondern weil er schlicht nicht die Mittel dafür hat. Keine Bildung aus Reisen, keine Erfahrung mit Diskussionen anders Denkenden, keine Möglichkeit au Internet oder Bibliotheken zurück zu greifen.
Wenn es aber so ist dass wirklich nichts hilft wird es schwierig. Ich persönlich bin jemand der ernsthaften Konflikten aus dem Weg geht. Sehr oft verbraucht das viel mehr Energie als es Nutzen erwirtschaftet. Zumindest so meine Erfahrung und Meinung.
Um beim Thema Religion zu bleiben. Ich kann nicht verstehen wie man eine so vielschichtige Gemeinschaft wie eine Religion, in der die meisten Menschen im Gegensatz zu einer Politischen Gemeinschaft nicht nur Freiwillig sind, über so eine einfache Kante brechen kann. So viele Menschen schlecht zu machen ohne sie zu kennen oder gar angehört zu haben nur weil sie einer Religion angehört. Einer Religion die von einem Teil der Mitgläubigen sehr Medienwirksam destruktiv ausgelegt wird. Nun stellt sich mir die Frage ob es die Aufgabe der anderen Gläubigen ist den Rest der Welt zu überzeugen das sie keine Gefahr sind, oder aber ob es die Aufgab der 'Aufgeklärten, westlichen Welt' ist das zu erkennen und deshalb differenzierter zu Agieren als pauschal einer einzelnen Religion Feindlich gesinnt zu sein.
Gruss aus Basel
Christian
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Alexander
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Re: Gegnerschaft!
Ich glaube, beide Seiten haben gewisse Aufgaben. M.E. ist es Aufgabe der anderen Gläubigen sich deutlich vom gewaltsamen Rest zu distanzieren. Und das nicht nur Verbal. Das würde es "der westlichen Welt leichter machen zu erkennen und deshalb differenzierter zu agieren als pauschal einer einzelnen Religion feindlich gesinnt zu sein."Bakunin83 hat geschrieben:Nun stellt sich mir die Frage ob es die Aufgabe der anderen Gläubigen ist den Rest der Welt zu überzeugen das sie keine Gefahr sind, oder aber ob es die Aufgab der 'Aufgeklärten, westlichen Welt' ist das zu erkennen und deshalb differenzierter zu Agieren als pauschal einer einzelnen Religion Feindlich gesinnt zu sein.
Aufgabe der westlichen Welt hingegen ist es objektiv festzustellen, von wem die Gefahr tatsächlich ausgeht, entsprechend zu handeln und Vorurteile abzubauen.
Grüsse
Alexander
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