Wie Nomaden die Gobi wieder zum zukunftsfähigen Lebensraum machen
Im Süden der Mongolei bewirtschaften Viehzüchterfamilien die Wüste und schützen so gleichzeitig die Natur.
Von Kirstin Wenk
Dalanzadgad - Für Badam Lyakhtsa ist es das schönste Ereignis des Jahres: Ihr Schwager hat zwei tragende Hirschkühe entdeckt, die ersten in der Umgebung seit den Vierziger Jahren. Der Hirsch ist ein Steppentier und lebt eigentlich weiter nördlich. Hier, im Nationalpark "Drei Schönheiten der Gobi", nahe der Südgrenze der Mongolei, erstreckt sich Wüste. Harte Gräser, Schnittlauch und der anpassungsfähige Baum Saxaul finden sich auch im trockeneren südlichen Teil der Gobi fast. 50 bis 150 Millimeter Niederschlag im Jahr reichen zum Leben für Ziegen und Kamele, aber nicht für Hirsche, bislang jedenfalls nicht. Die neuen Nachbarn sind für die 30jährige Nomadin ein Zeichen der Hoffnung. "Unser Land wird wieder grüner", sagt sie stolz ... mehr
Gruß
Birgitt


